Mar 13 2012

Ode an die Filmschaffenden

Published by at 18:13 under Deutsch,Filmprais

SOURCE: http://www.journal.lu

Ein Rückblick auf die feierliche Verleihung des Lëtzebuerger Filmpräis

Am Freitagabend feierte die luxemburgische Filmwelt sich selbst im Chapito des Mondorfer Casinos 2000, u. a. im Beisein von Kulturministerin Octavie Modert, des städtischen Bürgermeisters Xavier Bettel und der europäischen Kommissarin Viviane Reding. Anlass für diesen „Lobgesang“ war die fünfte Vergabe des „Lëtzebuerger Filmpräis“ für die besten Filme der vergangenen zwei Jahre. Gabriel Boisanté moderierte den Abend mit sehr viel Humor und Witz.

Keine größeren Überraschungen

Acht Preise und den Ehrenpreis als bestes junges Talent an Vicky Krieps wurden verliehen. Die erste, von Patricia Lippert erschaffene Stauette, für die es immer noch keinen Namen gibt, wurde von Oscargewinner Jochen Alexander Freydank – 2009 für seinen Kurzfilm „Spielzeugland“ – und Schauspieler André Jung an Govinda Van Maele für seinen Kurzfilm „En Dag am Fräien“ überreicht, sicher einer der besten Filme in der Auswahl. Der italienische Regisseur Enzo d’Alò („La freccia azzura“) überreichte zusammen mit seinem Landsmann und Fotografen Fabrizio Maltese den Preis des besten Animationsfilms an Regisseur Claude Grosch für „Rose et Violet“, den er zusammen mit Luc Otter realisierte, der allerdings am Freitagabend der Verleihung nicht beiwohnen konnte. Die Kostümbildnerin Peggy Würth und der Regisseur Jean-Claude Schlim gaben Jean-Louis Schuller als Gewinner in der Kategorie beste Technische Leistung bekannt; Schuller wurde für seine Arbeiten als Kameramann ausgezeichnet. Die Arte-Journalistin und Jurypräsidentin Marie Labory und Cinémathèque-Direktor Claude Bertemes überreichten zwei artistische Preise. Der Preis, der an den Komponisten André Dziezuk ging, der u. a. die Musik zu „The Road Uphill“ und „Illégal“ komponierte, konnte man noch nachvollziehen, aber einen zweiten für das beste Drehbuch von Maisy Hausemer und Paul Scheuer für ihren Film „D’Symmetrie vum Päiperlek“ war nicht unbedingt nachvollziehbar.

Verdiente Auszeichnung für „Illégal“

Bernard Michaux ging in seiner Laudatio auf die ersten Fußstapfen von Vicky Krieps in der Filmwelt ein, ehe die sichtlich gerührte Schauspielerin den Preis in Empfang nahm. Die zwei Damen des Discovery Filmfestivals, Gladys Lazareff und Françoise Lentz, übergaben einen weiteren Preis an Jean-Louis Schuller für seine Dokumentation „High/Low“, die er gemeinsam mit Sam Blair realisiert hat.

Weil Schuller bereits einen Preis erhalten hatte, sorgte diese Wahl für Diskussionen, da der Film nicht in Luxemburg spielt und möglicherweise bessere Dokumentarfilme nominiert waren. Roberto Olla von Eurimages und Film-Fund-Direktor Guy Daleiden proklamierten „Illégal“ von Olivier Masset-Depasse zum Gewinner in der Kategorie beste Co-Produktion, ein Preis, der sicher verdient war. Zu guter Letzt überreichten die Minister François Biltgen und Octavie Modert den Hauptpreis – bester luxemburgischer Film – , an Beryl Koltz für „Hot Hot Hot“, eine Wahl, die angesichts der nominierten Filme nicht sonderlich schwer gefallen sein dürfte.

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Ein Rückblick auf die feierliche Verleihung des Lëtzebuerger Filmpräis

Am Freitagabend feierte die luxemburgische Filmwelt sich selbst im Chapito des Mondorfer Casinos 2000, u. a. im Beisein von Kulturministerin Octavie Modert, des städtischen Bürgermeisters Xavier Bettel und der europäischen Kommissarin Viviane Reding. Anlass für diesen „Lobgesang“ war die fünfte Vergabe des „Lëtzebuerger Filmpräis“ für die besten Filme der vergangenen zwei Jahre. Gabriel Boisanté moderierte den Abend mit sehr viel Humor und Witz.

Keine größeren Überraschungen

Acht Preise und den Ehrenpreis als bestes junges Talent an Vicky Krieps wurden verliehen. Die erste, von Patricia Lippert erschaffene Stauette, für die es immer noch keinen Namen gibt, wurde von Oscargewinner Jochen Alexander Freydank – 2009 für seinen Kurzfilm „Spielzeugland“ – und Schauspieler André Jung an Govinda Van Maele für seinen Kurzfilm „En Dag am Fräien“ überreicht, sicher einer der besten Filme in der Auswahl. Der italienische Regisseur Enzo d’Alò („La freccia azzura“) überreichte zusammen mit seinem Landsmann und Fotografen Fabrizio Maltese den Preis des besten Animationsfilms an Regisseur Claude Grosch für „Rose et Violet“, den er zusammen mit Luc Otter realisierte, der allerdings am Freitagabend der Verleihung nicht beiwohnen konnte. Die Kostümbildnerin Peggy Würth und der Regisseur Jean-Claude Schlim gaben Jean-Louis Schuller als Gewinner in der Kategorie beste Technische Leistung bekannt; Schuller wurde für seine Arbeiten als Kameramann ausgezeichnet. Die Arte-Journalistin und Jurypräsidentin Marie Labory und Cinémathèque-Direktor Claude Bertemes überreichten zwei artistische Preise. Der Preis, der an den Komponisten André Dziezuk ging, der u. a. die Musik zu „The Road Uphill“ und „Illégal“ komponierte, konnte man noch nachvollziehen, aber einen zweiten für das beste Drehbuch von Maisy Hausemer und Paul Scheuer für ihren Film „D’Symmetrie vum Päiperlek“ war nicht unbedingt nachvollziehbar.

Verdiente Auszeichnung für „Illégal“

Bernard Michaux ging in seiner Laudatio auf die ersten Fußstapfen von Vicky Krieps in der Filmwelt ein, ehe die sichtlich gerührte Schauspielerin den Preis in Empfang nahm. Die zwei Damen des Discovery Filmfestivals, Gladys Lazareff und Françoise Lentz, übergaben einen weiteren Preis an Jean-Louis Schuller für seine Dokumentation „High/Low“, die er gemeinsam mit Sam Blair realisiert hat.

Weil Schuller bereits einen Preis erhalten hatte, sorgte diese Wahl für Diskussionen, da der Film nicht in Luxemburg spielt und möglicherweise bessere Dokumentarfilme nominiert waren. Roberto Olla von Eurimages und Film-Fund-Direktor Guy Daleiden proklamierten „Illégal“ von Olivier Masset-Depasse zum Gewinner in der Kategorie beste Co-Produktion, ein Preis, der sicher verdient war. Zu guter Letzt überreichten die Minister François Biltgen und Octavie Modert den Hauptpreis – bester luxemburgischer Film – , an Beryl Koltz für „Hot Hot Hot“, eine Wahl, die angesichts der nominierten Filme nicht sonderlich schwer gefallen sein dürfte.

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