Jun 13 2008

Trouble no More

Published by at 08:18 under Misc. Luxembourg


 
Wer die Geschichte von Trouble No More, dem letzten Teil der Troublemaker Saga kennen will, wird auf RTL.lu fündig:

Jacques Guddebuer arbeitet bei der städtischen Müllabfuhr. Von seinem alten Leben, den Jahren im Gefängnis und seinem Kumpel Chuck Moreno, dem soeben die Flucht aus der Strafanstalt gelungen ist, will Jacques nichts mehr wissen.

Mit kleinen krummen Geschäften bessert er sein Gehalt auf und abends lungert er vor dem kleinen Wäschereiladen, in dem seine grosse Liebe Jenny Jakobi arbeitet.

Jenny hat ein Verhältnis mit dem jungen Franzosen Zizou, den ausgerechnet Moreno beauftragt hat, während seinem Knastaufenthalt ein Auge auf Jenny zu werfen. Moreno taucht in einem Nachtlokal unter und versucht seinen ehemaligen Kumpel Jacques zur erneuten Zusammenarbeit zu überreden.

 

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Wer die Geschichte von Trouble No More, dem letzten Teil der Troublemaker Saga kennen will, wird auf RTL.lu fündig:

Jacques Guddebuer arbeitet bei der städtischen Müllabfuhr. Von seinem alten Leben, den Jahren im Gefängnis und seinem Kumpel Chuck Moreno, dem soeben die Flucht aus der Strafanstalt gelungen ist, will Jacques nichts mehr wissen.

Mit kleinen krummen Geschäften bessert er sein Gehalt auf und abends lungert er vor dem kleinen Wäschereiladen, in dem seine grosse Liebe Jenny Jakobi arbeitet.

Jenny hat ein Verhältnis mit dem jungen Franzosen Zizou, den ausgerechnet Moreno beauftragt hat, während seinem Knastaufenthalt ein Auge auf Jenny zu werfen. Moreno taucht in einem Nachtlokal unter und versucht seinen ehemaligen Kumpel Jacques zur erneuten Zusammenarbeit zu überreden.

 

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One Response to “Trouble no More”

  1. adminon 20 Nov 2008 at 11:53

    SOURCE: http://www.famafilm.ch/filme/trouble-no-more.html

    «Trouble no more»

    Der notorische Gauner Jacques Guddebuer, genannt „Johnny Chicago“, ist endlich wieder mal auf freiem Fuss und will von seinem Ganovenleben Abstand gewinnen. Da sein langjähriger Knast- und Deliktkumpel Chuck Moreno aber einen Mitstreiter für einen neuerlichen Banküberfall braucht, kommt auch Guddebuer nicht los von seinem früheren Leben. Was zum schlimmsten aller Enden führt…

    Inhalt

    Jacques Guddebuer, wegen seiner Amerika-Sehnsüchte in der Szene auch „Johnny Chicago“ genannt, der als notorischer Tunichtgut und unverbesserlicher Gauner deutlich mehr Zeit im Knast verbracht als in Freiheit, ist wieder mal draussen. Und hat nun endgültig die Nase voll vom Leben hinter Gittern, bemüht sich um ein entsprechend geregeltes Leben und arbeitet bei der städtischen Müllabfuhr. Ab und zu lungert er vor der Wäscherei rum, bei der seine grosse Liebe Jenny Jakoby arbeitet und sucht wieder Kontakt zu ihr. Auch der gemeinsamen Tochter Tessy wegen, die – wie Jacques mit wenig Freude feststellen muss – Polizistin geworden ist.
    Sein langjähriger Knast- und Deliktkumpel Chuck Moreno wiederum sitzt einmal mehr ein, hat auch keine Lust mehr auf Gefängnis und macht sich mit Hilfe des französischen Kleinganoven Zizou – der mittlerweile Jennys Liebhaber geworden ist – aus dem Staub. Chuck plant einen neuerlichen Banküberfall, um sich danach ins Ausland abzusetzen, blitzt aber bei Jacques ab, als er ihn um Beihilfe bittet. So bleibt Chuck nichts anderes übrig, als sich andere und jüngere Komplizen zu suchen. So etwa der schiesswütige Jorsch, der in Jacques’ Brigade bei der Müllabfuhr arbeitet und nun endlich ein grosses Ding mitmachen will; – nicht zuletzt auch, um seinem Bruder Mike, der ebenfalls Polizist ist, eins auszuwischen.

    Jacques ist also – ob er will oder nicht – ohnehin in das ganze Unterfangen verstrickt, und das kommt dem Polizeikommissar Angelo Menetti ganz und gar nicht ungelegen. Der hat er sich nämlich in den Kopf gesetzt, bevor er in Rente geht und sozusagen als Krönung seiner Karriere, Jacques und Chuck endlich festzunageln.
    Es kommt, wie es kommen muss… – Jacques verliert seinen Job, wird rückfällig und tappt in eine Falle, aber auch Chuck und seine Bande werden von der Polizei gestellt.
    Aber des endgültigen Scheiterns und des schlimmen Endes zum Trotz reissen die Gerüchte um Johnny Chicago und Chuck Moreno nicht ab…

    Allgemeine Angaben

    Produktionsland

    Luxemburg

    Co-Produktionsländer

    Schweiz

    Produktionsjahr

    2009

    Gattung

    Kinospielfilm

    Genre

    Tragikomödie

    Drehformat

    HD

    Projektions-/Sendeformat

    35mm

    Dauer

    90min

    Sprache

    Luxemburgisch

    Sprachversionen

    UT deutsch

    Tonformat

    Dolby SRD

    Besetzung

    Thierry van Werveke, Ender Frings, Nicole Max, Nora Koenig, Hervé Sogne, Nilton Martins, Germain Wagner, Jules Werner, Marc Limpach, Patrick ’Petz’ Schaack, Schlomit Butbul, Marco Lorenzini, Mulles Kinnen, Jupp Guldenberg, Pipo Petro, Maria Lena Juncker

    Drehbuch

    Andy Bausch & Jasmine Hoch

    Regie

    Andy Bausch

    Chef-Kamera

    Carlo Thiel

    Direkt-Ton

    Philippe Kohn

    Bildschnitt

    Thierry Faber

    Produktion

    Paul Thiltges Distributions

    Produzent(en)

    Paul Thiltges

    Co-Produzent(en)

    FAMA FILM AG, Rolf Schmid

    Anmerkungen des Regisseurs Andy Bausch zu «Trouble no more»

    Bereits vor längerer Zeit habe ich meinen Director´s commentary angefangen und mit “Touche pas! Patrimoine culturel!” überschrieben.

    Mittlerweile hat sich die Nachricht vom 3. Teil des «Troublemaker» herumgesprochen und die Fangemeinschaft ist ungeduldig und teilweise euphorisch. Das unterstützt natürlich den Druck, dem Luxemburger Film endlich wieder einen verdienten Publikumserfolg zu bescheren.
    Die Änderungsarbeiten am Drehbuch waren zeitweise recht schmerzhaft, gerade auch weil Thierry Van Werveke Anfang Januar kurz vor einer Lebertransplantation stand und das ganze Projekt mit seinem Gesundheitszustand stehen und fallen würde. Doch Thierry aka Johnny Chicago hat die Operation gut überstanden, erfreut sich einer guten Gesundheit und dreht schon wieder.
    Zusammen mit meiner Script-Doktorin und Co-Autorin Jasmine Hoch (die von Thierrys Zustand nichts wusste) haben wir die Anzahl der Figuren etwas reduziert und das Buch noch mehr auf die Figur von Johnny Chicago fokussiert.

    Die Einstellung von Jasmine Hoch war ganz klar folgende: Man soll diesen Film auch verstehen und gern haben können, ohne je einen der beiden vorherigen «Troublemaker»-Filme gesehen zu haben. So wurden jene, einem «Troublemaker» Fan längst bekannten, Motive und Ursachen der Figur Johnny Chicago unterstrichen und erläutert. Auch an den Frauenrollen wurde viel gearbeitet.
    Die Beziehung und langsame Zusammenführung von Johnny Chicago und seiner Tochter, die Polizistin ist (also in Sachen Berufswahl ausgerechnet Johnnys Feindbild ausgewählt hat), wurde psychologisch überarbeitet und ausgebaut.

    Jorsch, der jüngste aus der kriminellen Gemeinschaft, ist zugunsten einer gestrichenen früheren Figur verstärkt worden und spielt nun eine der tragenden Rollen im Film. So wird Jacques Guddebuer nun fast zu einer Art Vaterfigur für den ungeduldigen, orientierungslosen, jungen Jorsch.
    Die Rollen von Tessy und Jorsch besetze ich mit jungen luxemburgischen Schauspielern. Nora Koenig und Nilton Martins wurden beide gecastet und haben mit Thierry Van Werveke ein paar der wichtigen Szenen durchgespielt.

    Ihnen und weiteren jungen Darstellern gegenüber stehen die drei gesetzten Schauspieler, die schon 1988 ihre jeweiligen Rollen interpretierten; Nicole Max, der – wieder auferstandene – Thierry Van Werveke und der seit 10 Jahren in Namibia lebende Ender Frings.

    Sprachlich ist der Film fest in luxemburgischer Hand – die wichtigste Fremdsprache ist Fran-zösisch (dies hauptsächlich durch die Figur von Zizou). Das entspricht im wesentlich viel mehr einer Realität als z.B. bei «Back in Trouble», bei dem ich Dutzende von Gastauftritten befreundeter deutschsprachiger Filmstars hatte, die nachträglich betrachtet für mich heute eher als Fremdkörper wirken. Die Sprache in jenem sozialen Milieu (Knackis, Polizisten und Ganoven) ist doch eher Französisch.
    Ich bin – wie man weiss – seit jeher ein grosser Verfechter des Kinos in luxemburgischer Sprache. Für mich gibt es dem Ganzen einen noch “authentischeren“ Touch.

    Eine sorgfältige Farbbestimmung zum Unterstützen der eher bluesigen, an „film noir“ und französisches Polizeifilmkino angelehnte Atmosphäre, ist Vorraussetzung. Die sozial recht tief angesiedelten Figuren leben nur im Schatten des Luxemburger Wohlstands und der Film sollte deshalb möglichst in den düsteren November und Dezember Monaten gedreht werden. Bei der gerüchtemässigen Erzählung der Flucht nach Amerika setzen wir dann eine diskrete Verfälschung der Farben und der Kontraste ein.

    Die Liste der Locations wird kaum als Reiseführer für Touristen dienen können. Dieses sozial heruntergekommene Milieu steht im Kontrast zu der dauernd präsenten Entwicklung von Luxemburg Stadt. Überall werden neue moderne Gebäude aus dem Boden gestampft, versprechen riesige Baustellen noch mehr Wandel. In jenen modernen architektonischen Verwand-lungen bewegen sich die älteren Figuren (Jacques, Moreno, Jenny) eher wie Fremdkörper.

    Obschon «Trouble no more» ein eigenständiger, moderner Film sein soll, liegt mir doch sehr am Herzen, dass sich dieser dritte Trouble-Film in die Trilogie einreiht. Man soll mit Stolz später auf eine Troublemaker-Box zurückgreifen können, die die Geschichte von zwei luxemburgischen Kinohelden und ihren Weggefährten über 20 Jahre hinweg erzählt.

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