Mar 08 2012

100 Jahre “Ciné Kursaal”

Published by at 01:19 under Screening Room

SOURCE: http://www.wort.lu

Ältestetes Luxemburger Kino steht in Rümelingen
kursall
(LaKi) – Seit 1912 laufen im „Ciné Kursaal“ in Rümelingen Filme auf der großen Leinwand. Somit ist dieses Lichtspielhaus das älteste in Luxemburg. Auf den Tag genau hat der „Ciné Kursaal“ am vergangenen Woche seinen 100. Geburtstag gefeiert. Angefangen hat die Geschichte dieses Traditionshauses mit einer Gaststätte.

Kurz nachdem Rümelingen im Jahre 1908 zur Stadt ernannt wurde, erweiterte der Wirt Jean Strum-Muller seine Gaststätte um einen Fest- und Theatersaal. Mit der Zeit wurde der Saal vergrößert und mit großem Erfolg für Filmvorstellungen genutzt.

1912 wurde der Raum endgültig zum Lichtspielhaus umgebaut und nach dem Ersten Weltkrieg begann Kino sich immer weiter als Kunst und Industrie zu entwickeln.

Da Filme sich einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreuten, öffnete ein weiteres Lichtspielhaus, das „Palace“, in Rümelingen. Fortan unterschieden die Bewohner zwischen dem „alten“ und dem „neuen“ Kino.

Im Jahr 1932 erlernte der Kursaal das Sprechen. Am Anfang des Zweiten Weltkriegs musste das Kino allerdings für kurze Zeit geschlossen werden, überstand aber die Bombardierungen quasi unbeschadet. Nach dem Ende des Krieges wurde unter anderem die Eingangshalle zum Kino wiederaufgebaut und das Lichtspielhaus abermals technisch auf Vordermann gebracht.

Ständige Modernisierung und Anpassung an modernste Technik

Nach der glorreichen Zeit des Kinos folgte die Krise. Ende der 1960er-Jahre nahm der Fernseher den Kinobetreibern die Kunden weg. Der Kursaal schraubte die Zahl seiner Vorstellungen zurück.

1987 folgte die Automatisierung der Projektionskabine: Fortan lief der Film auch ohne menschliches Eingreifen. Der Kursaal war das erste Lichtspielhaus in Luxemburg, das automatisiert wurde. Seit 1991 steigen die Besucherzahlen wieder unaufhörlich. Sie haben sich mittlerweile vervierfacht.

Heute wird das Familienunternehmen von Raymond Massard geleitet und gehört seit 2001 der „Caramba s.à.r.l.“ an. Zum Jubiläum sind in den nächsten Tagen mehrere Sonder-Premieren geplant.

Den ungekürzten Artikel finden Sie im Luxemburger Wort vom Dienstag.

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Ältestetes Luxemburger Kino steht in Rümelingen
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(LaKi) – Seit 1912 laufen im „Ciné Kursaal“ in Rümelingen Filme auf der großen Leinwand. Somit ist dieses Lichtspielhaus das älteste in Luxemburg. Auf den Tag genau hat der „Ciné Kursaal“ am vergangenen Woche seinen 100. Geburtstag gefeiert. Angefangen hat die Geschichte dieses Traditionshauses mit einer Gaststätte.

Kurz nachdem Rümelingen im Jahre 1908 zur Stadt ernannt wurde, erweiterte der Wirt Jean Strum-Muller seine Gaststätte um einen Fest- und Theatersaal. Mit der Zeit wurde der Saal vergrößert und mit großem Erfolg für Filmvorstellungen genutzt.

1912 wurde der Raum endgültig zum Lichtspielhaus umgebaut und nach dem Ersten Weltkrieg begann Kino sich immer weiter als Kunst und Industrie zu entwickeln.

Da Filme sich einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreuten, öffnete ein weiteres Lichtspielhaus, das „Palace“, in Rümelingen. Fortan unterschieden die Bewohner zwischen dem „alten“ und dem „neuen“ Kino.

Im Jahr 1932 erlernte der Kursaal das Sprechen. Am Anfang des Zweiten Weltkriegs musste das Kino allerdings für kurze Zeit geschlossen werden, überstand aber die Bombardierungen quasi unbeschadet. Nach dem Ende des Krieges wurde unter anderem die Eingangshalle zum Kino wiederaufgebaut und das Lichtspielhaus abermals technisch auf Vordermann gebracht.

Ständige Modernisierung und Anpassung an modernste Technik

Nach der glorreichen Zeit des Kinos folgte die Krise. Ende der 1960er-Jahre nahm der Fernseher den Kinobetreibern die Kunden weg. Der Kursaal schraubte die Zahl seiner Vorstellungen zurück.

1987 folgte die Automatisierung der Projektionskabine: Fortan lief der Film auch ohne menschliches Eingreifen. Der Kursaal war das erste Lichtspielhaus in Luxemburg, das automatisiert wurde. Seit 1991 steigen die Besucherzahlen wieder unaufhörlich. Sie haben sich mittlerweile vervierfacht.

Heute wird das Familienunternehmen von Raymond Massard geleitet und gehört seit 2001 der „Caramba s.à.r.l.“ an. Zum Jubiläum sind in den nächsten Tagen mehrere Sonder-Premieren geplant.

Den ungekürzten Artikel finden Sie im Luxemburger Wort vom Dienstag.

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