Nov 08 2009

„Lëtzebuerger Filmpräis“ wird am 4. Dezember verliehen

Published by at 15:44 under Articles

SOURCE: www.journal.lu
“Mit rund 9.000 Zuschauern war „Léif Lëtzebuerger“ der erfolgreichste, gefolgt von „Nuits d’Arabie“ (5.500 Besucher), „InThierryView“ (5.100 Zuschauer) und „Luxemburg, USA“ (4.200 Besucher).”

Die vierte Ehrung der Filmschaffenden im Großherzogtum
Am Freitagmorgen wurden die Modalitäten für den vierten „Lëtzebuerger Filmpräis“ während einer Pressekonferenz in der Maison de Cassal, dem Sitz des Luxemburger Film Fund, vorgestellt. Im Beisein von Guy Daleiden, dem Direktor des Film Fund und Präsident des Organisationskomitees zur Vergabe des 4. Filmpreises, und Françoise Lentz, in ihrer Funktion als Koordinator des Preisverleihung, gab François Biltgen, in seinem Amt als Kommunikationsminister, alle wichtigen Informationen zum 4. Hommage an alle Filmschaffenden im Großherzogtum bekannt. Der Minister pochte noch einmal auf die Tatsache, dass Luxemburg keinen Oscar oder César geschaffen hat, sondern dass mit der Vergabe des Filmpreises die Frauen und Männer, welche ihre Brötchen in der Filmindustrie verdienen, sei es im technischen oder artistischen Bereich, als Regisseur(in) oder Drehbuchautor(in), im Rhythmus von zwei Jahre für ihre Arbeit und Leistungen geehrt werden. Natürlich soll dieser Preis auch im Ausland auf die Filme und Filmschaffenden aus Luxemburg aufmerksam machen, aber das ist nur zweitrangig in diesem Kontext.Die Preisverleihung findet am Freitag, den 4. Dezember in der Lux Expo statt. Eternal Tango wird die Verleihung musikalisch umrahmen, Fred Neuen und Max Hochmut (www.eveant.com) werden sie animieren.
Preise in acht Kategorien
Der Preis für den besten luxemburgischen Film wurde dieses Jahr in zwei geteilt, einerseits wird der beste Spielfilm belohnt und andererseits der beste Dokumentarfilm. In der Sparte Spielfilm starten nur drei Filme: „Réfractaire“ von Nicolas Steil, „Dust“ von Max Jacoby und „House Of Boys“ von Jean-Claude Schlim. Zehn Dokumentarfilme sind selektiert, u. a. „Entrée d’artistes“ und „InThierryView“ von Andy Bausch, „Tour Of Duty“ von Fränk Grotz und „Luxemburg, USA“ von Christophe Wagener.
In der Kategorie beste Co-Produktion sind 18 Filme nominiert, u. a. „Bride Flight“ von Ben Sombogaart, „La régate“ von Bernard Bellefroid, „Diamant 13“ von Gilles Béat, „Der Fürsorger“ von Lutz Konermann, „Léif Lëtzebuerger“ von Ray Tostevin, „L’amour caché“ von Alessandro Capone, „Tausend Ozeane“ von Luki Frieden, „Nous trois“ von Renaud Bertrand und „Universalove“ von Thomas Woschitz. Einige der selektierten Filme waren bis dato noch nicht in Luxemburg zu sehen, werden aber in den kommenden Wochen ihre Premiere hierzulande feiern.
Über 100 Filmschaffende sind in den Bereichen beste technische und beste artistische Leistung ausgewählt worden, sicher die schwierigste Aufgabe für die Jury.
Neu ist der Preis für den besten Trickfilm. Sieben Filme sind hier vorgeschlagen, u. a. „Panique au village“ von Vincent Patar und Stéphane Aubier, „Bob et Bobette“ von Wim Bien et Mark Mertens, „Le vieil homme dans le brouillard“ von Thierry Schiel und „Chasseur de Dragons“ von Guillaume Ivernel et Arthur Qwak.
Insgesamt 15 Filmchen streiten für den Preis des besten Kurzfilms, u. a. „Bonobo“ von Jacques Molitor, „Crise dans le secteur bancaire“ von Marc Schaus, „Lingo Vino“ von Daniel Texter, „X On A Map“ von Jeff Desom und „Les lettres de Julia“ von Isabelle Costantini.
Dieses Jahr darf das Publikum wieder ein Wörtchen mitreden und den besten Film unter den vier publikumwirksamsten Streifen im Luxemburger Box-Office der letzten zwei Jahre wählen. Mit rund 9.000 Zuschauern war „Léif Lëtzebuerger“ der erfolgreichste, gefolgt von „Nuits d’Arabie“ (5.500 Besucher), „InThierryView“ (5.100 Zuschauer) und „Luxemburg, USA“ (4.200 Besucher). Wie das Publikum mit abstimmen kann, wird in den nächsten Tagen erst bekannt gegeben.
Die Jury setzt sich zusammen aus dem Kritiker Boyd van Hoeij, der Schauspielerin Désirée Nosbusch, der EU-Kommissarin Viviane Reding, „Utopolis“-Direktor Nico Simon, dem Kameramann Klaus Peter Weber, dem Professor Frank Wilhelm und dem Regisseur Dan Wiroth.
Journées du film luxembourgeois
Ab dem 17. November starten die „Journées du film luxembourgeois“ mit einer Reihe von Premieren und Konferenzen. An diesem Tag feiert „House Of Boys“ seine Erstaufführung im „Utopolis“. Am 19. November ist „La régate“ hier erstmals zu sehen, am 25. November dann „Dust“ und schließlich am 2. Dezember „Nous trois“.
Die Luxemburger Filmtage werden am 23. November durch die Konferenz von Paul Lesch „Parisau Rousegäertchen et Sillicon Valley au Kirchberg“ in der städtischen Cinémathèque ergänzt. Und am 30. November könnte die Frage „was ist ein luxemburgischer Film“ eine Antwort finden. „Nationalen Kino! Waat ass een lëtzebuerger Film?“ ist das Thema, das Gérard Kraus in einem Rundtischgespräch in der Cinémathèquezu klären versuchen wird. Sicher ein nicht ganz einfaches Thema oder doch?
Alle weiteren Informationen, wie alle nominierten Filme, kann man auf der Internetseite www.filmprais.lu finden. Der vierte „Lëtzebuerger Filmpräis“ dürfte wieder mal für Spannung und viele Diskussionen sorgen. Auch wenn die Statue, die von Patricia Lippert erschaffen wurde und am 4. Dezember an die Sieger überreicht werden wird, nicht den Status eines Oscars hat, so ist sie für die Preisträger nichtsdestoweniger genauso wichtig.
› CH.S.

Voici les films en lice, classés par ordre alphabétique:

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SOURCE: www.journal.lu
“Mit rund 9.000 Zuschauern war „Léif Lëtzebuerger“ der erfolgreichste, gefolgt von „Nuits d’Arabie“ (5.500 Besucher), „InThierryView“ (5.100 Zuschauer) und „Luxemburg, USA“ (4.200 Besucher).”

Die vierte Ehrung der Filmschaffenden im Großherzogtum
Am Freitagmorgen wurden die Modalitäten für den vierten „Lëtzebuerger Filmpräis“ während einer Pressekonferenz in der Maison de Cassal, dem Sitz des Luxemburger Film Fund, vorgestellt. Im Beisein von Guy Daleiden, dem Direktor des Film Fund und Präsident des Organisationskomitees zur Vergabe des 4. Filmpreises, und Françoise Lentz, in ihrer Funktion als Koordinator des Preisverleihung, gab François Biltgen, in seinem Amt als Kommunikationsminister, alle wichtigen Informationen zum 4. Hommage an alle Filmschaffenden im Großherzogtum bekannt. Der Minister pochte noch einmal auf die Tatsache, dass Luxemburg keinen Oscar oder César geschaffen hat, sondern dass mit der Vergabe des Filmpreises die Frauen und Männer, welche ihre Brötchen in der Filmindustrie verdienen, sei es im technischen oder artistischen Bereich, als Regisseur(in) oder Drehbuchautor(in), im Rhythmus von zwei Jahre für ihre Arbeit und Leistungen geehrt werden. Natürlich soll dieser Preis auch im Ausland auf die Filme und Filmschaffenden aus Luxemburg aufmerksam machen, aber das ist nur zweitrangig in diesem Kontext.Die Preisverleihung findet am Freitag, den 4. Dezember in der Lux Expo statt. Eternal Tango wird die Verleihung musikalisch umrahmen, Fred Neuen und Max Hochmut (www.eveant.com) werden sie animieren.
Preise in acht Kategorien
Der Preis für den besten luxemburgischen Film wurde dieses Jahr in zwei geteilt, einerseits wird der beste Spielfilm belohnt und andererseits der beste Dokumentarfilm. In der Sparte Spielfilm starten nur drei Filme: „Réfractaire“ von Nicolas Steil, „Dust“ von Max Jacoby und „House Of Boys“ von Jean-Claude Schlim. Zehn Dokumentarfilme sind selektiert, u. a. „Entrée d’artistes“ und „InThierryView“ von Andy Bausch, „Tour Of Duty“ von Fränk Grotz und „Luxemburg, USA“ von Christophe Wagener.
In der Kategorie beste Co-Produktion sind 18 Filme nominiert, u. a. „Bride Flight“ von Ben Sombogaart, „La régate“ von Bernard Bellefroid, „Diamant 13“ von Gilles Béat, „Der Fürsorger“ von Lutz Konermann, „Léif Lëtzebuerger“ von Ray Tostevin, „L’amour caché“ von Alessandro Capone, „Tausend Ozeane“ von Luki Frieden, „Nous trois“ von Renaud Bertrand und „Universalove“ von Thomas Woschitz. Einige der selektierten Filme waren bis dato noch nicht in Luxemburg zu sehen, werden aber in den kommenden Wochen ihre Premiere hierzulande feiern.
Über 100 Filmschaffende sind in den Bereichen beste technische und beste artistische Leistung ausgewählt worden, sicher die schwierigste Aufgabe für die Jury.
Neu ist der Preis für den besten Trickfilm. Sieben Filme sind hier vorgeschlagen, u. a. „Panique au village“ von Vincent Patar und Stéphane Aubier, „Bob et Bobette“ von Wim Bien et Mark Mertens, „Le vieil homme dans le brouillard“ von Thierry Schiel und „Chasseur de Dragons“ von Guillaume Ivernel et Arthur Qwak.
Insgesamt 15 Filmchen streiten für den Preis des besten Kurzfilms, u. a. „Bonobo“ von Jacques Molitor, „Crise dans le secteur bancaire“ von Marc Schaus, „Lingo Vino“ von Daniel Texter, „X On A Map“ von Jeff Desom und „Les lettres de Julia“ von Isabelle Costantini.
Dieses Jahr darf das Publikum wieder ein Wörtchen mitreden und den besten Film unter den vier publikumwirksamsten Streifen im Luxemburger Box-Office der letzten zwei Jahre wählen. Mit rund 9.000 Zuschauern war „Léif Lëtzebuerger“ der erfolgreichste, gefolgt von „Nuits d’Arabie“ (5.500 Besucher), „InThierryView“ (5.100 Zuschauer) und „Luxemburg, USA“ (4.200 Besucher). Wie das Publikum mit abstimmen kann, wird in den nächsten Tagen erst bekannt gegeben.
Die Jury setzt sich zusammen aus dem Kritiker Boyd van Hoeij, der Schauspielerin Désirée Nosbusch, der EU-Kommissarin Viviane Reding, „Utopolis“-Direktor Nico Simon, dem Kameramann Klaus Peter Weber, dem Professor Frank Wilhelm und dem Regisseur Dan Wiroth.
Journées du film luxembourgeois
Ab dem 17. November starten die „Journées du film luxembourgeois“ mit einer Reihe von Premieren und Konferenzen. An diesem Tag feiert „House Of Boys“ seine Erstaufführung im „Utopolis“. Am 19. November ist „La régate“ hier erstmals zu sehen, am 25. November dann „Dust“ und schließlich am 2. Dezember „Nous trois“.
Die Luxemburger Filmtage werden am 23. November durch die Konferenz von Paul Lesch „Parisau Rousegäertchen et Sillicon Valley au Kirchberg“ in der städtischen Cinémathèque ergänzt. Und am 30. November könnte die Frage „was ist ein luxemburgischer Film“ eine Antwort finden. „Nationalen Kino! Waat ass een lëtzebuerger Film?“ ist das Thema, das Gérard Kraus in einem Rundtischgespräch in der Cinémathèquezu klären versuchen wird. Sicher ein nicht ganz einfaches Thema oder doch?
Alle weiteren Informationen, wie alle nominierten Filme, kann man auf der Internetseite www.filmprais.lu finden. Der vierte „Lëtzebuerger Filmpräis“ dürfte wieder mal für Spannung und viele Diskussionen sorgen. Auch wenn die Statue, die von Patricia Lippert erschaffen wurde und am 4. Dezember an die Sieger überreicht werden wird, nicht den Status eines Oscars hat, so ist sie für die Preisträger nichtsdestoweniger genauso wichtig.
› CH.S.

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