Sep 12 2013

„Nak Muay – Das Leben ist der Ring”

Published by at 12:42 under Samsa

SOURCE: http://www.wort.lu

Ein Porträt über den luxemburgischen Thai-Box-Weltmeister Haas


Kevin Haas hat während seiner Karriere als Boxer 64 Wettkämpfe bestritten. Foto: Samsa Film

(AH) – Kevin Haas, dreifacher belgischer Meister, dreifacher Europameister und Weltmeister (2011) im Muay Thai, hat in den vergangenen acht Jahren ein bewegendes und ereignisreiches Leben im Ring, und rund um den Ring, geführt. Der Dokumentarfilm „Nak Muay“ erzählt die Geschichte des Weltmeisters, wie sie ehrlicher nicht sein könnte. Ein Film, der auf Authentizität und Ehrlichkeit setzt, und der den Weg des 32-Jährigen zeigt, mit all seinen Höhen und Tiefen.

„Ich bin Boxer, nicht nur wenn ich im Ring stehe, sondern 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Ich bin das geworden, was ich aus mir gemacht habe, ein Muay-Thai-Boxer, der Mensch den ich sein will”, erklärt Haas. „Mich haben physisch und mental starke Persönlichkeiten schon immer fasziniert. Mut, Tapferkeit, ein starker Wille und Disziplin sind in meinen Augen bemerkenswerte, menschliche Eigenschaften, die ich auch selbst verkörpere. Thai-Boxen hat mich gelehrt immer durchzuhalten und immer wieder aufzustehen, egal wie tief ich am Boden war – sowohl im Ring, als auch im privaten Leben.“

„Ehrliche, realistische, und emotional ernüchternde Bilder”

Im Winter 2010/2011 ist die Idee zum Filmprojekt „Nak Muay“ entstanden. Keiner der drei Filmregisseure, Fränk Muno, Christian Muno und Raoul Schmitz hatte zu dem Zeitpunkt gedacht, dass ihre ursprünglich etwas verrückte Idee, eine solche Tragweite erreichen würde. Nach zweieinhalb Jahren, in denen die dreiköpfige Filmcrew den Thai-Boxer zu den Wettkämpfen und auf seinen Reisen durch die Türkei, Holland, Thailand, Russland und Frankreich, begleitet hat, ist der Dokumentarfilm fertig.

Über die Darstellung des Boxer-Milieus hinaus, ermöglicht der 55-minütige Film Einsichten, in einen ereignisreichen, bewegenden und emotionalen Lebensabschnitt vom Profi-Boxer, Filmaufnahmen, die aus dem Moment heraus entstanden sind, ohne Eingreifen in das Geschehen, ohne Vorherbestimmung der Drehmomente. Ein Film weit weg vom klischeehaften Image der Boxer-Szene.

Bemerkenswert authentische Filmaufnahmen

Die drei Regisseure wollten Aufnahmen erfassen, die so nah wie möglich an der Realität und den aktuellen Geschehnissen im Leben des Profi-Boxers dran sind. Wichtig war ihnen, keinen Einfluss auf den natürlichen Lauf der Dinge zu nehmen. Sie wollten nur ehrliche, realistische, und emotional ernüchternde Bilder und Momente erfassen. Der Dokumentarfilm ist vom Stil des Direct Cinema inspiriert.

„Nak Muay“ läuft ab Mittwoch im Kino Utopia. Der Eintritt kostet sechs Euro. In wenigen Monaten wird der Film auch auf DVD erhältlich sein.

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Ein Porträt über den luxemburgischen Thai-Box-Weltmeister Haas


Kevin Haas hat während seiner Karriere als Boxer 64 Wettkämpfe bestritten. Foto: Samsa Film

(AH) – Kevin Haas, dreifacher belgischer Meister, dreifacher Europameister und Weltmeister (2011) im Muay Thai, hat in den vergangenen acht Jahren ein bewegendes und ereignisreiches Leben im Ring, und rund um den Ring, geführt. Der Dokumentarfilm „Nak Muay“ erzählt die Geschichte des Weltmeisters, wie sie ehrlicher nicht sein könnte. Ein Film, der auf Authentizität und Ehrlichkeit setzt, und der den Weg des 32-Jährigen zeigt, mit all seinen Höhen und Tiefen.

„Ich bin Boxer, nicht nur wenn ich im Ring stehe, sondern 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Ich bin das geworden, was ich aus mir gemacht habe, ein Muay-Thai-Boxer, der Mensch den ich sein will”, erklärt Haas. „Mich haben physisch und mental starke Persönlichkeiten schon immer fasziniert. Mut, Tapferkeit, ein starker Wille und Disziplin sind in meinen Augen bemerkenswerte, menschliche Eigenschaften, die ich auch selbst verkörpere. Thai-Boxen hat mich gelehrt immer durchzuhalten und immer wieder aufzustehen, egal wie tief ich am Boden war – sowohl im Ring, als auch im privaten Leben.“

„Ehrliche, realistische, und emotional ernüchternde Bilder”

Im Winter 2010/2011 ist die Idee zum Filmprojekt „Nak Muay“ entstanden. Keiner der drei Filmregisseure, Fränk Muno, Christian Muno und Raoul Schmitz hatte zu dem Zeitpunkt gedacht, dass ihre ursprünglich etwas verrückte Idee, eine solche Tragweite erreichen würde. Nach zweieinhalb Jahren, in denen die dreiköpfige Filmcrew den Thai-Boxer zu den Wettkämpfen und auf seinen Reisen durch die Türkei, Holland, Thailand, Russland und Frankreich, begleitet hat, ist der Dokumentarfilm fertig.

Über die Darstellung des Boxer-Milieus hinaus, ermöglicht der 55-minütige Film Einsichten, in einen ereignisreichen, bewegenden und emotionalen Lebensabschnitt vom Profi-Boxer, Filmaufnahmen, die aus dem Moment heraus entstanden sind, ohne Eingreifen in das Geschehen, ohne Vorherbestimmung der Drehmomente. Ein Film weit weg vom klischeehaften Image der Boxer-Szene.

Bemerkenswert authentische Filmaufnahmen

Die drei Regisseure wollten Aufnahmen erfassen, die so nah wie möglich an der Realität und den aktuellen Geschehnissen im Leben des Profi-Boxers dran sind. Wichtig war ihnen, keinen Einfluss auf den natürlichen Lauf der Dinge zu nehmen. Sie wollten nur ehrliche, realistische, und emotional ernüchternde Bilder und Momente erfassen. Der Dokumentarfilm ist vom Stil des Direct Cinema inspiriert.

„Nak Muay“ läuft ab Mittwoch im Kino Utopia. Der Eintritt kostet sechs Euro. In wenigen Monaten wird der Film auch auf DVD erhältlich sein.

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