Feb 12 2012

Echtes Festivalfeeling bei “Discovery Zone”

Published by at 00:30 under Deutsch,Festival

SOURCE: http://wort.lu

Zweite Auflage soll der Hauptstadt richtiges Festivalfeeling bescheren

(vac) – Auf das im vergangenen Jahr erfolgreich ausprobierte Konzept aufbauen, das Kinder- und Jugend-Programm weiter ausbauen und mit kleinen Neuerungen aufwarten: so das Ziel der zweiten Auflage des „Discovery Zone – Luxembourg City Film Festival“, das vom 1. bis 9. März der Hauptstadt einen Hauch von Filmmetropole bescheren soll.

„Uns soll es nicht nur genügen, die Kinosäle zu füllen, wir wollen ,Discovery Zone‘ in diesem Jahr eine richtige ,Festivalnase‘ bescheren“, so Octavie Modert, deren Kulturministerium neben der Stadt Luxemburg Hauptträger des Filmfestivals ist, anlässlich der Pressekonferenz am Mittwoch, bei der das Organisationskomitee das diesjährige Programm, das sich durchaus sehen lassen kann, enthüllte.

Wichtigste Neuerung in diesem Sinne: Das Festival bricht buchstäblich aus den dunklen Sälen aus und bekommt mit dem Ratskeller des Cercle Cité endlich ein richtiges Hauptquartier in der Stadt, das vom 1. bis zum 9. März als Informationszentrum und zugleich Treffpunkt für Publikum und Festivalgäste fungieren soll. Auch konnten Partner wie das Casino Forum d’art contemporain, der Mudam, das CarréRotondes als teilnehmende Partner für „Extra muros“-Veranstaltungen gewonnen werden.

Ausländeranteil von 65 Prozent

„Mit einem Ausländeranteil von 65 Prozent, und 153 Nationalitäten, spiegelt sich die ,Multiplicity‘ Luxemburgs vorzüglich in der breit gefächerten Filmauswahl“, so Kulturschöffin Lydie Polfer. Dass Kunst, nach Wunsch der Ministerin „berühren, faszinieren, stören“ soll, dürfte auch bei dieser zweiten Auflage gewährleistet sein, wie ein Blick auf das reich gefüllte Programm verrät: In der „Discover: Selected“-Reihe werden elf Filme präsentiert, deren Bandbreite von der griechischen Komödie, über ein ägyptisches Drama bis hin zum mexikanischen Thriller reicht. „Discover: Hot Docs“ umfasst derweil sechs Filme.

Vor allem die in 3D-Technik gedrehte Dokumentation „TT3D: Closer To the Edge“ von Richard De Aragues um das legendäre „Isle of Man Tourist Trophy“-Motorradrennen dürfte für einen Adrenalin-Schub sorgen. Wie bereits im vergangenen Jahr wird der Fokus mit „Home Discovery“ erneut ebenfalls auf die nationale Filmszene gerichtet: Ein Kurzfilm-Abend („Discover in Short“), vier Premieren von Spielfilmen („D’Symmetrie vum Päiperlek“, „Allez, Eddy!“, „La vie d’une autre“ und „Tabu – Es ist die Seele … ein Fremdes auf Erden“) stehen auf dem Spielplan.

Schwerpunkt 6-18

Bereits 2 550 Einschreibungen, sprich eine Auslastung von 85 Prozent, gibt es derweil für das Kinder- und Jugendprogramm, das bereits im Dezember publik gemacht wurde und den 6- bis 18-Jährigen nicht nur eine spezielle Filmauswahl, sondern ebenfalls zahlreiche – kostenfreie – „Meet the Pros“-Workshops und Schnupperkurse im Filmgeschäft anbietet. Ein Highlight dürfte dabei sicherlich das Ciné-Concert sein – und zugleich die Eröffnung des „Printemps musical 2012“ –, um „Die Fabeln“ von Jean de la Fontaine, die der polnische Puppentrickfilmer Ladislas Starewitch in fünf Kurzfilmen 1922-1932 umsetzte.

Ein weiterer Schwerpunkt wird in der „Open Discover“ mit vier Werken den Filmen, die aus der Kälte, sprich aus dem Norden Europas kommen, gewidmet sein. Ein Bollywood-Abend, eine Ausstellung des Fotografen Fabrizio Maltese und die Vorführung des ersten kubanischen Zombie-Films dürften ebenfalls Neugier wecken.

Vom 1. bis 9. März sollte man sich auf Film einstellen. Vorführungen in der Cinémathèque, dem Utopia und Utopolis. Tickets 5 und 3,50 Euro; ein Festivalpass für alle Vorführungen (ausgenommen Special Events) ist für 20 Euro erhältlich. Komplettes Programm mitsamt Trailer auf der Webseite.

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Zweite Auflage soll der Hauptstadt richtiges Festivalfeeling bescheren

(vac) – Auf das im vergangenen Jahr erfolgreich ausprobierte Konzept aufbauen, das Kinder- und Jugend-Programm weiter ausbauen und mit kleinen Neuerungen aufwarten: so das Ziel der zweiten Auflage des „Discovery Zone – Luxembourg City Film Festival“, das vom 1. bis 9. März der Hauptstadt einen Hauch von Filmmetropole bescheren soll.

„Uns soll es nicht nur genügen, die Kinosäle zu füllen, wir wollen ,Discovery Zone‘ in diesem Jahr eine richtige ,Festivalnase‘ bescheren“, so Octavie Modert, deren Kulturministerium neben der Stadt Luxemburg Hauptträger des Filmfestivals ist, anlässlich der Pressekonferenz am Mittwoch, bei der das Organisationskomitee das diesjährige Programm, das sich durchaus sehen lassen kann, enthüllte.

Wichtigste Neuerung in diesem Sinne: Das Festival bricht buchstäblich aus den dunklen Sälen aus und bekommt mit dem Ratskeller des Cercle Cité endlich ein richtiges Hauptquartier in der Stadt, das vom 1. bis zum 9. März als Informationszentrum und zugleich Treffpunkt für Publikum und Festivalgäste fungieren soll. Auch konnten Partner wie das Casino Forum d’art contemporain, der Mudam, das CarréRotondes als teilnehmende Partner für „Extra muros“-Veranstaltungen gewonnen werden.

Ausländeranteil von 65 Prozent

„Mit einem Ausländeranteil von 65 Prozent, und 153 Nationalitäten, spiegelt sich die ,Multiplicity‘ Luxemburgs vorzüglich in der breit gefächerten Filmauswahl“, so Kulturschöffin Lydie Polfer. Dass Kunst, nach Wunsch der Ministerin „berühren, faszinieren, stören“ soll, dürfte auch bei dieser zweiten Auflage gewährleistet sein, wie ein Blick auf das reich gefüllte Programm verrät: In der „Discover: Selected“-Reihe werden elf Filme präsentiert, deren Bandbreite von der griechischen Komödie, über ein ägyptisches Drama bis hin zum mexikanischen Thriller reicht. „Discover: Hot Docs“ umfasst derweil sechs Filme.

Vor allem die in 3D-Technik gedrehte Dokumentation „TT3D: Closer To the Edge“ von Richard De Aragues um das legendäre „Isle of Man Tourist Trophy“-Motorradrennen dürfte für einen Adrenalin-Schub sorgen. Wie bereits im vergangenen Jahr wird der Fokus mit „Home Discovery“ erneut ebenfalls auf die nationale Filmszene gerichtet: Ein Kurzfilm-Abend („Discover in Short“), vier Premieren von Spielfilmen („D’Symmetrie vum Päiperlek“, „Allez, Eddy!“, „La vie d’une autre“ und „Tabu – Es ist die Seele … ein Fremdes auf Erden“) stehen auf dem Spielplan.

Schwerpunkt 6-18

Bereits 2 550 Einschreibungen, sprich eine Auslastung von 85 Prozent, gibt es derweil für das Kinder- und Jugendprogramm, das bereits im Dezember publik gemacht wurde und den 6- bis 18-Jährigen nicht nur eine spezielle Filmauswahl, sondern ebenfalls zahlreiche – kostenfreie – „Meet the Pros“-Workshops und Schnupperkurse im Filmgeschäft anbietet. Ein Highlight dürfte dabei sicherlich das Ciné-Concert sein – und zugleich die Eröffnung des „Printemps musical 2012“ –, um „Die Fabeln“ von Jean de la Fontaine, die der polnische Puppentrickfilmer Ladislas Starewitch in fünf Kurzfilmen 1922-1932 umsetzte.

Ein weiterer Schwerpunkt wird in der „Open Discover“ mit vier Werken den Filmen, die aus der Kälte, sprich aus dem Norden Europas kommen, gewidmet sein. Ein Bollywood-Abend, eine Ausstellung des Fotografen Fabrizio Maltese und die Vorführung des ersten kubanischen Zombie-Films dürften ebenfalls Neugier wecken.

Vom 1. bis 9. März sollte man sich auf Film einstellen. Vorführungen in der Cinémathèque, dem Utopia und Utopolis. Tickets 5 und 3,50 Euro; ein Festivalpass für alle Vorführungen (ausgenommen Special Events) ist für 20 Euro erhältlich. Komplettes Programm mitsamt Trailer auf der Webseite.

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