Jan 18 2010

Today starts Max Ophüls Preis

Published by at 13:05 under Festival

SOURCE: http://www.journal.lu
Paul Thiltges in Dokumentarfilmwettberwerb-Jury

Vom 18. bis 24. Januar findet in Saarbrücken das 31. Filmfestival Max Ophüls Preis statt. Der deutschsprachige Film wird wieder im Mittelpunkt stehen und für großes Interesse sorgen. Mit dem Thema „Casting, Besetzung und Schauspielführung“ gehen die Branchentage beim Festival nach dem Erfolg der Erstauflage 2009 in die zweite Runde. Mit mehr als 500 Teilnehmern dreht sich alles rund ums Schauspiel. Das Festival wird am Montag, den 18. Januar um 19.30 Uhr im Kino „CineStar“ mit dem Film „Giulias Verschwinden“ eröffnet, im Beisein von Regisseur Christoph Schaub und Schauspielerin Sunnyi Melles. Am Samstag, den 23. Januar findet ab 20.00 Uhr die Preisverleihung erstmals in der Congresshalle statt (Hafenstraße 12). Nach der Verleihung geht hier dann ebenfalls die traditionelle Party los.

Wettbewerb Langfilm
15 Werke werden im Wettbewerb Langfilm um den mit 18.000 Euro dotierten Max Ophüls Preis konkurrieren. Der Hauptpreis ist außerdem an eine Verleihförderung in Höhe von weiteren 18.000 Euro gekoppelt. Im offiziellen Wettbewerb starten die rein deutschen Filme „Ayla“ von Su Turhan, „Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung“ von Oliver Kienle, „Die Entbehrlichen“ von Andreas Arnstedt, „Mein Leben im Off“ von Oliver Haffner, „Unkraut im Paradies“ von Bartosz Werner, „Suicide Club“ von Olaf Saumer, „Schwerkraft“ von Maximilian Erlenwein, „Picco“ von Philip Koch (sein Kurzfilm „Lumen“ war eine luxemburgische Co-Produktion), „U.F.O.“ von Burkhard Feige und „Waffenstillstand“ von Lancelot von Naso sowie „Köprüdekiler – Men On The Bridge“ von Asli Özge (D/Türkei/Niederlande 2009), „Academia Platonos – Plato’s Academy“ von Filippos Tsitos (D/Griechenland 2009), „Saturn Returns“ von Lior Shamriz (D/Israel 2009), „Madly in Love” in Anna Luif (Schweiz 2009) und „South“ von Gerhard Fillei & Joachim Krenn (Österreich 2009).
Die Jury setzt sich zusammen aus den Regisseuren Thomas Woschitz, dem Gewinner des Max-Ophüls-Preises 2009 mit „Universalove“, eine luxemburgische Co-Produktion (Red Lion), Thomas Imbach („Happy Is A Warm Gun“), Marco Kreuzpaintner („Krabat“) und Simon Verhoeven („Männerherzen“) sowie der Casting-Agentin Anja Dihrberg.
Die Wettbewerbe Mittellanger Film und Kurzfilm
Die Laufzeit der Spielfilme im Wettbewerb Mittellanger Film darf zwischen 30 und 65 Minuten betragen. Zwölf deutsche Werke konkurrieren um eine Preisgeldsumme von 5.000 Euro: „Die Unbedingten“ von Andreas Jaschke, „Endlich jetzt“ von Jasper Beutin, „Freunde von früher“ von Tim Moeck, „Gisberta“ von Lisa Violetta Gaß, „Glasfasern“ von Alexandra Schröder, „Kriegerstock“ von Joseph Lippok, „Live Stream“ von Jens Wischnewski, „Philipp“ von Fabian Möhrke, „Rammbock“ von Marvin Kren, „The Night Father Christmas Died“ von Martin Schreier, „Wie alles endet“ von Kai Seekings und „Wie Matrosen“ von Jesper Petzke.
Etwa 400 Kurzfilme wurden für den Wettbewerb Kurzfilm eingereicht, nur 15 wurden ausgewählt. Mit zwei Ausnahmen sind alle teilnehmenden Filme deutsche Produktionen.
Wettbewerb Dokumentarfilm
Rund 170 Dokumentarfilme wurden von der Auswahljury begutachtet und zehn wurden zurück behalten, die nun um den mit 7.500 Euro dotierten Preis gegeneinander antreten: „Alles in mir“ von Katharina Bühler, „Die große Pyramide“ von Frauke Finsterwalder, „Das Hoffenheim Projekt“ von Rouven Rech und Frank Pfeiffer, „Der schwule Neger Nobi“ von Wilm Huygen, „Heimat auf Zeit“ von Peter Benedix, „My Globe Is Broken In Rwanda” von Katharina von Schroeder, „Nirgendwo. Kosovo“ von Silvana Santamaria, „Stadlfreunde“ von Frauke Ihnen, „Urville“ von Angela Christlieb und „When The Mountain Meets Its Shadow“ von Alexander Kleider und Daniela Michel. Die Jury setzt sich zusammen aus dem Kameramann Lars-Peter Barthel, der Cutterin Claudia Gleisner und dem Luxemburger Produzenten Paul Thiltges.
Weitere Preise
Seit 1998 wird der SR/ZDF-Drehbuchpreis im Rahmen des Filmfestivals vergeben. Er fördert die Arbeit von Drehbuchautoren/innen im Nachwuchsbereich und ist mit 13.000 Euro dotiert. Die Mitglieder der Drehbuchpreis-Jury sind: der Schauspieler und Gewinner des Drehbuchpreises 2004 für den Film „Muxmäuschenstill“ Jan Henrik Stahlberg, Annette Kührmeyer, die Leiterin der Programmgruppe „Künstlerisches Wort“ beim SR2 Kulturradio, und Daniel Blum, Redakteur beim ZDF-„Das kleine Fernsehspiel“.
Seit 1985 gibt es den INTERFILM-Preis. INTERFILM ist das internationale Netzwerk kirchlicher Filmarbeit. Ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro wird vom Förderverein „Projekt Johanneskirche e.V.“ vergeben.
Zum ersten Mal wird der Filmmusikpreis der Saarland Medien GmbH durch eine eigene Filmmusik-Jury vergeben, in der Prof. Thomas Duis, der Direktor der Hochschule für Musik Saar, und Dieter Schleip, der Filmmusikpreis-Gewinner des vergangenen Jahres, tagen.
Ehrengast Michael Gwisdek
Die meisten der Regisseur/innen der Wettbewerbsfilme werden in der saarländischen Hauptstadt erwartet sowie viele der Darsteller/innen. Michael Gwisdek ist der Ehrengast beim 31. Filmfestival Max Ophüls Preis. Der deutsche Schauspieler hat in über 70 Kino- und Fernsehfilmen mitgewirkt und sein breites Spektrum unter Beweis gestellt, sei es als schrulliger Charakter, als hinreißender Komödiant oder ernster Melancholiker. Sechs Filme mit ihm stehen auf dem Programm: „Olle Henry“ (1983) von Ulrich Weiß, „Der Tangospieler“ (1991) von Roland Gräf, „Wachtmeister Zumbühl“ (1994) von Urs Odermatt, und Gwisdeks drei Regiearbeiten „Treffen in Travers“ (1988), „Abschied von Agnes“ (1994) und „Das Mambospiel“ (1998). Er war u. a. mit Corinna Harfouch verheiratet und wird in Saarbrücken einige seiner Filme selbst vorstellen. Alle weiteren Informationen findet man auf der Internetseite des Festivals www.max-ophuels-preis.de. › CH.S.

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SOURCE: http://www.journal.lu
Paul Thiltges in Dokumentarfilmwettberwerb-Jury

Vom 18. bis 24. Januar findet in Saarbrücken das 31. Filmfestival Max Ophüls Preis statt. Der deutschsprachige Film wird wieder im Mittelpunkt stehen und für großes Interesse sorgen. Mit dem Thema „Casting, Besetzung und Schauspielführung“ gehen die Branchentage beim Festival nach dem Erfolg der Erstauflage 2009 in die zweite Runde. Mit mehr als 500 Teilnehmern dreht sich alles rund ums Schauspiel. Das Festival wird am Montag, den 18. Januar um 19.30 Uhr im Kino „CineStar“ mit dem Film „Giulias Verschwinden“ eröffnet, im Beisein von Regisseur Christoph Schaub und Schauspielerin Sunnyi Melles. Am Samstag, den 23. Januar findet ab 20.00 Uhr die Preisverleihung erstmals in der Congresshalle statt (Hafenstraße 12). Nach der Verleihung geht hier dann ebenfalls die traditionelle Party los.

Wettbewerb Langfilm
15 Werke werden im Wettbewerb Langfilm um den mit 18.000 Euro dotierten Max Ophüls Preis konkurrieren. Der Hauptpreis ist außerdem an eine Verleihförderung in Höhe von weiteren 18.000 Euro gekoppelt. Im offiziellen Wettbewerb starten die rein deutschen Filme „Ayla“ von Su Turhan, „Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung“ von Oliver Kienle, „Die Entbehrlichen“ von Andreas Arnstedt, „Mein Leben im Off“ von Oliver Haffner, „Unkraut im Paradies“ von Bartosz Werner, „Suicide Club“ von Olaf Saumer, „Schwerkraft“ von Maximilian Erlenwein, „Picco“ von Philip Koch (sein Kurzfilm „Lumen“ war eine luxemburgische Co-Produktion), „U.F.O.“ von Burkhard Feige und „Waffenstillstand“ von Lancelot von Naso sowie „Köprüdekiler – Men On The Bridge“ von Asli Özge (D/Türkei/Niederlande 2009), „Academia Platonos – Plato’s Academy“ von Filippos Tsitos (D/Griechenland 2009), „Saturn Returns“ von Lior Shamriz (D/Israel 2009), „Madly in Love” in Anna Luif (Schweiz 2009) und „South“ von Gerhard Fillei & Joachim Krenn (Österreich 2009).
Die Jury setzt sich zusammen aus den Regisseuren Thomas Woschitz, dem Gewinner des Max-Ophüls-Preises 2009 mit „Universalove“, eine luxemburgische Co-Produktion (Red Lion), Thomas Imbach („Happy Is A Warm Gun“), Marco Kreuzpaintner („Krabat“) und Simon Verhoeven („Männerherzen“) sowie der Casting-Agentin Anja Dihrberg.
Die Wettbewerbe Mittellanger Film und Kurzfilm
Die Laufzeit der Spielfilme im Wettbewerb Mittellanger Film darf zwischen 30 und 65 Minuten betragen. Zwölf deutsche Werke konkurrieren um eine Preisgeldsumme von 5.000 Euro: „Die Unbedingten“ von Andreas Jaschke, „Endlich jetzt“ von Jasper Beutin, „Freunde von früher“ von Tim Moeck, „Gisberta“ von Lisa Violetta Gaß, „Glasfasern“ von Alexandra Schröder, „Kriegerstock“ von Joseph Lippok, „Live Stream“ von Jens Wischnewski, „Philipp“ von Fabian Möhrke, „Rammbock“ von Marvin Kren, „The Night Father Christmas Died“ von Martin Schreier, „Wie alles endet“ von Kai Seekings und „Wie Matrosen“ von Jesper Petzke.
Etwa 400 Kurzfilme wurden für den Wettbewerb Kurzfilm eingereicht, nur 15 wurden ausgewählt. Mit zwei Ausnahmen sind alle teilnehmenden Filme deutsche Produktionen.
Wettbewerb Dokumentarfilm
Rund 170 Dokumentarfilme wurden von der Auswahljury begutachtet und zehn wurden zurück behalten, die nun um den mit 7.500 Euro dotierten Preis gegeneinander antreten: „Alles in mir“ von Katharina Bühler, „Die große Pyramide“ von Frauke Finsterwalder, „Das Hoffenheim Projekt“ von Rouven Rech und Frank Pfeiffer, „Der schwule Neger Nobi“ von Wilm Huygen, „Heimat auf Zeit“ von Peter Benedix, „My Globe Is Broken In Rwanda” von Katharina von Schroeder, „Nirgendwo. Kosovo“ von Silvana Santamaria, „Stadlfreunde“ von Frauke Ihnen, „Urville“ von Angela Christlieb und „When The Mountain Meets Its Shadow“ von Alexander Kleider und Daniela Michel. Die Jury setzt sich zusammen aus dem Kameramann Lars-Peter Barthel, der Cutterin Claudia Gleisner und dem Luxemburger Produzenten Paul Thiltges.
Weitere Preise
Seit 1998 wird der SR/ZDF-Drehbuchpreis im Rahmen des Filmfestivals vergeben. Er fördert die Arbeit von Drehbuchautoren/innen im Nachwuchsbereich und ist mit 13.000 Euro dotiert. Die Mitglieder der Drehbuchpreis-Jury sind: der Schauspieler und Gewinner des Drehbuchpreises 2004 für den Film „Muxmäuschenstill“ Jan Henrik Stahlberg, Annette Kührmeyer, die Leiterin der Programmgruppe „Künstlerisches Wort“ beim SR2 Kulturradio, und Daniel Blum, Redakteur beim ZDF-„Das kleine Fernsehspiel“.
Seit 1985 gibt es den INTERFILM-Preis. INTERFILM ist das internationale Netzwerk kirchlicher Filmarbeit. Ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro wird vom Förderverein „Projekt Johanneskirche e.V.“ vergeben.
Zum ersten Mal wird der Filmmusikpreis der Saarland Medien GmbH durch eine eigene Filmmusik-Jury vergeben, in der Prof. Thomas Duis, der Direktor der Hochschule für Musik Saar, und Dieter Schleip, der Filmmusikpreis-Gewinner des vergangenen Jahres, tagen.
Ehrengast Michael Gwisdek
Die meisten der Regisseur/innen der Wettbewerbsfilme werden in der saarländischen Hauptstadt erwartet sowie viele der Darsteller/innen. Michael Gwisdek ist der Ehrengast beim 31. Filmfestival Max Ophüls Preis. Der deutsche Schauspieler hat in über 70 Kino- und Fernsehfilmen mitgewirkt und sein breites Spektrum unter Beweis gestellt, sei es als schrulliger Charakter, als hinreißender Komödiant oder ernster Melancholiker. Sechs Filme mit ihm stehen auf dem Programm: „Olle Henry“ (1983) von Ulrich Weiß, „Der Tangospieler“ (1991) von Roland Gräf, „Wachtmeister Zumbühl“ (1994) von Urs Odermatt, und Gwisdeks drei Regiearbeiten „Treffen in Travers“ (1988), „Abschied von Agnes“ (1994) und „Das Mambospiel“ (1998). Er war u. a. mit Corinna Harfouch verheiratet und wird in Saarbrücken einige seiner Filme selbst vorstellen. Alle weiteren Informationen findet man auf der Internetseite des Festivals www.max-ophuels-preis.de. › CH.S.

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