Dec 25 2007

Claude De Demo

Published by at 09:41 under Misc. Luxembourg

claude de demo

Virun kuerzem gouf den Bochumer Theaterprais verliehen. Den Präis fir deen beschten Nowuesschauspiller geet un déi jonk Lëtzebuergerin Claude De Demo, déi een och an den Filmer Luftbusiness an Freigesprochen kann gesinn.

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claude de demo

Virun kuerzem gouf den Bochumer Theaterprais verliehen. Den Präis fir deen beschten Nowuesschauspiller geet un déi jonk Lëtzebuergerin Claude De Demo, déi een och an den Filmer Luftbusiness an Freigesprochen kann gesinn.

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  1. filmreakteron 25 Dec 2007 at 09:44

    QUELLE:
    http://www.tageblatt.lu
    Julia Frin

    :

    Der kürzlich verliehene zweite Bochumer Theaterpreis in der Sparte „Nachwuchs“ ging an die 1980 in Luxemburg geborene Schauspielerin Claude De Demo. Der Preis für arrivierte Künstler ging
    an Imogen Kogge.

    Die Jury des vom Freundeskreis Schauspielhaus Bochum verliehenen Preises ließ sich besonders von der Wandlungsfähigkeit und Vielseitigkeit der Luxemburger Schauspielerin beeindrucken. Claude De Demo, die seit der Saison 2005/06 fest zum Ensemble des Bochumer Schauspielhauses gehört, ist zurzeit unter anderem als Rosalind in der Shakespeare-Komödie „Wie es euch gefällt“ zu sehen.
    Nachdem die junge Schauspielerin hierzulande ihre „Première“ am städtischen Lycée Michel Rodange bestanden hatte, absolvierte sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Über ein Gastengagement am Nationaltheater Mannheim kam sie anschließend an das Schauspielhaus Köln, wo sie 2003 in das Ensemble aufgenommen wurde. Für ihre Rolle der Sophie in S. Bowens „Free“ wurde sie im Jahr darauf beim NRW-Theatertreffen als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet.
    Ihr großes Talent, ihre natürliche Ausstrahlung und ihr Charme haben Claude De Demo sicherlich zu ihren beiden Auszeichnungen verholfen, aber ebenso stecken dahinter viel Arbeit und Hingabe für ihren Beruf. Proben und laufende Produktionen gehen ständig parallel über die Bühne, und oft müssen schwierige Texte verschiedener komplexer Charaktere gleichzeitig abrufbereit sein. Und gerade an Wochenenden oder Feiertagen, wo viele Menschen ihre Freizeit genießen, stehen Claude und ihre Kollegen auf der Bühne, und das oft bis spät abends.
    Nichtsdestotrotz liebt die Luxemburgerin ihren Beruf, und wenn das Ensemble für eine Aufführung Applaus erntet, hat sich für sie die Mühe gelohnt.
    Gewinnerin des Bochumer Theaterpreises zu sein, freut die junge Schauspielerin sehr, weil es sich, wie sie sagt, um eine Art Publikumspreis handle, und sie schon allein die Nominierung für den Preis als große Anerkennung empfunden habe. „Ich bin glücklich darüber, dass das Publikum mich wahrnimmt auf der Bühne, dass ich die Zuschauer erreichen kann und sie auf mich aufmerksam werden“, erklärt Claude De Demo bescheiden. Sie selbst beschreibt die Schauspielerei als anstrengenden Beruf, in den sie sich „voll reinknien“ will, und in dem durch die Charaktere Geschichten aus dem Leben erzählt werden. Um dem gerecht zu werden, müsse sie manchmal auch in sich hineinhorchen, um sich selbst treu zu bleiben und so auch auf der Bühne die nötige Sensibilität aufzubringen, um die Menschlichkeit der einzelnen Theaterfiguren vermitteln zu können.

    Adrenalin auf der Bühne

    Auf die Frage, ob ihr Herz mehr für das Theater oder für den Film schlägt, antwortet die Schauspielerin ohne Zögern mit „Theater“, da sie dort in dieser Kunst den direktesten Kontakt zu den Zuschauern habe. Im Gegensatz zur Arbeit beim Film könne eine Szene nicht wiederholt werden, bis diese sitzt. Sie empfinde es als spannend, sich manchmal auf Improvisation verlassen zu müssen und das Adrenalin vor einer Premiere zu spüren.
    Manchmal fühle sie sich vor einer großen Premiere, als wolle sie am liebsten in den nächsten Zug steigen und verschwinden, erzählt die begeisterte Schauspielerin, doch sobald sie einen Fuß auf die Bühne gesetzt habe, sei sie automatisch ganz in ihrer Rolle, und auch die vorher unter Umständen noch zitternde Stimme sei dann ganz plötzlich wieder stark und klar.
    Erste Erfahrungen im Bereich Film sammelte Claude De Demo bei den Dreharbeiten zu den Filmen „Freigesprochen“ des Österreicher Regisseurs Peter Payer, produziert von Lotus Film (Wien) zusammen mit Iris Productions (Luxemburg), und „Luftbusiness“ von der Schweizer Regisseurin Dominique de Rivaz, produziert von CAB Productions (Lausanne) und koproduziert von Iris Productions (Luxemburg). Die Filme wurden zum Teil in Luxemburg gedreht und kommen voraussichtlich Anfang nächsten Jahres ins Kino.
    Ihre bisherige Lieblingsrolle am Theater sei die der Rosalind in „Wie es euch gefällt“, so die Schauspielerin, die schon mit vielen bekannten Schauspielern spielte, wie zum Beispiel Sebastian Koch. In dieser Rolle spiele sie eine Frau, die vorgibt, ein Mann zu sein, und daraus ergebe sich ein herrliches Verwirrspiel und ein heilloses Gefühlsdurcheinander.
    Ihre Traumrolle dagegen wäre die der Hedda Gabler im gleichnamigen Stück von Henrik Ibsen, so die aufstrebende Schauspielerin, da Stück und Rolle über eine Frau, bei der gefühlstechnisch so viel unter der Oberfläche stattfinde, sie faszinieren.
    Sie liebe die Schauspielerei, so die Luxemburgerin, weil sie permanent Extreme spielen und erleben, sowie in die Tiefe der Psyche eintauchen müsse, und auf der Bühne zum Teil sogar die abartigsten Charaktere verkörpere, und dann, wenn derApplaus vorbei ist, einfach wieder sie selbst sein dürfe.
    Zu sehen ist Claude De Demo zurzeit am Bochumer Theater in den Stücken „Wie es euch gefällt“, „Motortown“, „Floh im Ohr“, „Der einsame Weg“; „Die kahle Sängerin“ und „Afterdark“.

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