Apr 11 2012

Luxemburger Timelapse-Video erobert die Blogger-Szene

Published by at 01:24 under Misc. Luxembourg

SOURCE: http://www.wort.lu

Auf Youtube und Vimeo klickten die Benutzer den “Timelapse”-Clip innerhalb kürzester Zeit bereits über 300 000 Mal an.

(jw) – Eigentlich sollte es nur eine Auftragsarbeit für das Luxemburger Kulturzentrum CarréRotondes sein. Doch das Remix des Luxemburger Filmemachers Jeff Desom zum Hitchcock-Film “Rear windows” sorgte für internationales Aufsehen.

In der Blogger-Szene wurde der Kurzfilm in letzter Zeit mit reichlich Lob und Anerkennung überschüttet. Auf Youtube und Vimeo klickten die Benutzer den “Timelapse”-Clip innerhalb kürzester Zeit bereits über 300 000 Mal an. Was steckt also dahinter?

Im Originalfilm von Alfred Hitchcock “Fenster zum Hof” (“Rear window”) geht es um den Fotojournalisten Jefferies, der von seiner Wohnung aus einen Mord aufklärt, indem er die gegenüberliegenden Wohnungen ausspäht. Die Idee von Jeff Desom war es, das ganze Hof-Panorama mit Photoshop und und dem 3D-Programm After Effects nachzubauen und die Spielszenen Wohnung für Wohnung an korrekter Stelle zu platzieren. Die Spielszenen wurden zudem in chronologischer Reihenfolge montiert, was sehr zeitaufwändig war.

Heraus kam ein kleines Meisterwerk, das sowohl Freunde des Panorama-Films, Hitchcock-Fans, Timelaps-Freaks also auch Benutzer von Photoshop-Tools und After Effects anspricht. Der Film konnte also gleich auf mehreren Ebenen begeistern, was womöglich den internationalen Medienerfolg erklärt.
Positives Echo
Der dreiminütige Kurzfilm des Luxemburger erhielt ein weltweites Echo. Hier haben wir einige Meinungen zusammengefasst.

“Ein irrsinnig intensives Timelapse-Video”, schreibt etwa die Huffington Post am 4. April. Und auch die “Washington Post” widmet dem Clip online einen Artikel in der Rubrik “Innovations”. “Es ist die faszinierende Kombination des Originalfilmaterials, die das Meisterwerk auf einzigartige und innovative Art zusammenfasst”, schreibt Emi Kolawole.

Der bekannte Gadget-Blog gizmodo.com spricht von einem “faszinierenden Ergebnis, selbst wenn man kein Fan des Films ist”. Lob kommt ebenfalls aus dem Filmland Frankreich, wo “Libération” von einer “ästhetischen Arbeit” spricht, “die den Original-Film aber nicht zerstört”.

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Auf Youtube und Vimeo klickten die Benutzer den “Timelapse”-Clip innerhalb kürzester Zeit bereits über 300 000 Mal an.

(jw) – Eigentlich sollte es nur eine Auftragsarbeit für das Luxemburger Kulturzentrum CarréRotondes sein. Doch das Remix des Luxemburger Filmemachers Jeff Desom zum Hitchcock-Film “Rear windows” sorgte für internationales Aufsehen.

In der Blogger-Szene wurde der Kurzfilm in letzter Zeit mit reichlich Lob und Anerkennung überschüttet. Auf Youtube und Vimeo klickten die Benutzer den “Timelapse”-Clip innerhalb kürzester Zeit bereits über 300 000 Mal an. Was steckt also dahinter?

Im Originalfilm von Alfred Hitchcock “Fenster zum Hof” (“Rear window”) geht es um den Fotojournalisten Jefferies, der von seiner Wohnung aus einen Mord aufklärt, indem er die gegenüberliegenden Wohnungen ausspäht. Die Idee von Jeff Desom war es, das ganze Hof-Panorama mit Photoshop und und dem 3D-Programm After Effects nachzubauen und die Spielszenen Wohnung für Wohnung an korrekter Stelle zu platzieren. Die Spielszenen wurden zudem in chronologischer Reihenfolge montiert, was sehr zeitaufwändig war.

Heraus kam ein kleines Meisterwerk, das sowohl Freunde des Panorama-Films, Hitchcock-Fans, Timelaps-Freaks also auch Benutzer von Photoshop-Tools und After Effects anspricht. Der Film konnte also gleich auf mehreren Ebenen begeistern, was womöglich den internationalen Medienerfolg erklärt.
Positives Echo
Der dreiminütige Kurzfilm des Luxemburger erhielt ein weltweites Echo. Hier haben wir einige Meinungen zusammengefasst.

“Ein irrsinnig intensives Timelapse-Video”, schreibt etwa die Huffington Post am 4. April. Und auch die “Washington Post” widmet dem Clip online einen Artikel in der Rubrik “Innovations”. “Es ist die faszinierende Kombination des Originalfilmaterials, die das Meisterwerk auf einzigartige und innovative Art zusammenfasst”, schreibt Emi Kolawole.

Der bekannte Gadget-Blog gizmodo.com spricht von einem “faszinierenden Ergebnis, selbst wenn man kein Fan des Films ist”. Lob kommt ebenfalls aus dem Filmland Frankreich, wo “Libération” von einer “ästhetischen Arbeit” spricht, “die den Original-Film aber nicht zerstört”.

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