Jan 15 2008
Lëtzebuerger an den Kino
Eine kürzlich veröffentlichte Studie nimmt das Publikum der Kinos , Theater und Konzertsäle Luxemburgs unter die Lupe. Die Ergebnisse sind wenig überraschend: das Kino rangiert mit großem Abstand an erster Stelle auf der Beliebtheitsskala.

59 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal im Kino gewesen zu sein. (wort.lu)
Op http://www.ceps.lu/pdf/3/art1303.pdf kann een d’Studie rooflueden. Méi Informatiounen och hei am Comment.
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Eine kürzlich veröffentlichte Studie nimmt das Publikum der Kinos , Theater und Konzertsäle Luxemburgs unter die Lupe. Die Ergebnisse sind wenig überraschend: das Kino rangiert mit großem Abstand an erster Stelle auf der Beliebtheitsskala.

59 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal im Kino gewesen zu sein. (wort.lu)
Op http://www.ceps.lu/pdf/3/art1303.pdf kann een d’Studie rooflueden. Méi Informatiounen och hei am Comment.


QUELLE: http://www.wort.lu
Am liebsten ins Kino
Studie zu den kulturellen Gewohnheiten der Luxemburger
(mth) – Eine kürzlich veröffentlichte Studie nimmt das Publikum der Kinos , Theater und Konzertsäle Luxemburgs unter die Lupe. Die Ergebnisse sind wenig überraschend: das Kino rangiert mit großem Abstand an erster Stelle auf der Beliebtheitsskala.
Die Studie des Ceps/Instead gehört zu einer Reihe von Untersuchungen, die die Kulturpraktiken im Großherzogtum beleuchtet. So untersuchten die Sozialforscher unter anderem schon die Lesegewohnheiten, die Konzertbesuche, die kulturelle Nutzung des Internets sowie die Kulturpraktiken der sechs- bis 19-Jährigen.
Popcorn statt Opernglas
59 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal im Kino gewesen zu sein. Immerhin 40 Prozent haben im gleichen Zeitraum eine Theatervorführung und 31 Prozent ein klassisches Konzert besucht. Ein selteneres Vergnügen scheint der Zirkus zu sein: nur 15 Prozent haben innerhalb eines Jahres eine Darbietung in der Manege bestaunt. Opern und Operetten bilden das Schlusslicht : sieben, respektive fünf Prozent haben während des untersuchten Zeitraums diese Art von Spektakel genossen. Über 70 Prozent haben noch nie eine solche Vorführung besucht.
Über die Hälfte der Befragten gaben an, ausschließlich Veranstaltungen in Luxemburg besucht zu haben. Im Vergleich besuchten nur drei Prozent Spektakel in der Großregion und neun Prozent besuchten Vorführungen im ferneren Ausland .
Unterschiede nach Bildungsgrad, Berufsstand und Alter
Bildungsgrad und beruflicher Status scheinen ebenfalls ein große Rolle zu spielen. Besonders augenfällig ist dies beim Opernbesuch – Befragte mit einem Hochschulabschluss besuchten diese als “elitär” geltenden Vorführungen rund fünfmal häufiger als Personen mit anderen Schulabschlüssen. Musikvorführungen mit Gesang scheinen dagegen “egalitärer” zu sein: hier sind die Besuchergruppen mit unterschiedlichen Bildungsniveaus ausgeglichener. Ebenfalls wenig erstaunlich ist die Tatsache, dass Studenten rund vier mal häufiger das Kino besuchen als Arbeitslose.
Ein grundlegender Faktor ist schließlich das Alter der Besucher. Die Gruppe der unter 45-Jährigen ist am aktivsten, was den Besuch von Darbietungen aller Art betrifft. Die über 74-Jährigen dagegen gehen am seltensten aus. Die Altersgruppe dazwischen besucht am häufigsten klassische Konzerte, Gesangsspektakel und Opern.