Apr 16 2015

Das “Bamhaus” in Dommeldingen

Published by at 01:45 under Misc. Luxembourg

SOURCE: http://www.wort.lu

Kreativität ist die Zauberformel
Die Bedeutung der Kreativwirtschaft anerkennen und ihren Stellenwert nachhaltig fördern

(AH) – Es ist ein Ort für kreative Köpfe und innovative Ideen, ein branchenübergreifendes Netzwerk, von und für Kultur- und Freischaffende: das „Bamhaus“ in Dommeldingen. Innovation, Nachhaltigkeit und Kreativität bestimmen hier den Rhythmus. Ein Erfolgsrezept für die Kreativwirtschaft, das sich in vielen Großstädten bereits bewährt hat. Nun soll es auch das Großherzogtum erobern.

Eine Atmosphäre des Aufbruchs liegt über dem ArcelorMittal-Gelände in Dommeldingen. Inmitten verlassener Lagerhallen und roter Backsteingebäude befindet sich das „Bamhaus“. Hier feilt eine bunte Truppe von Künstlern und Freischaffenden an einem – wie die „Bamhaus“-Gründer es selbst bezeichnen – zukunftsorientierten Konzept für die wissens- und kreativitätsbasierte Ökonomie Luxemburgs. Das Prinzip: Eine Bündelung von Know-how und Innovation unter einem Dach.

Im Frühjahr vergangenen Jahres präsentierte sich das „Bamhaus“ zum ersten Mal dem Publikum. Das Ziel der Plattform ist die Erschließung positiver Zukunftsperspektiven der Kreativ- und Kulturwirtschaft durch Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und bessere Ausschöpfung sowie Entwicklung ihres Arbeitsplatzpotenzials. Mit innovativen und nachhaltigen Dienstleistungen sowie Ansätzen zu alternativen Lösungsversuchen aktueller Probleme will das „Bamhaus“ einen Akzent setzen.

„Eine gezielte Bündelung von Know-how und eine schöpferische Dynamik sind wesentliche Faktoren für das gegenwärtige und zukünftige wirtschaftliche Wachstum sowie für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von regionalen Wirtschaftsstandorten. Städte und damit auch Luxemburg, müssen sich neu erfinden. Sie sollen nicht mehr, wie in den neunziger Jahren versuchen, große internationale Unternehmen anzuziehen, sondern Menschen, und zwar die richtigen, die, die etwas erfinden, etwas voranbringen und der Stadt ein Image geben. Für die Entwicklung einer Wirtschaft sind Menschen mit technologischer und ökonomischer Kreativität von großer Bedeutung“, erklärt Ben Barnich, Gründer und Toningenieur im „Bamhaus“.

Innovative Konzepte visualisieren

Der Geist der Kreativität kennt im „Bamhaus“ keine einheitliche Existenzweise. „Die Bereiche in denen hier gearbeitet wird, sind vielfältig und erschließen sich doch als ein Ganzes. Wir sind eine bunte Truppe, die sich dadurch auszeichnet, dass sie Ideen produziert, jeder für sich und doch alle gemeinsam. Freischaffende haben in unserer Struktur die Möglichkeit, sich auszutauschen und dadurch ihre Möglichkeiten und Ideen zu erweitern. Künstler aus den Bereichen Musik, Film, Grafik-Design, Mode, Lichttechnik, Kunst und Kommunikation arbeiten hier unter einem Dach. Sowohl nationalen als auch internationalen Künstlern bieten wir eine Plattform an, welche die Herstellung ihres audiovisuellen Produktes von A bis Z garantiert“, schildert Christian Muno, Mitgründer und Manager des „Bamhaus“.

Die Räume sind multimedial hochgerüstet und geeignet für Zusammenkünfte aller Art. Das Gebäude umfasst ein Kino, ein Tonstudio, ein Nähatelier, ein kleines Café und zusätzliche Büroräume.

Der Baum als Metapher

Der Standort des „Bamhaus“, genau wie der Name, sind nicht zufällig gewählt. „Der Baum steht als Metapher für unser Schaffen. Er lebt vom Nährboden, auf dem er steht und mit dem er verwurzelt ist. Seine Wurzeln bündeln sich im Stamm und tragen in der Krone ihre Früchte. Ähnlich ist es bei uns: Wir kreieren einen Nährboden von Know-how und kompetenten Leuten, die sich in unserer Struktur zusammenschließen und woraus ein innovativer Arbeitsfluss entsteht“, unterstreicht Ben Barnich.

An Zukunftsplänen fehlt es der „Bamhaus“-Truppe nicht. Es gilt, tagtäglich an neuen Projekten zu feilen und Konzepte für die Zukunft auszuarbeiten.

http://www.bamhaus.lu/

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Kreativität ist die Zauberformel
Die Bedeutung der Kreativwirtschaft anerkennen und ihren Stellenwert nachhaltig fördern

(AH) – Es ist ein Ort für kreative Köpfe und innovative Ideen, ein branchenübergreifendes Netzwerk, von und für Kultur- und Freischaffende: das „Bamhaus“ in Dommeldingen. Innovation, Nachhaltigkeit und Kreativität bestimmen hier den Rhythmus. Ein Erfolgsrezept für die Kreativwirtschaft, das sich in vielen Großstädten bereits bewährt hat. Nun soll es auch das Großherzogtum erobern.

Eine Atmosphäre des Aufbruchs liegt über dem ArcelorMittal-Gelände in Dommeldingen. Inmitten verlassener Lagerhallen und roter Backsteingebäude befindet sich das „Bamhaus“. Hier feilt eine bunte Truppe von Künstlern und Freischaffenden an einem – wie die „Bamhaus“-Gründer es selbst bezeichnen – zukunftsorientierten Konzept für die wissens- und kreativitätsbasierte Ökonomie Luxemburgs. Das Prinzip: Eine Bündelung von Know-how und Innovation unter einem Dach.

Im Frühjahr vergangenen Jahres präsentierte sich das „Bamhaus“ zum ersten Mal dem Publikum. Das Ziel der Plattform ist die Erschließung positiver Zukunftsperspektiven der Kreativ- und Kulturwirtschaft durch Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und bessere Ausschöpfung sowie Entwicklung ihres Arbeitsplatzpotenzials. Mit innovativen und nachhaltigen Dienstleistungen sowie Ansätzen zu alternativen Lösungsversuchen aktueller Probleme will das „Bamhaus“ einen Akzent setzen.

„Eine gezielte Bündelung von Know-how und eine schöpferische Dynamik sind wesentliche Faktoren für das gegenwärtige und zukünftige wirtschaftliche Wachstum sowie für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von regionalen Wirtschaftsstandorten. Städte und damit auch Luxemburg, müssen sich neu erfinden. Sie sollen nicht mehr, wie in den neunziger Jahren versuchen, große internationale Unternehmen anzuziehen, sondern Menschen, und zwar die richtigen, die, die etwas erfinden, etwas voranbringen und der Stadt ein Image geben. Für die Entwicklung einer Wirtschaft sind Menschen mit technologischer und ökonomischer Kreativität von großer Bedeutung“, erklärt Ben Barnich, Gründer und Toningenieur im „Bamhaus“.

Innovative Konzepte visualisieren

Der Geist der Kreativität kennt im „Bamhaus“ keine einheitliche Existenzweise. „Die Bereiche in denen hier gearbeitet wird, sind vielfältig und erschließen sich doch als ein Ganzes. Wir sind eine bunte Truppe, die sich dadurch auszeichnet, dass sie Ideen produziert, jeder für sich und doch alle gemeinsam. Freischaffende haben in unserer Struktur die Möglichkeit, sich auszutauschen und dadurch ihre Möglichkeiten und Ideen zu erweitern. Künstler aus den Bereichen Musik, Film, Grafik-Design, Mode, Lichttechnik, Kunst und Kommunikation arbeiten hier unter einem Dach. Sowohl nationalen als auch internationalen Künstlern bieten wir eine Plattform an, welche die Herstellung ihres audiovisuellen Produktes von A bis Z garantiert“, schildert Christian Muno, Mitgründer und Manager des „Bamhaus“.

Die Räume sind multimedial hochgerüstet und geeignet für Zusammenkünfte aller Art. Das Gebäude umfasst ein Kino, ein Tonstudio, ein Nähatelier, ein kleines Café und zusätzliche Büroräume.

Der Baum als Metapher

Der Standort des „Bamhaus“, genau wie der Name, sind nicht zufällig gewählt. „Der Baum steht als Metapher für unser Schaffen. Er lebt vom Nährboden, auf dem er steht und mit dem er verwurzelt ist. Seine Wurzeln bündeln sich im Stamm und tragen in der Krone ihre Früchte. Ähnlich ist es bei uns: Wir kreieren einen Nährboden von Know-how und kompetenten Leuten, die sich in unserer Struktur zusammenschließen und woraus ein innovativer Arbeitsfluss entsteht“, unterstreicht Ben Barnich.

An Zukunftsplänen fehlt es der „Bamhaus“-Truppe nicht. Es gilt, tagtäglich an neuen Projekten zu feilen und Konzepte für die Zukunft auszuarbeiten.

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