Oct 04 2009

Starke Filme, wenig Show

Published by at 19:05 under Articles

SOURCE: www.wort.lu

(mk) – Tragik, Romantik, Humor, Sozialkritik oder Kunst – mit einem gut gefüllten Programm steigt die bereits dritte Auflage des Luxemburger DirActors-Festivals.

Die Filmvorführungen finden vom 15. bis zum 19. Oktober in der Cinémathèque der Stadt Luxemburg sowie in den Kinos Utopia und Utopolis statt.

Im Panorama-Programm starten unter anderem die Beiträge „Achille et la tortue“ des Japaners Takeshi Kitano (Japan), „A Film With Me In It“ von Ian Fitzgibbon (Irland), „Capitalism: A Love Story“ des Amerikaners Michael Moore, die Kurzfilmkollektion mit Starbesetzung „New York I Love You“ aus den USA, der oskarverdächtige „The Private Lives of Pippa Lee“ von Rebecca Miller (USA) oder „Le siffleur“ von Philippe Lefebvre (F), der in Luxemburg seine Weltpremiere feiert .

Angesichts der ständig steigenden Beitragsqualität haben die Organisatoren übrigens für 2010 einen internationalen Wettbewerb samt einer Jury und Preisverteilung ins Auge gefasst. Die drei „Carte Blanche“-Einladungen gehen dieses Jahr an die Filmemacher Lionel Baier (Schweiz), Samir Guesmi (Frankreich) und Luc Picard (Canada).

Das junge Publikum liegt den Organisatoren besonders am Herzen. 1.300 Schüler – dreimal so viel wie 2008 – haben sich bereits für die kostenlosen Vorführungen des Spezialprogramms angemeldet. „Le petit chat curieux“ von Tsuneo Goda wendet sich an Kinder ab drei Jahren. Michel Ocelots „Kirikou et la sorcière“ gibt es in einer luxemburgischen Version mit Überraschungspaket für Kids ab sechs. Sie lernen auch anhand des Films „Petites éclosions“, wie ein Animationsfilm entsteht und wie dessen Figuren laufen lernen.

Der oskarpreisgekrönte „L’homme qui plantait des arbres“ von Frédéric Back oder „C’est dimanche“ von Samir Guesmi rund um die Themen Ökologie und Immigration sprechen auch ältere Jugendliche an. Einschreibungen für Schulklassen nimmt Lynn Hary unter der Telefonnummer 661 40 55 40 oder per E-Mail education@diractors.org entgegen.

Kleine, feine Highlights

Neu im Programm ist die Nacht der Kurzfilme (16.10.) während der laut Kulturministerin Octavie Modert junge Talente und der grenzüberschreitende interkulturelle Austausch im Vordergrund stehen. Zu Gast sein werden vier Luxemburger Regisseure, die eigene Filme zeigen und jeweils einen europäischen Kollegen mit einem seiner Werke einladen. Im Magnum Club steigt anschließend eine Party für die es jedermann Tickets zu kaufen gibt.

Ein Leckerbissen für Stummfilmfans dürfte das „Ciné-Concert“ (18.10) sein, das im Rahmen von „Money (Ex)Changes“, dem Begleitprogramm der Ausstellung „Colors of Money“ im CarréRotondes, präsentiert wird. Untermalt von Live-Musik zeichnet der 1928 gedrehte Film „L’Argent“ von Marcel L’Herbier in seiner restaurierten Fassung ein düsteres Bild der menschlichen Gier nach Geld und dem drohenden Zusammenbruch der Börse! Am Klavier sitzt der bekannte Filmkomponist Jean-François Zygel.

Mehr zum Thema
Web – Filme und Gäste des Festivals
Für die Organisatoren des Festivals soll die Qualität der Werke und nicht die Schau ausschlaggebend sein. Ob neben den Guest-Stars auch Größen wie John Malkovich oder Christophe Lambert, über deren mögliche Anwesenheit gemunkelt wurde, tatsächlich während des Festivals aufkreuzen, steht noch in den Sternen.

Das komplette Programm der Vorführungen gibt es ab dem 5. Oktober im Internet.

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(mk) – Tragik, Romantik, Humor, Sozialkritik oder Kunst – mit einem gut gefüllten Programm steigt die bereits dritte Auflage des Luxemburger DirActors-Festivals.

Die Filmvorführungen finden vom 15. bis zum 19. Oktober in der Cinémathèque der Stadt Luxemburg sowie in den Kinos Utopia und Utopolis statt.

Im Panorama-Programm starten unter anderem die Beiträge „Achille et la tortue“ des Japaners Takeshi Kitano (Japan), „A Film With Me In It“ von Ian Fitzgibbon (Irland), „Capitalism: A Love Story“ des Amerikaners Michael Moore, die Kurzfilmkollektion mit Starbesetzung „New York I Love You“ aus den USA, der oskarverdächtige „The Private Lives of Pippa Lee“ von Rebecca Miller (USA) oder „Le siffleur“ von Philippe Lefebvre (F), der in Luxemburg seine Weltpremiere feiert .

Angesichts der ständig steigenden Beitragsqualität haben die Organisatoren übrigens für 2010 einen internationalen Wettbewerb samt einer Jury und Preisverteilung ins Auge gefasst. Die drei „Carte Blanche“-Einladungen gehen dieses Jahr an die Filmemacher Lionel Baier (Schweiz), Samir Guesmi (Frankreich) und Luc Picard (Canada).

Das junge Publikum liegt den Organisatoren besonders am Herzen. 1.300 Schüler – dreimal so viel wie 2008 – haben sich bereits für die kostenlosen Vorführungen des Spezialprogramms angemeldet. „Le petit chat curieux“ von Tsuneo Goda wendet sich an Kinder ab drei Jahren. Michel Ocelots „Kirikou et la sorcière“ gibt es in einer luxemburgischen Version mit Überraschungspaket für Kids ab sechs. Sie lernen auch anhand des Films „Petites éclosions“, wie ein Animationsfilm entsteht und wie dessen Figuren laufen lernen.

Der oskarpreisgekrönte „L’homme qui plantait des arbres“ von Frédéric Back oder „C’est dimanche“ von Samir Guesmi rund um die Themen Ökologie und Immigration sprechen auch ältere Jugendliche an. Einschreibungen für Schulklassen nimmt Lynn Hary unter der Telefonnummer 661 40 55 40 oder per E-Mail education@diractors.org entgegen.

Kleine, feine Highlights

Neu im Programm ist die Nacht der Kurzfilme (16.10.) während der laut Kulturministerin Octavie Modert junge Talente und der grenzüberschreitende interkulturelle Austausch im Vordergrund stehen. Zu Gast sein werden vier Luxemburger Regisseure, die eigene Filme zeigen und jeweils einen europäischen Kollegen mit einem seiner Werke einladen. Im Magnum Club steigt anschließend eine Party für die es jedermann Tickets zu kaufen gibt.

Ein Leckerbissen für Stummfilmfans dürfte das „Ciné-Concert“ (18.10) sein, das im Rahmen von „Money (Ex)Changes“, dem Begleitprogramm der Ausstellung „Colors of Money“ im CarréRotondes, präsentiert wird. Untermalt von Live-Musik zeichnet der 1928 gedrehte Film „L’Argent“ von Marcel L’Herbier in seiner restaurierten Fassung ein düsteres Bild der menschlichen Gier nach Geld und dem drohenden Zusammenbruch der Börse! Am Klavier sitzt der bekannte Filmkomponist Jean-François Zygel.

Mehr zum Thema
Web – Filme und Gäste des Festivals
Für die Organisatoren des Festivals soll die Qualität der Werke und nicht die Schau ausschlaggebend sein. Ob neben den Guest-Stars auch Größen wie John Malkovich oder Christophe Lambert, über deren mögliche Anwesenheit gemunkelt wurde, tatsächlich während des Festivals aufkreuzen, steht noch in den Sternen.

Das komplette Programm der Vorführungen gibt es ab dem 5. Oktober im Internet.

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