Sep 01 2014

„Deng Maria ass fort!“

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SOURCE: http://www.wort.lu

Von Pit Thommes

Western und Luxemburg passen auf den ersten Blick nicht zusammen. Der Jungregisseur Cédric Kieffer setzt in den kommenden Tagen mit dem Kurzfilm „Roude Léiw“ jedoch alles daran, diese Gegensätze zu vereinbaren. In der Hauptrolle ist Serge Tonnar als Gemeindearbeiter Ed zu sehen.

Zwölf Uhr mittags, ein luxemburgisches Kaff in der Gegenwart. Die Idylle des 800-Seelen-Dorfes wird empfindlich gestört, als kurz vor einer Prozession die Marienstatue verschwindet. Der Gemeindearbeiter Ed (Serge Tonnar) hat die Dorfjugend im Verdacht. Er regelt die Angelegenheit außerpolizeilich – sein eigener Sohn könnte 
unter den Tätern sein.

Regisseur Cédric Kieffer versteht seinen 20- bis 30-minütigen Kurzfilm, der gleichzeitig auch die Abschlussarbeit für sein Studium an der Fachhochschule Mainz ist, aber keineswegs als klassischen Krimi. Stattdessen versucht er, den Spaghettiwestern nach Luxemburg zu transplantieren.

Sozialkritisch rückt er den Identitätsproblemen der Luxemburger auf den Leib, entlarvt die Gut- und Kleinbürgerlichkeit der Dorfbewohner und spielt mit den Stereotypen. Regisseur und Drehbuchautor Kieffer resümiert seine Motivation: „Ich komme selber aus einem ähnlichen Kaff und wollte diesen luxemburgischen Mikrokosmos auf Zelluloid bannen.“ Continue Reading »

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Aug 31 2014

Lucy In The Sky With Diamonds : de Film!

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SOURCE: http://news.eldo.lu

Ee Kuerzfilm made in Luxembourg iwwert d’Alldagsproblemer vun deene Jonken

LSD, Alkohol, Alldagsproblemer bei de Jonken zu Lëtzebuerg ass eng Problematik déi gären vun de Medien, Léierpersonal, Pädagogen oder Elteren ugeschwat gi fir ze sensibiliséieren. Wéi déi Jonk d’Situatioun gesi a liewen, gëtt een oft manner gewuer. E puer jonk Talenter déi sech beim Uelzechtkanal kennegeléiert hunn, hunn iwwert dëss Thematik een Film gedréint, Lucy in the Sky with Diamonds.

Lauschtert hei d’Reportage :

Facebook Säit mam Trailer : https://www.facebook.com/pages/Lucy-in-the-Sky-with-Diamonds

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Aug 30 2014

HOUSEWARMER Kickstarter campaign

Published by under Misc. Luxembourg

SOURCE: http://feierblumm.com/

Feierblumm board member Martine Wolff is one of the producers and the director of photography of the upcoming independent short film “Housewarming”.

Please help her bring this ambitious project to life now!
https://www.indiegogo.com/projects/housewarming-short-film/x/8462307

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Aug 29 2014

Never Die Young @ Oscars ?

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Never Die Young, directed by Pol Cruchten and produced by Red Lion will represent Luxembourg in the upcoming Oscar race in the category “Best foreign language Film”! The film is coming out in Theaters on 24th September!

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Aug 28 2014

“Never die young” im Rennen um den Oscar

Published by under Red Lion

SOURCE: http://www.wort.lu

(C.) Wie die “Commission nationale de sélection pour les Oscars” mitteilt, geht Pol Cruchtens Film “Never die young” für Luxemburg ins Rennen um die Vorauswahl als “Bester  nicht-englischsprachiger Film”. Allerdings muss der Film noch weitere Selektionen unter den internationalen Oscar-Vorschlägen passieren, um wirklich eine Chance auf eine Auszeichnung zu haben.

Am 15. Januar gibt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Los Angeles bekannt, welche fünf Filme in die Endauswahl für den besten nicht-englischsprachigen Film kommen. Die Oscar-Verleihung ist am 22. Februar.

Der Dokumentarfilm über den Drogenkonsumenten Guido Peters, der sein Leben lang gegen die Abhängigkeit kämpft, erhielt bereits in diesem Jahr den Lëtzebuerger Filmpräis und wird ab dem 24. September in den Kinos im Land anlaufen.

Im März 2013 gab Pol Cruchten Wort.lu ein Interview zu dem Film:

Denkt man an Ihren ersten Spielfilm „Hochzäitsnuecht“, der als erster Luxemburger Beitrag 1992 beim Filmfestival von Cannes lief, scheint sich für Sie mit „Never Die Young“ in gewisser Weise ein Kreis zu schließen …

Genau, das kann man durchaus so sehen, wenngleich es wirklich keine bewusste Absicht war, erneut einen Film über Drogen zu machen. Das Schicksal hat es eher entschieden …

Was hat Sie dazu bewegt, sich erneut der Thematik der Drogenabhängigkeit zu widmen, bzw. woher stammt die Idee zu „Never Die Young“?

Nun, ich kenne die Person, deren Geschichte im Film erzählt wird, seit 15 Jahren und habe sie regelmäßig besucht. Bei unseren Treffen hat sie mir stückweise ihr Leben offenbart. Und was mich vor allem dabei beeindruckt hat, war, dass sie dabei nie in einen eigentlich zu erwartenden Pessimismus verfallen ist – im Gegenteil, stets gab es eine Prise Humor. Ich habe mir immer gesagt, man müsse daraus einen Film machen, wollte ihn nur produzieren und habe ihn zuerst Govinda van Male vorgeschlagen. Als er keinen richtigen Zugang dazu gefunden hat, habe ich das Projekt selbst übernommen. Der niederländische Dokumentarfilmer Joris Ivens hat einmal gesagt, dass je länger man sich mit einem Thema beschäftigt, umso besser wird der Film, den man daraus zieht.

Dabei entspricht weder seine visuelle noch seine erzählerische Machart dem, was der Zuschauer erwarten könnte …

Für mich war von Beginn an klar, dass ich keine Fiktion daraus mache, da ich nicht wollte, dass ein Schauspieler in die Rolle eines Behinderten schlüpft – ich finde das irgendwie pervers und obszön. Ich wollte aber auch keinen „normalen“ Dokumentarfilm in Interviewform mit ihm machen, denn das hätte einen elendigen Touch gehabt. Also habe ich mir Jean Vigos Film wieder angeschaut, Werke der Brüder Lumière und Arbeiten von Joris Ivens – und an einem Sonntagnachmittag kam der Auslöser: Ich habe mich an meinen Schreibtisch gesetzt und zu schreiben angefangen. Ich habe es einfach Hitchcock nachgetan: einfach das Gegenteil von dem tun, was man erwarten könnte. Das ist eine gute Lektion: Genau deshalb haben wir auch im Mai gedreht, als das Licht schöner war und die Bilder dadurch heller wurden. Es wäre einfach gewesen, mit einer Kamera ins Bahnhofsviertel zu gehen und dort Drogenabhängige zu filmen, aber genau das wollte ich nicht.

Es gibt zahlreiche menschenleere Einstellungen, und wenn Menschen in Erscheinung treten, sind sie meist von hinten gefilmt oder ihre Gesichter mit Masken verhüllt. Verwehren Sie dem Zuschauer so nicht die Identifikation?

Ich wollte die Anonymität der kleinen Städte filmen, wobei der Off-Erzähler dann die Emotionen vermittelt. Hätte man „gewöhnliche“ Straßen mit Menschen gefilmt, wäre die Spannung darin verloren gewesen. Die Idee der Masken stammt vom einem amerikanischen Amateurfotografen, der in den 60-70ern seiner Familie Masken anzog und sie in der Vorstadt fotografierte. Ich wollte vor allem einen Miserabilismus verhindern, da ich finde, dass beispielsweise Behinderte zu filmen irgendwie stets an eine Art Pornografie grenzt.

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Aug 28 2014

HOMO FABER by Ganael Ivanceanu

Published by under Feierblumm

SOURCE: http://feierblumm.com

Written & directed by Ganael Ivanceanu

Homo Faber is a short clip against homophobia in Europe. The young director and his team used the power of words and beautiful images to illustrate their concise message: “For an equal Europe built on trust and tolerance!”

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Aug 27 2014

Und Action!

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SOURCE: http://www.journal.lu

Er befasst sich mit dem Skript – das des Filmes und seines Lebens: Thoma Forgiarini
Wir haben das Filmset von „Eng nei Zäit“ besucht und dort auch einen jungen Praktikanten, Thoma Forgiarini, getroffen. Er hat mit uns über seine Tätigkeit, seine Zukunftspläne und die Filmbranche gesprochen.

Worin besteht deine Aufgabe am Set?

Thoma FORGIARINI Ich bin Praktikant beim Skript und die Aufgabe besteht darin, die Kontinuität des Drehs zu überwachen, da die Szenen ja nicht chronologisch abgedreht werden. Das heißt, wenn ein Schauspieler in einer Szene etwas Bestimmtes anhat, dann soll er womöglich in der folgenden Szene, – wenn es keinen Zeitsprung im Film gibt- möglichst gleich aussehen, also die gleiche Kleidung und die gleichen Accessoires tragen. Auch müssen die Übergänge beim Schnitt stimmen.

Außerdem können sich die Schauspieler nicht immer hundertprozentig an das halten, was im Skript geschrieben steht. In dem Fall muss überwacht werden, dass vom Inhalt her doch das Gleiche gesagt wird. Meine Hauptaufgabe besteht also auch darin, die Dialoge zu überwachen.

Was fasziniert dich an der Filmbranche und insbesondere beim Skript?

Forgiarini Was man oft nicht bedenkt, ist, dass man etwa an einem elfstündigen Drehtag höchstens um die fünf bis sechs Minuten abdrehen kann, die dann im Endeffekt im Film erscheinen werden, das Ganze ist also relativ aufwendig. Es steckt sehr viel Arbeit dahinter und das Endergebnis dann im fertigen Kinofilm sehen zu können ist definitiv faszinierend.

Mich interessiert generell alles, was mit Kreativität zu tun hat. Film und Kunst haben mich schon immer begeistert, es stand also für mich schon ziemlich lange fest, dass ich später etwas in dem Bereich machen möchte. Einen gängigen Berufsweg einzuschlagen, sagt mir einfach nicht zu.

Gibt es auch etwas, das dir weniger gut gefällt?

Forgiarini Es gibt mit Sicherheit ein paar Nachteile in diesem Beruf, beispielsweise die Ungewissheit, wann man arbeitet und ob man überhaupt Aufträge bekommt, aber damit sind andererseits auch Freiheiten verbunden, die man nirgendwo sonst vorfindet. Man kann sich viel Zeit nehmen für sich selbst und man arbeitet nie am gleichen Ort. Oft lernt man dabei auch viele neue und interessante Leute kennen.

Hast du irgendwelche Vorbilder aus dem Filmbereich?

Forgiarini Ich mag alle möglichen Filme, da jeder etwas Einzigartiges besitzt, das ihn auszeichnet. Sich auf einen einzelnen Film oder Schauspieler festzulegen wäre da gar nicht möglich. Aber ja, ich bin ein großer Fan von Actionfilmen, gerne auch, wenn sie in den 80ern oder 90ern spielen, und von Serien wie „Breaking Bad“ oder „Hannibal“. Nennenswert ist auch „The Wire“- in meinen Augen eine der besten Serien überhaupt. Sie legte den Grundstein für viele aktuelle Produktionen. Der Vorteil bei Serien ist ja, dass viel mehr Zeit bleibt, die Persönlichkeit der Charaktere und das Verhältnis zwischen ihnen zu entwickeln und zu vertiefen.

Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Forgiarini Wenn alles glatt läuft, fange ich im September mit meinem BTS-Studium („Brevet de Technicien Supérieur – BTS Cinéma et Audiovisuel“) in Luxemburg an. Im Rahmen dieses Studiums sind sicher noch weitere Praktika eingeplant. Wenn ich aber in den Ferien noch einmal die Gelegenheit bekommen sollte, bei einem Filmdreh mitarbeiten zu können, würde ich diese aber selbstverständlich gerne nutzen, weil ich es als wichtig ansehe, andere Bereiche der Branche kennenzulernen.

Ich finde es übrigens toll, dass das BTS-Studium in Luxemburg angeboten wird, es ist aber sicher auch nicht verkehrt, später ins Ausland zu gehen.

Wie würdest du den Film „Eng nei Zäit“ beurteilen?

Forgiarini Der Film greift eine historische Thematik auf, über die nicht gerne gesprochen wurde: Die Haltung der luxemburgischen Bevölkerung gegenüber den Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg. Hier herrschten natürlich viele Vorurteile und ein großes Misstrauen, selbst gegenüber jenen, die nicht faschistisch waren. Ich finde es gut, dass diese Problematik einmal aufgegriffen wird und auch gezeigt wird, dass es Vielen zu der Zeit nicht gut ging. Auch richtet sich der Film vor allem an das luxemburgische Publikum.

Das Drehbuch ist ebenfalls sehr gut geschrieben, weist viele Pointen auf und hat eigentlich alles, was ein gutes Drehbuch haben sollte. Ich bin überzeugt, dass Christophe Wagner sehr gute Arbeit leisten wird, immerhin hat er ja bereits mit seinem prämierten Film „Doudege Wénkel“ bewiesen, dass er ein bemerkenswerter Regisseur ist. Ich persönlich finde, dass es tolle Kulissen und Kostüme gibt- es wird also definitiv etwas für das Auge geboten.

Ich glaube, dass es insgesamt ein sehr guter Film werden wird!

Wie ist die Stimmung am Set?

Forgiarini Die Stimmung am Set ist unglaublich, weil die Leute sich größtenteils auch schon kennen. Unser Land ist ja bekanntlich ziemlich klein, es gibt also nicht so Viele, die in dieser Branche tätig sind. Einige haben sogar zusammen studiert. Es wird sehr viel gelacht- aber selbstverständlich konzentriert man sich trotzdem auf die Arbeit.

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Aug 26 2014

Luxembourg co-productions at Toronto Film Festival

Published by under Festival

SOURCE: http://www.wort.lu

(CS) Three Luxembourg co-productions will be screened at this year’s Toronto International Film Festival (TIFF), which kicks off on September 4.

Presented in the Contemporary World Cinema category, the film “Amour Fou” tells the story of 19th Century German poet Heinrich von Kleist, who tries to entice a young woman to commit suicide together.

Told with black humour, Jessica Hausner’s film about life, death and (undying) love received positive reviews following its screening in Cannes earlier this year.

In the TIFF Kids selection, Irish director Tomm Moore’s latest work Song of the Sea is sure to enchant audiences. Animated by Mélusine Productions, which already brought Ernest & Célestine to life on screen, the film is inspired by Irish myth. With voice acting by Brendan Gleeson, it follows brother and sister Ben and Saoirse as they discover the magical world of their ancestors.

Also in the children’s selection is Secrets of War by Dennis Bots. Coproduced by Tarantula, this drama tells the story of two Dutch children during the Second World War.

For more information about the festival visit the official homepage tiff.net

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Aug 23 2014

Beleuchtete Korridore

Published by under Samsa

SOURCE: http://www.journal.lu

ESCH-ALZETTE – PATRICK VERSALL

Am Filmset von „Eng nei Zäit“

Schmucklose weiße Kunststoffzelte verharren im Schatten des Gemeindehauses der Stadt Esch/Alzette. Im Innern stehen leb- und trostlos einige Holztische herum, auf denen sich Dosen und Flakons türmen, daneben Kleiderständer, die fast unter dem Gewicht der Hüte, Hosen und Mäntel zusammenbrechen. Auf den zweiten Blick entpuppt sich das Zelt als Mischung zwischen Fundus und Maske für die Samsa-Kooproduktion „Eng nei Zäit“, die der luxemburgische Filmemacher Christophe Wagner bis Mitte September in Luxemburg und im belgisch-luxemburgischen Grenzgebiet dreht.

Die Uhr zeigt 9.33 an. An den menschenleeren Zelten, wo bis vor wenigen Minuten Darsteller und Komparsen für den heutigen Drehtag eingekleidet wurden huscht Hauptdarsteller Luc Schiltz, der die Hauptfigur Jules spielt, vorbei. Schnell grüßt er zwei Filmsetmitarbeiter und ersteigt im Eiltempo die Treppen des Gemeindehauses.

Dreharbeiten in Esch und Echternach

In der zweitgrößten Stadt des Landes hat sich Christophe Wagner und seine Crew für ein paar Tage eingenistet. In einem Korridor auf der zweiten Etage des Stadthauses haben Toningenieure, Kameramänner und Beleuchter ihr schweres Material aufgebaut; Regisseur Wagner wuselt zwischen Scheinwerfern und Kabeln, bespricht letzte Details mit seinen Assistenten, ehe er alle Anwesenden zur Ruhe mahnt.

Der „Doudege Wénkel“-Filmemacher lässt eine Szene proben, die im dritten Viertel des Drehbuchs zu finden ist. Der Hauptprotagonist Jules sitzt auf einer kargen Holzbank Seite an Seite mit Emile Krieps und warten, dass sie im Nachkriegs-Luxemburg zum Verhör in ein Büro der Geheimpolizei gebeten werden. Krieps tritt in das Büro ein, um eine knappe Minuten später von zwei Beamten abgeführt zu werden. Die Kameralinse fokussiert die ganze Zeit den Hauptprotagonisten, der, in Gedanken verloren auf der Bank sitzend sich eine Zigarette anzündet und genussvoll am Glimmstängel zieht. Unterbrechung. Eine Maskenbildnerin rennt zu den Darstellern, die Beleuchter adjustieren die Scheinwerfer, der Toningenieur gibt letzte Anweisungen an seinen Tonangler.
Christophe Wagner lässt die Szene noch ein weiteres Mal proben, ehe Totenstille einkehrt und die Klappe fällt. In dieser Woche kann man die Crew u.a. in Echternach antreffen, wo das Gymnasium als Kulisse für die 3,5 Millionen-Produktion dient.

Neben Echternach und Esch-Alzette wird auch in der Hauptstadt, Wiltz und Vianden gedreht. „Eng nei Zäit“ soll im Herbst 2015 in die luxemburgischen Kinos kommen.

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Aug 22 2014

Toronto aime le Luxembourg

SOURCE: http://www.paperjam.lu

Trois films coproduits au Luxembourg seront à l’affiche du Festival international du film de Toronto qui se tiendra du 4 au 14 septembre.

Pendant l’été, le cinéma reste ouvert. Alors que plusieurs tournages battent leur plein dans divers coins du Luxembourg, les producteurs braquent aussi leurs regards sur les sélections des prochains festivals. Si Locarno n’a pas fait briller de Roude Léiwe, si la sélection de San Sebastian n’est pas encore complète, les Luxembourgeois ont de quoi se réjouir puisque trois coproductions traverseront l’Atlantique pour être présentées au Festival international du film de Toronto (TIFF).

Cette importante manifestation créée en 1976 présente en moyenne 300 films par an et, s’inspirant de la diversité culturelle de Toronto, cherche un panel international. C’est aussi un des principaux lieux de ventes internationales et une rampe de lancement pour le marché nord-américain.

Sélections pour enfants

C’est dans l’originale sélection «Kids» que deux films luxembourgeois seront présentés. La première mondiale du long-métrage d’animation «Song of the Sea» se tiendra en effet le 6 septembre. Réalisé par l’Irlandais Tomm Moore (qui avait signé le magnifique «The secret of Kells»), le film est coproduit par Stephan Roelants chez Melusine Productions et dessiné en partie au Studio 352, qui signe notamment les splendides décors.

Inspiré par l’ancienne légende irlandaise des selkies – des êtres magiques qui vivent aussi bien que des phoques dans l’eau et que les êtres humains sur la terre – le film montre un jeune frère et sa sœur qui doivent percer les secrets magiques de leurs ancêtres afin de trouver le chemin du retour.

Guerre et amour fou

Dans la même section, la coproduction néerlandaise, belge et luxembourgeoise (Donato Rotunno pour Tarantula), «Secrets of War» de Dennis Bots, donnera à voir aux enfants une belle histoire d’amitié entre deux enfants dans les Pays-Bas occupés par les nazis. Situé en 1943, «Secrets of War» raconte la guerre du point de vue de jeunes plongés dans un monde bien trop adulte, où les loyautés et les trahisons de l’enfance sont confrontés à des intérêts plus élevés.

Enfin, c’est dans la section Cinéma contemporain du monde que le film «Amour Fou» de Jessica Hausner sera présenté. Ayant déjà eu les honneurs de Cannes, le film coproduit par Bady Minck pour Amour Fou Luxembourg relate les derniers jours du poète allemand du 19e siècle Heinrich von Kleist, dont le désir d’amour et d’oubli se concrétise avec la rencontre de la belle Henriette Vogel.

Une belle réussite à apporter au moulin de l’industrie cinématographique du Luxembourg.

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