Sep 28 2012

Neue Sitcom “Comeback” startet am Freitag

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SOURCE: http://www.wort.lu

comeback

(str) – „Comeback“ lautet der Titel und um fatales Beerpong, jugendlichen Schlendrian, einseitige Liebe und Rache am Ex geht es. Die zweite Luxemburger Sitcom geht am Freitagabend auf RTL an den Start. Am Donnerstag durfte sich die Presse vorab die erste Folge ansehen und sich ein Bild vom Cast machen.

Vor allem junge Zuschauer dürfte die Fernsehserie überzeugen, die sich weitab vom Theaterschauspiel der Luxemburger Fernsehgrößen vom „Weemseesdet“-Cast bewegt. Sehr erfrischend erscheinen die jungen Schauspieler und ihre im besten Sinne eigenartige Charaktere. Mit ihren seltsamen Ideen und Macken erinnern sie an die Nerds der US-Sitcom „Big Bang Theory“ – nur dass ihre Welt sich nicht um Wissenschafts-Geeks dreht, sondern die Helden etwas ganz anderes im Kopf haben – Parties feiern.

Hohes Tempo – nah am Zuschauer

Das Tempo der Pointen und mehr oder weniger überraschenden Wendungen der Geschichte überzeugt. Es beginnt mit einem bösen Erwachen nach einer durchzechten Nacht und endet mit der Illusion einer Luxemburger Beteiligung am Eurovision Song Contest. Facebook hilft sowohl bei der Erinnerung an die vergangene Nacht wie auch beim Erreichen des Ziels.

Das Niveau der Dialoge dürfte unter Jugendlichen schnell Kult-Status erreichen. Eltern dürften Sprüche wie „Du hues e String un“ – „Deng Mamm huet e String un“ kaum noch schockieren. Auch „Maach eppes aus dengem Liewen, soss gëss de Banker“ spricht Bände.

Glanzvoll gelingt überdies die Einbindung von Außenaufnahmen ins Geschehen. Besonders in Erinnerung bleibt eine Szene in der die vollends betrunkenen Helden versuchen auf Vel’oh-Rädern vor ihrer Mutter zu entkommen – die sie kurz zuvor selbst gerufen haben.

Bob, Mary und Ronny

Überhaupt ist die Rolle der New-Age-Mutter besonders interessant. Sie deckt allerdings auch kleinere Unklarheiten im Drehbuch auf. Ist sie nun Teil der Wohngemeinschaft? Sind Pit und Jacques Freunde oder gar Brüder? Lebt der Barkeeper Bob bzw. Mary auch in dem Altbau?

Dann ist da noch Ronny Riff. Wie Produzent Bernard Michaux nach der Vorführung betonte, sei man noch immer noch auf der Suche nach dem Star aus den 80ern. Bis man ihn wiederfinde und ab der zweiten Folge werde der Luxemburger Musiker Al Ginter die vierte Hauptrolle übernehmen. In der ersten Folge ist er als abgehalfterter Alleinunterhalter mit Synthesizer in einem schlecht besuchten Cabaret im hauptstädtischen Bahnhofsviertel zu sehen.

„Comeback“ läuft ab dem 28. September Freitags um 19 Uhr auf RTL. Gemeinsam mit dem „Comeback“-Filmcrew kann man sich die Folgen aber auch jede Woche in der „Bouneweger Stuff“ (1, Rue du Cimetière in Bonneweg) ansehen.

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(str) – „Comeback“ lautet der Titel und um fatales Beerpong, jugendlichen Schlendrian, einseitige Liebe und Rache am Ex geht es. Die zweite Luxemburger Sitcom geht am Freitagabend auf RTL an den Start. Am Donnerstag durfte sich die Presse vorab die erste Folge ansehen und sich ein Bild vom Cast machen.

Vor allem junge Zuschauer dürfte die Fernsehserie überzeugen, die sich weitab vom Theaterschauspiel der Luxemburger Fernsehgrößen vom „Weemseesdet“-Cast bewegt. Sehr erfrischend erscheinen die jungen Schauspieler und ihre im besten Sinne eigenartige Charaktere. Mit ihren seltsamen Ideen und Macken erinnern sie an die Nerds der US-Sitcom „Big Bang Theory“ – nur dass ihre Welt sich nicht um Wissenschafts-Geeks dreht, sondern die Helden etwas ganz anderes im Kopf haben – Parties feiern.

Hohes Tempo – nah am Zuschauer

Das Tempo der Pointen und mehr oder weniger überraschenden Wendungen der Geschichte überzeugt. Es beginnt mit einem bösen Erwachen nach einer durchzechten Nacht und endet mit der Illusion einer Luxemburger Beteiligung am Eurovision Song Contest. Facebook hilft sowohl bei der Erinnerung an die vergangene Nacht wie auch beim Erreichen des Ziels.

Das Niveau der Dialoge dürfte unter Jugendlichen schnell Kult-Status erreichen. Eltern dürften Sprüche wie „Du hues e String un“ – „Deng Mamm huet e String un“ kaum noch schockieren. Auch „Maach eppes aus dengem Liewen, soss gëss de Banker“ spricht Bände.

Glanzvoll gelingt überdies die Einbindung von Außenaufnahmen ins Geschehen. Besonders in Erinnerung bleibt eine Szene in der die vollends betrunkenen Helden versuchen auf Vel’oh-Rädern vor ihrer Mutter zu entkommen – die sie kurz zuvor selbst gerufen haben.

Bob, Mary und Ronny

Überhaupt ist die Rolle der New-Age-Mutter besonders interessant. Sie deckt allerdings auch kleinere Unklarheiten im Drehbuch auf. Ist sie nun Teil der Wohngemeinschaft? Sind Pit und Jacques Freunde oder gar Brüder? Lebt der Barkeeper Bob bzw. Mary auch in dem Altbau?

Dann ist da noch Ronny Riff. Wie Produzent Bernard Michaux nach der Vorführung betonte, sei man noch immer noch auf der Suche nach dem Star aus den 80ern. Bis man ihn wiederfinde und ab der zweiten Folge werde der Luxemburger Musiker Al Ginter die vierte Hauptrolle übernehmen. In der ersten Folge ist er als abgehalfterter Alleinunterhalter mit Synthesizer in einem schlecht besuchten Cabaret im hauptstädtischen Bahnhofsviertel zu sehen.

„Comeback“ läuft ab dem 28. September Freitags um 19 Uhr auf RTL. Gemeinsam mit dem „Comeback“-Filmcrew kann man sich die Folgen aber auch jede Woche in der „Bouneweger Stuff“ (1, Rue du Cimetière in Bonneweg) ansehen.

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