Nov 17 2013

“Orangerie”: Szenen aus der Psychiatrie

Published by at 01:11 under Reviews,Samsa

Wie funktioniert die Psychiatrie im Alltag des CHNP in Ettelbrück? Dieser Frage sind die Anthropologin Anne Schiltz und der Historiker Benoît Majerus in ihrem Dokumentarfilm „Orangerie“ nachgegangen. Der Film läuft ab dem 13.11. im Ciné Utopia.

(JLS) Orangerie ist der Name eines Gebäudes auf dem Areal des Ettelbrücker „Centre hospitalier neuro-psychiatrique“, das in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts errichtet wurde. Es ist auch der Titel eines Dokumentarfilms, der das Leben in dieser Abteilung des lange als „Geckenhaus“ verschrieenen psychiatrischen Krankenhauses beschreibt. Ein Langzeitprojekt, das erst fünf Jahre, nachdem das Konzept dazu entwickelt wurde, ins Kino kommt. Die Autoren der Samsa-Produktion sind eine Filmemacherin, die eigentlich Anthropologin ist, und ein Historiker, zu dessen Forschungsgebieten die Geschichte der Psychiatrie, der Umgang der Gesellschaft mit den so genannten „Verrückten“, gehört: Anne Schiltz und Benoît Majerus.

Beiden ging es darum, das Innenleben einer psychiatrischen Abteilung, den Alltag der Ärzte, Therapeuten, Pfleger und Patienten zu dokumentieren. Zu diesem Zweck quartierten sie sich fünf Wochen in der Orangerie ein und versuchten, durch den Gewöhnungseffekt die Kamera und sich selbst so weit wie möglich „unsichtbar“ zu machen.

“Orangerie” läuft ab dem 13.11. im Ciné Utopia.

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Wie funktioniert die Psychiatrie im Alltag des CHNP in Ettelbrück? Dieser Frage sind die Anthropologin Anne Schiltz und der Historiker Benoît Majerus in ihrem Dokumentarfilm „Orangerie“ nachgegangen. Der Film läuft ab dem 13.11. im Ciné Utopia.

(JLS) Orangerie ist der Name eines Gebäudes auf dem Areal des Ettelbrücker „Centre hospitalier neuro-psychiatrique“, das in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts errichtet wurde. Es ist auch der Titel eines Dokumentarfilms, der das Leben in dieser Abteilung des lange als „Geckenhaus“ verschrieenen psychiatrischen Krankenhauses beschreibt. Ein Langzeitprojekt, das erst fünf Jahre, nachdem das Konzept dazu entwickelt wurde, ins Kino kommt. Die Autoren der Samsa-Produktion sind eine Filmemacherin, die eigentlich Anthropologin ist, und ein Historiker, zu dessen Forschungsgebieten die Geschichte der Psychiatrie, der Umgang der Gesellschaft mit den so genannten „Verrückten“, gehört: Anne Schiltz und Benoît Majerus.

Beiden ging es darum, das Innenleben einer psychiatrischen Abteilung, den Alltag der Ärzte, Therapeuten, Pfleger und Patienten zu dokumentieren. Zu diesem Zweck quartierten sie sich fünf Wochen in der Orangerie ein und versuchten, durch den Gewöhnungseffekt die Kamera und sich selbst so weit wie möglich „unsichtbar“ zu machen.

“Orangerie” läuft ab dem 13.11. im Ciné Utopia.

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