Apr 08 2007

2 nei CNA Produktiounen

Published by at 09:27 under Misc. Luxembourg

Emmer bereet – Eng Geschicht vu Guiden a Scouten, un documentaire produit par le Centre national de l’audiovisuel et réalisé par Cathy Richard, raconte l’histoire du scoutisme au Luxembourg. Il sortira en salle le 27 avril.

scouten

en plus:

100 Joer Jeunesse Esch – E stoarkt Stéck Minett a été coproduit par le Centre national de la Jeunesse en collaboration avec la Jeunesse et re.media*, et réalisé par Julie Schroell, à l’occasion du 100e anniversaire de la Jeunesse. Il sortira en salle le 20 avril.

www.cna.lu 

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Emmer bereet – Eng Geschicht vu Guiden a Scouten, un documentaire produit par le Centre national de l’audiovisuel et réalisé par Cathy Richard, raconte l’histoire du scoutisme au Luxembourg. Il sortira en salle le 27 avril.

scouten

en plus:

100 Joer Jeunesse Esch – E stoarkt Stéck Minett a été coproduit par le Centre national de la Jeunesse en collaboration avec la Jeunesse et re.media*, et réalisé par Julie Schroell, à l’occasion du 100e anniversaire de la Jeunesse. Il sortira en salle le 20 avril.

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  1. filmreakteron 18 Jun 2007 at 13:42

    100 Jahre Jeunesse

    Über die „Grenz“ hinaus

    „Ee stoarkt Stéck Minett“ heißt der Film, den die junge Regisseurin Julie Schroell über die hundertjährige Geschichte des Fußballvereins Jeunesse Esch gedreht hat. Darin erzählen Zeitzeugen, wie aus dem Escher Arbeiter- und „Quartiersveräin“ der wohl renommierteste Fußballclub des Landes wurde.

    Interview: Roland Arens

    Télécran: Frau Schroell, haben Sie inzwischen eine Mitgliedskarte von Jeunesse Esch?

    Julie Schroell: Nein, noch nicht. Wenn ich für die Recherchen ins Stadion ging, habe ich immer gesagt, es sei für den Film, dann konnte ich gratis hinein. Das wird wohl jetzt vorbei sein.

    Télécran: Hatten Sie vor Ihrem Film über Jeunesse Esch Kontakt zum Fußballmilieu?

    Julie Schroell: Eigentlich nicht, obwohl ich aus Esch komme. Aber Jeunesse war mir natürlich ein Begriff, wie jedem in Luxemburg. Die Namen wie Cardoni und Morocutti, die kennt man natürlich. Ich mag Fußball, aber zu den Spielen bin ich früher nie gegangen. Ich glaube, es war wichtig für die Auftraggeber des Films, dass jemand das Projekt anging, der über eine gewisse kritische Distanz verfügte – und wohl auch, dass eine Frau den Film drehen würde.

    Télécran: Geht man denn als Frau einen Film über Fußball anders an?

    Julie Schroell: Man ist vielleicht offener für das Thema. Man sieht die Dinge anders, gerade bei einem Männerclub wie Jeunesse, die übrigens als einer der wenigen Clubs in Luxemburg kein Frauenteam hat. Wenn ich in den Interviews nach Frauenfußball im Club gefragt habe, gab es nur schweigendes Unverständnis. Fußball wird wohl eine Männerwelt bleiben.

    Télécran: Ins Drehbuch haben Sie sich dennoch nicht reinreden lassen?

    Julie Schroell: Man hat mir viele Freiheiten gelassen. Na­tür­lich ist der Film eine Auftragsarbeit, der Club wollte möglichst viele Fußballbilder und Persönlichkeiten des Vereins sehen, der mitproduzierende „Centre National de l‘Audio­visuel“ hat ebenfalls seine Vorstellungen, wie ein Film aussehen soll. Aber wenn man sich zwei Jahre mit einem Thema beschäftigt, dann entsteht am Ende trotzdem ein sehr persönliches Werk.

    Télécran: Als Stilmittel benutzen Sie Interviews mit Zeitzeugen. Stand dieses Konzept von Anfang an?

    Julie Schroell: Ja, das habe ich immer verteidigt. Ich wollte keine Kommentarstimme aus dem Hintergrund. Der Film sollte für ein möglichst breites Publikum zugänglich sein, auch für Zuschauer, die nichts mit Jeunesse und dem Fußball am Hut haben. Interviews mit mehreren Teilnehmern sind viel ergiebiger, als wenn nur eine Person zu hören ist. Besonders bei den älteren Spielern ist der Teamgeist von damals noch sehr lebendig. Manchmal habe ich nur eine Frage gestellt, und die Männer haben zwanzig Minuten lang geredet und diskutiert. Allein mit den Spielern aus den Teams der 50er Jahre hätte man einen ganzen Film machen können.

    Télécran: Wie schwer fiel es Ihnen, die Interviewteile auszuwählen?

    Julie Schroell: Es war sehr schwierig. Zudem habe ich das alleine gemacht. Zunächst einmal musste ich entscheiden, wen ich befragen wollte. Am Anfang hatte ich eine Liste von 80, 100 Leuten. Spieler, Leute aus den Cafés, Spielerfrauen, Präsidenten – mit denen habe ich alle gesprochen. Ich habe monatelang in den Archiven recherchiert und Bilder durchgesehen. Aber irgendwann hat man dann die Themen und die richtigen Leute beisammen.

    Télécran: Gab es Bilder oder Aufnahmen, die Sie nicht gefunden haben?

    Julie Schroell: Ja, von den berühmten Real-Spielen von 1959 hatten wir leider keine Bilder. Dafür haben wir tolle, mit Spezialeffekten animierte Fotos. Aus der Zeit vor den 50er Jahren gibt es ja praktisch keine Filmaufnahmen. Auch wenn der Film einer gewissen Chronologie folgt, wechseln im Lauf des Films immer wieder die Epochen und Themen, es wechseln sich jüngere und ältere Aufnahmen ab.

    Télécran: Der Fußball steht in dem Film naturgemäß im Vordergrund. Welche Rolle spielt für Sie das soziale Umfeld, in dem der Verein groß geworden ist?

    Julie Schroell: Besonders im ersten Teil gehen wir auf die Geschichte der Stadt Esch ein, stellen den Fußball in den gesellschaftlichen Kontext. Zum Beispiel ist die Einwanderung natürlich ein wichtiges Thema.

    Télécran: Die Erzählungen des Jeunesse-Experten Val Olinger sind so etwas wie der rote Faden des Films. Wie sind Sie auf ihn gekommen?

    Julie Schroell: Ich weiß nicht mehr, bei welchem Spiel es war, auf jeden Fall gab es Freibier. Wir kamen ins Gespräch, und am Ende hat er mir eine Stunde lang über Jeunesse erzählt. Nach fünf Minuten hatte ich entschieden, dass er es sein würde. Ich habe ihn einfach seine Geschichten aus seiner Sicht erzählen lassen, insgesamt wurden es sechs Stunden.

    Télécran: Auch Télécran-Kolumnist Pilo Fonck kommt in Ihrem Film zu Wort.

    Julie Schroell: Ihn wollte ich unbedingt dabei haben! Pilo Fonck ist praktisch der einzige im Film, der Jeunesse von außen beobachtet. Aus dem Interview habe ich fast alles verwendet.

    Télécran: In der Anfangsszene und am Schluss des Films sieht man Spieler durch matschigen Waldboden laufen. Ein Symbol für den beschwerlichen Weg zu Ruhm und Erfolg?

    Julie Schroell: Ich wollte auch die aktuellen Spieler einbauen. Deshalb die Trainingsszene im „Ellergrond“, wo ich wusste, dass es noch Matsch geben würde. Es gibt eigentlich keine Aussagen im Film über die Gegenwart und die Zukunft des Vereins, vielleicht auch, weil es in dieser Saison nicht so gut läuft. Ich glaube, jeder versteht die Symbolik, dass die heutigen Spieler die Zukunft anpacken und die hundert Jahre Geschichte des Vereins auf den Schultern tragen.

    Télécran: Der Film kommt jetzt in die Kinos. Wann erscheint die DVD?

    Julie Schroell: Der Film läuft in Esch und in der Hauptstadt. Am Ende des Jahres kommt die DVD-Fassung mit vielen Bonus-Szenen, weil wir noch so viel Material hatten, das wir in der Kinofassung herausschneiden mussten. Wir hätten zehn Stunden Film machen können.

    Télécran: Bis dahin hat die neue Meisterschaftssaison längst begonnen. Wird Jeunesse dann noch erstklassig sein?

    Julie Schroell: Ich bete dafür! Das müsste doch eigentlich klappen. Ich hatte Denis Scuto vorgeschlagen, noch vor der Premiere den Spielern den Film zu zeigen, gewissermaßen als Motivationstherapie.

    source: http://www.telecran.lu

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