Mar 11 2012

Schweißtreibende Filmparty unter dem Zeltdach

Published by at 01:10 under Deutsch,Filmprais

SOURCE: http://www.journal.lu

Am gestrigen Abend war die gesamte luxemburgische Filmwelt zu Gast in Mondorf, wo im neuen Chapito des Casino 2000 die fünfte Ausgabe des „Lëtzebuerger Filmpräis“ stattfand. Dem Organisationskomitee gehörten dieses Jahr folgende Mitglieder an: Guy Daleiden und Françoise Lentz von Film Fund, Paul Thiltges der „Union luxembourgeoise de laproduction audiovisuelle“, Karin Schockweiler vom Mediadesk Luxembourg, Viviane Thill von Centre National de l’Audiovisuel, Christophe Wagner von der „Association luxembourgeoise des réalisateurs et scénaristes“ und Peggy Wurth von der „Association luxembourgeoise des techniciens de l’audiovisuel“. 2012 hatten die Filmemacher und Produzenten die Gelegenheit, in sieben Kategorien Preise einzuheimsen.

Doppelte Freude für Schuller

Für die siebenköpfige Jury war es keineswegs ein leichtes Unterfangen, die Sieger der einzelnen Kategorien auszumachen, da in den vergangenen gut zwei Jahren hochwertige filmische Werke mit luxemburgischer Beteiligung das Licht der Welt erblickt haben. So war es für die Kritiker und das Kinopublikum im Vorfeld der Veranstaltung kein einfaches Unterfangen, sich auf je einen Favoriten pro Kategorie festzulegen. Die Regisseurin Beryl Koltz nahm gestern Abend den Filmpreis für den besten luxemburgischen Film in Empfang: „HotHotHot“, ein Film über einen Saunameister, war nicht nur ein Box-Office-Erfolg, sondern konnte auch bei der Jury punkten. „Filmreakter“-Mitgründer Govinda van Maele siegte in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ mit „En Dag am Fräien“. Im „Journal“-Interview (siehe unsere Freitagausgabe) hatte er erklärt, dass er viel Energie in sein Projekt gesteckt hatte. Gleich zwei Auszeichnungen gingen an Jean- Louis Schuller, der zuletzt eine Dokumentation über die Schleck-Brüder realisiert hat: Für „High Low“ wurden er und Ko-Regisseur Sam Blair in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ geehrt: darüber hinaus erhielt er für seine Arbeit als Kameramann den Preis für die „Beste Technische Leistung“. Den „Filmpräis“ für die „Beste Künstlerische Leistung“ teilt sich der Komponist André Dziezuk mit Maisy Hausemer und Paul Scheuer, die beide den „Präis“ für das Drehbuch zu „D’Symmetrie vum Päiperlek“ bekamen. Die Jury unterstrich die literarische Qualität des Drehbuches, die Vielfalt und Poesie der Dialoge sowie die gelungene Verknüpfung multipler Realitäten. In der Kategorie „Koproduktion“ wurde Filmemacher Olivier Masset-Depasse für die Iris-Koproduktion „Illégal“ geehrt. Die Wahl des besten Animationsfilms gewannen die beiden Regisseure Claude Grosch und Luc Otter mit „Rose et Violet . Im Vorfeld der Preisverleihung war Vicky Krieps bereits der „Prix du Jeune Espoir“ zuerkannt worden. ‹

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Am gestrigen Abend war die gesamte luxemburgische Filmwelt zu Gast in Mondorf, wo im neuen Chapito des Casino 2000 die fünfte Ausgabe des „Lëtzebuerger Filmpräis“ stattfand. Dem Organisationskomitee gehörten dieses Jahr folgende Mitglieder an: Guy Daleiden und Françoise Lentz von Film Fund, Paul Thiltges der „Union luxembourgeoise de laproduction audiovisuelle“, Karin Schockweiler vom Mediadesk Luxembourg, Viviane Thill von Centre National de l’Audiovisuel, Christophe Wagner von der „Association luxembourgeoise des réalisateurs et scénaristes“ und Peggy Wurth von der „Association luxembourgeoise des techniciens de l’audiovisuel“. 2012 hatten die Filmemacher und Produzenten die Gelegenheit, in sieben Kategorien Preise einzuheimsen.

Doppelte Freude für Schuller

Für die siebenköpfige Jury war es keineswegs ein leichtes Unterfangen, die Sieger der einzelnen Kategorien auszumachen, da in den vergangenen gut zwei Jahren hochwertige filmische Werke mit luxemburgischer Beteiligung das Licht der Welt erblickt haben. So war es für die Kritiker und das Kinopublikum im Vorfeld der Veranstaltung kein einfaches Unterfangen, sich auf je einen Favoriten pro Kategorie festzulegen. Die Regisseurin Beryl Koltz nahm gestern Abend den Filmpreis für den besten luxemburgischen Film in Empfang: „HotHotHot“, ein Film über einen Saunameister, war nicht nur ein Box-Office-Erfolg, sondern konnte auch bei der Jury punkten. „Filmreakter“-Mitgründer Govinda van Maele siegte in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ mit „En Dag am Fräien“. Im „Journal“-Interview (siehe unsere Freitagausgabe) hatte er erklärt, dass er viel Energie in sein Projekt gesteckt hatte. Gleich zwei Auszeichnungen gingen an Jean- Louis Schuller, der zuletzt eine Dokumentation über die Schleck-Brüder realisiert hat: Für „High Low“ wurden er und Ko-Regisseur Sam Blair in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ geehrt: darüber hinaus erhielt er für seine Arbeit als Kameramann den Preis für die „Beste Technische Leistung“. Den „Filmpräis“ für die „Beste Künstlerische Leistung“ teilt sich der Komponist André Dziezuk mit Maisy Hausemer und Paul Scheuer, die beide den „Präis“ für das Drehbuch zu „D’Symmetrie vum Päiperlek“ bekamen. Die Jury unterstrich die literarische Qualität des Drehbuches, die Vielfalt und Poesie der Dialoge sowie die gelungene Verknüpfung multipler Realitäten. In der Kategorie „Koproduktion“ wurde Filmemacher Olivier Masset-Depasse für die Iris-Koproduktion „Illégal“ geehrt. Die Wahl des besten Animationsfilms gewannen die beiden Regisseure Claude Grosch und Luc Otter mit „Rose et Violet . Im Vorfeld der Preisverleihung war Vicky Krieps bereits der „Prix du Jeune Espoir“ zuerkannt worden. ‹

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