Oct 11 2007

Jugendpreis an Beryl Koltz

Published by at 15:27 under Misc. Luxembourg

Die IKB-Stiftung hat ihren diesjährigen Jugendpreis an die Luxemburgerin Beryl Koltz verliehen. Die Regisseurin wurde für ihren Kurzfilm „Starfly“ ausgezeichnet.
Starfly
„Starfly“ ist die Geschichte einer Rückkehr zur Erde. Und damit auch einer Rückkehr ins Leben: Der Astronaut Bobby Baxter war seit Jahrzehnten durch das Weltall gereist und wacht nun, zu Beginn des Films, in einem Krankenhausbett auf. Ohne Freunde und, abgesehen von seinem alkoholkranken Vater, auch ohne Familie, muss sich Bobby neu in der Realität zurechtfinden. Dabei macht er skurrile Erfahrungen, und merkwürdige Bekanntschaften …

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Die IKB-Stiftung hat ihren diesjährigen Jugendpreis an die Luxemburgerin Beryl Koltz verliehen. Die Regisseurin wurde für ihren Kurzfilm „Starfly“ ausgezeichnet.
Starfly
„Starfly“ ist die Geschichte einer Rückkehr zur Erde. Und damit auch einer Rückkehr ins Leben: Der Astronaut Bobby Baxter war seit Jahrzehnten durch das Weltall gereist und wacht nun, zu Beginn des Films, in einem Krankenhausbett auf. Ohne Freunde und, abgesehen von seinem alkoholkranken Vater, auch ohne Familie, muss sich Bobby neu in der Realität zurechtfinden. Dabei macht er skurrile Erfahrungen, und merkwürdige Bekanntschaften …

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One Response to “Jugendpreis an Beryl Koltz”

  1. filmreakteron 11 Oct 2007 at 15:28

    http://www.tageblatt.lu
    DE Janina Strötgen

    Starfly“ – die Rückkehr zur Erde
    Mise à jour: 2/10/2007 9:23:53

    Die IKB-Stiftung hat ihren diesjährigen Jugendpreis an die Luxemburgerin Beryl Koltz verliehen. Die Regisseurin wurde für ihren Kurzfilm „Starfly“ ausgezeichnet.

    „Starfly“ ist die Geschichte einer Rückkehr zur Erde. Und damit auch einer Rückkehr ins Leben: Der Astronaut Bobby Baxter war seit Jahrzehnten durch das Weltall gereist und wacht nun, zu Beginn des Films, in einem Krankenhausbett auf. Ohne Freunde und, abgesehen von seinem alkoholkranken Vater, auch ohne Familie, muss sich Bobby neu in der Realität zurechtfinden. Dabei macht er skurrile Erfahrungen, und merkwürdige Bekanntschaften …

    Luxemburger Durchstarterin

    Beryl Koltz sei es in ihrem Kurzfilm gelungen, „Lebensweisheiten, eigene Erfahrungen und freudialische Analysen“ gekonnt miteinander zu vereinen, begründet Laudator Fernand Weides, selbst Mitglied des Verwaltungsrates der IKB-Stiftung, die Wahl zugunsten der Preisträgerin. Sie sei eine „Luxemburger Durchstarterin“, die sich „von der Realität inspirieren und von ihren Träumen leiten“ ließe, beschreibt er die Jungregisseurin. Beryl Koltz wurde 1974 in Luxemburg geboren, wo sie auch heute, nach ihrem Studium in Paris und Brüssel, lebt. Zurzeit arbeitet sie an einem neuen Drehbuch.
    Ihren Film „Starfly“ realisierte sie im Jahr 2003. Seitdem wurde sie mit zahlreichen, auch internationalen Preisen ausgezeichnet. So zum Beispiel mit dem Goldenen Mélies für den besten europäischen Kurzfilm.
    Ihr Film wurde weltweit im Fernsehen ausgestrahlt und auch im MomA, im Museum für Moderne Kunst in New York, vorgeführt.
    Um den Jugendpreis der IKB-Stiftung zu erhalten, erfüllte Koltz bei einem ersten Auswahlverfahren den Auftrag der Stiftung, anlässlich des Kulturhauptstadtjahrs 2007 ein Drehbuch zum Thema „Migration“ zu schreiben. Herausgekommen ist ihr Film „Luxembourg: from hand to hand“. Ein Film, der ohne Sprache, aber hinterlegt mit instrumentaler Musik, auf einfühlsame Weise die Geschichte Luxemburgs nachzeichnet. Anhand von Archivbildern hat Koltz sowohl herausragende Ereignisse der letzten Jahrzehnte, als auch Ausschnitte des alltäglichen Lebens im Großherzogtum zusammengeschnitten.
    Beide Filme wurden dem Publikum vor der Preisverleihung in der Abtei Neumünster gezeigt. Tosender Applaus würdigte die Arbeit der Jungkünstlerin, die den mit 2.500 Euro dotierten IKB-Jugendpreis dann strahlend entgegennahm.
    Der Robert-Krieps-Saal in der Abtei Neumünster bot den feierlichen Rahmen für die Preisverleihung. Das Orchester „Troaterbattien“ unter der Leitung von Robert Koeller sorgte für musikalische Unterhaltung. Bei dem Auswandererlied „Freiheit“ von der Solistin Sylvia Nels wurde dem ein oder anderen sicherlich warm ums Herz. Und nach der Darbietung des Liedes „My Way“ durch Jos Schartz lud die Stiftung zum Ehrenwein in die Agora der Abtei ein.

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