Aug 18 2014

Wenn ein Deutscher nackt eine Paella kocht…

Published by at 01:55 under Calach Films

SOURCE: http://www.lessentiel.lu

LUXEMBURG – Der Findel diente dieser Tage als Kulisse für den luxemburgischen Kurzfilm «Heat Wave». Ins Kino soll die Multikulti-Komödie im Herbst kommen.

Es ist die Geschichte eines deutsch-spanischen Paares, das in Luxemburg lebt. Während sie sich auf zum Flughafen macht, um ihren aus Spanien kommenden Vater abzuholen, beschließt er, den Schwiegervater mit einer selbstgemachten Paella zu beeindrucken. Er wirft sich die Schürze um, darunter trägt er: nichts. Wie der Zufall es will, sperrt er sich – in seinem eher ungewöhnlichen Koch-Outfit – aus seiner Wohnung aus, der Schlüssel steckt von innen. Einziger Ausweg aus der kniffligen Situation: Der junge Mann muss über den Balkon seines Nachbarn in seine Wohnung kommen. So beginnt «Heat Wave», ein rund 15-minütiger Kurzfilm der in Luxemburg lebenden Spanierin Lucia Valverde, Hauptdarsteller ist niemand geringerer als Luc Spada.

Auf humoristische Art und Weise arbeitet der Film den luxemburgischen «Melting Pot» auf. «Die Deutschen haben viel weniger Probleme mit Nacktheit, deshalb läuft die Figur, die Luc Spada spielt, auch nackt in seiner Wohnung rum», erklärt Jesus Gonzales, Produzent von Calach Films. Auch die im Film vorkommende Sprachenvielfalt spiegelt die Zusammenkunft der Kulturen in Luxemburg wider: «Das Pärchen spricht Englisch, die Hauptfigur trifft aber auch auf ältere Damen, die Luxemburgisch reden, seine Nachbarn sprechen Italienisch und Englisch und mit Kindern unterhält er sich auf Französisch», berichtet Gonzales.

Ausstrahlung in der Discovery Zone und im Utopolis geplant

Die Szenen, in denen die Spanierin ihren Vater abholt, wurden am Dienstag in der Ankunftshalle am Findel und auf einem der Parkplätze gedreht. «Es ist mal ein wenig Abwechslung im Flughafen-Alltag, aber es ist auch nicht der erste Film, der hier teilweise gedreht wurde», erklärt ein Findel-Sprecher gegenüber L’essentiel: «Für diesen haben wir die Ankunftshalle gratis zur Verfügung gestellt, der Teil des Parkplatzes, der beansprucht wurde, musste bezahlt werden. Das hängt immer vom Umfang des Projekts ab.» Rund 15 Schauspieler sowie ein Dutzend Techniker wirbelten am Dienstag durch den Flughafen, Reisende störten sie keine. Die beobachteten das Geschehen neugierig aus der Ferne.

Auch wenn die Flughafenszenen nun im Kasten sind, so steht den Filmemachern noch viel Arbeit bevor. Zu drehen sind etwa noch die Szenen in der Wohnung des Pärchens in Dommeldingen. «Wir hoffen, dass der Film im Herbst fertig ist und dann in der Discovery Zone und im Utopolis gezeigt wird», erzählt Jesus Gonzales. Um zu wissen, was mit dem nackten Deutsch schlussendlich passiert, müssen Sie sich noch ein wenig gedulden.

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LUXEMBURG – Der Findel diente dieser Tage als Kulisse für den luxemburgischen Kurzfilm «Heat Wave». Ins Kino soll die Multikulti-Komödie im Herbst kommen.

Es ist die Geschichte eines deutsch-spanischen Paares, das in Luxemburg lebt. Während sie sich auf zum Flughafen macht, um ihren aus Spanien kommenden Vater abzuholen, beschließt er, den Schwiegervater mit einer selbstgemachten Paella zu beeindrucken. Er wirft sich die Schürze um, darunter trägt er: nichts. Wie der Zufall es will, sperrt er sich – in seinem eher ungewöhnlichen Koch-Outfit – aus seiner Wohnung aus, der Schlüssel steckt von innen. Einziger Ausweg aus der kniffligen Situation: Der junge Mann muss über den Balkon seines Nachbarn in seine Wohnung kommen. So beginnt «Heat Wave», ein rund 15-minütiger Kurzfilm der in Luxemburg lebenden Spanierin Lucia Valverde, Hauptdarsteller ist niemand geringerer als Luc Spada.

Auf humoristische Art und Weise arbeitet der Film den luxemburgischen «Melting Pot» auf. «Die Deutschen haben viel weniger Probleme mit Nacktheit, deshalb läuft die Figur, die Luc Spada spielt, auch nackt in seiner Wohnung rum», erklärt Jesus Gonzales, Produzent von Calach Films. Auch die im Film vorkommende Sprachenvielfalt spiegelt die Zusammenkunft der Kulturen in Luxemburg wider: «Das Pärchen spricht Englisch, die Hauptfigur trifft aber auch auf ältere Damen, die Luxemburgisch reden, seine Nachbarn sprechen Italienisch und Englisch und mit Kindern unterhält er sich auf Französisch», berichtet Gonzales.

Ausstrahlung in der Discovery Zone und im Utopolis geplant

Die Szenen, in denen die Spanierin ihren Vater abholt, wurden am Dienstag in der Ankunftshalle am Findel und auf einem der Parkplätze gedreht. «Es ist mal ein wenig Abwechslung im Flughafen-Alltag, aber es ist auch nicht der erste Film, der hier teilweise gedreht wurde», erklärt ein Findel-Sprecher gegenüber L’essentiel: «Für diesen haben wir die Ankunftshalle gratis zur Verfügung gestellt, der Teil des Parkplatzes, der beansprucht wurde, musste bezahlt werden. Das hängt immer vom Umfang des Projekts ab.» Rund 15 Schauspieler sowie ein Dutzend Techniker wirbelten am Dienstag durch den Flughafen, Reisende störten sie keine. Die beobachteten das Geschehen neugierig aus der Ferne.

Auch wenn die Flughafenszenen nun im Kasten sind, so steht den Filmemachern noch viel Arbeit bevor. Zu drehen sind etwa noch die Szenen in der Wohnung des Pärchens in Dommeldingen. «Wir hoffen, dass der Film im Herbst fertig ist und dann in der Discovery Zone und im Utopolis gezeigt wird», erzählt Jesus Gonzales. Um zu wissen, was mit dem nackten Deutsch schlussendlich passiert, müssen Sie sich noch ein wenig gedulden.

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