Aug 07 2007

Luxemburger Filmpreis in der Rockhal

Published by at 08:27 under Misc. Luxembourg

Eine dritte Auflage des luxemburgischen Filmpreises findet in diesem Jahr in der Escher Rockhal statt.

filmprais

Im vergangenen Jahr verfügte der Fonds national de soutien à la production audiovisuelle (FONSPA) über ein Budget von 4,5 Millionen Euro . Aus den 42 Anfragen auf selektive finanzielle Unterstützung wurden 28 ausgewählt , die mit den Finanzbeihilfen in Höhe von 3,974 Millionen bezuschusst wurden. Davon flossen 3,7 Millionen Euro in Filmproduktionen, 215000 Euro wurden für das Verfassen von Drehbüchern ausgegeben und 10000 Euro wurden in den den Filmverleih.

Quelle: www.wort.lu  – Mehr im “comment”

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Eine dritte Auflage des luxemburgischen Filmpreises findet in diesem Jahr in der Escher Rockhal statt.

filmprais

Im vergangenen Jahr verfügte der Fonds national de soutien à la production audiovisuelle (FONSPA) über ein Budget von 4,5 Millionen Euro . Aus den 42 Anfragen auf selektive finanzielle Unterstützung wurden 28 ausgewählt , die mit den Finanzbeihilfen in Höhe von 3,974 Millionen bezuschusst wurden. Davon flossen 3,7 Millionen Euro in Filmproduktionen, 215000 Euro wurden für das Verfassen von Drehbüchern ausgegeben und 10000 Euro wurden in den den Filmverleih.

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2 Responses to “Luxemburger Filmpreis in der Rockhal”

  1. filmreakteron 07 Aug 2007 at 08:28

    Im Vorjahr hatten 23 Projekte diese Hilfe beansprucht, für die der Filmfonds einen Betrag von 3,348 Millionen Euro ausgab.

    Dies sind die Eckdaten der Bilanz des Fonds für das Jahr 2006, die der Presse am Montag von Kommunikationsminister Jean-Louis Schiltz, der Staatsekretärin für Kultur Octavie Modert und Fonds-Präsident Jean-Paul Zens in der hauptstädtischen “Maison de Cassal” vorgestellt wurden.

    24,9 Millionen Euro wurden 2006 in audiovisuelle Produktionen in Luxemburg investiert , wovon 7,479 Millionen Euro aus der staatlichen Filmförderung über die Ausgabe von Investitionszertifikaten stammt. Mit den Investitionszertifikaten wurde unter anderem die Arbeit der Filmschaffenden (Produzenten, Regisseure, Schauspieler , Techniker, …) sowie die Dienstleistungen der Filmindustrie und der anhängigen Sektoren finanziert.

    Im Rahmen der Vermarktung der luxemburgischen Filme nahm der Filmfonds u.a. an den Festivals in Cannes oder in Annecy teil.

    Eine dritte Auflage des luxemburgischen Filmpreises soll in diesem Jahr in der Escher Rockhal stattfinden. Alle zwei Jahre wird die Preisverleihung organisiert , die erste Auflage ging 2003 in den Rotunden in Bonneweg über die Bühne .

    http://www.wort.lu

  2. filmreakteron 07 Aug 2007 at 08:30

    Luxemburger Filmindustrie auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Der Rahmen steht, jetzt fehlen nur noch die Inhalte

    Als Désirée Nosbusch, die Vorzeige-Luxemburgerin mit Wohnsitz in Los Angeles, Anfang der 80er Jahre im damaligen Skandalfilm “Der Fan” nicht nur minutenlang splitterfasernackt zu sehen war, sondern so nebenbei auch noch eine Leiche zerstückelte (und anschliessend verspeiste), was dem Großherzogtum seinerzeit einen eher zweifelhaften Ruhm im Zusammenhang mit der Schauspielkunst bescherte, hätte es wohl keiner für möglich gehalten, dass es einige Jahre später mal so etwas wie eine richtige Luxemburger Filmindustrie geben würde. Und doch, es gibt ihn, den Luxemburger Film, was übrigens auch für Désirée Nosbusch gilt, die scheinbar immer noch im Geschäft ist und auch in diesem Jahr wieder einmal die Vergabe des “Lëtzebuerger Filmpräis” moderieren wird.

    3. Ausgabe des “Lëtzebuerger Filmpräis” am 30. November

    Dass das so ist, nämlich dass Désirée Nosbusch erneut die Moderation übernimmt, das war gestern auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Kommunikationsminister Jean-Louis Schiltz (CSV) und der für die Kultur in diesem Land verantwortliche Staatssekretärin Octavie Modert (CSV) zu erfahren. Beim “Lëtzebuerger Filmpräis 2007” handelt es sich bereits um die dritte Ausgabe dieser Veranstaltung, die in diesem Jahr am 30. November stattfindet.

    Hier werden insgesamt sechs Preise vergeben, und zwar derjenige des besten Kurzfilms (17 Nominierungen), derjenige der besten Koproduktion (14 Nominationen), derjenige des besten Luxemburger Films (16 Nominierungen), der “Prix de la meilleure contribution artistique et/ou technique”, der Preis des besten europäischen Films sowie der Publikumspreis.

    Besonders erfreut zeigte sich die Kulturstaatssekretärin gestern indes, dass in Luxemburg besonders viele junge Filmemacher tätig seien, ehe sie daran erinnerte, dass der Film eine “Kulturdisziplin” sei, die hierzulande kräftig unterstützt werde.

    So wurden im Jahre 2006 rund 25 Millionen Euro in die audiovisuelle Produktion investiert, darunter 7,47 Millionen via audiovisuelle Investitionszertifikate.

    Von 42 beim Luxemburger Filmfonds zwecks direkter Beihilfe eingegangenen Bewerbungen wurden deren im Jahre 2006 28 zurückbehalten, die mit insgesamt 3,97 Millionen Euro unterstützt wurden; der Großteil dieser Gelder floss in die Produktion von Kinofilmen.

    Die audiovisuellen Bäume wachsen nicht länger in den Himmel

    Kommunikationsminister Schiltz ging hierauf auf die vor kurzem von der Abgeordnetenkammer verabschiedeten Änderungen am Zertifikatengesetz ein, sollen sich die nationalen Fördermaßnahmen doch in Zukunft stärker nach Europa öffnen. Fortan können auch die Produktionsausgaben, die im Ausland entfallen, für die Berechnung der Finanzhilfen in Betracht gezogen werden.

    Dafür müssen die Produzenten ihre Produktion aber so ausrichten, dass luxemburgische Filmschaffende im In- und Ausland mitarbeiten können. Jean-Louis Schiltz zufolge habe die Regierung mit dieser neuen Gesetzgebung ihre Arbeit erledigt; der Rahmen stehe, jetzt es an den Akteuren des luxemburgischen Films, diesen auch mit Inhalt zu füllen.

    Bekanntlich wachsen die audiovisuellen Bäume nämlich seit einigen Jahren nicht länger in den großherzoglichen Himmel, so dass sich die Regierung mit ihrem Zertifikatengesetz auf der Suche nach der verlorenen Zeit befindet, als sich Hollywood- und andere Größen gewissermaßen auch hierzulande die Klinke in die Hand gaben.

    Freiwillige Selbstkontrolle

    Im Rahmen der gestrigen Pressekonferenz wurde auch noch einmal daran erinnert, dass Luxemburg sich zwischenzeitlich eine Änderung seiner Gesetzgebung vom 13. Juni 1922 über den Zugang zu Kinovorführungen geleistet hat. Gesetzt wird nun auf die Selbstkontrolle der Kinobetreiber, die Altersgrenze für einen Film selbst festzulegen.

    Damit wird nun gesetzlich geregelt, was sich in der Praxis aber in den vergangenen Jahren sowieso schon durchesetzt hatte. Damit es der Freiheit aber nicht zuviel wird, und darauf wies die Kulturstaatssekretärin gestern nicht hin, soll eine unabhängige “commission de surveillance de la classification des films” im Bedafrsfall intervenieren können.

    Für den eingangs erwähnten Désirée Nosbusch-Film dürfte indes immer noch keine Jugendfreigabe gelten…

    http://www.journal.lu

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