Jul 22 2010

15.000 Stunden Film

Published by at 01:14 under Articles,Deutsch,Industry

SOURCE: www.journal.lu

Im Rahmen einer ausgedehnten Führung besichtigten Mitglieder der beiden Kammer-Ausschüsse für Kultur sowie für Kommunikation, Medien, Forschung und Hochschulbildung zusammen mit der Kulturministerin kürzlich das Düdelinger Centre national de l’audiovisuel (cna).

Besonders beeindruckte dabei der hohe konservatorische Aufwand, der dort im Filmarchiv betrieben wird, um private (8mm), semiprofessionelle (16 mm) sowie 32 Millimeter breite Kino- oder gar Cinémascope-Filmstreifen der Nachwelt zu erhalten. Doch ehe die je nach Entstehungszeitraum auf Acetat, Zelluloid oder Polyester gebannten Bewegtbilder in penibel etikettierten Aluminiumdosen bei 6 bis 9° C und 30 bis 40 % Luftfeuchte gelagert werden, durchlaufen die Streifen eine von höchster handwerklicher Sorgfalt geprägte Restauration. Dabei werden alte Klebereste entfern, schadhafte Stellen unter die Lupe genommen, Sequenzen neu zusammengesetzt und das historische Material digital remastert, denn selbst wenn die Analogversion unter idealen klimatischen Konditionen konserviert wird, liegt die maximale Lebensdauer der Filme je nach Alter und vormaligem Erhaltungszustand nur zwischen 20 und 150 Jahren.

Der größte Teil der gut 35.000 im CNA archivierten Video- und Filmaufnahmen mit rund 15.000 Stunden Gesamtlaufzeit ist bereits digitalisiert. Am Rest und an den durch TV- und Kinofilmarchivierung wie auch durch Überlassung privater Archive fortlaufend eintreffenden Neuzugängen wird gearbeitet.

Zu den 15.000 Filmstunden gesellen sich 8.000 Stunden Tonaufnahmen in gut 13.000 Einzeldokumenten und über 400.000 Fotografien, die gemäß Regierungsplan nach und nach digitalisiert werden. Zusammen mit 3.000 entleihbaren DVDs, über 1.000 Leih-CDs und 5.000 Fachbüchern genug Dokumente, um damit laut CNA-Direktor Jean Back 230.000 Fußballfelder zu bedecken – wenn jedes Einzeldokument nur so groß wäre wie ein einziges Karo in einem Rechenheft!

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SOURCE: www.journal.lu

Im Rahmen einer ausgedehnten Führung besichtigten Mitglieder der beiden Kammer-Ausschüsse für Kultur sowie für Kommunikation, Medien, Forschung und Hochschulbildung zusammen mit der Kulturministerin kürzlich das Düdelinger Centre national de l’audiovisuel (cna).

Besonders beeindruckte dabei der hohe konservatorische Aufwand, der dort im Filmarchiv betrieben wird, um private (8mm), semiprofessionelle (16 mm) sowie 32 Millimeter breite Kino- oder gar Cinémascope-Filmstreifen der Nachwelt zu erhalten. Doch ehe die je nach Entstehungszeitraum auf Acetat, Zelluloid oder Polyester gebannten Bewegtbilder in penibel etikettierten Aluminiumdosen bei 6 bis 9° C und 30 bis 40 % Luftfeuchte gelagert werden, durchlaufen die Streifen eine von höchster handwerklicher Sorgfalt geprägte Restauration. Dabei werden alte Klebereste entfern, schadhafte Stellen unter die Lupe genommen, Sequenzen neu zusammengesetzt und das historische Material digital remastert, denn selbst wenn die Analogversion unter idealen klimatischen Konditionen konserviert wird, liegt die maximale Lebensdauer der Filme je nach Alter und vormaligem Erhaltungszustand nur zwischen 20 und 150 Jahren.

Der größte Teil der gut 35.000 im CNA archivierten Video- und Filmaufnahmen mit rund 15.000 Stunden Gesamtlaufzeit ist bereits digitalisiert. Am Rest und an den durch TV- und Kinofilmarchivierung wie auch durch Überlassung privater Archive fortlaufend eintreffenden Neuzugängen wird gearbeitet.

Zu den 15.000 Filmstunden gesellen sich 8.000 Stunden Tonaufnahmen in gut 13.000 Einzeldokumenten und über 400.000 Fotografien, die gemäß Regierungsplan nach und nach digitalisiert werden. Zusammen mit 3.000 entleihbaren DVDs, über 1.000 Leih-CDs und 5.000 Fachbüchern genug Dokumente, um damit laut CNA-Direktor Jean Back 230.000 Fußballfelder zu bedecken – wenn jedes Einzeldokument nur so groß wäre wie ein einziges Karo in einem Rechenheft!

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2 responses so far

2 Responses to “15.000 Stunden Film”

  1. Smarty Pantson 22 Jul 2010 at 12:50

    32mm?

  2. heheon 22 Jul 2010 at 19:51

    de georges!

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