Mar 25 2013

Deutscher Filmpreis: Sechs Nominierungen für luxemburgische Koproduktion

Published by at 16:24 under Amour Fou

SOURCE: http://www.wort.lu

Die Filmbiographie von Margarete von Trotta (r.) „Hannah Arendt“ wurde sechsfach nominiert.

(dpa) – Der mit Unterstützung aus Hollywood gedrehte teuerste deutsche Film der Geschichte gegen ein kleines, schwarz-weißes Spielfilmdebüt. Zwei völlig gegensätzliche Filme gehen als Favoriten ins Rennen um den Deutschen Filmpreis 2013, der mit insgesamt knapp drei Millionen Euro Preisgeldern der höchstdotierte deutsche Kulturpreis ist. Die Filmpreisgala ist am 26. April im Berliner Friedrichstadt-Palast. Ein Gewinner steht bereits fest: Regisseur Werner Herzog („Aguirre – Der Zorn Gottes“, „Fitzcarraldo“) wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Tom Tykwers Drama „Cloud Atlas“ ist mit neun Nominierungen der große Favorit für den Deutschen Filmpreis 2013. Mit insgesamt acht Nominierungen ist ihm Jan Ole Gerster mit seinem Berlin-Film „Oh Boy“ aber ganz dicht auf den Fersen. Chancen auf die begehrte Lola-Trophäe hat mit sechs Nominierungen auch Margarete von Trottas Filmbiografie „Hannah Arendt“. Das gaben am Freitag Kulturstaatsminister Bernd Neumann und die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, Iris Berben, in Berlin bekannt.

Keine Nominierung bekam der auf der Vorauswahlliste noch genannte Film„ Schlussmacher“ von Publikumsliebling Matthias Schweighöfer. Und auch Til Schweigers „Schutzengel“ schaffte es nicht in die Endauswahl.

„Cloud Atlas“: 100 Mio. Dollar Produktionskosten

Tykwer („Lola rennt“,„ Das Parfum“) realisierte „Cloud Atlas“, den mit 100 Millionen Dollar Produktionskosten teuersten deutschen Film der Geschichte, gemeinsam mit den US-Regisseuren Lana und Andy Wachowski („Matrix“-Trilogie). Ihre Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von David Mitchell über Liebe, Tod und Wiedergeburt sprengt ästhetisch und erzählerisch die Grenzen. In dem 172 Minuten langen Filmepos spielen Hollywoodstars wie Tom Hanks, Halle Berry und Susan Sarandon mit.

Ganz anders der Filmpreis-Konkurrent „Oh Boy“: Regisseur Gerster erzählt in seinem in Schwarz-Weiß gedrehten Spielfilmdebüt eine kleine, melancholische Geschichte. Tom Schilling – als bester Hauptdarsteller nominiert – spielt einen jungen Studienabbrecher, der sich durch die Stadt Berlin treiben lässt.

Schilling ist in der Kategorie Bester Schauspieler gemeinsam mit Sabin Tambrea („Ludwig II.“) und Edin Hasanovic („Schuld sind immer die anderen“) im Rennen. Zwei weitere „Oh Boy“-Schauspieler sind als Nebendarsteller nominiert: Friederike Kempter und Michael Gwisdek.In der Kategorie beste weibliche Hauptdarstellerin haben drei Schauspielerinnen Lola-Chancen: Martina Gedeck für ihre Rolle in der Verfilmung des Romans „Die Wand“ von Marlen Haushofer, Birgit Minichmayr für ihre Leistung in dem Fahrerflucht-Drama „Gnade“ und Barbara Sukowa für die Titelrolle von „Hannah Arendt“.

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Die Filmbiographie von Margarete von Trotta (r.) „Hannah Arendt“ wurde sechsfach nominiert.

(dpa) – Der mit Unterstützung aus Hollywood gedrehte teuerste deutsche Film der Geschichte gegen ein kleines, schwarz-weißes Spielfilmdebüt. Zwei völlig gegensätzliche Filme gehen als Favoriten ins Rennen um den Deutschen Filmpreis 2013, der mit insgesamt knapp drei Millionen Euro Preisgeldern der höchstdotierte deutsche Kulturpreis ist. Die Filmpreisgala ist am 26. April im Berliner Friedrichstadt-Palast. Ein Gewinner steht bereits fest: Regisseur Werner Herzog („Aguirre – Der Zorn Gottes“, „Fitzcarraldo“) wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Tom Tykwers Drama „Cloud Atlas“ ist mit neun Nominierungen der große Favorit für den Deutschen Filmpreis 2013. Mit insgesamt acht Nominierungen ist ihm Jan Ole Gerster mit seinem Berlin-Film „Oh Boy“ aber ganz dicht auf den Fersen. Chancen auf die begehrte Lola-Trophäe hat mit sechs Nominierungen auch Margarete von Trottas Filmbiografie „Hannah Arendt“. Das gaben am Freitag Kulturstaatsminister Bernd Neumann und die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, Iris Berben, in Berlin bekannt.

Keine Nominierung bekam der auf der Vorauswahlliste noch genannte Film„ Schlussmacher“ von Publikumsliebling Matthias Schweighöfer. Und auch Til Schweigers „Schutzengel“ schaffte es nicht in die Endauswahl.

„Cloud Atlas“: 100 Mio. Dollar Produktionskosten

Tykwer („Lola rennt“,„ Das Parfum“) realisierte „Cloud Atlas“, den mit 100 Millionen Dollar Produktionskosten teuersten deutschen Film der Geschichte, gemeinsam mit den US-Regisseuren Lana und Andy Wachowski („Matrix“-Trilogie). Ihre Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von David Mitchell über Liebe, Tod und Wiedergeburt sprengt ästhetisch und erzählerisch die Grenzen. In dem 172 Minuten langen Filmepos spielen Hollywoodstars wie Tom Hanks, Halle Berry und Susan Sarandon mit.

Ganz anders der Filmpreis-Konkurrent „Oh Boy“: Regisseur Gerster erzählt in seinem in Schwarz-Weiß gedrehten Spielfilmdebüt eine kleine, melancholische Geschichte. Tom Schilling – als bester Hauptdarsteller nominiert – spielt einen jungen Studienabbrecher, der sich durch die Stadt Berlin treiben lässt.

Schilling ist in der Kategorie Bester Schauspieler gemeinsam mit Sabin Tambrea („Ludwig II.“) und Edin Hasanovic („Schuld sind immer die anderen“) im Rennen. Zwei weitere „Oh Boy“-Schauspieler sind als Nebendarsteller nominiert: Friederike Kempter und Michael Gwisdek.In der Kategorie beste weibliche Hauptdarstellerin haben drei Schauspielerinnen Lola-Chancen: Martina Gedeck für ihre Rolle in der Verfilmung des Romans „Die Wand“ von Marlen Haushofer, Birgit Minichmayr für ihre Leistung in dem Fahrerflucht-Drama „Gnade“ und Barbara Sukowa für die Titelrolle von „Hannah Arendt“.

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