May 28 2008

Media Assurances an der Press

Published by at 10:45 under Misc. Luxembourg

D’Wiebke Trapp stellt am Tageblatt Media Assurances fir:

Man stelle sich mal vor, Dieter Bohlen kommt nicht zum Dreh für „Deutschland sucht den Superstar“. Oder der Stuhl von Jauchs Kandidaten bei „Wer wird Millionär?“ kracht zusammen und die Wahl zwischen A, B, C oder D bleibt ungelöst. Die Firma „Media Assurances“ versichert all dies seit 25 Jahren. Das Tochter- unternehmen der RTL-Group ist damit weltweit Marktführer.

Risikoabdeckung im Medien- und Kommunikationssektor sind ihr Spezialgebiet. Seit dem Start als Ein-Mann-Unternehmen im Jahr 1983, das Kunden aus Belgien und Luxemburg betreute, ist Media Assurances stetig gewachsen: Heute betreut das Unternehmen mit 13 Angestellten Kunden aus zahlreichen europäischen Ländern, den USA, Russland, Mexiko, Argentinien und Brasilien. „Wenn Dieter Bohlen wegen eines Unfalls nicht kommt und die Crew da steht, um zu drehen, entstehen Kosten“, sagt Pierrot Gieres, der Geschäftsführer von Media Assurances. Sie bewegen sich zwischen 0,8 und 1,4 Prozent des Budgets der Serie oder Filmproduktion und das ist sehr unterschiedlich. Bei Steven Spielberg muss man mit einem Budget von 30 bis 50 Millionen US-Dollar rechnen. Titanic kostete dagegen 250 Millionen. Das sind aber eher die Ausnahmen. „Normalerweise kostet ein 90-Minuten-Film für das Fernsehen zwischen zwei und drei Millionen Euro“, sagt Gieres, „ein Tatort liegt bei 1,5 Millionen im Durchschnitt“.

Spezialist für Filmproduktionen

Media Assurances ist ein gefragter Partner bei Filmproduktionsfirmen. Übrigens auch für die Dekoration. „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ etwa wird in einem Studio in Babelsberg gedreht. Neben den rund 30 Schauspielern ist auch die Dekoration mitversichert. „Wenn es dort brennt, ist das versichert“, sagt Gieres. „Vom Produktionsausfall bis zur neuen Dekoration.“ Neben „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ oder „Wer wird Millionär?“ haben sich dort auch die Produktionsfirmen vom Realityformat „Big Brother“, „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Pop Idol“ in den Niederlanden bei dem Luxemburger Spezialisten abgesichert. Der Kundenstamm des Unternehmens umfasst mehr als 600 Privatpersonen sowie 470 namhafte europäische Unternehmen aus dem audiovisuellen Sektor. „Die Kunst des Maklers ist ein guter Service, um die Risiken des Kunden zu verstehen“, verrät Gierres über das Rezept zum Erfolg.
Der spektakulärste Fall in der Geschichte des Unternehmens war wohl der Fall „Red Eagle“.

Omar Sharif brach zusammen

In der luxemburgisch-britischen Coproduktion aus dem Jahre 1993 spielte Omar Sharif neben Jürgen Prochnow und Timothy Dalton die Hauptrolle. Während der Dreharbeiten erlitt Sharif einen Herzanfall, in dessen Folge ihm ein Bypass gelegt wurde. In Interviews der letzten Jahre erzählt er oft von diesem Schlüsselerlebnis. Media Assurances sprang damals schon als Versicherer ein. 500.000 US-Dollar kostete der Ausfall. Die Ironie der Geschichte hat das Drehbuch geschrieben: In der Schlussszene, die in Luxemburg-Stadt gedreht werden sollte, sollte Hauptdarsteller Sharif, ein Gewehr in den erhobenen Händen tragend, einen Herzanfall erleiden.
Bis heute hat Media Assurances ihre Dienstleistungen auch den Bedürfnissen anderer Kunden angepasst. Namhafte Luxemburger Firmen wie Brasserie Simon, Luxexpo, Caves Wengler und die Raiffeisen-Wuere-Genossenschaft, auch RWG genannt, gehören zu den Kunden.

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D’Wiebke Trapp stellt am Tageblatt Media Assurances fir:

Man stelle sich mal vor, Dieter Bohlen kommt nicht zum Dreh für „Deutschland sucht den Superstar“. Oder der Stuhl von Jauchs Kandidaten bei „Wer wird Millionär?“ kracht zusammen und die Wahl zwischen A, B, C oder D bleibt ungelöst. Die Firma „Media Assurances“ versichert all dies seit 25 Jahren. Das Tochter- unternehmen der RTL-Group ist damit weltweit Marktführer.

Risikoabdeckung im Medien- und Kommunikationssektor sind ihr Spezialgebiet. Seit dem Start als Ein-Mann-Unternehmen im Jahr 1983, das Kunden aus Belgien und Luxemburg betreute, ist Media Assurances stetig gewachsen: Heute betreut das Unternehmen mit 13 Angestellten Kunden aus zahlreichen europäischen Ländern, den USA, Russland, Mexiko, Argentinien und Brasilien. „Wenn Dieter Bohlen wegen eines Unfalls nicht kommt und die Crew da steht, um zu drehen, entstehen Kosten“, sagt Pierrot Gieres, der Geschäftsführer von Media Assurances. Sie bewegen sich zwischen 0,8 und 1,4 Prozent des Budgets der Serie oder Filmproduktion und das ist sehr unterschiedlich. Bei Steven Spielberg muss man mit einem Budget von 30 bis 50 Millionen US-Dollar rechnen. Titanic kostete dagegen 250 Millionen. Das sind aber eher die Ausnahmen. „Normalerweise kostet ein 90-Minuten-Film für das Fernsehen zwischen zwei und drei Millionen Euro“, sagt Gieres, „ein Tatort liegt bei 1,5 Millionen im Durchschnitt“.

Spezialist für Filmproduktionen

Media Assurances ist ein gefragter Partner bei Filmproduktionsfirmen. Übrigens auch für die Dekoration. „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ etwa wird in einem Studio in Babelsberg gedreht. Neben den rund 30 Schauspielern ist auch die Dekoration mitversichert. „Wenn es dort brennt, ist das versichert“, sagt Gieres. „Vom Produktionsausfall bis zur neuen Dekoration.“ Neben „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ oder „Wer wird Millionär?“ haben sich dort auch die Produktionsfirmen vom Realityformat „Big Brother“, „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Pop Idol“ in den Niederlanden bei dem Luxemburger Spezialisten abgesichert. Der Kundenstamm des Unternehmens umfasst mehr als 600 Privatpersonen sowie 470 namhafte europäische Unternehmen aus dem audiovisuellen Sektor. „Die Kunst des Maklers ist ein guter Service, um die Risiken des Kunden zu verstehen“, verrät Gierres über das Rezept zum Erfolg.
Der spektakulärste Fall in der Geschichte des Unternehmens war wohl der Fall „Red Eagle“.

Omar Sharif brach zusammen

In der luxemburgisch-britischen Coproduktion aus dem Jahre 1993 spielte Omar Sharif neben Jürgen Prochnow und Timothy Dalton die Hauptrolle. Während der Dreharbeiten erlitt Sharif einen Herzanfall, in dessen Folge ihm ein Bypass gelegt wurde. In Interviews der letzten Jahre erzählt er oft von diesem Schlüsselerlebnis. Media Assurances sprang damals schon als Versicherer ein. 500.000 US-Dollar kostete der Ausfall. Die Ironie der Geschichte hat das Drehbuch geschrieben: In der Schlussszene, die in Luxemburg-Stadt gedreht werden sollte, sollte Hauptdarsteller Sharif, ein Gewehr in den erhobenen Händen tragend, einen Herzanfall erleiden.
Bis heute hat Media Assurances ihre Dienstleistungen auch den Bedürfnissen anderer Kunden angepasst. Namhafte Luxemburger Firmen wie Brasserie Simon, Luxexpo, Caves Wengler und die Raiffeisen-Wuere-Genossenschaft, auch RWG genannt, gehören zu den Kunden.

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