Mar 07 2013

Paul Lesch Interview

Published by at 12:30 under Articles

SOURCE: 26.02.2013 http://www.journal.lu Patrick Versall

Kino-Timeline

Wann wurde die Idee für dieses Buch geboren?

Paul Lesch: An und für sich sammele ich seit mehreren Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, nahezu alles, was irgendeinen Bezug zur Geschichte der Kinos hier in Luxemburg hat. Die Idee, dieses Material irgendwann zu publizieren, hatte ich immer im Hinterkopf. Vor anderthalb Jahren gab mir das Centre nationale de l’Audiovisuel (CNA) grünes Licht. Seit diesem Zeitpunkt habe ich intensiv an „D’Stater Kinoen“ gearbeitet.

Wann begannen Sie denn mit den konkreten Vorbereitungen?

Lesch Bei den konkreten Vorbereitungen handelt es sich in diesem Kontext vor allem um den Versuch, ein genaues Konzept für das Buch auszuarbeiten. Es stand früh fest, dass wir jedem Kino ein Kapitel widmen und auch einzelne Teil- Aspekte in Infokästen genauer belichten würden. Darüber hinaus enthält das Buch einige Kapitel, die allgemeine Aspekte des Kinos beleuchten wie z.B. die Zensur oder die Nazi-Okkupation, um diese beiden zu nennen. Für mich persönlich war von vornherein klar, dass den Illustrationen eine signifikante Rolle zukommen sollte, um dem Buch eine visuell attraktive Note zu verpassen. Die ausgewählten Bilder sollten jedoch immer in Relation zum begleitenden Text stehen und nicht willkürlich über das Buch verstreut sein. Dieses Gesamt-Konzept entstand somit vor eineinhalb Jahren und diente als eigentlicher Startpunkt des Buches.

Richtet sich das Werk in erster Linie an die treuen Kinogänger oder ein breiteres Publikum wie beispielsweise die Einwohner der Stadt Luxemburg, da die Kinos eine wichtige historische Facette ihrer Stadt dokumentieren?

Lesch Es richtet sich an all jene -ob regelmäßige Kinogänger oder nicht – die persönliche Erinnerungen an die hauptstädtischen Kinos knüpfen oder sich für die luxemburgische Geschichte im Allgemeinen interessieren. Das Buch soll aber auf jeden Fall ein breites Publikum ansprechen.

Ist ein ähnliches Werk über die einst so zahlreichen Regionalkinos geplant?

Lesch Es wäre eine ausgezeichnete Idee, ein solches Buch zu verfassen. Allerdings gibt es bis dato wenig Material über die Regionalkinos, um ein Buch von ähnlichem Ausmaß wie „D’Stater Kinoen“ zusammenzustellen.

D’Stater Kinoen“ . Erschienen bei den Editions Guy Binsfeld. Erhältlich ab
dem 28. Februar für 59€ 

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SOURCE: 26.02.2013 http://www.journal.lu Patrick Versall

Kino-Timeline

Wann wurde die Idee für dieses Buch geboren?

Paul Lesch: An und für sich sammele ich seit mehreren Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, nahezu alles, was irgendeinen Bezug zur Geschichte der Kinos hier in Luxemburg hat. Die Idee, dieses Material irgendwann zu publizieren, hatte ich immer im Hinterkopf. Vor anderthalb Jahren gab mir das Centre nationale de l’Audiovisuel (CNA) grünes Licht. Seit diesem Zeitpunkt habe ich intensiv an „D’Stater Kinoen“ gearbeitet.

Wann begannen Sie denn mit den konkreten Vorbereitungen?

Lesch Bei den konkreten Vorbereitungen handelt es sich in diesem Kontext vor allem um den Versuch, ein genaues Konzept für das Buch auszuarbeiten. Es stand früh fest, dass wir jedem Kino ein Kapitel widmen und auch einzelne Teil- Aspekte in Infokästen genauer belichten würden. Darüber hinaus enthält das Buch einige Kapitel, die allgemeine Aspekte des Kinos beleuchten wie z.B. die Zensur oder die Nazi-Okkupation, um diese beiden zu nennen. Für mich persönlich war von vornherein klar, dass den Illustrationen eine signifikante Rolle zukommen sollte, um dem Buch eine visuell attraktive Note zu verpassen. Die ausgewählten Bilder sollten jedoch immer in Relation zum begleitenden Text stehen und nicht willkürlich über das Buch verstreut sein. Dieses Gesamt-Konzept entstand somit vor eineinhalb Jahren und diente als eigentlicher Startpunkt des Buches.

Richtet sich das Werk in erster Linie an die treuen Kinogänger oder ein breiteres Publikum wie beispielsweise die Einwohner der Stadt Luxemburg, da die Kinos eine wichtige historische Facette ihrer Stadt dokumentieren?

Lesch Es richtet sich an all jene -ob regelmäßige Kinogänger oder nicht – die persönliche Erinnerungen an die hauptstädtischen Kinos knüpfen oder sich für die luxemburgische Geschichte im Allgemeinen interessieren. Das Buch soll aber auf jeden Fall ein breites Publikum ansprechen.

Ist ein ähnliches Werk über die einst so zahlreichen Regionalkinos geplant?

Lesch Es wäre eine ausgezeichnete Idee, ein solches Buch zu verfassen. Allerdings gibt es bis dato wenig Material über die Regionalkinos, um ein Buch von ähnlichem Ausmaß wie „D’Stater Kinoen“ zusammenzustellen.

D’Stater Kinoen“ . Erschienen bei den Editions Guy Binsfeld. Erhältlich ab
dem 28. Februar für 59€ 

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