Oct 09 2013

Wahlprogrammer 2013

Published by at 01:52 under Misc. Luxembourg

Aus de Wahlprogrammer fir d’Wahlen 2013:

DP

Die Bereiche Wirtschaft, Finanzen, Technologie, Forschung, Kommunikation, Kultur, Tourismus, Filmindustrie usw. sollen unter einer gemeinsamen Promotionsstrategie Luxemburg nach außen darstellen bzw. aktive Prospektion und Promotion im Ausland betreiben.

Den Filmproduktionsstandort Luxemburg absichern

Die DP ist überzeugt, dass ein Medienstandort nicht ohne audiovisuelle Produktionsstätte auskommt. Aufgrund der speziellen Situation der Film- und Fernsehproduktion in Europa unterstützt die
DP die öffentlichen Förderhilfen, die ein Garant für europäische Produktionen sind. Luxemburg hat sich als Filmproduktionsland international einen Namen gemacht. Nicht erst seit gestern werden hierzulande qualitativ hochwertige Filme produziert. Private Investoren haben in professionelle Infrastrukturen investiert. Nun heißt es, die Förderungsmechanismen zu optimieren, um den neuen Entwicklungen Rechnung zu tragen und den internationalen Begebenheiten anzupassen, um so den Standort auf Dauer abzusichern.
Zwischen den Entwicklern des Online-Gaming und der Filmindustrie sieht die DP Verknüpfungspunkte im Bereich der Animation. Hier kann Luxemburg auf einige renommierte Künstler und erfahrene Produzenten und Techniker verweisen.
Um dieses Ziel zu erreichen, muss das Ministerium vermehrt, und gemeinsam mit den Hauptakteuren des Kultursektors (Galeristen, Film- und Musikproduzenten, Künstlern, Schriftstellern) in Promotionsreisen ins Ausland sowie in gemeinsame Stände bei internationalen Ausstellungen und Messen investieren

PIRATEPARTEI

Film Fund Luxembourg
De Luxembourg Film Fund soll sech op d’Finanzéiere vu klenge Produktiounen aus Lëtzebuerg fokusséieren. De Fokus soll ewech dovu grouss international Produktiounen ze ënnerstëtzen an dorop ausgeriicht gi jonk a lokal Entwécklungen ze förderen. Dëst wäert der Filmbranche an der Groussregioun hëllefen eng eegen Identitéit opzebauen. Donieft soll d’Gerance vum Fund an de Kultusministère ënnergliddert ginn amplaz de Staatsministère.
Gläichzäiteg insistéiert d’Piratepartei drop de privaten Austausch vun Dateien (“Filesharing”) ze legaliséieren. Dës gräift net an d’moralesch Rechter vun de Créateuren an, ma limitéiert sech op déi net-kommerziell Notzung.
Des Weidere fuerdere mir datt kopéiergeschützte Produiten net dierfe vum Verkaf zu Lëtzebuerg ausgeholl ginn. Dofir soll Lëtzebuerg géint esou Praktike regelméisseg virun der WIPO an den nationale Gerichter kloen. Do dernieft striewe mir eng europäesch Direktive un, déi esou e Kopéierschutz (“DRM”) fir digital Produite generell verbidd. Nëmmen esou kann déi sougenannten first sale Doktrin rëm Applikatioun fannen an digital Musek oder Filmer weiderverkaf oder ze verierft ginn.

DEI GRENG

déi gréng wollen eine Kulturpolitik, die künstlerisches Schaffen und kreative Vielfalt gesellschaftlich fördert. Kulturpolitik und eine vielfältige Kulturszene sind wichtige Instrumente für Integration, Völkerverständigung und internationale Beziehungen für unser Land.

Wir brauchen eine starke und aktive Kulturszene. Das Hauptgewicht der Kulturpolitik muss sich in den nächsten Jahren verstärkt den kulturell arbeitenden Menschen zuwenden und weniger der Entwicklung zusätzlicher Infrastrukturen. Wir wollen bessere Rahmenbedingungen für Kunstschaffende und -akteure schaffen.

Kultur soll grundsätzlich von der öffentlichen Hand finanziert werden. Mäzenatentum und Philanthropie sollen eine ergänzende Rolle spielen. Transparenz bei der Budgetzuweisung und bei Personalfragen ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

déi gréng werden:

•             die Finanzierungsmechanismen der Kulturpolitik transparent und effizient gestalten;

•             den Zugang zu öffentlichen Mitteln für junge Künstlerinnen und Künstler vereinfachen;

•             eine großzügigere Handhabung des Statuts der Kulturschaffenden gewährleisten, besonders bei jenen mit zeitlich befristeten Engagements („intermittents du spectacle“). Freischaffende Künstlerinnen und Künstler müssen bei längerer Krankheit sowie im Fall von Mutterschafts- und Elternurlaub vor dem Verlust des Statuts geschützt werden;

•             Kunstschaffenden mit zeitlich befristeten Verträgen die Ausübung einer zusätzlichen festen Beschäftigung erlauben ohne Einbußen beim Künstlerstatut, falls die feste Beschäftigung eine festgelegte Anzahl an Wochenstunden nicht übersteigt;

•             eine vielfältige audiovisuelle Produktionslandschaft fördern und die Verbreitung von soziokulturell und künstlerisch wertvollen Inhalten ermöglichen;

•             Videospiele als Kulturgut und Wirtschaftsfaktor anerkennen und in das Förderprogramm audiovisueller Produktionen des Filmfund Luxembourg integrieren;

•             die reduzierte Mehrwertsteuer auf künstlerische Darbietungen und Kunstgegenstände einführen;

•             Exportaktivitäten gezielt unterstützen, bis hin zu spezialisierten Exportbüros in diversen Kultursparten;

DEI LENK

déi Lénk wollen:
-Die soziale Absicherung der Künstler und „intermittents du spectacle“ ausbauen und den realen Gegebenheiten anpassen;
-Einen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender schaffen.

LSAP

Die LSAP setzt auf Kreativität und den Kulturbetrieb als Wirtschaftsfaktor!
Die LSAP wird außerdem dafür sorgen, dass der Kulturbetrieb verstärkt als Wirtschaftsfaktor mit großen Entwicklungsperspektiven angesehen und entsprechend gefördert wird. Das gilt sowohl im Hinblick auf die Verknüpfung von Kultur und Tourismus als auch für die Filmindustrie, die viele Menschen erreicht und Arbeitsplätze schafft. Kreativität ist der Rohstoff des 21. Jahrhunderts mit erheblichem Wachstums- und Beschäftigungspotenzial. Darüber hinaus muss Kultur als zentraler Faktor für Imageentwicklung eines Landes angesehen werden. Eine zeitgemäße Kulturpolitik und ein vielfältiges Kulturangebot gelten als Standortfaktor für die Ansiedlung neuer Unternehmen, als Motor bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und als Magnet für die Anziehung hochqualifizierter Arbeitskräfte sowie als Grundlage für die touristische Entwicklung Luxemburgs. Auch neue Kunst- und Gestaltungsformen, die verschiedene Medien (Film, Video, Internet, Computer, Mobilfunk oder andere digitale Mittel) miteinander verknüpfen, sollten als wachstumsfördernde Multiplikatoren einer modernen Kulturindustrie verstärkt unterstützt werden.

CSV

Wir werden den Filmstandort Luxemburg durch gezielte Wachstumsimpulse und durch die Förderung des Filmfestivals „Discovery Zone“ weiter fördern.

ADR

Die ADR wird die Schaffung luxemburgischer Kinderfilme fördern und eine qualitativ hochwertige Übersetzung ausländischer Kinderfilme auf Luxemburgisch fördern. Es sollte ein tägliches, mehrstündiges und werbungsfreies Kinderfernsehprogramm in luxemburgischer Sprache eingerichtet werden, das nur hochwertige Produktionen zeigt.

Die Herstellung von Büchern, Spielen und Filmen in Luxemburger Sprache muss verstärkt gefördert werden.
Die Filmproduktion in Luxemburg wird konsequent gefördert, auch im Hinblick auf die Verfilmung luxemburgischer Literatur. Der nationale Fonds zur Unterstützung audiovisueller Produkte ist ein wichtiges Instrument. Zur Förderung der Filmproduktion gehört auch die Teilnahme an internationalen Filmfestivals sowie, gegebenenfalls, die Organisation eines nationalen Filmfestivals. Die ADR wird sich auch um adäquate Infrastrukturen und andere Rahmenbedingungen zur Förderung der Filmproduktion in Luxemburg einsetzen, sowie für die Schaffung von schulischen Ausbildungswegen im Hinblick auf die Filmindustrie.
Unsere nationalen Fernsehkanäle, die ja dank staatlicher Konzessionen arbeiten können, sollten regelmäßig luxemburgische Produktionen zeigen, sowie ausländische Produktionen, die ganz oder teilweise hierzulande aufgenommen wurden.

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Aus de Wahlprogrammer fir d’Wahlen 2013:

DP

Die Bereiche Wirtschaft, Finanzen, Technologie, Forschung, Kommunikation, Kultur, Tourismus, Filmindustrie usw. sollen unter einer gemeinsamen Promotionsstrategie Luxemburg nach außen darstellen bzw. aktive Prospektion und Promotion im Ausland betreiben.

Den Filmproduktionsstandort Luxemburg absichern

Die DP ist überzeugt, dass ein Medienstandort nicht ohne audiovisuelle Produktionsstätte auskommt. Aufgrund der speziellen Situation der Film- und Fernsehproduktion in Europa unterstützt die
DP die öffentlichen Förderhilfen, die ein Garant für europäische Produktionen sind. Luxemburg hat sich als Filmproduktionsland international einen Namen gemacht. Nicht erst seit gestern werden hierzulande qualitativ hochwertige Filme produziert. Private Investoren haben in professionelle Infrastrukturen investiert. Nun heißt es, die Förderungsmechanismen zu optimieren, um den neuen Entwicklungen Rechnung zu tragen und den internationalen Begebenheiten anzupassen, um so den Standort auf Dauer abzusichern.
Zwischen den Entwicklern des Online-Gaming und der Filmindustrie sieht die DP Verknüpfungspunkte im Bereich der Animation. Hier kann Luxemburg auf einige renommierte Künstler und erfahrene Produzenten und Techniker verweisen.
Um dieses Ziel zu erreichen, muss das Ministerium vermehrt, und gemeinsam mit den Hauptakteuren des Kultursektors (Galeristen, Film- und Musikproduzenten, Künstlern, Schriftstellern) in Promotionsreisen ins Ausland sowie in gemeinsame Stände bei internationalen Ausstellungen und Messen investieren

PIRATEPARTEI

Film Fund Luxembourg
De Luxembourg Film Fund soll sech op d’Finanzéiere vu klenge Produktiounen aus Lëtzebuerg fokusséieren. De Fokus soll ewech dovu grouss international Produktiounen ze ënnerstëtzen an dorop ausgeriicht gi jonk a lokal Entwécklungen ze förderen. Dëst wäert der Filmbranche an der Groussregioun hëllefen eng eegen Identitéit opzebauen. Donieft soll d’Gerance vum Fund an de Kultusministère ënnergliddert ginn amplaz de Staatsministère.
Gläichzäiteg insistéiert d’Piratepartei drop de privaten Austausch vun Dateien (“Filesharing”) ze legaliséieren. Dës gräift net an d’moralesch Rechter vun de Créateuren an, ma limitéiert sech op déi net-kommerziell Notzung.
Des Weidere fuerdere mir datt kopéiergeschützte Produiten net dierfe vum Verkaf zu Lëtzebuerg ausgeholl ginn. Dofir soll Lëtzebuerg géint esou Praktike regelméisseg virun der WIPO an den nationale Gerichter kloen. Do dernieft striewe mir eng europäesch Direktive un, déi esou e Kopéierschutz (“DRM”) fir digital Produite generell verbidd. Nëmmen esou kann déi sougenannten first sale Doktrin rëm Applikatioun fannen an digital Musek oder Filmer weiderverkaf oder ze verierft ginn.

DEI GRENG

déi gréng wollen eine Kulturpolitik, die künstlerisches Schaffen und kreative Vielfalt gesellschaftlich fördert. Kulturpolitik und eine vielfältige Kulturszene sind wichtige Instrumente für Integration, Völkerverständigung und internationale Beziehungen für unser Land.

Wir brauchen eine starke und aktive Kulturszene. Das Hauptgewicht der Kulturpolitik muss sich in den nächsten Jahren verstärkt den kulturell arbeitenden Menschen zuwenden und weniger der Entwicklung zusätzlicher Infrastrukturen. Wir wollen bessere Rahmenbedingungen für Kunstschaffende und -akteure schaffen.

Kultur soll grundsätzlich von der öffentlichen Hand finanziert werden. Mäzenatentum und Philanthropie sollen eine ergänzende Rolle spielen. Transparenz bei der Budgetzuweisung und bei Personalfragen ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

déi gréng werden:

•             die Finanzierungsmechanismen der Kulturpolitik transparent und effizient gestalten;

•             den Zugang zu öffentlichen Mitteln für junge Künstlerinnen und Künstler vereinfachen;

•             eine großzügigere Handhabung des Statuts der Kulturschaffenden gewährleisten, besonders bei jenen mit zeitlich befristeten Engagements („intermittents du spectacle“). Freischaffende Künstlerinnen und Künstler müssen bei längerer Krankheit sowie im Fall von Mutterschafts- und Elternurlaub vor dem Verlust des Statuts geschützt werden;

•             Kunstschaffenden mit zeitlich befristeten Verträgen die Ausübung einer zusätzlichen festen Beschäftigung erlauben ohne Einbußen beim Künstlerstatut, falls die feste Beschäftigung eine festgelegte Anzahl an Wochenstunden nicht übersteigt;

•             eine vielfältige audiovisuelle Produktionslandschaft fördern und die Verbreitung von soziokulturell und künstlerisch wertvollen Inhalten ermöglichen;

•             Videospiele als Kulturgut und Wirtschaftsfaktor anerkennen und in das Förderprogramm audiovisueller Produktionen des Filmfund Luxembourg integrieren;

•             die reduzierte Mehrwertsteuer auf künstlerische Darbietungen und Kunstgegenstände einführen;

•             Exportaktivitäten gezielt unterstützen, bis hin zu spezialisierten Exportbüros in diversen Kultursparten;

DEI LENK

déi Lénk wollen:
-Die soziale Absicherung der Künstler und „intermittents du spectacle“ ausbauen und den realen Gegebenheiten anpassen;
-Einen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender schaffen.

LSAP

Die LSAP setzt auf Kreativität und den Kulturbetrieb als Wirtschaftsfaktor!
Die LSAP wird außerdem dafür sorgen, dass der Kulturbetrieb verstärkt als Wirtschaftsfaktor mit großen Entwicklungsperspektiven angesehen und entsprechend gefördert wird. Das gilt sowohl im Hinblick auf die Verknüpfung von Kultur und Tourismus als auch für die Filmindustrie, die viele Menschen erreicht und Arbeitsplätze schafft. Kreativität ist der Rohstoff des 21. Jahrhunderts mit erheblichem Wachstums- und Beschäftigungspotenzial. Darüber hinaus muss Kultur als zentraler Faktor für Imageentwicklung eines Landes angesehen werden. Eine zeitgemäße Kulturpolitik und ein vielfältiges Kulturangebot gelten als Standortfaktor für die Ansiedlung neuer Unternehmen, als Motor bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und als Magnet für die Anziehung hochqualifizierter Arbeitskräfte sowie als Grundlage für die touristische Entwicklung Luxemburgs. Auch neue Kunst- und Gestaltungsformen, die verschiedene Medien (Film, Video, Internet, Computer, Mobilfunk oder andere digitale Mittel) miteinander verknüpfen, sollten als wachstumsfördernde Multiplikatoren einer modernen Kulturindustrie verstärkt unterstützt werden.

CSV

Wir werden den Filmstandort Luxemburg durch gezielte Wachstumsimpulse und durch die Förderung des Filmfestivals „Discovery Zone“ weiter fördern.

ADR

Die ADR wird die Schaffung luxemburgischer Kinderfilme fördern und eine qualitativ hochwertige Übersetzung ausländischer Kinderfilme auf Luxemburgisch fördern. Es sollte ein tägliches, mehrstündiges und werbungsfreies Kinderfernsehprogramm in luxemburgischer Sprache eingerichtet werden, das nur hochwertige Produktionen zeigt.

Die Herstellung von Büchern, Spielen und Filmen in Luxemburger Sprache muss verstärkt gefördert werden.
Die Filmproduktion in Luxemburg wird konsequent gefördert, auch im Hinblick auf die Verfilmung luxemburgischer Literatur. Der nationale Fonds zur Unterstützung audiovisueller Produkte ist ein wichtiges Instrument. Zur Förderung der Filmproduktion gehört auch die Teilnahme an internationalen Filmfestivals sowie, gegebenenfalls, die Organisation eines nationalen Filmfestivals. Die ADR wird sich auch um adäquate Infrastrukturen und andere Rahmenbedingungen zur Förderung der Filmproduktion in Luxemburg einsetzen, sowie für die Schaffung von schulischen Ausbildungswegen im Hinblick auf die Filmindustrie.
Unsere nationalen Fernsehkanäle, die ja dank staatlicher Konzessionen arbeiten können, sollten regelmäßig luxemburgische Produktionen zeigen, sowie ausländische Produktionen, die ganz oder teilweise hierzulande aufgenommen wurden.

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