Dec 01 2009

Starke Bilder von starken Charakteren

Published by at 14:24 under Articles,Blackboard

SOURCE: www.wort.lu – mk

Seit dem 20. November läuft der Film „House of Boys“ in den Kinos. Das Drama des Luxemburger Regisseurs Jean-Claude Schlim zeigt auf ehrliche, offene Weise und mit teils aufrüttelnden Bildern die tragische Liebesgeschichte eines jungen Homosexuellen, dessen Partner sich in den 1980er-Jahren mit der damals neuen Krankheit Aids infiziert.

Zum Film erscheint ein Buch mit beeindruckenden Fotos.
Starke Bilder sind es auch, die anlässlich des Welt-Aidstages am 1. Dezember sowohl eine Ausstellung, als auch ein Buch zum Film prägen. „Images for life – photographic impressions from the set and behind the scenes of House of Boys“ zeigt eine Serie von Fotos, die von vierzehn Fotografen anlässlich des Filmdrehs am Set und hinter den Kulissen aufgenommen wurden. Sie thematisieren die Brisanz der immer noch zu oft mit einem Tabu belegten Krankheit und die für die Betroffenen daraus resultierende gesellschaftliche Ausgrenzung.

45 der fotografischen Werke werden einen Monat lang im Geschäft „Boo, the shop around the corner“ in der Hauptstadt ausgestellt. Der Erlös aus dem Verkauf der Fotos und des Buches kommt der „Aidsberodung“, „Stop Aids Now“ und einem buddhistischen Kloster in Thailand zugute, in dem Aidskranke aufgenommen und gepflegt werden.

Ein gemeinsamer Kampf

Die Vernissage gilt als Hauptevent dieses Tages, der von der „Aidsberodung“ des Roten Kreuzes und von „Stop Aids Now“ organisiert wird. Gefeiert wird anschließend ab 20 Uhr im Bar D:qliq. Dj Gil Rod und die Gruppe Armadilla sorgen für die Musik.

Mehr zum Thema
Web – Der Film “House of Boys”
Am Welt-Aidstag werden die einzelnen Organisationen zudem von 11 bis 16 Uhr am „Roude Pëtz“ in der Großstraße in Luxemburg ihren Stand aufrichten. Hier werden Infos zum Thema ausgeteilt sowie Solidaritäts-Badges gefertigt, die mit ihrer roten Schleife den Kampf gegen das HI-Virus symbolisieren.

200 Geschäfte haben übrigens versprochen, diese Schleifen in ihren Auslagen aufzuhängen, um ihre Solidarität mit den HIV-Infizierten zu unterstreichen.

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SOURCE: www.wort.lu – mk

Seit dem 20. November läuft der Film „House of Boys“ in den Kinos. Das Drama des Luxemburger Regisseurs Jean-Claude Schlim zeigt auf ehrliche, offene Weise und mit teils aufrüttelnden Bildern die tragische Liebesgeschichte eines jungen Homosexuellen, dessen Partner sich in den 1980er-Jahren mit der damals neuen Krankheit Aids infiziert.

Zum Film erscheint ein Buch mit beeindruckenden Fotos.
Starke Bilder sind es auch, die anlässlich des Welt-Aidstages am 1. Dezember sowohl eine Ausstellung, als auch ein Buch zum Film prägen. „Images for life – photographic impressions from the set and behind the scenes of House of Boys“ zeigt eine Serie von Fotos, die von vierzehn Fotografen anlässlich des Filmdrehs am Set und hinter den Kulissen aufgenommen wurden. Sie thematisieren die Brisanz der immer noch zu oft mit einem Tabu belegten Krankheit und die für die Betroffenen daraus resultierende gesellschaftliche Ausgrenzung.

45 der fotografischen Werke werden einen Monat lang im Geschäft „Boo, the shop around the corner“ in der Hauptstadt ausgestellt. Der Erlös aus dem Verkauf der Fotos und des Buches kommt der „Aidsberodung“, „Stop Aids Now“ und einem buddhistischen Kloster in Thailand zugute, in dem Aidskranke aufgenommen und gepflegt werden.

Ein gemeinsamer Kampf

Die Vernissage gilt als Hauptevent dieses Tages, der von der „Aidsberodung“ des Roten Kreuzes und von „Stop Aids Now“ organisiert wird. Gefeiert wird anschließend ab 20 Uhr im Bar D:qliq. Dj Gil Rod und die Gruppe Armadilla sorgen für die Musik.

Mehr zum Thema
Web – Der Film “House of Boys”
Am Welt-Aidstag werden die einzelnen Organisationen zudem von 11 bis 16 Uhr am „Roude Pëtz“ in der Großstraße in Luxemburg ihren Stand aufrichten. Hier werden Infos zum Thema ausgeteilt sowie Solidaritäts-Badges gefertigt, die mit ihrer roten Schleife den Kampf gegen das HI-Virus symbolisieren.

200 Geschäfte haben übrigens versprochen, diese Schleifen in ihren Auslagen aufzuhängen, um ihre Solidarität mit den HIV-Infizierten zu unterstreichen.

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One Response to “Starke Bilder von starken Charakteren”

  1. Johnny C.on 01 Dec 2009 at 15:46

    …wi witzeg d’Wort schreiwt iwwer House of Boys. Jo wat kann een da géint Aids man? Ganz einfach den Afrikaner verbidden Condomer ze huelen.

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