Aug 02 2014

Kalte Begegnung

Published by at 05:00 under Feierblumm

SOURCE: http://www.journal.lu

Am Set von Laurent Prims Kurzfilm „Morgue“
LUXEMBURG – PATRICK VERSALL

Leichenhalle. Der Begriff alleine löst bei manchem schon ein gewisses Unwohlsein aus. Betitelt ein junger Regisseur sein neues Kurzfilmprojekt mit „Morgue“, so sollte der Zuschauer keine leicht-verdauliche Filmkost erwarten. Der sieben bis achtminütige Kurzfilm, von Filmemacher Laurent Prim realisiert und von der Feierblumm A.s.b.l. produziert, wurde kürzlich im Norden Luxemburgs abgedreht. Als Drehschauplätze dienten u.a. das Krankenhaus in Ettelbrück, das Atert-Gymnasium in Redingen sowie das Lyçée Ermesinde in Mersch. Prim erzählt die Geschichte eines getrennten Elternpaares, das sich zur Identifizierung ihrer verstorbenen Tochter in einer Leichenhalle einfindet. Das Skript dieses kleinen Familiendramas stammt aus der Feder des Regisseurs, vor der Kamera agierten Schauspieler wie Jules Werner oder Raoul Schlechter.

Mini-Budget

Da alle am Film Beteiligten aus dem Filmmilieu stammten, könne man von einer der professionellsten Feierblumm-Produktionen sprechen, heißt es seitens der Feierblumm A.s.b.l.. Für die an drei Tagen gedrehte Produktion stand Feierblumm ein Budget von insgesamt 9.000 Euro zur Verfügung, ein Kleinstbetrag, da in Luxemburg meistens im Bereich Kurzfilm nichts unter 100.000 Euro läuft. Finanzielle Zuschüsse für die Realisierung von „Morgue“ kamen vom Fonds Culturel National (FOCUNA) und dem Service National de la Jeunesse (SNJ). Ausnahmsweise hat die A.s.b.l. dieses Mal auch eigenes Geld in die Produktion gesteckt. Zurzeit wird das gefilmte Material geschnitten, einige wenige Bilder müssten noch nachgedreht werden, so die Verantwortlichen von Feierblumm; normalerweise sei der Film in diesem Herbst fertig. Das Kurzwerk soll dann auf Festivals gezeigt werden, vielleicht sogar auf der kommenden Auflage des Discovery Zone Luxembourg City Film Festival.

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Am Set von Laurent Prims Kurzfilm „Morgue“
LUXEMBURG – PATRICK VERSALL

Leichenhalle. Der Begriff alleine löst bei manchem schon ein gewisses Unwohlsein aus. Betitelt ein junger Regisseur sein neues Kurzfilmprojekt mit „Morgue“, so sollte der Zuschauer keine leicht-verdauliche Filmkost erwarten. Der sieben bis achtminütige Kurzfilm, von Filmemacher Laurent Prim realisiert und von der Feierblumm A.s.b.l. produziert, wurde kürzlich im Norden Luxemburgs abgedreht. Als Drehschauplätze dienten u.a. das Krankenhaus in Ettelbrück, das Atert-Gymnasium in Redingen sowie das Lyçée Ermesinde in Mersch. Prim erzählt die Geschichte eines getrennten Elternpaares, das sich zur Identifizierung ihrer verstorbenen Tochter in einer Leichenhalle einfindet. Das Skript dieses kleinen Familiendramas stammt aus der Feder des Regisseurs, vor der Kamera agierten Schauspieler wie Jules Werner oder Raoul Schlechter.

Mini-Budget

Da alle am Film Beteiligten aus dem Filmmilieu stammten, könne man von einer der professionellsten Feierblumm-Produktionen sprechen, heißt es seitens der Feierblumm A.s.b.l.. Für die an drei Tagen gedrehte Produktion stand Feierblumm ein Budget von insgesamt 9.000 Euro zur Verfügung, ein Kleinstbetrag, da in Luxemburg meistens im Bereich Kurzfilm nichts unter 100.000 Euro läuft. Finanzielle Zuschüsse für die Realisierung von „Morgue“ kamen vom Fonds Culturel National (FOCUNA) und dem Service National de la Jeunesse (SNJ). Ausnahmsweise hat die A.s.b.l. dieses Mal auch eigenes Geld in die Produktion gesteckt. Zurzeit wird das gefilmte Material geschnitten, einige wenige Bilder müssten noch nachgedreht werden, so die Verantwortlichen von Feierblumm; normalerweise sei der Film in diesem Herbst fertig. Das Kurzwerk soll dann auf Festivals gezeigt werden, vielleicht sogar auf der kommenden Auflage des Discovery Zone Luxembourg City Film Festival.

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