Aug 18 2009

Premiere von „Räuberinnen“ im „CineBelval“

Published by at 01:47 under Events & Projects

source: http://www.journal.lu/

Am Mittwochabend fand im großen Saal des Belvaler Kinokomplexes „CineBelval“ die luxemburgische Premiere von „Räuberinnen“ von Carla Lia Monti statt, eine Gemeinschaftsproduktion der Schweizer Dschoint Ventschr Filmproduktion AG und von Paul Thiltges Distributions. Der Film wurde in der Schweiz anlässlich der Solothurner Filmtage uraufgeführt und war sogleich ein Skandalfilm, wie ihn die Eidgenossen noch nie gesehen haben und noch mit öffentlichen Geldern der Zürcher Filmstiftung und des Schweizer Fernsehens finanziert. Der Film muss für die Ausstrahlung im Schweizer Fernsehen geschnitten werden, daher hat die im Kino gezeigte Fassung den Beisatz „Director’s Cut“.

Die Stimmung unter den Premierengästen, u. a. der Escher Schöffe Henri Hinterscheid, Kinodirektor Raymond Massard und Gemahlin Carine, der Direktorin des Media Desk Luxembourg Karin Schockweiler, den Regisseurinnen Beryl Koltz und Bady Minck und viele Crewmitglieder der Produktion, war vor dem Einlass in den Saal gut, nur einige, die den Film während einer Pressevorführung gesehen hatten, ahnten, dass die Stimmung nach Ablauf des 80-minütigen Films umschlagen würde.

Zwei Musikanten, die „Lompekréimer“, stimmten das Publikum auf das Ambiente der Geschichte aus dem 18. Jahrhundert mit anachronistischem Einschlag ein. Kinomanager Dan Vinkowski hatte sich zeitgemäße Klamotten angezogen und wurde von zwei Burgdamen begleitet, während er das Publikum im großen Saal 1 begrüßte. Produzent Paul Thiltges und sein Co-Produzent David Grumbach sprachen über die Gründe diesen frivolen Film zu produzieren, und eine Ursache war, Mut zu haben, auch einen „spezielleren“ Film zu finanzieren. Dann stellte Paul Thiltges die Regisseurin Carla Lia Monti vor, wie auch die beiden luxemburgischen Schauspielerinnen Myriam Muller und Sascha Ley.

Nicht viel Brauchbares

Die Geschichte einer Gruppe Frauen, die sich gegen die steten sexuellen Übergriffe der Männer, ja, die Herrschsucht des männlichen Geschlechts allgemein, zur Wehr setzen, sorgte für einige Lacher, aber im Großen und Ganzen hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Nach Ablauf des Abspanns stürzten sich viele auf den in der Halle servierten Luxemburger Crémant und das Bier vom Fass, um erst einmal ihre Sinne zu beruhigen, nach all dem Abhacken von Köpfen und männlichen Geschlechtsteilen. In den Augen schimmerte allgemein Unverständnis für diesen Film, der ein Gemisch aus vielen Genres und Ideen ist, das im Endeffekt nicht viel Brauchbares enthält. Im Film spielt der am 12. Januar verstorbene Thierry Van Werveke eine seine letzten Rollen. Da der Film erst nächsten Freitag im normalen Kinoprogramm startet, werden wir nächste Woche im Detail auf die guten und schlechten Seiten des Films eingehen.

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Am Mittwochabend fand im großen Saal des Belvaler Kinokomplexes „CineBelval“ die luxemburgische Premiere von „Räuberinnen“ von Carla Lia Monti statt, eine Gemeinschaftsproduktion der Schweizer Dschoint Ventschr Filmproduktion AG und von Paul Thiltges Distributions. Der Film wurde in der Schweiz anlässlich der Solothurner Filmtage uraufgeführt und war sogleich ein Skandalfilm, wie ihn die Eidgenossen noch nie gesehen haben und noch mit öffentlichen Geldern der Zürcher Filmstiftung und des Schweizer Fernsehens finanziert. Der Film muss für die Ausstrahlung im Schweizer Fernsehen geschnitten werden, daher hat die im Kino gezeigte Fassung den Beisatz „Director’s Cut“.

Die Stimmung unter den Premierengästen, u. a. der Escher Schöffe Henri Hinterscheid, Kinodirektor Raymond Massard und Gemahlin Carine, der Direktorin des Media Desk Luxembourg Karin Schockweiler, den Regisseurinnen Beryl Koltz und Bady Minck und viele Crewmitglieder der Produktion, war vor dem Einlass in den Saal gut, nur einige, die den Film während einer Pressevorführung gesehen hatten, ahnten, dass die Stimmung nach Ablauf des 80-minütigen Films umschlagen würde.

Zwei Musikanten, die „Lompekréimer“, stimmten das Publikum auf das Ambiente der Geschichte aus dem 18. Jahrhundert mit anachronistischem Einschlag ein. Kinomanager Dan Vinkowski hatte sich zeitgemäße Klamotten angezogen und wurde von zwei Burgdamen begleitet, während er das Publikum im großen Saal 1 begrüßte. Produzent Paul Thiltges und sein Co-Produzent David Grumbach sprachen über die Gründe diesen frivolen Film zu produzieren, und eine Ursache war, Mut zu haben, auch einen „spezielleren“ Film zu finanzieren. Dann stellte Paul Thiltges die Regisseurin Carla Lia Monti vor, wie auch die beiden luxemburgischen Schauspielerinnen Myriam Muller und Sascha Ley.

Nicht viel Brauchbares

Die Geschichte einer Gruppe Frauen, die sich gegen die steten sexuellen Übergriffe der Männer, ja, die Herrschsucht des männlichen Geschlechts allgemein, zur Wehr setzen, sorgte für einige Lacher, aber im Großen und Ganzen hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Nach Ablauf des Abspanns stürzten sich viele auf den in der Halle servierten Luxemburger Crémant und das Bier vom Fass, um erst einmal ihre Sinne zu beruhigen, nach all dem Abhacken von Köpfen und männlichen Geschlechtsteilen. In den Augen schimmerte allgemein Unverständnis für diesen Film, der ein Gemisch aus vielen Genres und Ideen ist, das im Endeffekt nicht viel Brauchbares enthält. Im Film spielt der am 12. Januar verstorbene Thierry Van Werveke eine seine letzten Rollen. Da der Film erst nächsten Freitag im normalen Kinoprogramm startet, werden wir nächste Woche im Detail auf die guten und schlechten Seiten des Films eingehen.

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