Jun 15 2014

Film zeigt jüdisches Leben im Grenzgebiet

Published by at 01:46 under Misc. Luxembourg

SOURCE: http://www.volksfreund.de

(Bitburg) Auch die Familie von Henry Juda, heute Präsident und Gründer der Gruppe MemoShoah (zu Deutsch: Gegen das Vergessen) in Luxemburg, war vom Antisemitismus während der Nazizeit betroffen. Nach dem Kriegsende kehrte die Familie – zumindest beruflich – nach Deutschland zurück.

Sie habe ihn und seine Geschwister gelehrt, dass es in allen Kulturen sowohl gute als auch böse Menschen gebe.
“Es kommt heute nicht mehr darauf an, den Finger zu heben”, betonte er, “sondern man muss die Mechanismen verstehen, wie so etwas in einem Land wie Deutschland geschehen konnte.”

Juda war es auch, der Adolf Winkler dazu anregte, den Dokumentarfilm “7 Lichter” zu drehen. Der Film über das Leben der Juden im Grenzgebiet von Deutschland, Luxemburg und Belgien feierte nun vor zahlreichen Zuschauern im Kundenzentrum der Kreissparkasse in Bitburg Premiere. Mehr als 250 Besucher folgten der Einladung und verfolgten gespannt den 76 Minuten dauernden Dokumentarfilm. Unter ihnen auch viele Geschichtsinteressierte und im eigenen familiären Umfeld Betroffene. Inzwischen bringen neue Generationen das jüdische Leben zurück, knüpfen an Traditionen an und entwickeln sich weiter. Die DVD kann in der Kreissparkasse in Bitburg sowie in der Buchhandlung Eselsohr in Bitburg erworben werden. red

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(Bitburg) Auch die Familie von Henry Juda, heute Präsident und Gründer der Gruppe MemoShoah (zu Deutsch: Gegen das Vergessen) in Luxemburg, war vom Antisemitismus während der Nazizeit betroffen. Nach dem Kriegsende kehrte die Familie – zumindest beruflich – nach Deutschland zurück.

Sie habe ihn und seine Geschwister gelehrt, dass es in allen Kulturen sowohl gute als auch böse Menschen gebe.
“Es kommt heute nicht mehr darauf an, den Finger zu heben”, betonte er, “sondern man muss die Mechanismen verstehen, wie so etwas in einem Land wie Deutschland geschehen konnte.”

Juda war es auch, der Adolf Winkler dazu anregte, den Dokumentarfilm “7 Lichter” zu drehen. Der Film über das Leben der Juden im Grenzgebiet von Deutschland, Luxemburg und Belgien feierte nun vor zahlreichen Zuschauern im Kundenzentrum der Kreissparkasse in Bitburg Premiere. Mehr als 250 Besucher folgten der Einladung und verfolgten gespannt den 76 Minuten dauernden Dokumentarfilm. Unter ihnen auch viele Geschichtsinteressierte und im eigenen familiären Umfeld Betroffene. Inzwischen bringen neue Generationen das jüdische Leben zurück, knüpfen an Traditionen an und entwickeln sich weiter. Die DVD kann in der Kreissparkasse in Bitburg sowie in der Buchhandlung Eselsohr in Bitburg erworben werden. red

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