Mar 29 2011

„Discovery Zone“ ersetzt „DirActors Cut“

Published by at 16:43 under Articles,Deutsch

SOURCE: http://www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/2011/03/146435/discovery-zone-ersetzt-diractors-cut.php

Das neue Luxemburger Filmfestival läuft vom 28. April bis zum 5. Mai.

(ce) – Neuer Name, neue Idee, neue Motivation: Das Luxembourg City Filmfestival präsentierte am Dienstag in der Cinémathèque de la Ville de Luxembourg bei einer Pressekonferenz unter dem Namen „Discovery Zone“ sein neues Gesicht.

Das 2006 ins Leben gerufene „DirActors“ ist also passé, es konnte nie die großen Massen anziehen, sein Konzept vermochte nicht zu überzeugen. Nach einer Pause im Jahr 2010, in der die Organisatoren über die Zukunft des Festivals nachgedacht haben, entstand nun ein neues Filmfest, in dessen Vordergrund nun die Idee stehen soll, sich in erster Linie auf den Film zu konzentrieren und ein Festival für Luxemburg und seine Bewohner zu bieten.

Es ist der Versuch, mit einer Rundumerneuerung und einem ganz neuen Gesicht „der Evolution der luxemburgischen audiovisionellen Szene Rechnung zu tragen“, erklärt Colette Flesch, die Ehrenbürgermeisterin der Stadt Luxemburg. Sie spricht von „einem neuen Konzept, neuen Ambitionen und einem lokalen Team“.

Apropos lokales Team: Das neue luxemburgische Filmfestival setzt bei seiner Neuorientierung zunehmend auf die junge Generation. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf lokale Filmschaffende gelegt, die vor allem junge Zuschauer anlocken sollen.

Die Kulturministerin Octavie Modert meint in diesem Zusammenhang, dass internationale Stars zwar nett seien, aber nicht den richtigen Mehrwert für Luxemburg und dessen Kultur brächten. Sie sieht in dem neuen Konzept demnach weniger Glamour, dafür mehr Inhalt und einen Platz, „um Dinge zu zeigen, die sonst zu kurz kommen“.
Filmfestival mit vielseitigem Programm
Das Programm der „Discovery Zone“ präsentiert sich als bescheiden, ambitioniert und vielfältig, in einer Mischung also, die versucht, sich in die Realität der Stadt Luxemburg einzufügen.

Die Vielfältigkeit soll dabei im Vordergrund stehen, immerhin sind in Luxemburg über 150 Nationalitäten vertreten, und diese Mischung soll sich auch im Programm des Festivals widerspiegeln.

Am Donnerstag, den 28. April geht es übrigens los. In der „Cinématèque“ und im Kino „Utopia“ werden bis zum 5. Mai zahlreiche in- und ausländische Filme aus den verschiedensten Rubriken für Groß und Klein angeboten.

Daneben stehen auch zahlreiche Workshops und Führungen auf dem Plan.
So lädt das Festival alle Interessierten ein, bei der Eröffnung am 28. April einen Einblick in das Entstehen von Animationsfilmen zu erlangen. Die Studios „La Fabrique d´Image“ und „Studio 352“ führen die Besucher in einer Welt zwischen 2D und 3D durch die Arbeitsvorgänge der Herstellung eines Animationsfilm.

 

Comments

comments

SOURCE: http://www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/2011/03/146435/discovery-zone-ersetzt-diractors-cut.php

Das neue Luxemburger Filmfestival läuft vom 28. April bis zum 5. Mai.

(ce) – Neuer Name, neue Idee, neue Motivation: Das Luxembourg City Filmfestival präsentierte am Dienstag in der Cinémathèque de la Ville de Luxembourg bei einer Pressekonferenz unter dem Namen „Discovery Zone“ sein neues Gesicht.

Das 2006 ins Leben gerufene „DirActors“ ist also passé, es konnte nie die großen Massen anziehen, sein Konzept vermochte nicht zu überzeugen. Nach einer Pause im Jahr 2010, in der die Organisatoren über die Zukunft des Festivals nachgedacht haben, entstand nun ein neues Filmfest, in dessen Vordergrund nun die Idee stehen soll, sich in erster Linie auf den Film zu konzentrieren und ein Festival für Luxemburg und seine Bewohner zu bieten.

Es ist der Versuch, mit einer Rundumerneuerung und einem ganz neuen Gesicht „der Evolution der luxemburgischen audiovisionellen Szene Rechnung zu tragen“, erklärt Colette Flesch, die Ehrenbürgermeisterin der Stadt Luxemburg. Sie spricht von „einem neuen Konzept, neuen Ambitionen und einem lokalen Team“.

Apropos lokales Team: Das neue luxemburgische Filmfestival setzt bei seiner Neuorientierung zunehmend auf die junge Generation. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf lokale Filmschaffende gelegt, die vor allem junge Zuschauer anlocken sollen.

Die Kulturministerin Octavie Modert meint in diesem Zusammenhang, dass internationale Stars zwar nett seien, aber nicht den richtigen Mehrwert für Luxemburg und dessen Kultur brächten. Sie sieht in dem neuen Konzept demnach weniger Glamour, dafür mehr Inhalt und einen Platz, „um Dinge zu zeigen, die sonst zu kurz kommen“.
Filmfestival mit vielseitigem Programm
Das Programm der „Discovery Zone“ präsentiert sich als bescheiden, ambitioniert und vielfältig, in einer Mischung also, die versucht, sich in die Realität der Stadt Luxemburg einzufügen.

Die Vielfältigkeit soll dabei im Vordergrund stehen, immerhin sind in Luxemburg über 150 Nationalitäten vertreten, und diese Mischung soll sich auch im Programm des Festivals widerspiegeln.

Am Donnerstag, den 28. April geht es übrigens los. In der „Cinématèque“ und im Kino „Utopia“ werden bis zum 5. Mai zahlreiche in- und ausländische Filme aus den verschiedensten Rubriken für Groß und Klein angeboten.

Daneben stehen auch zahlreiche Workshops und Führungen auf dem Plan.
So lädt das Festival alle Interessierten ein, bei der Eröffnung am 28. April einen Einblick in das Entstehen von Animationsfilmen zu erlangen. Die Studios „La Fabrique d´Image“ und „Studio 352“ führen die Besucher in einer Welt zwischen 2D und 3D durch die Arbeitsvorgänge der Herstellung eines Animationsfilm.

 

Comments

comments

No responses yet

Trackback URI | Comments RSS

Leave a Reply