May 22 2013

Artisten auf und vor der Leinwand

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SOURCE: http://www.volksfreund.de

Die Reihe “Ciné-Concerts” gehört zu den im Wortsinn ansehnlichsten Angeboten der Philharmonie. Kino und Musik: Das erweist sich Jahr für Jahr als tragfähige Kombination, um ein breitgestreutes Publikum auf den Kirchberg zu locken.

Diesmal startet die Saison mit einer besonderen Überraschung: Erstmals steht ein aktueller Oscar-Preisträger auf der Agenda. Der wundervolle französische Stummfilm “The Artist” macht es möglich, der im letzten Jahr das Kunststück fertigbrachte, weltweit fast alle wichtigen Filmpreise einzuheimsen.
Einen wesentlichen Anteil daran hatte die Filmmusik von Ludovic Bource – und die wird live zu hören sein, mit dem Komponisten am Klavier und Ernst van Tiel als Dirigent des OPL. Termin dieses besonderen Ereignisses im Rahmen des Luxemburg-Festivals ist der 17. Oktober.
Zum Festival gehört auch das Film-Konzert am 13. November. Dsiga Wertows dokumentarische Impressionen aus einer russischen Stadt schrieben im Jahr 1929 Filmgeschichte. Die Philharmonie hat gemeinsam mit anderen Institutionen den Organisten Wolfgang Mitterer beauftragt, einen Soundtrack zu komponieren – und der wird, gemeinsam mit dem Film, im Grand Auditorium aufgeführt.
Zu den regelmäßigen Gästen der Ciné-Concerts gehören Frank Strobel und das Ensemble Kontraste. Diesmal bringen sie am 4. Februar 2014 G.W. Pabsts Meisterwerk “Die Büchse der Pandora” mit, samt der Filmmusik, die der große Fassbinder-Komponist Peer Raben 1997 schrieb. Auf der Riesen-Leinwand werden unvergessliche Stars wie Louise Brooks und Fritz Kortner zu sehen sein.
Das Saison-Finale in Sachen sinfonischem Kino gehört dem Live-Cinéma, einer Traditionsveranstaltung von OPL und Cinémathèque, seit Jahrzehnten geleitet von Carl Davis, dem international geschätzten Spezialisten für die Rekonstruktion von Stummfilmmusiken.
Diesmal geht es zurück ins Amerika der frühen 1920er Jahre, zu D.W. Griffith und seinem Melodram “Zwei Waisen im Sturm”, mit dem die Schwestern Lilian und Dorothy Gish einen Markstein auf dem Weg zur Weltkarriere setzten. Ein Historiendrama im Umfeld der französischen Revolution – mit reichlich Herz und Schmerz, nicht zuletzt in der Musik von William Frederick Peters. Die Ciné-Concerts-Vorstellung ist am 22. März 2014.

– Alle vier Ciné-Concerts zusammen sind im Abo für 54 bis 99 Euro zu haben (ermäßigt: 36 bis 66 Euro). Auch hier wird ein Shuttle-Service nach Trier angeboten.

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Die Reihe “Ciné-Concerts” gehört zu den im Wortsinn ansehnlichsten Angeboten der Philharmonie. Kino und Musik: Das erweist sich Jahr für Jahr als tragfähige Kombination, um ein breitgestreutes Publikum auf den Kirchberg zu locken.

Diesmal startet die Saison mit einer besonderen Überraschung: Erstmals steht ein aktueller Oscar-Preisträger auf der Agenda. Der wundervolle französische Stummfilm “The Artist” macht es möglich, der im letzten Jahr das Kunststück fertigbrachte, weltweit fast alle wichtigen Filmpreise einzuheimsen.
Einen wesentlichen Anteil daran hatte die Filmmusik von Ludovic Bource – und die wird live zu hören sein, mit dem Komponisten am Klavier und Ernst van Tiel als Dirigent des OPL. Termin dieses besonderen Ereignisses im Rahmen des Luxemburg-Festivals ist der 17. Oktober.
Zum Festival gehört auch das Film-Konzert am 13. November. Dsiga Wertows dokumentarische Impressionen aus einer russischen Stadt schrieben im Jahr 1929 Filmgeschichte. Die Philharmonie hat gemeinsam mit anderen Institutionen den Organisten Wolfgang Mitterer beauftragt, einen Soundtrack zu komponieren – und der wird, gemeinsam mit dem Film, im Grand Auditorium aufgeführt.
Zu den regelmäßigen Gästen der Ciné-Concerts gehören Frank Strobel und das Ensemble Kontraste. Diesmal bringen sie am 4. Februar 2014 G.W. Pabsts Meisterwerk “Die Büchse der Pandora” mit, samt der Filmmusik, die der große Fassbinder-Komponist Peer Raben 1997 schrieb. Auf der Riesen-Leinwand werden unvergessliche Stars wie Louise Brooks und Fritz Kortner zu sehen sein.
Das Saison-Finale in Sachen sinfonischem Kino gehört dem Live-Cinéma, einer Traditionsveranstaltung von OPL und Cinémathèque, seit Jahrzehnten geleitet von Carl Davis, dem international geschätzten Spezialisten für die Rekonstruktion von Stummfilmmusiken.
Diesmal geht es zurück ins Amerika der frühen 1920er Jahre, zu D.W. Griffith und seinem Melodram “Zwei Waisen im Sturm”, mit dem die Schwestern Lilian und Dorothy Gish einen Markstein auf dem Weg zur Weltkarriere setzten. Ein Historiendrama im Umfeld der französischen Revolution – mit reichlich Herz und Schmerz, nicht zuletzt in der Musik von William Frederick Peters. Die Ciné-Concerts-Vorstellung ist am 22. März 2014.

– Alle vier Ciné-Concerts zusammen sind im Abo für 54 bis 99 Euro zu haben (ermäßigt: 36 bis 66 Euro). Auch hier wird ein Shuttle-Service nach Trier angeboten.

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