Jan 08 2007

Perl oder Pica zu Saarbrécken

Published by at 18:09 under Misc. Luxembourg

Och Perl oder Pica leeft dëst Joer um max Ophüls Festival zu Saarbrécken.
Samsteg 20:15 an Sonndegs 15:30
perl oder pica
Max Ophüls Festival Homepage
Der zwölfjährige Norbi lebt mit seiner Schwester und seinen Eltern in Esch-sur-Alzette, im Süden von Luxemburg, wo der Vater ein Schreibwarengeschäft betreibt. Im vermeintlich beschaulichen Städtchen ist die Zeit der deutschen Besatzung während des zweiten Weltkriegs noch nicht überwunden…

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Och Perl oder Pica leeft dëst Joer um max Ophüls Festival zu Saarbrécken.
Samsteg 20:15 an Sonndegs 15:30
perl oder pica
Max Ophüls Festival Homepage
Der zwölfjährige Norbi lebt mit seiner Schwester und seinen Eltern in Esch-sur-Alzette, im Süden von Luxemburg, wo der Vater ein Schreibwarengeschäft betreibt. Im vermeintlich beschaulichen Städtchen ist die Zeit der deutschen Besatzung während des zweiten Weltkriegs noch nicht überwunden…

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One Response to “Perl oder Pica zu Saarbrécken”

  1. adminon 16 Jul 2008 at 22:29

    Butterbrot und Peitsche

    Pol Cruchtens Perl oder Pica erzählt die Geschichte der Revolte eines Zwölfjährigen gegen seinen engstirnigen Vater, in einer Zeit, in der in Esch noch die Schlote rauchten.

    Text: Jean-Pierre Thilges
    Fotos: Etienne Braun/Red Lion & Amour fou

    Und wieder spring’ ich über Pfützen! Zwanzig Jahre nach «Schacko Klak» schließt sich mit Viviane Thills Drehbuchadaption des Romans von Jhemp Hoscheit auch für das luxemburgische Kino eine Art Kreis. Zwanzig Pionierjahre, in denen Filmemacher und Produzenten aus Luxemburg alles daran setzten, um die audiovisuelle Produktion auf ein internationales Niveau zu bringen. Dass dies oft mit Schwierigkeiten verbunden war und viele Rückschläge in Kauf genommen wurden, kann man nicht leugnen, doch nun scheint der gordische Knoten definitiv gesprengt zu sein. Samsa Film lockte in Frankreich mit «Comme t’y es belle» über eine Million Zuschauer in die Kinos, «Heim ins Reich» wurde von mehr als 30.000 Zuschauern in den Luxemburger Lichtburgen gesehen und die Kurzfilme von Beryl Koltz oder Max Jacoby werden auf internationalen Festivals mit Preisen überhäuft – es tut sich was im Filmland Luxemburg. Und den bisher besten Beweis für die Vitalität von «Films made in Luxembourg» liefert «Perl oder Pica» von Pol Cruchten, der schönste Spielfilm in unserer Sprache, der in den letzten zwanzig Jahren gedreht wurde. Schon der Roman, in den Jhemp Hoscheit jede Menge Jugenderinnerungen eines «Escher Jong» hineinpackte, war ein echter Glücksfall, der sich in den Buchläden sogar ganz gut verkaufte. Es war wohl auch Glück, dass sich mit der Filmkritikerin Viviane Thill jemand an die Adaption des Buches wagte, der ein inniges Verhältnis zum Kino hat, viel von Dramaturgie versteht und vor allem auch in Bildern schreiben kann. Es war sicherlich kein leichtes Unterfangen, Jhemp Hoscheits episodische Erinnerungsfetzen in einem Drehbuch zu bündeln, das notgedrungen eine gewisse dramaturgische Progression und einen roten Faden aufweisen musste, um ein Kinopublikum bei der Stange zu halten. Der dritte Glücksfall war Pol Cruchten, der nach einem Aufenthalt in Amerika, wo er den Spielfilm «Boys on the Run» unter professionellen Bedingungen drehte, nach Luxemburg zurückkehrte und mit «Perl oder Pica» einen Stoff fand, der ihn von Anfang an begeisterte und in den er sein Herzblut investieren konnte.

    http://www.revue.lu

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