May 11 2009

Magno Tripudio sur DVD

Published by at 08:43 under Industry

MAINTENANT sur DVD:
Magno Tripudio

Sur les pas de la Procession Dansante d’Echternach
Le documentaire « Magno Tripudio, sur les pas de la Procession Dansante d’Echternach » a été réalisé à l’occasion de la demande de classement de la procession sur la liste du
patrimoine mondial immatériel et moral de l’Unesco.

source: Lëtzebuerger Wort – VON VESNA ANDONOVIC
„Der Mensch hinter dem Mönch“
Mit Georges Fautschs Dokumentarfilm „Unterwegs zur Echternacher Springprozession“

Am 26. September vergangenen Jahres reichte Luxemburg seinen Antrag zur Aufnahme der Echternacher Springprozession auf die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes
ein. Im Rahmen dieser Kandidatur erstellte Regisseur Georges Fautsch einen Dokumentarfilm, dessen Langfassung heute Abend einem ausgewählten Publikum vorgestellt wird.
Mit „Magno Tripudio – Unterwegs zur Echternacher Springprozession“ begibt sich der Zuschauer auf eine interessante und informative Zeitreise in die Geschichte des Echternacher Brauches.
Am 17. Oktober 2003 verabschiedete die Unesco-Generalkonferenz im Rahmen ihrer 32. Tagung in Paris einstimmig ein Übereinkommen zur Bewahrung des immateriellen
Kulturerbes, für das auch die Echternacher Springprozession ihre Kandidatur im vergangenen Herbst unterbreitete. Neben der Eröffnung eines Informations- und Dokumentationszentrums war eine der anderen Kandidaturauflagen die Ausarbeitung eines kurzen Films, der die betreffende Tanztradition illustriert. Aus einem in 26 Minuten
und fünf Sprachversionen die Geschichte des Echternacher Brauches nachzeichnenden Film hat der Diekircher Filmemacher Georges Fautsch – der seine ersten Erfahrungen
hinter der Kamera Anfang der 80er-Jahre in der von ihm mitbegründeten AFO und deren Produktionen wie „Congé fir e Mord“, „Mum Sweet Mum“ oder „Dammentour“
gesammelt hat – dann die im Rahmen des Antrags erforderte Vier-Minuten-Fassung – „sozusagen als Trailer oder Teaser“ meint Fautsch – zusammengeschnitten.
Bildhaftigkeit „Als Ausgangspunkt habe ich einfach all das genommen, was ich nicht in meinem Film haben wollte“, erklärt Geoges Fautsch.

Und das sei eine halbe Stunde lang Bilder
von Menschen, die springen,
gewesen – denn schnell wäre dies
für den Zuschauer langweilig geworden,
führt der Filmemacher
weiter aus.
In über 40 Stunden, dank sechs
Kameramännern 2007 und 2008
selbst gefilmtem Material und
einem guten Dutzend historischer

Dokumentarfilme – die bis ins Jahr
1907 zurückreichen – aus den Beständen
des Düdelinger Centre national
de l’audiovisuel stand dem
Regisseur das nötige Grundmaterial
für seinen Film zur Verfügung.
Wie aus zahlreichen historischen
Dokumentationen bekannt,
greift auch Fautsch in seinem Film
auf nachgespielte Szenen zurück,
um dem Zuschauer Willibrords
Zeit näherzubringen. „Solche Szenen
erklären auf simple Weise, was
man sonst nur schwierig erklären
kann“, so der Filmemacher. Zusätzlich
hierzu greift Fautsch ebenfalls
in seinem teils rasanten Schnitt auf
die Aneinanderreihung von Bildserien
von Hüten, Stäben oder Füßen
zurück. „Serien ermöglichen es, die
Vielfalt bildlich zu zeigen und darzustellen“,
so der Regisseur.

„Was mich jedoch grundlegend
interessiert hat, ist, Willibord eine
gewisse Bildhaftigkeit zu verleihen,
indem ich den Menschen hinter
dem Mönch und seinem Mythos
zeige“, bekräftigt der Filmemacher.
Die Rolle besagter Figur übernimmt
dann „Heim ins Reich“-Regisseur
Claude Lahr, dessen kantiges
Gesicht große Ähnlichkeit mit
einer mittelalterlichen Darstellung
des Heiligen habe, so Fautsch
weiter.
Sind manche Details, wie beispielsweise
Willibrords blau gefärbte
Augenlider, für heutige Zuschauer
erstaunlich, so fußen sie
jedoch auf historischen Quellen.
„Historisches Wissen ist zusätzlich
bereichernd, jedoch nicht zwingend
notwendig, um den Film zu
verstehen“, meint Fautsch, der erläutert,
dass die Dokumentation sogar
gänzlich ohne Off-Kommentare
auskommen könnte, was dem Zuschauer
ermöglichen würde, jederzeit
in den Film einzutreten.
„Die Echternacher Springprozession
ist ein Ein-Tages-Kunstwerk,
dessen Form sich selbst jedes
Jahr neu erfindet“, erklärt Regisseur
Georges Fautsch. Genau
deshalb würde er seinen Film auch
eher als Kaleidoskop oder visuelle
„Kollage“ von Information aus unterschiedlichsten
nationalen und
internationalen Quellen bezeichnen
denn als Dokumentation, so
der Regisseur. Für den Zuschauer
spannend ist beides alle Mal …

DOSSIER DE PRESSE:

Il se forme à l’ombre de la basilique, il sort par le portail étroit de la
cour du lycée, il se met en route, ce grand serpent, ce vingt-quatremille-
pattes et va danser et sauter pendant quatre heures à travers
les ruelles d’Echternach.
En jouant avec les différentes facettes, contemporaines et historiques,
le film amène le spectateur à reconstruire lui-même sa propre
vision de la procession dansante d’Echternach.
Des images d’archives, les premières datant de 1907, d’autres des
années 20 jusqu’aux années 70, viennent compléter la vue kaléidoscopique.
Le moine et évêque irlandais Willibrord est à l’origine de la procession.
Les reconstitutions l’observent au cours de ses missions de
christianisation, auprès de la pierre percée et du menhir transformé
en croix, en tant que guérisseur et protecteur des enfants, au monastère
à Echternach.
Les légendes des danseurs maudits de Kölbigk, de Waxweiler et la
légende du joueur de violon Veith, tentent d’expliquer l’origine des
processions qui, dès le Moyen Age, se dirigent vers Echternach.
La procession dansante est un événement visuel bigarré mais aussi
une composition sonore avec une infinité de sons, de bruits, d’échos
de voix, de résonances, de sonorités et de vibrations.
Le film Magno Tripudio écoute :
– les prières des toutes premières processions moyenâgeuses qui se
dirigent, dans d’obscures forêts, vers la tombe de Saint Willibrord.
– les hommes qui psalmodient, sur un air monotone et répétitif, de
façon incantatoire, les mérites du Saint.
– les cacophonies des 45 groupes de musique qui jouent à tour de
rôle la même mélodie, une polka. Elle persistera encore longtemps
dans nos oreilles.
– les pas des danseurs, sur le pavé, retentissant depuis des siècles
dans les ruelles d’Echternach ; la façon austère et bien réglée des
Epternaciens, la façon des «saints danseurs» de Prüm et de Waxweiler,
la façon des danseurs de la cathédrale d’Utrecht, celle des danseurs
d’Eisden ou celle des groupes de danseurs individuels.
– les eaux des sources venant du plateau de Ferschweiler, qui
s’écoulent vers la source de Saint Willibrord à Echternach et qui se
mêlent au va-et-vient de la foule des danseurs.
La masse des danseurs de la procession se transforme en fluide
ondulant, en flux et reflux, en jeux de lumières, en reflets de toutes
les couleurs.
Georges Fautsch 2009

Willibrord Claude LAHR
Curé Ruprecht Luc FEIT
Moines Thorsten KAISER, Mike LEITZ
Prieur Klaus MEYER
Fillette celte Alana BIRSENS
Prêtresse Dunja KLIMKEIT
Directeur de la photographie Carlo THIEL
Images Daniel BONMARIAGE
Graham JOHNSTON
Wolfgang WESEMANN
Philippe LUSSAGNET
Ken FITZKE
Ingénieur du son Carlo THOSS
Décors Paul Biwer
Maquillage Sylvie WALISCH
Emma TORVIC
Chef Costumière Uli SIMON
Montage Thierry FABER
Mixage Michel SCHILLINGS
Etalonnage Raoul NADALET
Musique LINGO – Marc MERGEN
Paul BREISCH
Ensemble grégorien AD COR ALTUM
Textes François Guillaume

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MAINTENANT sur DVD:
Magno Tripudio

Sur les pas de la Procession Dansante d’Echternach
Le documentaire « Magno Tripudio, sur les pas de la Procession Dansante d’Echternach » a été réalisé à l’occasion de la demande de classement de la procession sur la liste du
patrimoine mondial immatériel et moral de l’Unesco.

source: Lëtzebuerger Wort – VON VESNA ANDONOVIC
„Der Mensch hinter dem Mönch“
Mit Georges Fautschs Dokumentarfilm „Unterwegs zur Echternacher Springprozession“

Am 26. September vergangenen Jahres reichte Luxemburg seinen Antrag zur Aufnahme der Echternacher Springprozession auf die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes
ein. Im Rahmen dieser Kandidatur erstellte Regisseur Georges Fautsch einen Dokumentarfilm, dessen Langfassung heute Abend einem ausgewählten Publikum vorgestellt wird.
Mit „Magno Tripudio – Unterwegs zur Echternacher Springprozession“ begibt sich der Zuschauer auf eine interessante und informative Zeitreise in die Geschichte des Echternacher Brauches.
Am 17. Oktober 2003 verabschiedete die Unesco-Generalkonferenz im Rahmen ihrer 32. Tagung in Paris einstimmig ein Übereinkommen zur Bewahrung des immateriellen
Kulturerbes, für das auch die Echternacher Springprozession ihre Kandidatur im vergangenen Herbst unterbreitete. Neben der Eröffnung eines Informations- und Dokumentationszentrums war eine der anderen Kandidaturauflagen die Ausarbeitung eines kurzen Films, der die betreffende Tanztradition illustriert. Aus einem in 26 Minuten
und fünf Sprachversionen die Geschichte des Echternacher Brauches nachzeichnenden Film hat der Diekircher Filmemacher Georges Fautsch – der seine ersten Erfahrungen
hinter der Kamera Anfang der 80er-Jahre in der von ihm mitbegründeten AFO und deren Produktionen wie „Congé fir e Mord“, „Mum Sweet Mum“ oder „Dammentour“
gesammelt hat – dann die im Rahmen des Antrags erforderte Vier-Minuten-Fassung – „sozusagen als Trailer oder Teaser“ meint Fautsch – zusammengeschnitten.
Bildhaftigkeit „Als Ausgangspunkt habe ich einfach all das genommen, was ich nicht in meinem Film haben wollte“, erklärt Geoges Fautsch.

Und das sei eine halbe Stunde lang Bilder
von Menschen, die springen,
gewesen – denn schnell wäre dies
für den Zuschauer langweilig geworden,
führt der Filmemacher
weiter aus.
In über 40 Stunden, dank sechs
Kameramännern 2007 und 2008
selbst gefilmtem Material und
einem guten Dutzend historischer

Dokumentarfilme – die bis ins Jahr
1907 zurückreichen – aus den Beständen
des Düdelinger Centre national
de l’audiovisuel stand dem
Regisseur das nötige Grundmaterial
für seinen Film zur Verfügung.
Wie aus zahlreichen historischen
Dokumentationen bekannt,
greift auch Fautsch in seinem Film
auf nachgespielte Szenen zurück,
um dem Zuschauer Willibrords
Zeit näherzubringen. „Solche Szenen
erklären auf simple Weise, was
man sonst nur schwierig erklären
kann“, so der Filmemacher. Zusätzlich
hierzu greift Fautsch ebenfalls
in seinem teils rasanten Schnitt auf
die Aneinanderreihung von Bildserien
von Hüten, Stäben oder Füßen
zurück. „Serien ermöglichen es, die
Vielfalt bildlich zu zeigen und darzustellen“,
so der Regisseur.

„Was mich jedoch grundlegend
interessiert hat, ist, Willibord eine
gewisse Bildhaftigkeit zu verleihen,
indem ich den Menschen hinter
dem Mönch und seinem Mythos
zeige“, bekräftigt der Filmemacher.
Die Rolle besagter Figur übernimmt
dann „Heim ins Reich“-Regisseur
Claude Lahr, dessen kantiges
Gesicht große Ähnlichkeit mit
einer mittelalterlichen Darstellung
des Heiligen habe, so Fautsch
weiter.
Sind manche Details, wie beispielsweise
Willibrords blau gefärbte
Augenlider, für heutige Zuschauer
erstaunlich, so fußen sie
jedoch auf historischen Quellen.
„Historisches Wissen ist zusätzlich
bereichernd, jedoch nicht zwingend
notwendig, um den Film zu
verstehen“, meint Fautsch, der erläutert,
dass die Dokumentation sogar
gänzlich ohne Off-Kommentare
auskommen könnte, was dem Zuschauer
ermöglichen würde, jederzeit
in den Film einzutreten.
„Die Echternacher Springprozession
ist ein Ein-Tages-Kunstwerk,
dessen Form sich selbst jedes
Jahr neu erfindet“, erklärt Regisseur
Georges Fautsch. Genau
deshalb würde er seinen Film auch
eher als Kaleidoskop oder visuelle
„Kollage“ von Information aus unterschiedlichsten
nationalen und
internationalen Quellen bezeichnen
denn als Dokumentation, so
der Regisseur. Für den Zuschauer
spannend ist beides alle Mal …

DOSSIER DE PRESSE:

Il se forme à l’ombre de la basilique, il sort par le portail étroit de la
cour du lycée, il se met en route, ce grand serpent, ce vingt-quatremille-
pattes et va danser et sauter pendant quatre heures à travers
les ruelles d’Echternach.
En jouant avec les différentes facettes, contemporaines et historiques,
le film amène le spectateur à reconstruire lui-même sa propre
vision de la procession dansante d’Echternach.
Des images d’archives, les premières datant de 1907, d’autres des
années 20 jusqu’aux années 70, viennent compléter la vue kaléidoscopique.
Le moine et évêque irlandais Willibrord est à l’origine de la procession.
Les reconstitutions l’observent au cours de ses missions de
christianisation, auprès de la pierre percée et du menhir transformé
en croix, en tant que guérisseur et protecteur des enfants, au monastère
à Echternach.
Les légendes des danseurs maudits de Kölbigk, de Waxweiler et la
légende du joueur de violon Veith, tentent d’expliquer l’origine des
processions qui, dès le Moyen Age, se dirigent vers Echternach.
La procession dansante est un événement visuel bigarré mais aussi
une composition sonore avec une infinité de sons, de bruits, d’échos
de voix, de résonances, de sonorités et de vibrations.
Le film Magno Tripudio écoute :
– les prières des toutes premières processions moyenâgeuses qui se
dirigent, dans d’obscures forêts, vers la tombe de Saint Willibrord.
– les hommes qui psalmodient, sur un air monotone et répétitif, de
façon incantatoire, les mérites du Saint.
– les cacophonies des 45 groupes de musique qui jouent à tour de
rôle la même mélodie, une polka. Elle persistera encore longtemps
dans nos oreilles.
– les pas des danseurs, sur le pavé, retentissant depuis des siècles
dans les ruelles d’Echternach ; la façon austère et bien réglée des
Epternaciens, la façon des «saints danseurs» de Prüm et de Waxweiler,
la façon des danseurs de la cathédrale d’Utrecht, celle des danseurs
d’Eisden ou celle des groupes de danseurs individuels.
– les eaux des sources venant du plateau de Ferschweiler, qui
s’écoulent vers la source de Saint Willibrord à Echternach et qui se
mêlent au va-et-vient de la foule des danseurs.
La masse des danseurs de la procession se transforme en fluide
ondulant, en flux et reflux, en jeux de lumières, en reflets de toutes
les couleurs.
Georges Fautsch 2009

Willibrord Claude LAHR
Curé Ruprecht Luc FEIT
Moines Thorsten KAISER, Mike LEITZ
Prieur Klaus MEYER
Fillette celte Alana BIRSENS
Prêtresse Dunja KLIMKEIT
Directeur de la photographie Carlo THIEL
Images Daniel BONMARIAGE
Graham JOHNSTON
Wolfgang WESEMANN
Philippe LUSSAGNET
Ken FITZKE
Ingénieur du son Carlo THOSS
Décors Paul Biwer
Maquillage Sylvie WALISCH
Emma TORVIC
Chef Costumière Uli SIMON
Montage Thierry FABER
Mixage Michel SCHILLINGS
Etalonnage Raoul NADALET
Musique LINGO – Marc MERGEN
Paul BREISCH
Ensemble grégorien AD COR ALTUM
Textes François Guillaume

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