Feb 09 2014

Viel Applaus für “Tante Hilda”

Published by at 18:37 under Mélusine Production

SOURCE: http://www.wort.lu

Der französisch-luxemburgische Animationsfilm lief mit großem Erfolg in der Berlinale-Reihe Generation K+

(JLS) Kinder sind auf der Berlinale – die sich mit ihrem Programmangebot von über 400 Filmen auch als Publikumsfestival versteht – sehr kritische Zuschauer. Der lang anhaltende Applaus nach der Erstvorführung im Haus der Kulturen der Welt am Samstag, den 8. Februar 2014 machte deutlich, dass “Tante Hilda” sein Zielpublikum offenbar erreicht hat.

Wie bereits beim mehrfach preisgekrönten und für einen Oscar nominierten “Ernest et Célestine” war auch bei “Tante Hilda” das “Studio 352” an dem Projekt beteiligt. Das Studio mit Sitz in Contern ist eng mit der Produktionsgesellschaft Mélusine Productions verbunden, die mit Unterstützung des Filmfund als delegierter Koproduzent an dem vom französischen Trickfilmspezialisten Folimage entwickelten Film mitgewirkt hat.

Wie “Ernest et Célestine” weist der von Jacques-Rémy Girerd und Benoît Chieux realisierte Animationsfilm eine sehr persönliche Handschrift auf. Statt glatter 3D-Bilder gibt es Figuren und Dekors, die an die Aquarell-Illustrationen von Kinderbüchern erinnern. Sämtliche Zeichnungen wurden per Hand gefertigt, und zwar direkt als Reinzeichnung mit dem Malstift, ohne vorherige Skizze, und dann in den Computer eingescannt.

Die Story hat einen deutlichen ökologischen Touch. Tante Hilda ist eine nicht mehr so ganz junge Frau, die in einem riesigen Glashaus nur für ihre Pflanzen lebt. Als die genmanipulierte, an einen Riesenspargel erinnernde Wunderpflanze eines Agrokonzerns sich nicht als Allheilmittel gegen Hunger und Energieknappheit erweist, sondern die Welt in eine Umweltkatastrophe stürzt, muss die resolute Tante Hilda zusammen mit ihrem Freund, dem Erfinder Aldashin, einschreiten.

Die Tante hat im Film übrigens keine Neffen. Die ursprünglich vorgesehenen beiden kindlichen Hauptfiguren wurden bei der Überarbeitung des Drehbuchs gestrichen – ein Verzicht, der bei Animationsfilmen eher selten ist.

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Der französisch-luxemburgische Animationsfilm lief mit großem Erfolg in der Berlinale-Reihe Generation K+

(JLS) Kinder sind auf der Berlinale – die sich mit ihrem Programmangebot von über 400 Filmen auch als Publikumsfestival versteht – sehr kritische Zuschauer. Der lang anhaltende Applaus nach der Erstvorführung im Haus der Kulturen der Welt am Samstag, den 8. Februar 2014 machte deutlich, dass “Tante Hilda” sein Zielpublikum offenbar erreicht hat.

Wie bereits beim mehrfach preisgekrönten und für einen Oscar nominierten “Ernest et Célestine” war auch bei “Tante Hilda” das “Studio 352” an dem Projekt beteiligt. Das Studio mit Sitz in Contern ist eng mit der Produktionsgesellschaft Mélusine Productions verbunden, die mit Unterstützung des Filmfund als delegierter Koproduzent an dem vom französischen Trickfilmspezialisten Folimage entwickelten Film mitgewirkt hat.

Wie “Ernest et Célestine” weist der von Jacques-Rémy Girerd und Benoît Chieux realisierte Animationsfilm eine sehr persönliche Handschrift auf. Statt glatter 3D-Bilder gibt es Figuren und Dekors, die an die Aquarell-Illustrationen von Kinderbüchern erinnern. Sämtliche Zeichnungen wurden per Hand gefertigt, und zwar direkt als Reinzeichnung mit dem Malstift, ohne vorherige Skizze, und dann in den Computer eingescannt.

Die Story hat einen deutlichen ökologischen Touch. Tante Hilda ist eine nicht mehr so ganz junge Frau, die in einem riesigen Glashaus nur für ihre Pflanzen lebt. Als die genmanipulierte, an einen Riesenspargel erinnernde Wunderpflanze eines Agrokonzerns sich nicht als Allheilmittel gegen Hunger und Energieknappheit erweist, sondern die Welt in eine Umweltkatastrophe stürzt, muss die resolute Tante Hilda zusammen mit ihrem Freund, dem Erfinder Aldashin, einschreiten.

Die Tante hat im Film übrigens keine Neffen. Die ursprünglich vorgesehenen beiden kindlichen Hauptfiguren wurden bei der Überarbeitung des Drehbuchs gestrichen – ein Verzicht, der bei Animationsfilmen eher selten ist.

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