Aug 07 2012

Ciné Belval jetzt ohne Caramba

Published by at 08:33 under Screening Room

SOURCE: http://www.tageblatt.lu

ESCH – Am Montag verdichteten sich Gerüchte über eine bevorstehende Schließung des Ciné Belval. Andere sprachen von einer Übernahme dieses Kinos durch die Gesellschaft Utopia S.A.. Wir fragten beim Verwalter dieses Kinos nach.

Im Dezember 2008 öffneten sich die Türen des Ciné Belval im Einkaufszentrum Belvalplaza 1 zum ersten Mal. „Der Besucher soll sich wie zu Hause fühlen“, lautete damals das ehrgeizige Ziel von Direktor Raymond Massard.

Ciné Belval hat sieben Säle. Der Première-Saal ist der größte und verfügt über 540 Sitze sowie über die größte Leinwand (220 Quadratmeter) im ganzen Benelux-Raum.

Andere Ansichten

In einem Presseschreiben hieß es damals unter anderem: „Was den Komfort angeht, so hat sich Caramba, der Betreiber des Kinos, einiges einfallen lassen. ‘Liebessitze’ ohne Armlehnen sollen die Intimität zwischen Pärchen fördern sowie dafür sorgen, dass Familien mit Kleinkindern nicht zu sehr voneinander getrennt sitzen. Darüber hinaus wurde auch ein Sensor-Ticket-System installiert, das dem Kinobesucher anzeigt, welche Sitze im Kinosaal noch frei sind.“

In den ersten Wochen und Monaten war es für die Verantwortlichen des Ciné Belval mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen, einen solchen Betrieb an einem doch noch zu dem Zeitpunkt fast menschenleeren Standort aufrechtzuerhalten.

Doch mit der Zeit wuchs der Bekanntheitsgrad dieses Kinos, das anderen Kinos in puncto Programmierung in nichts nachstand. Im Gegenteil.

„Caramba s. à r.l.“, die hauptsächlich für den Dienstleistungsbereich im Ciné Belval verantwortlich zeichnete, hat sich aber nun dazu entschieden, dem Kino im Belvalplaza 1 den Rücken zuzukehren.

Dies bestätigte Direktor Raymond Massard am Montag dem Tageblatt. „Auf der einen Seite sind die Zahlen und die, die sich allein für diese interessieren, auf der anderen Seite gibt es konkrete Überlegungen, wie dieses Kino funktionieren könnte,“ so Massard gestern.

„Doch diese beiden Seiten finden im Moment nicht mehr so richtig zusammen und so war die Trennung nur eine Sache der Zeit.“

Noch kein neuer Partner

Er (Massard), seine Frau sowie Bekannte und Freunde stellen 30 Prozent des Aktionariats. „Wir werden nun in einer ersten Phase alleine weitermachen und einen großen Teil des Personals, das bis dato bei Caramba angestellt war, übernehmen. Andere bleiben bei Caramba, die ja noch andere Kinos in Luxemburg betreiben“, so Massard weiter.

Auf die Frage, ob sich bereits ein anderer Partner für das Ciné Belval interessiere, war vom Direktor zu erfahren, dass man noch keine Kontakte habe, weder im In- noch im Ausland.

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ESCH – Am Montag verdichteten sich Gerüchte über eine bevorstehende Schließung des Ciné Belval. Andere sprachen von einer Übernahme dieses Kinos durch die Gesellschaft Utopia S.A.. Wir fragten beim Verwalter dieses Kinos nach.

Im Dezember 2008 öffneten sich die Türen des Ciné Belval im Einkaufszentrum Belvalplaza 1 zum ersten Mal. „Der Besucher soll sich wie zu Hause fühlen“, lautete damals das ehrgeizige Ziel von Direktor Raymond Massard.

Ciné Belval hat sieben Säle. Der Première-Saal ist der größte und verfügt über 540 Sitze sowie über die größte Leinwand (220 Quadratmeter) im ganzen Benelux-Raum.

Andere Ansichten

In einem Presseschreiben hieß es damals unter anderem: „Was den Komfort angeht, so hat sich Caramba, der Betreiber des Kinos, einiges einfallen lassen. ‘Liebessitze’ ohne Armlehnen sollen die Intimität zwischen Pärchen fördern sowie dafür sorgen, dass Familien mit Kleinkindern nicht zu sehr voneinander getrennt sitzen. Darüber hinaus wurde auch ein Sensor-Ticket-System installiert, das dem Kinobesucher anzeigt, welche Sitze im Kinosaal noch frei sind.“

In den ersten Wochen und Monaten war es für die Verantwortlichen des Ciné Belval mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen, einen solchen Betrieb an einem doch noch zu dem Zeitpunkt fast menschenleeren Standort aufrechtzuerhalten.

Doch mit der Zeit wuchs der Bekanntheitsgrad dieses Kinos, das anderen Kinos in puncto Programmierung in nichts nachstand. Im Gegenteil.

„Caramba s. à r.l.“, die hauptsächlich für den Dienstleistungsbereich im Ciné Belval verantwortlich zeichnete, hat sich aber nun dazu entschieden, dem Kino im Belvalplaza 1 den Rücken zuzukehren.

Dies bestätigte Direktor Raymond Massard am Montag dem Tageblatt. „Auf der einen Seite sind die Zahlen und die, die sich allein für diese interessieren, auf der anderen Seite gibt es konkrete Überlegungen, wie dieses Kino funktionieren könnte,“ so Massard gestern.

„Doch diese beiden Seiten finden im Moment nicht mehr so richtig zusammen und so war die Trennung nur eine Sache der Zeit.“

Noch kein neuer Partner

Er (Massard), seine Frau sowie Bekannte und Freunde stellen 30 Prozent des Aktionariats. „Wir werden nun in einer ersten Phase alleine weitermachen und einen großen Teil des Personals, das bis dato bei Caramba angestellt war, übernehmen. Andere bleiben bei Caramba, die ja noch andere Kinos in Luxemburg betreiben“, so Massard weiter.

Auf die Frage, ob sich bereits ein anderer Partner für das Ciné Belval interessiere, war vom Direktor zu erfahren, dass man noch keine Kontakte habe, weder im In- noch im Ausland.

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