Oct 09 2007

Finally: Diractor’s Cut

Published by at 08:03 under Misc. Luxembourg

diractorscut

Den 10. Oktober ass et souwäit. Den éischten lëtzebuergeschen internationalen Filmfestival vun der Staat Lëtzebuer huet seng Ouverture mam Film Il mio miglior nemico. Informatiounen iwwer den ganzen Festival fannt Dir um offiziellen Site.

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Den 10. Oktober ass et souwäit. Den éischten lëtzebuergeschen internationalen Filmfestival vun der Staat Lëtzebuer huet seng Ouverture mam Film Il mio miglior nemico. Informatiounen iwwer den ganzen Festival fannt Dir um offiziellen Site.

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4 Responses to “Finally: Diractor’s Cut”

  1. filmreakteron 11 Oct 2007 at 06:55

    http://www.wort.lu

    Auf Tuchfühlung mit europäischen Kinogrößen
    Premiere des Luxemburger Filmfestivals “DirActor’s Cut”

    (vb) – Zu der glamourösen Eröffnung des Festivals im größten Saal des Multiplex -Kinos Utopolis waren mehrere hundert Zuschauer gekommen, um Jane Birkin und den französisch -polnischen Regisseur Andrzej Zulawski zu sehen. Die Organisatoren haben es diskret arrangiert, dass Zulawskis ehemalige Lebensgefährtin und die Mutter seines Sohnes – nämlich Sophie Marceau – erst am Donnerstag nach Luxemburg kommt.

    Zulawski hatte den Nachmittag in der Hauptstadt verbracht und war “begeistert” über die Schönheit der Plätze und Gebäude der Oberstadt: “Auf der Place Guillaume II. würde ich den Rest meines Lebens verbringen.” Jane Birkin sagte, sie sei erfreut, nach Luxemburg zurückzukehren, eine Stadt, in der sie bereits gedreht hat. Anschließend eilte sie in die Cinémathèque, wo sie ihr neues Werk “Boxes” vorstellte.

    Vom Sexsymbol der 70er Jahre zur anerkannten Regisseurin: Jane Birkin bei ihrem Besuch in Luxemburg.

    Die internationale Kinoprominenz begab sich zu einem “Cocktail dînatoire”, in dem Gelegenheit für gegenseitige Komplimente und Austausch über zukünftige Projekte bestand .

    Dokument der Liebe eines Sohnes

    Die Zuschauer bekamen unterdessen den Eröffnungsfilm “Il mio miglior nemico” des italienischen Regisseurs Carlo Verdone zu sehen – ein herzzerreißendes Dokument der Liebe eines Sohnes. Der arbeitslose Orfeo lebt mit seiner Mutter, die in einem Hotel als Zimmermädchen arbeitet, in einem heruntergekommenen Viertel Roms. Der Hoteldirektor beschuldigt die Mutter, einen Computer gestohlen zu haben und entlässt sie. Orfeo ist von ihrer Unschuld überzeugt und verfolgt den Direktor, um ihm das Leben zur Hölle zu machen.

    Stars hautnah

    Noch mehr Kontakt zwischen Publikum und Filmschaffenden gab es zuvor bei der täglichen “Carte blanche” – eine Besonderheit des Festivals. Im Anschluss an seinen neuen Film “Ne le dis à personne” beantwortete Jung-Regisseur und Schauspieler Guillaume Canet Fragen aus dem Publikum und klopfte seinem Freund Andrzej Zulawski verbal und physisch auf die Schulter. Glaubhaft schilderte der 34-Jährige die Vorfreude, bei einem entstehenden Film hinter der Kamera zu stehen. “Man braucht viel Entdeckergeist, wenn man an ein neues Werk herangeht”, erzählte Canet. “Und man muss sich auf Unvorhergesehenes einlassen . Wenn man alles perfekt machen will und generalstabsmäßig organisiert, dann wird der Film steif.”

    Zulawski, der in früheren Jahren zusammen mit Romy Schneider vor der Kamera stand, flachste über seine kurze Schauspielerkarriere: “Ich habe das Glück, nur in schrecklichen Filmen mitgespielt zu haben, die Sie alle nicht gesehen haben.” Schon bald habe er seine Berufung auf dem Stuhl des Regisseurs gefunden.

    Weiterer Bericht

    >>> Im Télécran- Interview spricht Sophie Marceau über ihre Kinder, den frühen Star-Ruhm mit 13 Jahren und ihre Erfahrungen als Regisseurin

    “DirActor’s Cut” geht am Donnerstag mit jungem europäischen Film weiter, so zum Beispiel mit “Ober!” des niederländischen Regisseurs Alex van Warmerdam. Der Film führt in die trübe Lebenswelt eines Kellners ein, der zwischen kranker Ehefrau und einer abgekühlten Liebesaffäre hin- und hergerissen ist und von seiner Existenz im Grunde nur noch die Nase voll hat (Donnerstag, 17.30 Uhr, Utopolis). Die französisch -israelische Koproduktion “Meduzot” schildert das Schicksal einer jungen Frau, in deren Leben unverhofft ein fremdes Mädchen tritt (Donnerstag, 14 Uhr, Cinémathèque ). Höhepunkt ist die Ankunft von Sophie Marceau (18 Uhr, Cinémathèque), die den mysteriösen Thriller “La disparue de Deauville” vorstellt, in dem sie Regie geführt hat.

  2. filmreakteron 12 Oct 2007 at 09:50

    http://www.wort.lu

    Ein bisschen Glanz muss sein
    Sophie Marceau beim Filmfestival “DirActor’s Cut”
    Letzte Aktualisierung: 12-10-2007 08:26

    (vb) – Wie macht diese Frau das bloß? Ein überlegenes Lächeln hier, ein Schmollmund da, eine lockere Handbewegung und die letzten 25 Jahre scheinen zu verschwinden. Sophie Marceau ist eine Frau, der das Alter nichts anhaben kann.

    In der Cinémathèque vor einem prall gefüllten Saal stellt sie sich dem Publikum und den vielen Fans – was sie sichtlich genießt. “Ich bin eine Frau, ich probiere neue Dinge aus. Ich entwickle mich weiter”, sagt sie. Und bleibe trotzdem immer noch die gleiche, möchte man in Gedanken hinzufügen.

    Menschenauflauf vor der Cinématheque. Und mittendrin der Star.
    Foto: Anouk Antony
    >>> Zur Fotostrecke

    Bereitwillig gibt sie Autogramme, unterhält sich mit den Festival-Organisatoren Suzel Pietri und Pierre-Henri Deleau und antwortet angeregt auf die Fragen des Publikums . Star-Allüren sucht man bei ihr vergeblich. “Ich wollte eigentlich nie Schauspielerin werden”, sagt sie offenherzig und erntet damit einige erstaunte Lacher. “Ich hatte keine großen Träume, auch nicht als junges Mädchen. Ich lebe im Hier und Jetzt.”

    Trotzdem hat sich ihre Karriere nach den Zeiten von “La Boum” – “Ich war in diesem Alter so schüchtern” – fulminant entwickelt. 25 Titel umfasst ihre Filmographie – von französischem Autorenkino vom Schlage eines Andrzej Zulawski bis zum Oscar-prämierten “Braveheart”.

    Schließlich hat sie bei zwei Spielfilmen im langen Format hat sie Regie geführt und passt damit ins Konzept von “DirActor’s Cut”.

    Der Journalist und Moderator Jean-Jacques Bernard versucht, ihr unerhörte Geständnisse über den Wechel hinter die Kamera zu entlocken, aber Sophie Marceau macht es nicht besonders spektakulär: “Das war alles ganz natürlich.” Plötzlich Autorität zu besitzen und “den Leuten zu sagen, was ich will”, das sei kein Problem gewesen, sagt die resolute Französin und man glaubt ihr aufs Wort.

    Schwierig findet es Sophie Marceau hingegen, gleichzeitig Regie zu führen und vor der Kamera zu agieren, wie sie es in ihrem neuesten Werk “La disparue de Deauville ” tut. Das mysteriöse Drama handelt von einer Toten (gespielt von ihr selbst), die nach 30 Jahren im Leben eines einsamen Polizisten (Christophe Lambert) auftaucht .

    Ihre Freundin und Berufskollegin Laure Duthilleul (“A ce soir”), die die “Carte blanche” genannte Veranstaltung komplett machte, lässt sich keineswegs vom Star-Nimbus ihrer Nebensitzerin unterbuttern. “Ich bin vielleicht Schauspielerin geworden, weil ich Regisseurin werden wollte, ohne es mir einzugestehen”, sagt sie.

    … und ab in die schwarze Limousine

    Dann geht alles ganz schnell: “Sophie Marceau muss jetzt weg”, ruft Suzel Pietri in den Saal, eine Traube von Autogrammjägern stürzt sich auf den Star, der milde lächelt und ein paar nette Worte für die Fans findet. Dann steigt sie in die dunkle Limousine und braust davon. Nach der Präsentation ihres neuesten Werks im Utopolis steht schließlich ein festliches Diner mit Luxemburger Kulturgrößen und Politikern auf dem Plan.

    Nach dem eher provinziellen Auftakt am Mittwoch, ohne roten Teppich, ohne Schlangen von Fans, ohne medienwirksames Dekor und ohne große Gesten war Sophie Marceaus Auftritt genau das, was das Festival braucht. Für die nächste Auflage von “DirActor’s Cut ” – sollte es dazu kommen – wünscht sich der Kinofreund mehr solcher Ereignisse.

  3. filmreakteron 12 Oct 2007 at 09:51

    http://www.tageblatt.lu

    Startschuss für neue Festival-Ära in Luxemburg
    Mise à jour: 12/10/2007 9:22:50

    Vorgestern Abend wurde in Anwesenheit von zahlreichen geladenen Gästen aus Kultur und Politik die Eröffnung des ersten „Luxembourg City International Film Festival DirActorsCut“ gefeiert.
    Martine Reuter

    Auf dem Programm stand die italienische Komödie „Il mio miglior nemico“ von Carlo Verdone, der hier in die Rolle von Regisseur und Hauptdarsteller schlüpft und damit perfekt das Motto dieses Festivals verkörpert: Schauspieler, die im Laufe ihrer Karriere den Arbeitsort wechseln und nicht mehr nur vor, sondern auch hinter der Kamera aktiv werden und so als Regisseur den Filmen ihren Stempel aufzudrücken versuchen.
    Vor dem Mikrofon strapazierte keiner der Redner die Geduld des Publikums über Gebühr. Robert Garcia erläuterte noch einmal kurz den langen und teilweise beschwerlichen Weg der Festivalfindung, der immerhin vier Jahre gedauert hat. Letztlich seien es die Kontakte zu Suzel Pietri und Pierre-Henri Deleau gewesen, beide seit Jahren aktiv im Festivalbusiness, welche den Zug ins Rollen gebracht hätten.
    Sehr zur Freude des Publikums waren dann auch noch die Schauspielerinnen Jane Birkin und Laure Duthilleul sowie Regisseur Andrzej Zulawski zugegen. Birkin, bekannt als Lebensgefährtin von Serge Gainsbourg und Jacques Doillon sowie als Mutter von Charlotte Gainsbourg und Lou Doillon, konnte im Laufe der Jahre nebenbei auch eine eigene Karriere aufbauen. Als Sängerin, als Schauspielerin und mittlerweile auch als Filmemacherin. Sie dankte dem Festival, das mit diesem Motto all jene Schauspieler unterstützt, die ihrer Karriere eine neue Perspektive geben wollen und so zeigen möchten, dass sie mehr sind als nur Schauspieler.
    Am Ende ergriffen auch noch Suzel Pietri sowie Pierre-Henri Deleau das Wort. Einige kleine Scherze zwischen den beiden langjährigen Geschäftspartnern kamen beim Publikum recht gut an, und dann hieß es Bühne frei für den italienischen Humor.
    Zeitgleich fand in der „Cinémathèque“ die Eröffnung mit einem eher intimistischen Werk statt: Dort wurde in Anwesenheit von Jane Birkin der autobiographische Film „Boxes“ gezeigt, in dem die Künstlerin ihre Leben an der Seite von drei verschiedenen Männern erzählt. Dass so kurz vor Villerupt und dem italienischen Filmfestival Luxemburg die Eröffnung des DirActorsCut ausgerechnet mit einem italienischen Film feiert, der zudem ein Jahr alt ist und bereits 2006 in Villerupt programmiert war, mutet etwas komisch an, zudem da weder Regisseur noch Schauspieler ins Großherzogtum kommen wollten/konnten.

    Empfang im Utopolis

    In diesem Sinne wäre es vielleicht attraktiver gewesen, die offizielle Eröffnung im Kirchberger Multiplex mit Birkins „Boxes“ zu machen, zumal die Künstlerin ihre Anwesenheit zugesagt hatte und der Name Birkin im Vergleich zu Verdone sicherlich zugkräftiger ist.
    Beim anschließenden Empfang im Utopolis war die heimische Kulturszene dann wieder unter sich und es fällt ein bisschen schwer, zu glauben, dass dies tatsächlich der Startschuss in eine neue Festival-Ära gewesen sein soll.
    Es fehlte noch an allen Ecken und Enden an Glitzer und Glamour, abgesehen vom roten Teppich am Haupteingang, aber vielleicht können ja die nächsten Ausgaben des „DirActorsCut“ zeigen, dass auch Luxemburg reif ist für ein internationales Festival. Hoffen ist erlaubt.
    Der „DirActorsCut“ findet vom 10. bis 14. Oktober statt. http://www.diractorscut.com

  4. filmreakteron 13 Oct 2007 at 15:38

    http://www.wort.lu

    Filmemacher, Popcorn und der Führer
    Dani Levy und Catherine Corsini im Utopolis
    Letzte Aktualisierung: 13-10-2007 14:56
    Von Michel Thiel

    Mehr zum Thema

    > Interview
    mit Dani Levy
    Dani Levy verhaspelt sich, nimmt einen Schluck aus der Bierflasche, rückt die Brille zurecht, die nicht recht zu seinem jugendlich-verschmitzten Gesicht passen will und sagt grinsend zum Publikum: “C’est difficile en français …Ich kann jetzt auch Deutsch reden, ich glaube das versteht ihr sowieso besser. Wieso rede ich überhaupt französisch? Etwa nur wegen dir, Catherine? Catherine Corsini, ebenfalls Filmemacherin mit Schauspielerfahrung, ist von Levys Charme ebenso entwaffnet, wie das Publikum, das zur Gesprächsrunde mit den beiden Filmschaffenden am Freitagabend in den Ciné Utopolis gekommen ist.

    Dani Levy mit Regisseurskollege Nils Tavernier und Joy Hoffmann vom CNA in der VIP-Bar des Utopolis.
    (Foto: Guy Wolff)

    So wie die Sophie Marceau, die am Donnerstag Luxemburgs neuem Filmfestival die rechte Dosis Glamour verleihen sollte, zählt der aus der Schweiz stammende Filmemacher zu den wenigen Stars des Festivals. Während knapp 40 Minuten redet er über seine Filme – “Abschnitte in meinem kreativen Leben”, die spannungsgeladenen Beziehungen zwischen Schauspielern und Regisseur – “Vertrauen ist das Wichtigste” und das Filmemachen, wie er es versteht: “Ich glaube an Ideen, Geld ist nicht so wichtig”.

    Auf eine Frage aus dem Publikum, was sein Traumprojekt wäre, kommt die ernüchternde Antwort: “Ich habe keins, es geht ja nicht um Träume, sondern darum, Ideen zu verwirklichen – und zwar mit den Mitteln die man eben gerade hat.”

    Alles in Allem war es ein Abend, der ganz gut zeigte, warum ein Festival überhaupt da ist – beispielsweise, um die Künstler hinter den Werken zu treffen und sich mit dem Kino als Kunstform auseinanderzusetzen, anstatt nur Filme zu konsumieren.

    Obschon das doch nicht sehr zahlreiche und recht “cinephile” Publikum eher in die “Cinémathèque” oder das “Art et essai”-Kino Utopia gepasst hätte, als in den massentauglichen, penetrant nach Popcorn duftenden Entertainment-Tempel auf dem Kirchberg.

    Bei der anschließenden Vorführung von Levys neuestem Film “Mein Führer – die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler” war der Saal dann doch gut besetzt. Ob das an Hauptdarsteller Helge Schneider lag oder an der – zumindest in Deutschland – umstrittenen Aufarbeitung der NS-Geschichte als “neues jüdisches Lustspiel”, sei dahingestellt.

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