May 18 2014

„Luxemburger Tag“ an der Croisette

Published by at 18:33 under Festival,Industry

SOURCE: http://www.wort.lu

(JLS) – Eine rot-weiß-blaue Flagge am Spitzdach kündigt von weitem an, dass hier, in einem der weißen Pavillons im „Village international“ zwischen zwischen Festival-Palais und Mittelmeerstrand, , die Luxemburger Filmproduktion im wahrsten Sinne des Wortes ihr Zelt aufgeschlagen hat. Hier treffen sich die Produzenten aus Luxemburg, von denen die meisten in Cannes präsent sind, untereinander oder mit ausländischen Partnern. Am vierten Festivaltag, dem 17. Mai 2014, war es der Filmfund, der die Vertreter der Luxemburger Produktionsfirmen zu einem Austausch mit der Politik einlud. In diesem Jahr hatte erstmals Kulturministerin Maggy Nagel diese Rolle zu erfüllen, während es früher in der Regel der Kommunikationsminister war, der diese Aufgabe wahrnahm. Demnach hätte der Auftritt in Cannes eigentlich vom Premier Xavier Bettel in seiner Eigenschaft als Ressortminister wahrgenommen werden müssen, doch dieser überließ seiner Kollegin das Feld.

Maggy Nagel war bereits am Vortag angereist und hatte so die Gelegenheit, der offiziellen Vorstellung von „Amour Fou“ beizuwohnen. Die von Jessica Hausner inszenierte luxemburgisch-österreichische Koproduktion lief im Rahmen der Reihe Un certain regard und stieß bei den Kritikern auf großes Interesse. Auch die Kulturministerin war begeistert. „Der Film ist genial interpretiert und ganz besonders gefällt mir Marie-Paule von Roesgen in einer zwar kleineren, aber nicht unwichtigen Rolle.“

Im Gespräch mit der luxemburgischen Presse freute sich die Ministerin, in Cannes zu sein. „Es ist genau so faszinierend, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich weiß gar nicht, ob ich mein Mandat zu Ende führen soll oder nicht doch gleich zum Filmfund überwechseln soll“, scherzte sie. „Man stellt fest, welche beachtliche Entwicklung die luxemburgische Filmproduktion in den letzten 15 Jahren durchgemacht hat, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell.“

Die „Journée luxembourgeoise“ klang aus mit einem Empfang an der „Plage des Goélands“, einem der Zeltrestaurants an der Croisette, wo sich Filmprofis und Filmprominenz während des Festivals abends und oft bis spät in die Nacht treffen.

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(JLS) – Eine rot-weiß-blaue Flagge am Spitzdach kündigt von weitem an, dass hier, in einem der weißen Pavillons im „Village international“ zwischen zwischen Festival-Palais und Mittelmeerstrand, , die Luxemburger Filmproduktion im wahrsten Sinne des Wortes ihr Zelt aufgeschlagen hat. Hier treffen sich die Produzenten aus Luxemburg, von denen die meisten in Cannes präsent sind, untereinander oder mit ausländischen Partnern. Am vierten Festivaltag, dem 17. Mai 2014, war es der Filmfund, der die Vertreter der Luxemburger Produktionsfirmen zu einem Austausch mit der Politik einlud. In diesem Jahr hatte erstmals Kulturministerin Maggy Nagel diese Rolle zu erfüllen, während es früher in der Regel der Kommunikationsminister war, der diese Aufgabe wahrnahm. Demnach hätte der Auftritt in Cannes eigentlich vom Premier Xavier Bettel in seiner Eigenschaft als Ressortminister wahrgenommen werden müssen, doch dieser überließ seiner Kollegin das Feld.

Maggy Nagel war bereits am Vortag angereist und hatte so die Gelegenheit, der offiziellen Vorstellung von „Amour Fou“ beizuwohnen. Die von Jessica Hausner inszenierte luxemburgisch-österreichische Koproduktion lief im Rahmen der Reihe Un certain regard und stieß bei den Kritikern auf großes Interesse. Auch die Kulturministerin war begeistert. „Der Film ist genial interpretiert und ganz besonders gefällt mir Marie-Paule von Roesgen in einer zwar kleineren, aber nicht unwichtigen Rolle.“

Im Gespräch mit der luxemburgischen Presse freute sich die Ministerin, in Cannes zu sein. „Es ist genau so faszinierend, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich weiß gar nicht, ob ich mein Mandat zu Ende führen soll oder nicht doch gleich zum Filmfund überwechseln soll“, scherzte sie. „Man stellt fest, welche beachtliche Entwicklung die luxemburgische Filmproduktion in den letzten 15 Jahren durchgemacht hat, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell.“

Die „Journée luxembourgeoise“ klang aus mit einem Empfang an der „Plage des Goélands“, einem der Zeltrestaurants an der Croisette, wo sich Filmprofis und Filmprominenz während des Festivals abends und oft bis spät in die Nacht treffen.

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