Apr 10 2011

Hart, aber fair

Published by at 01:20 under Acting,Deutsch

SOURCE: http://revue.editpress.lu

In der RTL-Soap „Alles was zählt“ spielt Mickey Hardt einen unnachgiebigen Eiskunstlauftrainer. Als neues Mitglied der Jury von „Wann s de eppes kanns“ ist der Luxemburger Schauspieler etwas weniger streng.

Am Freitagnachmittag steht Mickey Hardt noch vor der Kamera am Timmendorfer Strand. Gedreht wird eine Folge der beliebten deutschen ZDF-Serie „Küstenwache“. Um 18.45 Uhr will er den Nachtzug nach Luxemburg nehmen, zuvor muss er duschen. Um das Kunstblut und den penetranten Fischgeruch loszuwerden. Viel Schlaf bekommt er nicht. Dennoch trifft er am Samstagmorgen gut gelaunt in den RTL-Studios ein, um am Jurorentisch der dritten Staffel von „Wann s de eppes kanns“ Platz zu nehmen. Zusammen mit Sylvia Camarda und Gast Waltzing. Sogar während der Mittagspause, nach bereits unzähligen Durchgängen, wirkt der 42-jährige Schauspieler keineswegs gestresst, sondern strahlt nach wie vor um die Wette.

Revue: Herr Hardt, wie fühlen Sie sich in Ihrer neuen Rolle als Jurymitglied von „Wann s de eppes kanns“? Ist der Job nicht doch ziemlich anstrengend?
Mickey Hardt: Überhaupt nicht. Ich bin total überrascht. Zumal ich nicht so recht wusste, worauf ich mich einlasse. Ehrlich gesagt, hatte ich nicht wirklich damit gerechnet, sogleich mit derart vielen jungen Talenten konfrontiert zu werden. Die Qualität der Auftritte ist erstaunlich gut.

Dabei müssten Sie etwas anderes gewöhnt sein. Immerhin haben Sie in Paris und New York gemodelt, sind in Deutschland ein bekannter Fernsehstar, zweifacher deutscher Meister im „Savate-Boxe Française“ … Worin sind Sie eigentlich nicht begabt?
Im Singen. Musik zählt zwar zu meinen großen Leidenschaften und ich spiele auch recht gut Gitarre und Keyboard, aber meine Stimme mute ich lieber einer Dusche als einem Mikrofon zu. Umso größer ist mein Respekt vor dem Mut der Kandidaten und Kandidatinnen dieser dritten Staffel von „Wann s de eppes kanns“.

Worauf achten Sie als Jurymitglied am meisten?
Auf Emotionen. Auf mein Bauchgefühl und darauf, ob der Kandidat imstande ist, sein Publikum zu berühren. Obwohl ich kein begnadeter Sänger bin, kann ich durchaus zwischen richtigen und falschen Tönen unterscheiden, doch sobald ich eine Gänsehaut bekomme, steht fest: Dieser Interpret hat etwas.

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In der RTL-Soap „Alles was zählt“ spielt Mickey Hardt einen unnachgiebigen Eiskunstlauftrainer. Als neues Mitglied der Jury von „Wann s de eppes kanns“ ist der Luxemburger Schauspieler etwas weniger streng.

Am Freitagnachmittag steht Mickey Hardt noch vor der Kamera am Timmendorfer Strand. Gedreht wird eine Folge der beliebten deutschen ZDF-Serie „Küstenwache“. Um 18.45 Uhr will er den Nachtzug nach Luxemburg nehmen, zuvor muss er duschen. Um das Kunstblut und den penetranten Fischgeruch loszuwerden. Viel Schlaf bekommt er nicht. Dennoch trifft er am Samstagmorgen gut gelaunt in den RTL-Studios ein, um am Jurorentisch der dritten Staffel von „Wann s de eppes kanns“ Platz zu nehmen. Zusammen mit Sylvia Camarda und Gast Waltzing. Sogar während der Mittagspause, nach bereits unzähligen Durchgängen, wirkt der 42-jährige Schauspieler keineswegs gestresst, sondern strahlt nach wie vor um die Wette.

Revue: Herr Hardt, wie fühlen Sie sich in Ihrer neuen Rolle als Jurymitglied von „Wann s de eppes kanns“? Ist der Job nicht doch ziemlich anstrengend?
Mickey Hardt: Überhaupt nicht. Ich bin total überrascht. Zumal ich nicht so recht wusste, worauf ich mich einlasse. Ehrlich gesagt, hatte ich nicht wirklich damit gerechnet, sogleich mit derart vielen jungen Talenten konfrontiert zu werden. Die Qualität der Auftritte ist erstaunlich gut.

Dabei müssten Sie etwas anderes gewöhnt sein. Immerhin haben Sie in Paris und New York gemodelt, sind in Deutschland ein bekannter Fernsehstar, zweifacher deutscher Meister im „Savate-Boxe Française“ … Worin sind Sie eigentlich nicht begabt?
Im Singen. Musik zählt zwar zu meinen großen Leidenschaften und ich spiele auch recht gut Gitarre und Keyboard, aber meine Stimme mute ich lieber einer Dusche als einem Mikrofon zu. Umso größer ist mein Respekt vor dem Mut der Kandidaten und Kandidatinnen dieser dritten Staffel von „Wann s de eppes kanns“.

Worauf achten Sie als Jurymitglied am meisten?
Auf Emotionen. Auf mein Bauchgefühl und darauf, ob der Kandidat imstande ist, sein Publikum zu berühren. Obwohl ich kein begnadeter Sänger bin, kann ich durchaus zwischen richtigen und falschen Tönen unterscheiden, doch sobald ich eine Gänsehaut bekomme, steht fest: Dieser Interpret hat etwas.

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