Sep 02 2013

Hauch von Hollywood im „Naber“

Published by at 01:24 under Acting

SOURCE: http://www.nordsee-zeitung.de

Bremerhaven. Jahrelang stand das Nordsee-Hotel leer, kurz vor dem geplanten millionenschweren Umbau sind noch einmal neue Gäste eingezogen – ein komplettes Filmteam mit großem Equipment. Dann weht ein Hauch von Hollywood durch das „Naber“. Dort wird nämlich in den nächsten Wochen der Kinofilm mit dem Arbeitstitel „Das Zimmermädchen“ gedreht. Film ab! Gert-Dieter Meier

Am Abend war „Warm up“, heute ist Drehbeginn: Hinter abgehängten Scheiben wird das Nordsee-Hotel in den kommenden Wochen zum Drehort eines Filmes, der in einem „Hotel Eden“ spielt und die Geschichte eines Zimmermädchens erzählt. Eine merkwürdige, tragikomische Geschichte. Denn in dem Mädchen, das so gerne große Abenteuer im „Eden“ erlebt hätte, reift eine traurige Erkenntnis: Das Leben der Hotelgäste ist kaum spannender als ihres.

Spannend aber wird es wohl sein, das Nordsee-Hotel als Kulisse für diesen Streifen zu erleben. Gwendolin Lamping, Produktionsassistentin bei dem Filmprojekt, zur NORDSEE-ZEITUNG: „Seit drei Wochen wird dort umgebaut und dekoriert.“ Es wurde neu tapeziert und das Haus in einigen Teilen neu mit Teppich ausgelegt. Denn die Dreharbeiten konzentrieren sich auf eine Etage. Wurde alles rechtzeitig fertig? „Ich fürchte, dass wir heute noch die Nacht durcharbeiten müssen“, sagt Gwendolin Lamping.

Bis 14. September laufen die Dreharbeiten für den Film in Bremerhaven, zudem wird noch in Köln und Bremen gedreht. Lamping: „Wir hoffen, dass bis 20. September alles im Kasten ist.“

Ob der Film später dann tatsächlich unter dem Namen „Das Zimmermädchen“ in die Kinos kommt, ist noch offen. Vermutlich, weil es schon einmal einen Film gleichen Namens gab, der sich in der Handlung an den gleichnamigen Roman von Annegret Held anlehnte.

Das neue „Zimmermädchen“ orientiert sich ebenfalls an einer Romanvorlage, die aber stammt von Markus Orths (Verlag Schöffling & Co. Frankfurt am Main). Der 90-Minuten-Film, der von der Film- und Medienstiftung NRW und MEDIA gefördert wird, wird von Ingmar Trost und Olaf Hirschberg produziert; Ingo Haeb, der auch das Drehbuch geschrieben hat, führt Regie. Haeb war als Darsteller unter anderem in der Kult-Serie „Großstadtrevier“ und in dem Film „Am Tag als Bobby Ewing starb“ zu sehen, für den er auch das Drehbuch schrieb.

Als Hauptdarsteller wirken in dem „Zimmermädchen“-Film die Luxemburger Schauspielerin Vicky Krieps und Steffen Münster, die beide schon in dem ARD-Kult-Krimi „Tatort“ zu erleben waren. Viele Kinogänger könnten die Schauspielerin in Detlev Bucks „Die Vermessung der Welt“ oder in „Rommel“ von Niki Stein (Hauptrolle: Ulrich Tukur) gesehen haben.

Das Nordsee-Hotel, das die Stadt vor zehn Jahren der Familie Naber für 3,6 Millionen Euro abgekauft hatte, wurde erst vor kurzem für 650 000 Euro an die Wübben GmbH & Co. KG verkauft. Im Frühjahr 2014 sollen die Sanierungsarbeiten an dem Traditionshaus beginnen.

Artikel vom 20.08.13 – 16:00 Uhr

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Bremerhaven. Jahrelang stand das Nordsee-Hotel leer, kurz vor dem geplanten millionenschweren Umbau sind noch einmal neue Gäste eingezogen – ein komplettes Filmteam mit großem Equipment. Dann weht ein Hauch von Hollywood durch das „Naber“. Dort wird nämlich in den nächsten Wochen der Kinofilm mit dem Arbeitstitel „Das Zimmermädchen“ gedreht. Film ab! Gert-Dieter Meier

Am Abend war „Warm up“, heute ist Drehbeginn: Hinter abgehängten Scheiben wird das Nordsee-Hotel in den kommenden Wochen zum Drehort eines Filmes, der in einem „Hotel Eden“ spielt und die Geschichte eines Zimmermädchens erzählt. Eine merkwürdige, tragikomische Geschichte. Denn in dem Mädchen, das so gerne große Abenteuer im „Eden“ erlebt hätte, reift eine traurige Erkenntnis: Das Leben der Hotelgäste ist kaum spannender als ihres.

Spannend aber wird es wohl sein, das Nordsee-Hotel als Kulisse für diesen Streifen zu erleben. Gwendolin Lamping, Produktionsassistentin bei dem Filmprojekt, zur NORDSEE-ZEITUNG: „Seit drei Wochen wird dort umgebaut und dekoriert.“ Es wurde neu tapeziert und das Haus in einigen Teilen neu mit Teppich ausgelegt. Denn die Dreharbeiten konzentrieren sich auf eine Etage. Wurde alles rechtzeitig fertig? „Ich fürchte, dass wir heute noch die Nacht durcharbeiten müssen“, sagt Gwendolin Lamping.

Bis 14. September laufen die Dreharbeiten für den Film in Bremerhaven, zudem wird noch in Köln und Bremen gedreht. Lamping: „Wir hoffen, dass bis 20. September alles im Kasten ist.“

Ob der Film später dann tatsächlich unter dem Namen „Das Zimmermädchen“ in die Kinos kommt, ist noch offen. Vermutlich, weil es schon einmal einen Film gleichen Namens gab, der sich in der Handlung an den gleichnamigen Roman von Annegret Held anlehnte.

Das neue „Zimmermädchen“ orientiert sich ebenfalls an einer Romanvorlage, die aber stammt von Markus Orths (Verlag Schöffling & Co. Frankfurt am Main). Der 90-Minuten-Film, der von der Film- und Medienstiftung NRW und MEDIA gefördert wird, wird von Ingmar Trost und Olaf Hirschberg produziert; Ingo Haeb, der auch das Drehbuch geschrieben hat, führt Regie. Haeb war als Darsteller unter anderem in der Kult-Serie „Großstadtrevier“ und in dem Film „Am Tag als Bobby Ewing starb“ zu sehen, für den er auch das Drehbuch schrieb.

Als Hauptdarsteller wirken in dem „Zimmermädchen“-Film die Luxemburger Schauspielerin Vicky Krieps und Steffen Münster, die beide schon in dem ARD-Kult-Krimi „Tatort“ zu erleben waren. Viele Kinogänger könnten die Schauspielerin in Detlev Bucks „Die Vermessung der Welt“ oder in „Rommel“ von Niki Stein (Hauptrolle: Ulrich Tukur) gesehen haben.

Das Nordsee-Hotel, das die Stadt vor zehn Jahren der Familie Naber für 3,6 Millionen Euro abgekauft hatte, wurde erst vor kurzem für 650 000 Euro an die Wübben GmbH & Co. KG verkauft. Im Frühjahr 2014 sollen die Sanierungsarbeiten an dem Traditionshaus beginnen.

Artikel vom 20.08.13 – 16:00 Uhr

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