Dec 30 2011

Désirée Nosbusch spricht über schwere Zeiten

Published by at 01:26 under Articles

SOURCE: http://www.wort.lu

Luxemburger Schauspielerin bei Markus Lanz zu Gast
Désirée Nosbusch spricht über schwere Zeiten: “Die letzten zwei Jahre waren nicht einfach für mich”, sagte die 46-Jährige kürzlich im Fernsehen.

(hay) – Ganz Luxemburg kennt Désirée Nosbusch und doch ist nur wenig persönliches von ihr bekannt. In der im ZDF ausgestrahlten “Markus Lanz”-Sendung vom 14. Dezember gab die in Esch/Alzette geborene Schauspielerin nun einen Einblick in ihr Privatleben. Rund 23 Minuten lang kam sie darin zu Wort.

Zu Beginn sprach Nosbusch, die ein schwarzes Minikleid mit High Heels trug, ein wenig über ihre Wohnverhältnisse und erzählte dabei, etwa zur Hälfte eines Jahres in Deutschland und die andere Hälfte in den USA zu verbringen. In 2011 aber sei sie etwas häufiger in Deutschland gewesen, dies wegen der luxemburgischen Sitcom “Wemseesdet“. Ihre Kinder hatten sie aber nicht begleitet, da diese schließlich in den USA die Schulbank drücken müssen.

“Das hat mich ziemlich umgehauen”

Weiter im Gespräch ging es dann um die Schicksalsschläge, mit denen die Luxemburgerin während der letzten beiden Jahre konfrontiert wurde. Zum Tod ihres Vaters im vergangenen Jahr sagte Nosbusch: „Das war nicht einfach und hat mich auch ziemlich umgehauen.“

Und als sie dann das Gefühl hatte, wieder lächeln zu können, sei ihrem damals 15-jährigen Sohn Lennon-Noah Diabetes vom Typ 1 diagnostiziert worden. Dieser ärztliche Befund habe sie schwer getroffen, hieß es weiter. Inzwischen hätten sie beide aber gelernt, damit umzugehen, auch wenn es ihr selbst besonders schwer gefallen sei.

Sie habe sich während der vergangenen Monate zunächst viele Fragen gestellt, etwa ob sie etwas falsch gemacht hatte, etwas hätte vorhersehen müssen oder hätte ändern können. Die Antwort darauf lautete aber am Ende: „Nein, da kann man nichts machen.“

Fünf bis sechs Mal täglich brauche ihr Sohn eine Insulinspritze – eine Sache, die er von Anfang an selbständig übernahm und ihr zeigte, wie weit er schon sei. Überhaupt habe sie selbst viel eher eine emotionale Hilfe gebraucht als ihr Sohn – und die sie letztlich von ihm erfahren habe.

Weiter sprach Lanz in der Sendung auch ihre Karriere an. Außerdem erwähnte er ihre frühere Beziehung zu ihrem damaligen Manager, mit dem sie als 16-Jährige sogar zusammenlebte. Darauf antwortete Nosbusch, dass sie keine Person sei, die alles in die Öffentlichkeit tragen müsse. Aus diesem Grund habe sie nie und werde sie auch nie darüber sprechen. Es sei aber nicht das gewesen, was nach außen getragen wurde, sagte Nosbusch ganz klar.

Info: Die komplette Sendung ist in der Mediathek vom ZDF zu finden.

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Luxemburger Schauspielerin bei Markus Lanz zu Gast
Désirée Nosbusch spricht über schwere Zeiten: “Die letzten zwei Jahre waren nicht einfach für mich”, sagte die 46-Jährige kürzlich im Fernsehen.

(hay) – Ganz Luxemburg kennt Désirée Nosbusch und doch ist nur wenig persönliches von ihr bekannt. In der im ZDF ausgestrahlten “Markus Lanz”-Sendung vom 14. Dezember gab die in Esch/Alzette geborene Schauspielerin nun einen Einblick in ihr Privatleben. Rund 23 Minuten lang kam sie darin zu Wort.

Zu Beginn sprach Nosbusch, die ein schwarzes Minikleid mit High Heels trug, ein wenig über ihre Wohnverhältnisse und erzählte dabei, etwa zur Hälfte eines Jahres in Deutschland und die andere Hälfte in den USA zu verbringen. In 2011 aber sei sie etwas häufiger in Deutschland gewesen, dies wegen der luxemburgischen Sitcom “Wemseesdet“. Ihre Kinder hatten sie aber nicht begleitet, da diese schließlich in den USA die Schulbank drücken müssen.

“Das hat mich ziemlich umgehauen”

Weiter im Gespräch ging es dann um die Schicksalsschläge, mit denen die Luxemburgerin während der letzten beiden Jahre konfrontiert wurde. Zum Tod ihres Vaters im vergangenen Jahr sagte Nosbusch: „Das war nicht einfach und hat mich auch ziemlich umgehauen.“

Und als sie dann das Gefühl hatte, wieder lächeln zu können, sei ihrem damals 15-jährigen Sohn Lennon-Noah Diabetes vom Typ 1 diagnostiziert worden. Dieser ärztliche Befund habe sie schwer getroffen, hieß es weiter. Inzwischen hätten sie beide aber gelernt, damit umzugehen, auch wenn es ihr selbst besonders schwer gefallen sei.

Sie habe sich während der vergangenen Monate zunächst viele Fragen gestellt, etwa ob sie etwas falsch gemacht hatte, etwas hätte vorhersehen müssen oder hätte ändern können. Die Antwort darauf lautete aber am Ende: „Nein, da kann man nichts machen.“

Fünf bis sechs Mal täglich brauche ihr Sohn eine Insulinspritze – eine Sache, die er von Anfang an selbständig übernahm und ihr zeigte, wie weit er schon sei. Überhaupt habe sie selbst viel eher eine emotionale Hilfe gebraucht als ihr Sohn – und die sie letztlich von ihm erfahren habe.

Weiter sprach Lanz in der Sendung auch ihre Karriere an. Außerdem erwähnte er ihre frühere Beziehung zu ihrem damaligen Manager, mit dem sie als 16-Jährige sogar zusammenlebte. Darauf antwortete Nosbusch, dass sie keine Person sei, die alles in die Öffentlichkeit tragen müsse. Aus diesem Grund habe sie nie und werde sie auch nie darüber sprechen. Es sei aber nicht das gewesen, was nach außen getragen wurde, sagte Nosbusch ganz klar.

Info: Die komplette Sendung ist in der Mediathek vom ZDF zu finden.

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