May 06 2009

Direktor Guy Daleiden im Gespräch

Published by at 08:55 under Industry

source: http://www.journal.lu – Simone Molitor
Direktor Guy Daleiden im Gespräch – Luxemburger Filmfonds zum 7. Mal mit Pavillon bei den Filmfestspielen in Cannes
„Luxemburg hat sich längst einen Namen gemacht“

Lëtzebuerger Journal: Eine Neuausrichtung der Filmförderung wurde bekanntlich vor knapp zwei Jahren gesetzlich festgehalten. Sicherlich hat dies zu einem Aufschwung der Luxemburger Filmbranche beigetragen?

 
Guy Daleiden: Durch das Gesetz wurde die Produktion angekurbelt: es werden wieder mehr Projekte eingereicht, was letztendlich zu einer Steigerung der Produktivität beiträgt. In den vergangenen Jahren wurden mehr Produktionen von luxemburgischen Regisseuren mit luxemburgischen Schauspielern und unter der Beteiligung Luxemburger Techniker realisiert, denn je.
„Produktionen von bleibendem soziokulturellen Wert“

L.J.: Welche Projekte werden unterstützt, d.h. welche Kriterien gilt es zu erfüllen, um in den Genuss finanzieller Zuschüsse zu kommen?
G.D.: In diesem Jahr stehen uns 6,5 Millionen Euro Budget zur Verfügung, wovon 5 Millionen direkt in die Filmproduktion fließen. Über die indirekten Hilfen, also Filmzertifikate, kommen wir noch einmal auf ein Netto von rund 12 Millionen Euro, die der Staat beisteuert. Unterstützt wird eigentlich alles, vom Kurzfilm oder Dokumentarfilm bis hin zum Spielfilm, sowie Animation. Bedingungen sind, dass es sich um professionelle Produktionen von bleibendem soziokulturellen Wert handelt, Budget und Finanzierung müssen realistisch und nachvollziehbar sein. Außerdem muss das Projekt von einer anerkannten luxemburgischen Produktionsgesellschaft umgesetzt werden und der Entwicklung der nationalen Filmindustrie nutzen.

L.J.: Gibt es ein bestimmtes Filmgenre, das derzeit im Großherzogtum boomt?
G.D.: Im Augenblick läuft der Bereich Animation besonders gut. Auch Spielfilme werden momentan gerne produziert. Daneben haben aber auch die Kurzfilme einen Aufschwung erlebt. Vor allem junge Talente wählen dieses Format häufig, um sich im Filmbereich zu versuchen und auf sich aufmerksam zu machen.
L.J.: Nun geht es beim Filmfonds nicht nur um die Verteilung von Fördergeldern, sondern auch um die Vermarktung im Ausland. Ein wichtiges Rendez-vous ist deshalb seit Jahren das Filmfestival in Cannes…
G.D.: Genau, wir vertreten Luxemburg dieses Jahr bereits zum 7. Mal in Cannes mit einem eigenen Pavillon im „Village international“. Sinn und Zweck des Festivals lassen sich aber nicht darauf beschränken, Filme vorzuführen oder Preise zu überreichen, das wird häufig vergessen.
Nein, wesentlicher Bestandteil des Festivals ist der „Marché du Film“ mit zahlreichen Ständen und Pavillons zwecks Vermarktung der teilnehmenden Länder und Gesellschaften. Produktionsfirmen versuchen dort ihre Filme zu verkaufen, Vertreiber kaufen ein. Im „Village international“ „verkaufen“ wir unser Kino. Luxemburger Filme werden dort ebenso bekannt gemacht wie Produktionsgesellschaften.
„Die Vermarktung unseres Kinos ist das Wichtigste“
Wichtige Termine mit Journalisten und internationalen Gesellschaften stehen an und auchKommunikationsminister Jean-Louis Schiltz nutzt die Gelegenheit, sich mit den luxemburgischen Filmschaffenden auszutauschen, eine Bilanz zu ziehen und ein offenes Ohr für etwaige Probleme zu haben. Es bietet sich die Möglichkeit die Zusammenarbeit mit anderen Filmschaffenden und Partnern zu vertiefen. U.a. laden wir im Rahmen eines „Petit déjeuner de la coproduction francophone“ sozusagen zu einer informationellen Tasse Kaffee ein.
Unser Stand soll folglich eine Art Begegnungsstätte sein, für all jene, die etwas mit der Filmbranche zu tun haben, um Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen, Beziehungen zu vertiefen usw. Während dieses Filmmarkts werden auch fünf Luxemburger Produktionen gezeigt („Räuberinnen“ von PTD, „Tausend Ozeane“ und „Réfractaire“ von Iris Prod, sowie „Verso“ und „Carré Blanc“ von Tarantula). Natürlich geht es darum, Abnehmer und Vertreiber für diese Produkte zu finden. Zum vierten Mal ermöglichen wir überdies drei jungen einheimischen Talenten die Teilnahme am Festival, um mit der Filmwelt in Kontakt zu treten und reinzuschnuppern.
L.J.: Luxemburg als Produktionsstätte hat sich demnach bereits einen Namen gemacht?
G.D.: Wir haben in diesem Jahr zwei Filme in der offiziellen Auswahl, kommen also in gewisser Weise groß raus. Zum einen ist das der Animationsfilm „Panique au Village“, zum anderen der Spielfilm „Ne te retourne pas“, der vor allem wegen seiner beiden bekannten Darstellerinnen Monica Bellucci und Sophie Marceau für Aufsehen sorgen dürfte. Beide Filme wurden praktisch ganz im Großherzogtum realisiert. Es wird auch jedes Jahr in Cannes ein luxemburgischer Abend organisiert, an dem der Kommunikationsminister teilnimmt.
„Qualität aufinternationalem Niveau“
L.J.: Die Produktion wurde angekurbelt, hat sich auch ein Qualitätssprung bemerkbar gemacht?
G.D.: Da muss man weiter zurück blicken. Vor 20 Jahren steckte das Kino hierzulande noch in den Kinderschuhen. Die damaligen Produzenten mussten mit sehr wenig Geld zurecht kommen, trotzdem viel Engagement und Willen zeigen. Durch die staatlichen Beihilfen konnte sich die nationale Filmbranche entwickeln. Die Lage hat sich extrem verbessert, die Qualität ist mittlerweile auf internationalem Niveau, durchaus vergleichbar mit anderen Ländern. Wenn dem nicht so wäre, hätten wir es mit unseren Filmen gar nicht erst in die internationale Auswahl nach Cannes geschafft. Wenn der nationale Sektor nicht professionell wäre, würde auch kaum jemand mit uns zusammen arbeiten wollen. Große Namen wie Bellucci und Marceau zeigen aber, dass hier professionell gearbeitet wird. Auch das Ansehen unserer Techniker hat sich gesteigert. Wenn wir keine internationalenStandards erfüllen würden, würde uns auch niemand berücksichtigen.
L.J.: Und wie sieht’s mit der Anerkennung seitens des luxemburgischen Publikums aus?
G.D.: Nun, Filme von Andy Bausch beispielsweise sind gut besucht in Luxemburg, hingegen große Koproduktionen mit Großbritannien oder Frankreich etwa, ziehen ein kleineres Publikum an, obwohl diese Filme auf internationalen Festivals häufig Preise einheimsen und von sich Reden machen. Die Situation ist schwierig, französische Filme sind in Luxemburg nicht der Publikumsrenner und angesichts der Omnipräsenz amerikanischer Filme, so genannter Blockbuster, ist es natürlich noch schwieriger ein Publikum anzuziehen und für anspruchsvollere Filme zu interessieren, außer natürlich es wirken Luxemburger Schauspieler mit, mit denen sich der Zuschauer sozusagen identifizieren kann.
L.J.: Eine wesentliche Änderung wird es diesbezüglich dann wohl in Zukunft nicht geben?
G.D.: Ich gehe nicht davon aus. Die Rolle des Filmfonds ist es jedoch, der heimischen Filmbranche zu einer noch größeren Visibilität zu verhelfen, die Vermarktung nach außen hin voran zu treiben, Produktionen zu unterstützen und zu begleiten, und eben das europäische Kino dahin gehend zu unterstützen, dass es sich neben dem amerikanischen Markt behaupten kann.
› Interview: Simone Molitor
In einer Woche blickt die ganze Filmwelt wieder nach Cannes, wo vom 13. bis 24. Mai die 62. Auflage der weltweit wohl bedeutendsten Filmfestspiele stattfindet. Schauspieler und Regisseure, Stars und Sternchen verwandeln die kleine Stadt an der Mittelmeerküste für eine kurze Zeit in eine Welt des Glitzers und Glamours. Die Croisette, die Flaniermeile, an der der Palais des Festivals liegt, wird alljährlich zum Laufsteg. Die Filmschaffenden fiebern der Vergabe der Goldenen Palme entgegen, – dem wichtigsten Preis, mit dem der beste Film im Wettbewerb ausgezeichnet wird. Zum 7. Mal bereits ist der Luxemburger „Fonds National de Soutien à la Production Audiovisuelle“ mit einem Pavillon im „Village International“ an der Côte d’Azur vertreten. Das Großherzogtum mischt in diesem Jahr mehr denn je mit, zwei luxemburgische Koproduktionen wurden in die offizielle Auswahl des Festivals aufgenommen, laufen zwar „hors compétition“, unterstreichen aber die Entwicklung und nicht zuletzt die Qualität der nationalen Filmindustrie. Im Vorfeld haben wir uns mit Guy Daleiden, Direktor des Filmfonds, unterhalten.

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Direktor Guy Daleiden im Gespräch – Luxemburger Filmfonds zum 7. Mal mit Pavillon bei den Filmfestspielen in Cannes
„Luxemburg hat sich längst einen Namen gemacht“

Lëtzebuerger Journal: Eine Neuausrichtung der Filmförderung wurde bekanntlich vor knapp zwei Jahren gesetzlich festgehalten. Sicherlich hat dies zu einem Aufschwung der Luxemburger Filmbranche beigetragen?

 
Guy Daleiden: Durch das Gesetz wurde die Produktion angekurbelt: es werden wieder mehr Projekte eingereicht, was letztendlich zu einer Steigerung der Produktivität beiträgt. In den vergangenen Jahren wurden mehr Produktionen von luxemburgischen Regisseuren mit luxemburgischen Schauspielern und unter der Beteiligung Luxemburger Techniker realisiert, denn je.
„Produktionen von bleibendem soziokulturellen Wert“

L.J.: Welche Projekte werden unterstützt, d.h. welche Kriterien gilt es zu erfüllen, um in den Genuss finanzieller Zuschüsse zu kommen?
G.D.: In diesem Jahr stehen uns 6,5 Millionen Euro Budget zur Verfügung, wovon 5 Millionen direkt in die Filmproduktion fließen. Über die indirekten Hilfen, also Filmzertifikate, kommen wir noch einmal auf ein Netto von rund 12 Millionen Euro, die der Staat beisteuert. Unterstützt wird eigentlich alles, vom Kurzfilm oder Dokumentarfilm bis hin zum Spielfilm, sowie Animation. Bedingungen sind, dass es sich um professionelle Produktionen von bleibendem soziokulturellen Wert handelt, Budget und Finanzierung müssen realistisch und nachvollziehbar sein. Außerdem muss das Projekt von einer anerkannten luxemburgischen Produktionsgesellschaft umgesetzt werden und der Entwicklung der nationalen Filmindustrie nutzen.

L.J.: Gibt es ein bestimmtes Filmgenre, das derzeit im Großherzogtum boomt?
G.D.: Im Augenblick läuft der Bereich Animation besonders gut. Auch Spielfilme werden momentan gerne produziert. Daneben haben aber auch die Kurzfilme einen Aufschwung erlebt. Vor allem junge Talente wählen dieses Format häufig, um sich im Filmbereich zu versuchen und auf sich aufmerksam zu machen.
L.J.: Nun geht es beim Filmfonds nicht nur um die Verteilung von Fördergeldern, sondern auch um die Vermarktung im Ausland. Ein wichtiges Rendez-vous ist deshalb seit Jahren das Filmfestival in Cannes…
G.D.: Genau, wir vertreten Luxemburg dieses Jahr bereits zum 7. Mal in Cannes mit einem eigenen Pavillon im „Village international“. Sinn und Zweck des Festivals lassen sich aber nicht darauf beschränken, Filme vorzuführen oder Preise zu überreichen, das wird häufig vergessen.
Nein, wesentlicher Bestandteil des Festivals ist der „Marché du Film“ mit zahlreichen Ständen und Pavillons zwecks Vermarktung der teilnehmenden Länder und Gesellschaften. Produktionsfirmen versuchen dort ihre Filme zu verkaufen, Vertreiber kaufen ein. Im „Village international“ „verkaufen“ wir unser Kino. Luxemburger Filme werden dort ebenso bekannt gemacht wie Produktionsgesellschaften.
„Die Vermarktung unseres Kinos ist das Wichtigste“
Wichtige Termine mit Journalisten und internationalen Gesellschaften stehen an und auchKommunikationsminister Jean-Louis Schiltz nutzt die Gelegenheit, sich mit den luxemburgischen Filmschaffenden auszutauschen, eine Bilanz zu ziehen und ein offenes Ohr für etwaige Probleme zu haben. Es bietet sich die Möglichkeit die Zusammenarbeit mit anderen Filmschaffenden und Partnern zu vertiefen. U.a. laden wir im Rahmen eines „Petit déjeuner de la coproduction francophone“ sozusagen zu einer informationellen Tasse Kaffee ein.
Unser Stand soll folglich eine Art Begegnungsstätte sein, für all jene, die etwas mit der Filmbranche zu tun haben, um Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen, Beziehungen zu vertiefen usw. Während dieses Filmmarkts werden auch fünf Luxemburger Produktionen gezeigt („Räuberinnen“ von PTD, „Tausend Ozeane“ und „Réfractaire“ von Iris Prod, sowie „Verso“ und „Carré Blanc“ von Tarantula). Natürlich geht es darum, Abnehmer und Vertreiber für diese Produkte zu finden. Zum vierten Mal ermöglichen wir überdies drei jungen einheimischen Talenten die Teilnahme am Festival, um mit der Filmwelt in Kontakt zu treten und reinzuschnuppern.
L.J.: Luxemburg als Produktionsstätte hat sich demnach bereits einen Namen gemacht?
G.D.: Wir haben in diesem Jahr zwei Filme in der offiziellen Auswahl, kommen also in gewisser Weise groß raus. Zum einen ist das der Animationsfilm „Panique au Village“, zum anderen der Spielfilm „Ne te retourne pas“, der vor allem wegen seiner beiden bekannten Darstellerinnen Monica Bellucci und Sophie Marceau für Aufsehen sorgen dürfte. Beide Filme wurden praktisch ganz im Großherzogtum realisiert. Es wird auch jedes Jahr in Cannes ein luxemburgischer Abend organisiert, an dem der Kommunikationsminister teilnimmt.
„Qualität aufinternationalem Niveau“
L.J.: Die Produktion wurde angekurbelt, hat sich auch ein Qualitätssprung bemerkbar gemacht?
G.D.: Da muss man weiter zurück blicken. Vor 20 Jahren steckte das Kino hierzulande noch in den Kinderschuhen. Die damaligen Produzenten mussten mit sehr wenig Geld zurecht kommen, trotzdem viel Engagement und Willen zeigen. Durch die staatlichen Beihilfen konnte sich die nationale Filmbranche entwickeln. Die Lage hat sich extrem verbessert, die Qualität ist mittlerweile auf internationalem Niveau, durchaus vergleichbar mit anderen Ländern. Wenn dem nicht so wäre, hätten wir es mit unseren Filmen gar nicht erst in die internationale Auswahl nach Cannes geschafft. Wenn der nationale Sektor nicht professionell wäre, würde auch kaum jemand mit uns zusammen arbeiten wollen. Große Namen wie Bellucci und Marceau zeigen aber, dass hier professionell gearbeitet wird. Auch das Ansehen unserer Techniker hat sich gesteigert. Wenn wir keine internationalenStandards erfüllen würden, würde uns auch niemand berücksichtigen.
L.J.: Und wie sieht’s mit der Anerkennung seitens des luxemburgischen Publikums aus?
G.D.: Nun, Filme von Andy Bausch beispielsweise sind gut besucht in Luxemburg, hingegen große Koproduktionen mit Großbritannien oder Frankreich etwa, ziehen ein kleineres Publikum an, obwohl diese Filme auf internationalen Festivals häufig Preise einheimsen und von sich Reden machen. Die Situation ist schwierig, französische Filme sind in Luxemburg nicht der Publikumsrenner und angesichts der Omnipräsenz amerikanischer Filme, so genannter Blockbuster, ist es natürlich noch schwieriger ein Publikum anzuziehen und für anspruchsvollere Filme zu interessieren, außer natürlich es wirken Luxemburger Schauspieler mit, mit denen sich der Zuschauer sozusagen identifizieren kann.
L.J.: Eine wesentliche Änderung wird es diesbezüglich dann wohl in Zukunft nicht geben?
G.D.: Ich gehe nicht davon aus. Die Rolle des Filmfonds ist es jedoch, der heimischen Filmbranche zu einer noch größeren Visibilität zu verhelfen, die Vermarktung nach außen hin voran zu treiben, Produktionen zu unterstützen und zu begleiten, und eben das europäische Kino dahin gehend zu unterstützen, dass es sich neben dem amerikanischen Markt behaupten kann.
› Interview: Simone Molitor
In einer Woche blickt die ganze Filmwelt wieder nach Cannes, wo vom 13. bis 24. Mai die 62. Auflage der weltweit wohl bedeutendsten Filmfestspiele stattfindet. Schauspieler und Regisseure, Stars und Sternchen verwandeln die kleine Stadt an der Mittelmeerküste für eine kurze Zeit in eine Welt des Glitzers und Glamours. Die Croisette, die Flaniermeile, an der der Palais des Festivals liegt, wird alljährlich zum Laufsteg. Die Filmschaffenden fiebern der Vergabe der Goldenen Palme entgegen, – dem wichtigsten Preis, mit dem der beste Film im Wettbewerb ausgezeichnet wird. Zum 7. Mal bereits ist der Luxemburger „Fonds National de Soutien à la Production Audiovisuelle“ mit einem Pavillon im „Village International“ an der Côte d’Azur vertreten. Das Großherzogtum mischt in diesem Jahr mehr denn je mit, zwei luxemburgische Koproduktionen wurden in die offizielle Auswahl des Festivals aufgenommen, laufen zwar „hors compétition“, unterstreichen aber die Entwicklung und nicht zuletzt die Qualität der nationalen Filmindustrie. Im Vorfeld haben wir uns mit Guy Daleiden, Direktor des Filmfonds, unterhalten.

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