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	<title>Comments on: Lëtzebuerger Film am Journal</title>
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		<title>By: filmreakter</title>
		<link>http://www.filmreakter.lu/film-luxembourg/letzebuerger-film-am-journal/comment-page-1/#comment-137</link>
		<dc:creator>filmreakter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 11:57:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Interview mit Guy Daleiden, Präsident des Organisationskomitees des Lux. Filmpreises und Direktor der nationalen Filmförderung: Filmpreis, die Dritte

Lëtzebuerger Journal: Herr Daleiden, es ist nun schon das dritte Mal, dass sie mit ihren Kollegen vom CNA, Mediadesk und der einzelnen Vereinigungen der Produzenten, Techniker, Scriptwriter und Regisseuren, den Luxemburger Filmpreis organisieren. Was sind die Unterschiede zu den beiden ersten Preisverleihungen?

GD: Als wir uns vor 6 Jahren (der Filmpreis findet alle zwei Jahre statt - Anm. der Red) mit großer Naivität voller Eifer und Elan in die Organisation stürzten, waren wir uns nicht so richtig bewusst, welche Ausmaße dieses Event erreichen würde. Der Filmpreis ist zur festen Institution geworden und die Filmschaffenden fiebern dem Filmabend mit großer Spannung entgegen.

Haben wir uns früher auf einige wenige Preise beschränkt, so merken wir heute, dass wir so viele Filme und artistische und technische Darbietungen in der Entscheidung haben wie nie zuvor. Das bedeutet, dass wir in der Zukunft wahrscheinlich mehrere Kategorien einführen müssen, um der Qualität und Quantität der Produktionen gerecht zu werden. Ich denke vor allem an den Dokumentarfilm, der einen regelrechten Boom erlebt. Aber auch die einheimischen Regisseure sind äußerst produktiv. Wir warten mit Spannung darauf, in naher Zukunft viele Spielfilme von luxemburgischen Regisseuren zu sehen, sowohl von gestandenen Filmemachern wie von neuen jungen Talenten. Das wird uns unsere Aufgabe nicht erleichtern (lacht), aber darauf freuen wir uns.

LJ: Herr Daleiden, hat der Luxemburger Film in den vergangenen Jahren nicht einen außergewöhnlichen Qualitätssprung hinter sich, vergleicht man rezente Filme mit den ersten großherzoglichen Versuchen auf dem Filmmarkt?

GD: Ohne Zweifel! Die Qualität der einheimischen Produktion hat sich in den letzen Jahren gewaltig verbessert. Das liegt einerseits daran, dass die Regierung konsequent die Filmwirtschaft unterstützt hat, und andererseits am Engagement, der Arbeit und den artistischen Fähigkeiten der luxemburgischen Filmschaffenden. Gemeinsam ist es uns gelungen, innerhalb kürzester Zeit einen Filmsektor aufzubauen, der den Vergleich mit anderen Ländern nicht zu scheuen braucht, im Gegenteil. Des öfteren werden wir im Ausland um unsere sehr professionellen Filmschaffenden beneidet. Das spiegelt sich auch in den Produktionen wieder. Die schneiden im internationalen Vergleich jedes Mal sehr gut ab und ernten viel Anerkennung und Preise bei internationalen Festivals.

Die ausländischen Produzenten, Regisseure und Schauspieler, die in Luxemburg aktiv sind, sind vollen Lobes über die hier geleistete Arbeit. Ich würde mich freuen, wenn das heimische Publikum sich vermehrt luxemburgische Filme anschauen würde; sie werden überrascht sein.

LJ: Herr Daleiden, was ist der eigentliche Wert, die Bedeutung des Filmpreises?

GD: Der artistische, finanzielle Wert ist nicht zu unterschätzen, handelt es sich doch um eine Bronzeskulptur der luxemburgischen Künstlerin Patricia Lippert. Vor allem aber ist der Filmpreis eine Anerkennung und Bestätigung für die Qualität der geleisteten Arbeit. Eine nationale Auszeichnung, die Ansehen und Lob verkörpert, und dem Filmschaffenden die Bewunderung für seine Darbietung vermittelt. International bedeutet es, dass der Preisträger in seinem Heimatland Achtung gefunden hat, was sich in seinem Curriculum positiv niederschlagen kann. Ein mit Preisen ausgezeichneter Film lässt sich außerdem besser vermarkten.

LJ: Herr Daleiden, wir danken Ihnen für dieses Gespräch!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interview mit Guy Daleiden, Präsident des Organisationskomitees des Lux. Filmpreises und Direktor der nationalen Filmförderung: Filmpreis, die Dritte</p>
<p>Lëtzebuerger Journal: Herr Daleiden, es ist nun schon das dritte Mal, dass sie mit ihren Kollegen vom CNA, Mediadesk und der einzelnen Vereinigungen der Produzenten, Techniker, Scriptwriter und Regisseuren, den Luxemburger Filmpreis organisieren. Was sind die Unterschiede zu den beiden ersten Preisverleihungen?</p>
<p>GD: Als wir uns vor 6 Jahren (der Filmpreis findet alle zwei Jahre statt &#8211; Anm. der Red) mit großer Naivität voller Eifer und Elan in die Organisation stürzten, waren wir uns nicht so richtig bewusst, welche Ausmaße dieses Event erreichen würde. Der Filmpreis ist zur festen Institution geworden und die Filmschaffenden fiebern dem Filmabend mit großer Spannung entgegen.</p>
<p>Haben wir uns früher auf einige wenige Preise beschränkt, so merken wir heute, dass wir so viele Filme und artistische und technische Darbietungen in der Entscheidung haben wie nie zuvor. Das bedeutet, dass wir in der Zukunft wahrscheinlich mehrere Kategorien einführen müssen, um der Qualität und Quantität der Produktionen gerecht zu werden. Ich denke vor allem an den Dokumentarfilm, der einen regelrechten Boom erlebt. Aber auch die einheimischen Regisseure sind äußerst produktiv. Wir warten mit Spannung darauf, in naher Zukunft viele Spielfilme von luxemburgischen Regisseuren zu sehen, sowohl von gestandenen Filmemachern wie von neuen jungen Talenten. Das wird uns unsere Aufgabe nicht erleichtern (lacht), aber darauf freuen wir uns.</p>
<p>LJ: Herr Daleiden, hat der Luxemburger Film in den vergangenen Jahren nicht einen außergewöhnlichen Qualitätssprung hinter sich, vergleicht man rezente Filme mit den ersten großherzoglichen Versuchen auf dem Filmmarkt?</p>
<p>GD: Ohne Zweifel! Die Qualität der einheimischen Produktion hat sich in den letzen Jahren gewaltig verbessert. Das liegt einerseits daran, dass die Regierung konsequent die Filmwirtschaft unterstützt hat, und andererseits am Engagement, der Arbeit und den artistischen Fähigkeiten der luxemburgischen Filmschaffenden. Gemeinsam ist es uns gelungen, innerhalb kürzester Zeit einen Filmsektor aufzubauen, der den Vergleich mit anderen Ländern nicht zu scheuen braucht, im Gegenteil. Des öfteren werden wir im Ausland um unsere sehr professionellen Filmschaffenden beneidet. Das spiegelt sich auch in den Produktionen wieder. Die schneiden im internationalen Vergleich jedes Mal sehr gut ab und ernten viel Anerkennung und Preise bei internationalen Festivals.</p>
<p>Die ausländischen Produzenten, Regisseure und Schauspieler, die in Luxemburg aktiv sind, sind vollen Lobes über die hier geleistete Arbeit. Ich würde mich freuen, wenn das heimische Publikum sich vermehrt luxemburgische Filme anschauen würde; sie werden überrascht sein.</p>
<p>LJ: Herr Daleiden, was ist der eigentliche Wert, die Bedeutung des Filmpreises?</p>
<p>GD: Der artistische, finanzielle Wert ist nicht zu unterschätzen, handelt es sich doch um eine Bronzeskulptur der luxemburgischen Künstlerin Patricia Lippert. Vor allem aber ist der Filmpreis eine Anerkennung und Bestätigung für die Qualität der geleisteten Arbeit. Eine nationale Auszeichnung, die Ansehen und Lob verkörpert, und dem Filmschaffenden die Bewunderung für seine Darbietung vermittelt. International bedeutet es, dass der Preisträger in seinem Heimatland Achtung gefunden hat, was sich in seinem Curriculum positiv niederschlagen kann. Ein mit Preisen ausgezeichneter Film lässt sich außerdem besser vermarkten.</p>
<p>LJ: Herr Daleiden, wir danken Ihnen für dieses Gespräch!</p>
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