Dec 08 2007

CNA ass geplënnert

Published by at 08:56 under Misc. Luxembourg

Geschter Owend woar déi offiziell Eröffnung vum neien CNA.

cna

Haut an Muer ass eng Grouss Porte Ouverte wou all Mënsch sech en Abléck kann maachen goen.
Porte ouverte exceptionnelle
08/12/2007 – 09/12/2007
de 10h à 18h

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Geschter Owend woar déi offiziell Eröffnung vum neien CNA.

cna

Haut an Muer ass eng Grouss Porte Ouverte wou all Mënsch sech en Abléck kann maachen goen.
Porte ouverte exceptionnelle
08/12/2007 – 09/12/2007
de 10h à 18h

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2 Responses to “CNA ass geplënnert”

  1. filmreakteron 08 Dec 2007 at 08:57

    http://www.telecran.lu

    Haus der Bilder und Töne

    Modern und monumental – so präsentiert sich der neue Sitz des Centre national de l’audiovisuel in Düdelingen. Am 7. Dezember wird das Gebäude, das auch ein Kulturzentrum und die regionale Musikschule beherbergt, offiziell eingeweiht. Ein Rundgang kurz vor dem Umzug.

    von Jean-Louis Scheffen

    Düdelingen, eine Woche vor dem Tage X. Der große Parkplatz ist bis auf den letzten Platz belegt. Arbeiter laden Lastwagen aus, Handwerker eilen mit Geschirrkästen hin und her. Eine riesige Baustelle, sagt sich der Besucher und wundert sich, ob der Einweihungstermin, der zuletzt vom vergangenen September auf Dezember verschoben worden war, denn diesmal eingehalten werden kann.

    Jean Back bleibt gelassen. Das werde schon klappen, das Gebäude pünktlich zum 7. Dezember fertig sein. Mit Einschränkungen, das gibt er gerne zu. Immerhin wird man den Politikern und Presseleuten bei der Besichtigung soviel vorführen können, dass sie zufrieden nach Hause fahren. Und bis dahin werden auch die Mitarbeiter sich in den neuen Büros, Studios, Werkstätten und Archivräumen installiert haben.

    Fast zwei Jahrzehnte lang hat der rührige Direktor des Centre national de l’audiovisuel auf diesen Tag hingearbeitet. Das CNA war auf Betreiben des damaligen Kulturministers Robert Krieps gegründet worden. Der LSAP-Politiker, dem die einheimische Kulturszene viel zu verdanken hat, hatte die Notwendigkeit erkannt, luxemburgische Filme, Tonaufnahmen und Fotografien an einem Ort zu bewahren, genauso wie es eine Bibliothek mit Büchern, ein Archiv mit Schriftstücken und ein Museum mit Kunstwerken und historischen Artefakten tut.

    Im Gesetz vom 18. Mai 1989 sind die Aufgaben des CNA festgelegt. An erster Stelle geht es darum, das nationale audiovisuelle Erbe – Film- und Tonaufnahmen sowie Fotografien – zu restaurieren, zu konservieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zudem sollte das neue Kulturinstitut Einführungskurse für den Umgang mit den audiovisuellen Medien anbieten, selbst als Produzent wirken und die Produktion in Luxemburg fördern.

    Haus mit zwei Hausherren

    Eine erste Bleibe fand das CNA im früheren „Pensionnat de la Doctrine Chrétienne“ in Düdelingen. Doch je mehr die Zahl der Archivalien und der Projekte wuchs, umso enger wurde es in der rue Zoufftgen. Verwinkelte Gänge und Treppen, unzweckmäßig zugeschnittene Räumlichkeiten machten den Mitarbeitern das Leben schwer. Und so träumte Jean Back, seit der Gründung des CNA dessen Leiter, von einem neuen Zuhause, mit viel Platz und lichtdurchfluteten Räumen. Als das Gesetz über den Bau des Centre national de l’audiovisuel am 27. Juni 2001 einstimmig von der Abgeordnetenkammer verabschiedet wurde, fiel ihm ein Stein vom Herzen.

    Das Projekt war in mehr als einer Hinsicht originell. Erstmals tat der Staat sich mit einer Gemeinde zusammen, um ein Bauwerk zu errichten, das von beiden Partnern genutzt werden sollte. So beherbergt das neue Gebäude nicht nur das CNA, sondern auch ein Kulturzentrum und eine Musikschule, beide von der Stadt Düdelingen betrieben.

    Dass das neue Zentrum in Düdelingen und nicht in der Hauptstadt entstand, hat seinen Grund im Streben nach einer Dezentralisierung staatlicher Einrichtungen (nicht nur) im Bereich der Kulturpolitik. Dennoch sollte das neue CNA, „das sich in Zukunft stärker als bisher an die breite Öffentlichkeit wenden will“ (Jean Back), vom Ortszentrum leicht erreichbar sein. Das frühere Arbed-Gelände zwischen der route de Thionville und der rue Schnauze Laach bot dafür offenbar die besten Voraussetzungen.

    Der vierstöckige quadratische Bau des luxemburgischen Architekten Paul Bretz ist in seiner Fassadengestaltung bewusst einfach gehalten. Beton und Glas prägen das Erscheinungsbild. Die einzige Extravaganz ist die breite Treppe, die zum Haupteingang hinaufführt. Durch die Glastür gelangt der Besucher zum gemeinsamen Empfangsbereich. Rechter Hand liegt der Gebäudeteil, der vom CNA genutzt wird, links geht es zum Kulturzentrum.

    Mit einem Auditorium, das 400 Sitzplätze bietet, soll das Centre culturel régional „An der Schmelz“ den Konzertveranstaltungen, die von der Stadt und in der Stadt Düdelingen organisiert werden, einen angemessenen Rahmen bieten. Auch die regionale Musikschule, an der derzeit um die 600 Schüler unterrichtet werden, verfügt hier über genügend Klassensäle und Proberäume, die zudem den lokalen Musikgesellschaften zur Verfügung gestellt werden.

    Kühlräume und Roboter

    Die Schatzkammer des CNA steht zum Zeitpunkt unseres Besuchs noch offen. Die hohen Archiv-Rollregale sind leer. Das Archiv soll erst im Januar 2008 umziehen, erklärt Jean Back. Die riesigen Kollektionen sind, des Platzmangels wegen, seit Jahren auf mehrere Standorte verteilt. Im neuen Gebäude sollen sie es richtig gemütlich haben. Exakt 16 Grad Celsius werden es in dem langen Raum sein, wo Schwarzweißfilme und -fotos, Glasplattennegative sowie Video- und Magnetbänder ein neues Zuhause finden.

    Farbmaterial wird im Nebenraum gelagert, bei kühlen sechs Grad. Kaum zu glauben bei den tropischen Temperaturen, die jetzt noch in dem fensterlosen Saal herrschen. Auch hier sind noch überall Arbeiter am Werk, die Deadline des 7. Dezembers im Nacken. Der CNA-Direktor wartet mit einer weiteren Zahl auf: Das Archiv sei auf 25 Jahre ausgelegt, verkündet er stolz.

    Zu wertvoll und zu empfindlich sind die alten Originale, als dass sie mehr als nötig ihrem kühlen Schlummer entrissen und durch Menschenhand strapaziert werden könnten. Also wird eine digitale Kopie des restaurierten Materials angelegt. 12 000 Stunden sind es bisher: neben Spiel- und Dokumentarfilmen unzählige Schmal- und Videoaufnahmen von Amateurfilmern und das riesige Sendearchiv von RTL Télé Lëtzebuerg. Auch Fotos und Tondokumente werden auf diese Weise verarbeitet, allerdings sind diese Arbeiten noch nicht so weit fortgeschritten. Auf etwa 400 000 schätzt Back allein die Anzahl der Fotodokumente – Papierbilder und Negative, die das CNA aufbewahrt.

    Speichermedium sind Magnetband-Kassetten mit einer Kapazität von jeweils 500 Gigabytes. 1500 dieser Kassetten finden Platz im Magnetband-Roboter, von dem ein zweites Exemplar mit genau dem gleichen Inhalt beim Broadcast Center Europe (BCE), einer Tochtergesellschaft der CLT-UFA, auf Kirchberg steht. In niedriger Auflösung sind alle Dokumente zudem in einer Online-Datenbank gespeichert, die zunächst der Recherche vor Ort dient und später auch online verfügbar sein soll.


    Alles über audiovisuelle Medien

    In den Schneideräumen, Fotolabors und Werkstätten des CNA werden diese Dokumente restauriert und konserviert. Auch neue Produktionen entstehen hier. Der Platz ist großzügig bemessen, und zum Angebot gehören ein riesiges Aufnahmestudio sowie ein schallisoliertes Tonstudio. Dies habe seinen Grund, erklärt Jean Back: „In Zukunft wollen wir wieder mehr Kurse anbieten, nicht bloß für Anfänger und Amateure, wie das in der Vergangenheit der Fall war, sondern auch auf semiprofessioneller Ebene.“ Ein präzises Konzept gibt es noch nicht, Back kann sich aber eine Art „Einführungsjahr“ für Schulabgänger vorstellen, die sich mit dem Gedanken tragen, an einer ausländischen Hochschule einen Medienberuf zu erlernen.

    In der Mediathek stehen zwar nicht alle Möbel, doch die Mitarbeiterinnen sind bereits emsig damit beschäftigt, die Bücher in die neuen Regale einzuräumen. Eine gut sortierte Fachbibliothek zu Film, Fernsehen, Fotografie und verwandten Themen steht dem Besucher hier unter wesentlich besseren Bedingungen zur Verfügung, als er sie am alten Standort vorfand. Dank der großen Fenster ist auch dieser Raum hell und freundlich.

    Das Angebot von Büchern und Fachzeitschriften wird durch eine DVDthek ergänzt, die sich als Alternative zu den kommerziellen Videotheken versteht und sich vor allem aus Klassikern und Autorenfilmen zusammensetzt. In Zusammenarbeit mit der Musikschule wird zusätzlich eine CD-Sammlung mit Klassik, Vokalmusik, zeitgenössischer Musik und Weltmusik für den Verleih aufgebaut. Die Kataloge können schon jetzt über die Webseite des Bibliothekennetzes http://www.bibnet.lu konsultiert werden.

    Kinosäle und eine Fotogalerie

    Wie dieses Angebot von der Öffentlichkeit aufgenommen wird, weiß Jean Back zurzeit noch nicht einzuschätzen. Sicherer erscheint da schon, dass die beiden Kinosäle, „Starlight 1“ und „Starlight 2“, die Teil des neuen CNA-Gebäudes sind, die Kinofans aus Düdelingen und Umgebung begeistern werden. Bereits am Tag der Eröffnung soll der Spielbetrieb hier aufgenommen werden. Dafür zuständig ist die Utopia s.a., mit der eine Konvention auf zunächst fünf Jahre abgeschlossen wurde. Die Säle sind sowohl für klassische Filmvorführungen als auch für die digitale Projektion ausgelegt und bieten mit ihren bequemen breiten Sesseln beste Voraussetzungen für unbeschwerten Kinogenuss.

    Zum Start gibt es mit „The Golden Compass“ gleich einen Hollywoodknüller. Das Angebot soll sich an dem orientieren, was auch in den anderen Kinos über Land geboten wird, wobei im kleinen Saal der Schwerpunkt eher auf Autorenfilm liegen soll. „Auch hier gilt es erst einmal abzuwarten, wie das Publikum reagiert“, räumt der CNA-Chef ein.

    Die beiden Kinos könnten sich zu einem Magneten entwickeln, von dem auch die öffentlichen Aktivitäten des CNA profitieren. Zum Beispiel die hauseigene Fotogalerie „Display 01“, die mit der Ausstellung „Images cachées – Hidden Images“ eröffnet wird. Zu sehen sind Fotoabzüge von Einzelbildern aus Amateurfilmen – zusammen mit den entsprechenden Filmsequenzen, die auf Leinwände projiziert werden. Zur Entdeckung des CNA lädt auch der „Espace découverte“ rechts neben dem Shop dem Empfangsbereich ein. Hier können die Besucher auf spielerische Art die Sammlungen des CNA am Computerbildschirm entdecken und die Geschichte der Fotografie und ihrer Technik anhand historischer Geräte aus der Sammlung Norbert Theis entdecken.

    Auch vom benachbarten Kulturzentrum und der Musikschule wird sich eine Art Cross-over-Effekt erwartet. Da passt es gut, dass das CNA zum 100. Jubiläum der Stadt gemeinsam mit der Gemeinde einen Film über Düdelingen produziert hat. Für Jean Back bleibt es sehr spannend „und auch nach der Eröffnung eine Herausforderung, der wir uns tagtäglich stellen müssen.“

    Kulturstaatssekretärin Octavie Modert

    „Ein interessantes Pilotprojekt“

    Télécran: Das neue CNA-Gebäude sollte eigentlich bereits im September eingeweiht werden. Wieso kam es zu Verzögerungen?

    Octavie Modert: Weil der letzte Winter so nass war, dauerte damals das Trocknen des Estrichs länger als vorgesehen und brachte so einen kaum nennenswerten Verzug, so wie es ja auch bei Privatbauten vorkommt. Dass die Einweihung jetzt, zum Abschluss des Kulturjahrs stattfindet, ist zudem ein schönes Symbol. Es zeigt: Auch nach 2007 geht es in der Kultur voran.

    Télécran: In Düdelingen ist erstmals ein neues Gebäude entstanden, in dem sowohl staatliche als auch kommunale Kulturinfrastrukturen untergebracht sind. Ein Vorbild für zukünftige Projekte?

    Octavie Modert: In dieser Hinsicht ist es ein interessantes Pilotprojekt: Der Staat und eine Gemeinde bündeln ihre Kräfte, um etwas Gemeinsames zu schaffen, Synergien zu nutzen und Geld zu sparen. Man muss nun sehen, wie es sich in der Praxis entwickelt und bewährt. Je nachdem halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass man diese originelle Art der Zusammenarbeit wiederholt, sollte sich in einem konkreten Fall die Möglichkeit dazu ergeben.

    Télécran: Seit längerem schon ist geplant, in dem ehemaligen Wasserturm der Arbed, neben dem neuen CNA-Gebäude, die von Edward Steichen zusammengestellte Fotoausstellung „The Bitter Years“ unterzubringen. Wo ist dieses Projekt dran?

    Octavie Modert: Der erste Schritt bestand darin, den Wasserturm zu retten, ihn für die Nachwelt zu erhalten. Die Umbauarbeiten sollen demnächst beginnen. Die Aufträge an die beteiligten Unternehmen wurden erteilt. Möglicherweise werden die Arbeiten noch vor dem Kollektivurlaub zum Jahresende beginnen, oder aber gleich danach. Es ist ein ehrgeiziges Projekt, da es nicht einfach darum geht, Fotos auszustellen, sondern auch einen didaktischen Rahmen zu schaffen.

  2. filmreakteron 02 Jan 2008 at 13:18

    Institutions – Luxembourg
    Les archives du CNA déménagent pour être plus accessibles
    Le Centre National de l’Audiovisuel (CNA) luxembourgeois a déménagé dans des locaux bien plus grands vers Dudelange, près de la frontière française. Le Centre conserve les archives nationales pour l’audiovisuel et la photographie et possède maintenant son propre cinéma, un espace pour les expositions et une médiathèque. L’ensemble a été conçu dans l’idée de faciliter l’accès du public à l’immense collections de documents du CNA.

    Depuis son ouverture officielle au début du mois, l’espace expositions du centre, DISPLAY01, accueille Images cachées – Hidden Images, une sélection des nombreux films amateurs que détient le Centre et qui peut offrir un regard différent sur les événements passés et présents. Ce thème sera davantage exploré en janvier, dans le cadre d’une série de conférences intitulée “Amateur Images: Valorisation and Manipulation” et organisée en collaboration avec l’Université du Luxembourg. La médiathèque permettra de consulter, et dans certains cas d’emprunter, des travaux rattachés à ce thème.
    Le nouveau cinéma du CNA, Starlight, vient à point compléter le nombre d’écrans du pays. Sa programmation sera un mélange éclectique de films grand public et de films d’auteurs. Ces prochaines semaines, on pourra y voir des gros titres, comme The Golden Compass et American Gangster, ainsi que des films d’auteurs à succès, comme Mon frère est fils unique, et des productions locales, dont Nuits d’Arabie.

    Une sélection de documentaires luxembourgeois arrive également au Starlight, ce qui n’est pas étonnant compte tenu du fait qu’une grande partie des documentaires nationaux sont coproduits par le CNA et s’appuient sur ses documents d’archives.

    Boyd van Hoeij
    http://cineuropa.org/newsdetail.aspx?lang=fr&documentID=81374

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