Jan 07 2015

Ein Jahr im Kino (I)

Published by at 01:36 under Feierblumm,Industry

SOURCE: http://www.journal.lu/article

LUXEMBURG – CHRISTIAN SPIELMANN

455 neue Filme waren 2014 in Luxemburg zu sehen

Seit etlichen Jahren starten jährlich über 400 neue Filme in unseren Kinos: 2013 waren es 478 Filme, 2012 sogar 484, 2011 immerhin noch 464. Im vergangenen Jahr liefen 455 neue Filme in unseren Kinos an. Ausgeschlossen sind wie immer Kurzfilme oder Streifen, die nicht in öffentlichen Vorstellungen projiziert wurden, sowie die Filme der Cinémathèque, mit Ausnahme jener, die im Rahmen des 4. Discovery Zone – Luxembourg City Filmfestival und des 7. CinEast-Festivals liefen.

Viel Europa

Europa dominierte das Kino-Geschehen mit 258 Filmen. Die meisten Streifen kamen jedoch aus Nordamerika: 140 aus den USA und sechs aus Kanada. Da sich im Zeitraum vom 24. September bis 22. November viele Events überschnitten oder nacheinander stattfanden, starteten in 60 Tagen 136 neue Filme in Luxemburg. Im Rahmen der „Halloween Specials“-Veranstaltung waren sechs Filme zu sehen, sechs exklusive Produktionen waren es auch während des brasilianischen Filmfestivals. Im Laufe des italienischen Filmfestivals von Villerupt waren 21 italienische Streifen programmiert. In der „British & Irish Film Season“ liefen elf Filme, im Zyklus „Cinéma du Sud“ drei Filme; sieben konnte man auf dem sonntäglichen „Cine Breakfast“ im „Utopia“ sehen. Während des 7. CinEast Festivals starteten insgesamt 65 Filme, wovon aber nur 39 in dieser Statistik berücksichtigt wurden, da die anderen Streifen außerhalb der in Luxemburg etablierten Kinos und der Cinémathèque liefen. Dieses Pensum schafft niemand, und es ist jedes Jahr das Gleiche, so als wolle niemand sein Festival in eine Neuvorstellungs-ärmere Zeit verlegen!

14 luxemburgische Koproduktionen

Sechs rein luxemburgische Filme liefen 2014, außerdem 14 Koproduktionen. Der beste luxemburgische Spielfilm war das Kriegsdrama „Heemwéi“ von Sacha Bachim, der beste Dokumentarfilm Désirée Nosbuschs Hommage an Fernand Fox. Als die beste Koproduktion haben wir „Les Ames de papier“ von Vincent Lanoo zurück behalten.
Der „Journal“-Filmkritiker sah im vergangenen Jahr 239 neue Filme. Erneut war es kein berauschendes Filmjahr, denn rund 20 Prozent der Filme waren schlecht. Das Highlight des Jahres war „Pride“, der einzige Film, der die Bezeichnung „Meisterwerk“ verdient. Dicht auf den Fersen sind ihm „St. Vincent“, „La prochaine fois je viserais le coeur“, „Hector and the Search for Happiness“, „Honig im Kopf“, „Joe“, „Edge of Tomorrow“, „Fury“, Keeper of the Lost Causes“ und „Dawn of the Planet of the Apes“.
Die schlechtesten Filme waren „Noah“, „Lucy“, „Stromberg der Film“, „Sous les jupes des filles“, „Horrible Bosses 2“, „The Lego Movie“, „Supercondriaque“, „Pompeii“, „Big Sur“ und „A la Vie“.

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LUXEMBURG – CHRISTIAN SPIELMANN

455 neue Filme waren 2014 in Luxemburg zu sehen

Seit etlichen Jahren starten jährlich über 400 neue Filme in unseren Kinos: 2013 waren es 478 Filme, 2012 sogar 484, 2011 immerhin noch 464. Im vergangenen Jahr liefen 455 neue Filme in unseren Kinos an. Ausgeschlossen sind wie immer Kurzfilme oder Streifen, die nicht in öffentlichen Vorstellungen projiziert wurden, sowie die Filme der Cinémathèque, mit Ausnahme jener, die im Rahmen des 4. Discovery Zone – Luxembourg City Filmfestival und des 7. CinEast-Festivals liefen.

Viel Europa

Europa dominierte das Kino-Geschehen mit 258 Filmen. Die meisten Streifen kamen jedoch aus Nordamerika: 140 aus den USA und sechs aus Kanada. Da sich im Zeitraum vom 24. September bis 22. November viele Events überschnitten oder nacheinander stattfanden, starteten in 60 Tagen 136 neue Filme in Luxemburg. Im Rahmen der „Halloween Specials“-Veranstaltung waren sechs Filme zu sehen, sechs exklusive Produktionen waren es auch während des brasilianischen Filmfestivals. Im Laufe des italienischen Filmfestivals von Villerupt waren 21 italienische Streifen programmiert. In der „British & Irish Film Season“ liefen elf Filme, im Zyklus „Cinéma du Sud“ drei Filme; sieben konnte man auf dem sonntäglichen „Cine Breakfast“ im „Utopia“ sehen. Während des 7. CinEast Festivals starteten insgesamt 65 Filme, wovon aber nur 39 in dieser Statistik berücksichtigt wurden, da die anderen Streifen außerhalb der in Luxemburg etablierten Kinos und der Cinémathèque liefen. Dieses Pensum schafft niemand, und es ist jedes Jahr das Gleiche, so als wolle niemand sein Festival in eine Neuvorstellungs-ärmere Zeit verlegen!

14 luxemburgische Koproduktionen

Sechs rein luxemburgische Filme liefen 2014, außerdem 14 Koproduktionen. Der beste luxemburgische Spielfilm war das Kriegsdrama „Heemwéi“ von Sacha Bachim, der beste Dokumentarfilm Désirée Nosbuschs Hommage an Fernand Fox. Als die beste Koproduktion haben wir „Les Ames de papier“ von Vincent Lanoo zurück behalten.
Der „Journal“-Filmkritiker sah im vergangenen Jahr 239 neue Filme. Erneut war es kein berauschendes Filmjahr, denn rund 20 Prozent der Filme waren schlecht. Das Highlight des Jahres war „Pride“, der einzige Film, der die Bezeichnung „Meisterwerk“ verdient. Dicht auf den Fersen sind ihm „St. Vincent“, „La prochaine fois je viserais le coeur“, „Hector and the Search for Happiness“, „Honig im Kopf“, „Joe“, „Edge of Tomorrow“, „Fury“, Keeper of the Lost Causes“ und „Dawn of the Planet of the Apes“.
Die schlechtesten Filme waren „Noah“, „Lucy“, „Stromberg der Film“, „Sous les jupes des filles“, „Horrible Bosses 2“, „The Lego Movie“, „Supercondriaque“, „Pompeii“, „Big Sur“ und „A la Vie“.

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