Jul 22 2012

„Luxemburg? Wunderschöne Zeit, wunderbare Stadt!“

Published by at 01:39 under Misc. Luxembourg

SOURCE: http://www.wort.lu

Schauspielerin Elisabeth Brück hat in Luxemburg am Conservatoire studiert und denkt gerne daran zurück
Interview: Birgit Pfaus-Ravida

Sie ist Kommissarin Lisa Marx: die 39-jährige gebürtige Saarländerin Elisabeth Brück. Doch Elisabeth Brück ist nicht nur im Saarland tief verwurzelt und darum wie geschaffen für eine original saarländische Ermittlerin. Sie hat auch gute Verbindungen nach Luxemburg.

ie 1972 in Saarlouis geborene Brück studierte nämlich am hauptstädtischen Conservatoire de Luxembourg „art dramatique“, Regie, ästhetische Kommunikation und Sprechkunst. Außerdem spielte sie am Grand Théâtre an der Seite von Maximilian Schell und in Kinofilmen von Andy Bausch („Deepfrozen“, „Your Name is Justine“ und „L`amour caché“) sowie in Laura Schroeders „Die Schatzritter.“

Frau Brück, was für Erinnerungen haben Sie an Luxemburg?

Elisabeth Brück: Eine wunderschöne Zeit! Die Stadt ist wunderbar. Für mich ist das ein Stück Freundschaft. Viele Menschen haben mir unheimlich Kraft gegeben. Was Film angeht, wird dort außerdem viel produziert. Bis heute habe ich viele Kontakte, arbeite immer wieder mit den Leuten zusammen.

Werden Sie zu Hause im Saarland schon auf Ihre neue „Tatort“-Rolle angesprochen?

Elisabeth Brück: Es gab ja bereits ein paar Berichte bisher, und erstaunlicherweise scheint da schon ein gewisser Wiedererkennungswert da zu sein, ja. Es ist eine große Ehre für mich als Saarländerin, in seiner Heimat spielen und ermitteln zu dürfen.

Was bedeutet der „Tatort“ für Sie persönlich?

Elisabeth Brück: Ich bin mit dem Format großgeworden, sobald ich gucken durfte, habe ich den „Tatort“ dann auch geschaut. Jedes Rollenprofil hat seine Reize, darum habe ich auch keine Lieblingskommissare. Die Rolle selbst spielen zu dürfen, ist für mich die absolute Königsklasse. Das ist eine Riesenfreude.

Sie fahren selbst Motorrad wie die knallharte Ermittlerin Lisa Marx. Wie viel Elisabeth steckt sonst noch in Lisa – oder umgekehrt?

Elisabeth Brück: Es freut mich, dass das Motorradfahren mit einfließen durfte. meine Haarfarbe ist auch die gleiche. Ich glaube, dass Lisa Marx irgendwo zum Teil da ist – sie wird auch immer stärker. Ich lerne sie kennen und schätzen, mit allen Ecken und Kanten.

Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?

Elisabeth Brück: Ich habe mich bei der saarländischen Polizei informiert, habe geguckt, wie funktioniert das auf dem Schießstand; wie arbeiten die Streifenpolizisten. Ich habe also den ganzen Werdegang ein bisschen durchlebt. Die Polizei hat mich wunderbar unterstützt. Was den Charakter angeht: Der wird auch während der Dreharbeiten noch entwickelt. Mit jedem Drehtag wird die Kraft, diese Figur lebendig werden zu lassen, stärker. Es ist auch kein Problem, zwei Folgen gleichzeitig zu drehen.

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Schauspielerin Elisabeth Brück hat in Luxemburg am Conservatoire studiert und denkt gerne daran zurück
Interview: Birgit Pfaus-Ravida

Sie ist Kommissarin Lisa Marx: die 39-jährige gebürtige Saarländerin Elisabeth Brück. Doch Elisabeth Brück ist nicht nur im Saarland tief verwurzelt und darum wie geschaffen für eine original saarländische Ermittlerin. Sie hat auch gute Verbindungen nach Luxemburg.

ie 1972 in Saarlouis geborene Brück studierte nämlich am hauptstädtischen Conservatoire de Luxembourg „art dramatique“, Regie, ästhetische Kommunikation und Sprechkunst. Außerdem spielte sie am Grand Théâtre an der Seite von Maximilian Schell und in Kinofilmen von Andy Bausch („Deepfrozen“, „Your Name is Justine“ und „L`amour caché“) sowie in Laura Schroeders „Die Schatzritter.“

Frau Brück, was für Erinnerungen haben Sie an Luxemburg?

Elisabeth Brück: Eine wunderschöne Zeit! Die Stadt ist wunderbar. Für mich ist das ein Stück Freundschaft. Viele Menschen haben mir unheimlich Kraft gegeben. Was Film angeht, wird dort außerdem viel produziert. Bis heute habe ich viele Kontakte, arbeite immer wieder mit den Leuten zusammen.

Werden Sie zu Hause im Saarland schon auf Ihre neue „Tatort“-Rolle angesprochen?

Elisabeth Brück: Es gab ja bereits ein paar Berichte bisher, und erstaunlicherweise scheint da schon ein gewisser Wiedererkennungswert da zu sein, ja. Es ist eine große Ehre für mich als Saarländerin, in seiner Heimat spielen und ermitteln zu dürfen.

Was bedeutet der „Tatort“ für Sie persönlich?

Elisabeth Brück: Ich bin mit dem Format großgeworden, sobald ich gucken durfte, habe ich den „Tatort“ dann auch geschaut. Jedes Rollenprofil hat seine Reize, darum habe ich auch keine Lieblingskommissare. Die Rolle selbst spielen zu dürfen, ist für mich die absolute Königsklasse. Das ist eine Riesenfreude.

Sie fahren selbst Motorrad wie die knallharte Ermittlerin Lisa Marx. Wie viel Elisabeth steckt sonst noch in Lisa – oder umgekehrt?

Elisabeth Brück: Es freut mich, dass das Motorradfahren mit einfließen durfte. meine Haarfarbe ist auch die gleiche. Ich glaube, dass Lisa Marx irgendwo zum Teil da ist – sie wird auch immer stärker. Ich lerne sie kennen und schätzen, mit allen Ecken und Kanten.

Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?

Elisabeth Brück: Ich habe mich bei der saarländischen Polizei informiert, habe geguckt, wie funktioniert das auf dem Schießstand; wie arbeiten die Streifenpolizisten. Ich habe also den ganzen Werdegang ein bisschen durchlebt. Die Polizei hat mich wunderbar unterstützt. Was den Charakter angeht: Der wird auch während der Dreharbeiten noch entwickelt. Mit jedem Drehtag wird die Kraft, diese Figur lebendig werden zu lassen, stärker. Es ist auch kein Problem, zwei Folgen gleichzeitig zu drehen.

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