Aug 19 2014

Frisches Blut

Published by at 01:13 under Misc. Luxembourg

SOURCE: http://www.journal.lu

Neuer „BTS Cinéma et Audiovisuel“ ab September im Lyçée Technique des Arts et Métiers

Abiturienten sind nicht zu beneiden: Sie müssen sich nicht nur ein ganzes Jahr sammeln, um auf den Punkt genau eine Topleistung abzuliefern, sondern werden gleichzeitig auch noch gezwungen, sich möglichst schnell auf einen Studiengang, bzw. Studienort fest zu legen. Spätentschlossene können sich aber noch bis zum 8. September für den „BTS Cinéma et Audiovisuel“ entscheiden, der ab Ende September im hauptstädtischen Lyçée Technique des Arts et Métiers angeboten wird. Die zweijährige, sehr praxisnahe Ausbildung richtet sich an jeden, der interessiert und motiviert ist, eine berufliche Existenz im Filmsektor aufzubauen.

Nach der zweijährigen Ausbildung in Luxemburg sei man fit für um die 20 Berufe im Bereich Film, erklärt Anne Schroeder, Koordinatorin des Brevet de Technicien Supérieur. Nach dem erfolgreichen Abschluss der zweijährigen Grundausbildung kann man sein Glück auf dem Arbeitsmarkt versuchen oder aber ein Studium an einer
Filmhochschule dranhängen.

Sollte der Filmschüler sich für diesen Schritt entscheiden, so ist er bestens für die Herausforderung gewappnet, die ihn an einer Hochschule im Ausland erwartet, da die Ausbildung sehr praxisnah ist. Viele potenzielle Arbeitnehmer, die sich in Luxemburg bei Firmen im audiovisuellen Sektor für einen Job bewerben, verfügen nicht über die gewünschten praktischen Erfahrungen. An Praktikumsangeboten mangelt es nicht: Zahlreiche Filmproduktionsfirmen bieten jedes Jahr Praktikumsstellen an, um jungen Filminteressierten Einblicke ins Milieu zu gewähren.

Impulsgeber

Die Idee, einen BTS in Luxemburg auszuarbeiten existierte schon lange in den Köpfen einiger Filmschaffender. Der Impuls, die Idee in eine Form zu gießen ging dieses Mal vom gesamten Sektor aus und nicht von der Politik. Im Mai gab das Hochschulministerium grünes Licht für das neue Bildungsangebot und die einzelnen Akteure – Produzenten, Filmwissenschaftler u.a.- spitzten ihre Bleistifte, um die Lehrprogramme auszuarbeiten.

Coach aus dem Filmsektor

Im ersten Studienjahr erhält der Student eine solide Basisausbildung in den Bereichen Ton-, Produktions- und Bildtechnik, Filmgeschichte und Schreiben von Drehbüchern. Die Teilnahme an wöchentlichen Workshops gehört ebenso zum Studienangebot wie die Begegnungen mit Professionellen aus der Filmbranche. „In diesem ersten Jahr bekommen die Studenten einen guten Überblick über den gesamten audiovisuellen Sektor“, so Anne Schroeder. 34 Stunden pro Woche drücken die Studenten die Schulbank. Nach dem ersten Studienjahr entscheiden sich die BTSler für ein Spezialgebiet und bekommen einen Coach aus dem Filmmilieu zur Seite gestellt.
Der Studierende absolviert im zweiten Jahr zwei Praktika, die jeweils zwei Monate dauern würden, präzisiert Anne Schroeder. Darüber hinaus sieht der Lehrplan die Teilnahme an Filmdrehs sowie das Verfassen zweier Abschlussarbeiten vor.

www.ltam.lu

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Neuer „BTS Cinéma et Audiovisuel“ ab September im Lyçée Technique des Arts et Métiers

Abiturienten sind nicht zu beneiden: Sie müssen sich nicht nur ein ganzes Jahr sammeln, um auf den Punkt genau eine Topleistung abzuliefern, sondern werden gleichzeitig auch noch gezwungen, sich möglichst schnell auf einen Studiengang, bzw. Studienort fest zu legen. Spätentschlossene können sich aber noch bis zum 8. September für den „BTS Cinéma et Audiovisuel“ entscheiden, der ab Ende September im hauptstädtischen Lyçée Technique des Arts et Métiers angeboten wird. Die zweijährige, sehr praxisnahe Ausbildung richtet sich an jeden, der interessiert und motiviert ist, eine berufliche Existenz im Filmsektor aufzubauen.

Nach der zweijährigen Ausbildung in Luxemburg sei man fit für um die 20 Berufe im Bereich Film, erklärt Anne Schroeder, Koordinatorin des Brevet de Technicien Supérieur. Nach dem erfolgreichen Abschluss der zweijährigen Grundausbildung kann man sein Glück auf dem Arbeitsmarkt versuchen oder aber ein Studium an einer
Filmhochschule dranhängen.

Sollte der Filmschüler sich für diesen Schritt entscheiden, so ist er bestens für die Herausforderung gewappnet, die ihn an einer Hochschule im Ausland erwartet, da die Ausbildung sehr praxisnah ist. Viele potenzielle Arbeitnehmer, die sich in Luxemburg bei Firmen im audiovisuellen Sektor für einen Job bewerben, verfügen nicht über die gewünschten praktischen Erfahrungen. An Praktikumsangeboten mangelt es nicht: Zahlreiche Filmproduktionsfirmen bieten jedes Jahr Praktikumsstellen an, um jungen Filminteressierten Einblicke ins Milieu zu gewähren.

Impulsgeber

Die Idee, einen BTS in Luxemburg auszuarbeiten existierte schon lange in den Köpfen einiger Filmschaffender. Der Impuls, die Idee in eine Form zu gießen ging dieses Mal vom gesamten Sektor aus und nicht von der Politik. Im Mai gab das Hochschulministerium grünes Licht für das neue Bildungsangebot und die einzelnen Akteure – Produzenten, Filmwissenschaftler u.a.- spitzten ihre Bleistifte, um die Lehrprogramme auszuarbeiten.

Coach aus dem Filmsektor

Im ersten Studienjahr erhält der Student eine solide Basisausbildung in den Bereichen Ton-, Produktions- und Bildtechnik, Filmgeschichte und Schreiben von Drehbüchern. Die Teilnahme an wöchentlichen Workshops gehört ebenso zum Studienangebot wie die Begegnungen mit Professionellen aus der Filmbranche. „In diesem ersten Jahr bekommen die Studenten einen guten Überblick über den gesamten audiovisuellen Sektor“, so Anne Schroeder. 34 Stunden pro Woche drücken die Studenten die Schulbank. Nach dem ersten Studienjahr entscheiden sich die BTSler für ein Spezialgebiet und bekommen einen Coach aus dem Filmmilieu zur Seite gestellt.
Der Studierende absolviert im zweiten Jahr zwei Praktika, die jeweils zwei Monate dauern würden, präzisiert Anne Schroeder. Darüber hinaus sieht der Lehrplan die Teilnahme an Filmdrehs sowie das Verfassen zweier Abschlussarbeiten vor.

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