Feb 15 2009

59. Berlinale geht zu Ende: Gutmenschenkino

Published by at 21:57 under Festival

source: www.journal.lu

Nein, von Krise sei kaum etwas zu merken, so der Chef. Dieter Kosslick ist seit 2001 Direktor der Berlinale, des nach Cannes bedeutendsten Filmfestivals in Europa. Auch wenn man annehmen könnte, dass die Filmindustrie durch die Krise arg zerzaust werde, wird man derzeit in Berlin eines Besseren belehrt.

Vielleicht ist das Kino ja gerade ein Profiteur, denn wenn die Menschen Angst vor der Zukunft haben, wollen sie doch erst recht vom tristen Alltag abgelenkt werden. So könnte man auf jeden Fall die Aussagen von Guy Daleiden interpretieren, dem Direktor des Luxemburger Filmfonds, der wie so viele andere Luxemburger auch nach Berlin gereist war, um den Luxemburger Film zu promoten. In der Botschaft des Großherzogtums fand am Montag ein gemeinsam von der Botschafterin und dem Film Fund organisierter Empfang statt, auf dem Daleiden stolz berichten konnte, dass die Mittel, die in Luxemburg zur Filmförderung bereitgestellt werden, dieses Jahr sogar erhöht wurden. Der Luxemburger Film erlebt seit Jahren dank der generösen Gesetzgebung (tax shelter) und der Filmförderung einen wahren Aufschwung. In Berlin sorgte vor zwei Jahren “Irina Palm” für Furore, der Film mit Marianne Faithfull als wichsender Witwe, der von “Samsa Film” koproduziert wurde.

Kein Preis für “Irina Palm”

Obwohl “Irina Palm” vom Publikum gefeiert wurde und ein heißer Anwärter auf den goldenen Bären war, ging der Film leer aus. Dieses Jahr braucht man eine solche Enttäuschung nicht zu fürchten, denn es ist erst gar kein Film mit Luxemburger Beteiligung im Wettbewerb.

Die Fahne des Großherzogtums hält wenigstens die luxemburgische “Equinox Productions” hoch, die an der Produktion des Films “Gesicht zur Wand” beteiligt war. Darin schildern fünf Menschen, die wegen “Republikflucht” in der DDR im Gefängnis saßen, ihre Erlebnisse. Der Film, der außerhalb der Festivalsektionen lief, ist ein erschreckender Beleg für die Unmenschlichkeit des DDR-Unrechtssystems, und ein Versuch, der zunehmenden Idealisierung der DDR etwas entgegen zu setzen. Regisseur Stefan Weinert bedankte sich im Anschluss ausdrücklich bei “Equinox Productions”, ohne die er den Film nicht hätte finanzieren können, und bedankte sich mit einem “Moien” auch bei der luxemburgischen Botschaft, die zu dieser Premiere im Rahmen der Berlinale mit eingeladen hatte.

Insgesamt liefen auf der Berlinale 383 Filme aus 60 Ländern. Im Mittelpunkt des Interesses stehen natürlich die 18 Filme im Wettbewerb, die um die goldenen und silbernen Bären konkurrieren, und deren Gewinner heute Abend bekannt gegeben werden. Die wahren Perlen der Berlinale findet man oft versteckt in den Sektionen Panorama, Forum oder Perspektive Deutsches Kino, doch die Wettbewerbsfilme spielen natürlich beim Glamour-Faktor eine große Rolle.

Der Glamour-Faktor

Denn wenn der Festival-Direktor auf dem roten Teppich René Zellweger, Kate Winslet oder Demi Moore scharwenzelt, sind schöne Bilder für die Weltpresse garantiert. Dass die Finanzkrise gar keinen Einfluss auf die Berlinale hätte, kann man aber nicht sagen, denn Eröffnungsfilm war dieses Jahr “The International” von Tom Tykwer, ein Finanzthriller mit Clive Owen und Naomi Watts in den Hauptrollen, in dem einer wahren “Bad Bank” das Handwerk gelegt werden soll. Der ABBL dürfte der Film nicht in ihre Strategie passen, denn das böse Finanzinstitut, das in dubiose Geschäfte verstrickt ist, hat seinen Sitz ausgerechnet in Luxemburg. Ein eifriger Interpol-Agent sagt der Bank den Kampf an und bekommt prompt einen Killer an den Hals gehetzt. Schade dass man Lucien Thiel nicht für eine Nebenrolle engagiert hat. Man konnte am Eröffnungsabend Dieter Kosslick förmlich in seinem spitzbübischen Gesicht ablesen, für wie genial er seinen Schachzug hält, “The International” als Eröffnungsfilm der Berlinale ausgesucht zu haben. Denn darin ist die Welt ganz klar in Gut und Böse unterteilt, reinstes Gutmenschenkino wie es das Berliner Publikum liebt.

Die Berlinale sieht sich – jawoll!- ein politisches Festival. Das heißt aber auch, dass nicht unbedingt die Filme, die allgemein als die besten angesehen werden, die Preise einheimsen. Vor zwei Jahren war Marianne Faithfull als Witwe, die bei Männern gegen Geld Hand anlegt, zwar brillant, aber – leider, leider – die Message fehlte. Dafür gewann dann der chinesische Film “Tuyas Hochzeit”, der für Aufregung gesorgt hatte, weil die chinesischen Zensoren einen Teil des Films wegen regierungskritischer Elemente herausgeschnitten hatten. Letztes Jahr gewann der brasilianische Film “Tropa de Elite”, der die brutalen Übergriffe der Militärpolizei in den Slums von Rio de Janeiro thematisiert.

Favoriten sind deshalb dieses Jahr der deutsche Film “Sturm” von Hans-Christian Schmid über das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag, sowie der US-Beitrag “The Messenger” von Oren Movermann, der die Schicksale von getöteten amerikanischen Soldaten im Irakkrieg beleuchtet. Heute Abend wird Jurypräsidentin Tilda Swinton die Gewinner präsentieren.

Claude Kohnen (Berlin)

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source: www.journal.lu

Nein, von Krise sei kaum etwas zu merken, so der Chef. Dieter Kosslick ist seit 2001 Direktor der Berlinale, des nach Cannes bedeutendsten Filmfestivals in Europa. Auch wenn man annehmen könnte, dass die Filmindustrie durch die Krise arg zerzaust werde, wird man derzeit in Berlin eines Besseren belehrt.

Vielleicht ist das Kino ja gerade ein Profiteur, denn wenn die Menschen Angst vor der Zukunft haben, wollen sie doch erst recht vom tristen Alltag abgelenkt werden. So könnte man auf jeden Fall die Aussagen von Guy Daleiden interpretieren, dem Direktor des Luxemburger Filmfonds, der wie so viele andere Luxemburger auch nach Berlin gereist war, um den Luxemburger Film zu promoten. In der Botschaft des Großherzogtums fand am Montag ein gemeinsam von der Botschafterin und dem Film Fund organisierter Empfang statt, auf dem Daleiden stolz berichten konnte, dass die Mittel, die in Luxemburg zur Filmförderung bereitgestellt werden, dieses Jahr sogar erhöht wurden. Der Luxemburger Film erlebt seit Jahren dank der generösen Gesetzgebung (tax shelter) und der Filmförderung einen wahren Aufschwung. In Berlin sorgte vor zwei Jahren “Irina Palm” für Furore, der Film mit Marianne Faithfull als wichsender Witwe, der von “Samsa Film” koproduziert wurde.

Kein Preis für “Irina Palm”

Obwohl “Irina Palm” vom Publikum gefeiert wurde und ein heißer Anwärter auf den goldenen Bären war, ging der Film leer aus. Dieses Jahr braucht man eine solche Enttäuschung nicht zu fürchten, denn es ist erst gar kein Film mit Luxemburger Beteiligung im Wettbewerb.

Die Fahne des Großherzogtums hält wenigstens die luxemburgische “Equinox Productions” hoch, die an der Produktion des Films “Gesicht zur Wand” beteiligt war. Darin schildern fünf Menschen, die wegen “Republikflucht” in der DDR im Gefängnis saßen, ihre Erlebnisse. Der Film, der außerhalb der Festivalsektionen lief, ist ein erschreckender Beleg für die Unmenschlichkeit des DDR-Unrechtssystems, und ein Versuch, der zunehmenden Idealisierung der DDR etwas entgegen zu setzen. Regisseur Stefan Weinert bedankte sich im Anschluss ausdrücklich bei “Equinox Productions”, ohne die er den Film nicht hätte finanzieren können, und bedankte sich mit einem “Moien” auch bei der luxemburgischen Botschaft, die zu dieser Premiere im Rahmen der Berlinale mit eingeladen hatte.

Insgesamt liefen auf der Berlinale 383 Filme aus 60 Ländern. Im Mittelpunkt des Interesses stehen natürlich die 18 Filme im Wettbewerb, die um die goldenen und silbernen Bären konkurrieren, und deren Gewinner heute Abend bekannt gegeben werden. Die wahren Perlen der Berlinale findet man oft versteckt in den Sektionen Panorama, Forum oder Perspektive Deutsches Kino, doch die Wettbewerbsfilme spielen natürlich beim Glamour-Faktor eine große Rolle.

Der Glamour-Faktor

Denn wenn der Festival-Direktor auf dem roten Teppich René Zellweger, Kate Winslet oder Demi Moore scharwenzelt, sind schöne Bilder für die Weltpresse garantiert. Dass die Finanzkrise gar keinen Einfluss auf die Berlinale hätte, kann man aber nicht sagen, denn Eröffnungsfilm war dieses Jahr “The International” von Tom Tykwer, ein Finanzthriller mit Clive Owen und Naomi Watts in den Hauptrollen, in dem einer wahren “Bad Bank” das Handwerk gelegt werden soll. Der ABBL dürfte der Film nicht in ihre Strategie passen, denn das böse Finanzinstitut, das in dubiose Geschäfte verstrickt ist, hat seinen Sitz ausgerechnet in Luxemburg. Ein eifriger Interpol-Agent sagt der Bank den Kampf an und bekommt prompt einen Killer an den Hals gehetzt. Schade dass man Lucien Thiel nicht für eine Nebenrolle engagiert hat. Man konnte am Eröffnungsabend Dieter Kosslick förmlich in seinem spitzbübischen Gesicht ablesen, für wie genial er seinen Schachzug hält, “The International” als Eröffnungsfilm der Berlinale ausgesucht zu haben. Denn darin ist die Welt ganz klar in Gut und Böse unterteilt, reinstes Gutmenschenkino wie es das Berliner Publikum liebt.

Die Berlinale sieht sich – jawoll!- ein politisches Festival. Das heißt aber auch, dass nicht unbedingt die Filme, die allgemein als die besten angesehen werden, die Preise einheimsen. Vor zwei Jahren war Marianne Faithfull als Witwe, die bei Männern gegen Geld Hand anlegt, zwar brillant, aber – leider, leider – die Message fehlte. Dafür gewann dann der chinesische Film “Tuyas Hochzeit”, der für Aufregung gesorgt hatte, weil die chinesischen Zensoren einen Teil des Films wegen regierungskritischer Elemente herausgeschnitten hatten. Letztes Jahr gewann der brasilianische Film “Tropa de Elite”, der die brutalen Übergriffe der Militärpolizei in den Slums von Rio de Janeiro thematisiert.

Favoriten sind deshalb dieses Jahr der deutsche Film “Sturm” von Hans-Christian Schmid über das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag, sowie der US-Beitrag “The Messenger” von Oren Movermann, der die Schicksale von getöteten amerikanischen Soldaten im Irakkrieg beleuchtet. Heute Abend wird Jurypräsidentin Tilda Swinton die Gewinner präsentieren.

Claude Kohnen (Berlin)

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  1. adminon 21 Feb 2009 at 18:41

    Kulinarisches Kino auf der Berlinale 2009
    Eat, Drink, See Movies

    Reiner Veit begrüßt zur jährlichen Berlinale-Ausgabe, bei der natürlich die kleine Festival-Sektion des kulinarischen Kinos, “Eat, Drink, See Movies” eines der Themen ist.

    Essen und Trinken ist während der Berlinale bekanntlich ja ein größeres Problem. Zwischen den Filmen bleibt kaum Zeit, in Ruhe etwas wirklich Anständiges zu sich zu nehmen. Ein paar Restaurants am Potsdamer Platz erheben dann ja auch einen kleinen Berlinale-Aufschlag, und machen damit Essen und Trinken etwas kostspieliger als sonst. Die Bratwurstbude vor den Arkaden wird also mal wieder Hochkonjunktur haben. Weil es halt schnell gehen muss. Aber in den Arkaden am Potsdamer Platz hat sich in kulinarischer Hinsicht auch das ein oder andere getan. Manchen ollen Imbiss gibt es nicht mehr, andere Lokale sind innerhalb des Hauses umgezogen, haben sich hübsch gemacht und es gibt auch einige neue Ess- und Trinkmöglichkeiten: so haben etwa Butter Lindner, ein Sushi-Laden und ein asiatischer Imbiss neue Filialen in den Arkaden eröffnet. Die hungrigen Kinogänger werden also nicht verhungern während der zehn Filmgucktage. Und wenn man dann doch mal Zeit haben sollte, weil ein Film ausfällt oder, eher wahrscheinlich, ausverkauft ist, dann kann man sich ja mal ein schönes, ruhiges Essen gönnen. Möglichkeiten gibt es genug.
    Eat, Drink, See Movies
    Ein fester Bestandteil der Berlinale ist das “kulinarische Kino”. Die Reihe beginnt am Sonntag im neuen Berlinale-Spielort Friedrichstadtpalast mit der amerikanischen Dokumentation “Food, Inc.” von Robert Kenner. Darin geht es um ziemlich unappetitliche Wahrheiten über die menschenfeindlichen Machenschaften der Global Players in Sachen Lebensmittelindustrie. Das Kino Branchenmagazin “Variety” schrieb über “Food, Inc.”: “Der Film tut das für die Supermärkte, was einst “Der Weiße Hai” für die Strände getan hat.” Und der hat die Strände leergefegt. Der Eröffnungsfilm des kulinarischen Kinos “Food Inc.” am Sonntag um 15:00 Uhr im Friedrichstadtpalast. Richtig gekocht wird natürlich auch wieder bei der Berlinale, das dann wie immer im Zelt am Martin Gropius-Bau. Am Montag ist die Luxemburger Köchin Lea Linster dran. Reiner Veit wollte von ihr wissen, was sie in Berlin kochen wird und wie Kino und Kochen bei ihr zusammengehen.

    Lea Linster: Ich liebe Kino. In den letzten Jahren ist das ein bisschen knapp geworden, aber so als junge Köchin bin ich viel hingegangen und habe mir auch da meine guten Inspirationen genommen. Was mir auch am Film gefällt, ist, dass man sich nach einer durcharbeiteten Woche – denn ich ging dann an meinen freien Tagen – nur hinzusetzen braucht und die haben schon alles gemacht. Der Film ist fertig.

    Veit: Den Berlinale-Film, haben Sie sich den auch ausgesucht oder wurde der Ihnen sozusagen zugeteilt?

    Linster: Nein, der wurde mir zugeteilt. Es ist ja ein italienischer Titel und heißt “Ein Festessen im August” und man hat mir nur ganz kurz gesagt, was die Geschichte so ungefähr ist, und dann hat man mir eine Kopie geschickt und die habe ich mir dann angeschaut und da hab ich mich auch gleich in den Film verliebt. Ein wunderschöner Film.

    Veit: Und welches Essen ist Ihnen dazu eingefallen?

    Linster: Ich werde ein Gericht machen mit Fisch, die fischen ja aus dem Tiber da so Fische heraus, man sagt aber, dass die überhaupt nicht zu essen sind. Und ich habe mich für Zander entschieden. Ich werde ein Zanderfilet servieren, aber mit Kartoffeln und Artischocken und ein bisschen Weißwein. Ein bisschen Weißwein füge ich hinzu – weil der Hauptdarsteller, der auch der Regisseur ist, die Geschichte ist ja von ihm – so gerne Weißwein trinkt. Und da habe ich gedacht, da mache ich einen schönen Weißwein in die Soße hinein und zwar ein Riesling, mache das dann ein bisschen von unseren Seiten hier, in Luxemburg wächst ja auch Riesling und in Deutschland auch, und dann mache ich Parmesan hinein, für einen kleinen italienischen Touch. Artischocken sind auch schon eher italienisch, irgendwo werde ich noch einen Hauch von Muskatnuss haben.

    Veit: Das klingt jetzt nicht nur so, dass man das sofort essen möchte, sondern es klingt auch so, als ob es eigentlich im Kopf passieren würde, dieses Kochen.

    Linster: Ja, ja, das haben Sie jetzt sehr gut herausgefunden. Ich koche gerne im Kopf. Schon mein ganzes Köchinnenleben lang.

    Veit: Frau Linster, in Luxemburg, in ihren beiden Küchen, in zwei Restaurants, da wissen Sie, wo was steht, wo welcher Topf ist, und Sie wissen auch wie der Herd am besten funktioniert, wo Sie da drehen müssen, was die tolle Temperatur ist. In Berlin dann, bei der Berlinale in einer improvisierten Küche ist das ja alles nicht der Fall. Bedeutet das eine Verunsicherung?

    Linster: Ja, das ist eine andere Herausforderung. Erstens sind das ja relativ viele Leute. Wir sind 200, glaube ich, und dann bin ich mir bewusst, dass ich da mit Risiko arbeite und nehme das dann aus meinen Gerichten heraus.

    Veit: Das heißt, Sie kochen schick, aber das ganz Komplizierte wird zuhause gelassen.

    Linster: Ich denke immer so, “Kompliziert” macht es nicht unbedingt besser. Wenn die Sophistication oder so es besser machen würde und viel besser – so dass es den Aufwand wert ist, dann nehme ich das gerne auf mich. Sollte es aber mehr Aufwand sein als Effekt, dann macht es für mich sowieso keinen Sinn, weder in Berlin noch in meiner Küche. Ich habe da ja auch genügend Erfahrung. Meine Küche ist auch so: Ich nehme die Komplikationen ja eher raus, als dass ich sie hinzufüge. Ich nehme gerne aus den Gerichten das heraus, was nicht nötig ist und konzentriere mich voll auf das, was gefragt ist. Zum Beispiel beim Zander ist vor allem Zander gefragt. Und dieser Zander sollte von feinster Textur, von bester Qualität sein. Und da gebe ich eher meine Zeit herein und auch mein Herz, als dass ich das jetzt ganz kompliziert mache. Stellen Sie sich mal vor, ich mache das kompliziert, der Zander ist leicht übergart und der ganze Effekt ist kaputt. Denn der Zander ist ja der Hauptdarsteller in meinem Teller und wenn der nicht perfekt ist, kann keine Sophistication dieser Welt den retten.

    Doch so wie wir die Sterneköchin Lea Linster kennen, wird ihr “Festmahl für Mama” ganz wunderbar werden. Am Montag, den 9. Februar ab 19.30 im Martin Gropius Bau. Der Film mit Essen, Wein und Wasser kostet 49 Euro. Am 10. Februar dann kocht der Fernseh- und Sternekoch Kolja Kleeberg beim kulinarischen Kino ein Menue zu diesem Film.

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