Aug 24 2008

“Cinémaacher ganz neu” sagt Tanja Frank

Published by at 18:44 under Screening Room

Vieles ändert sich im “Cinémaacher” von Grevenmacher . Nicht nur der Eingangsbereich ist mit neuer roter Farbe angestrichen. Auch Programm und Öffnungszeiten weichen von denen der vorherigen Monate und Jahre ab.

Halb volle Eimer stehen im Eingangsbereich. Es riecht nach frischer Farbe. Die Treppen sind mit Karton abgedeckt, ein Heizkörper steht abmontiert an einer Wand. Im “Kulturhuef” von Grevenmacher ändert sich in diesen Tagen vieles. Doch nicht nur eine optische Erneuerung fällt dem Besucher sofort auf. “Ab Freitag , dem 29. August präsentiert sich das ,Cinémaacher? ganz neu”, sagt Tanja Frank vom “Kulturhuef”.

Zunächst hat sich das Kino von Grevenmacher dem “Centre de diffusion et d ‘animation cinématographiques” (CDAC), einem Verbund von kleineren Kinos in Luxemburg , angeschlossen. Dies bedeutet, dass das “Cinémaacher” ein vielfältigeres Programm anbieten kann, wobei die einheimischen Produktionen eine wichtige Rolle spielen werden.

 

So werden in den Wochen nach dem 29. August luxemburgische Streifen laufen. Mit “Congé fir e Mord” (29. August-4. September), “Mumm Sweet Mumm” (5.-11. September ), “De falschen Hond” (12.-18. September) und “Dammentour” (19.-25. September) stehen vier Filme aus den 1980er-Jahren, beziehungsweise vom Anfang der 1990er, auf dem Programm.

 

Darüber hinaus laufen die ganz aktuellen Filme, die auch in den hauptstädtischen Kinos zu sehen sind wie “Clonwars” (29. August-4. September), “The Dark Knight” (5 .-11. September) und “Sommer” (19.-25. September). “Anhand der Kooperation mit dem CDAC kann man im Kino einer ländlichen Region viel mehr Vielfalt bieten”, sagt Tanja Frank. Sowohl die aktuellen Kassenschlager als auch die anspruchsvollen älteren Filme sind somit auf der Leinwand im “Cinémaacher” zu erleben.

 

Nicht nur Mainstream

“Der CDAC kauft für sechs Kinos ein und lässt die Filme rotieren”, erklärt CDAC-Sekretär Michael Dohrmann. So brauche man in einer ländlichen Region wie in Grevenmacher nicht zu warten, ehe in Luxemburg-Stadt eine Kopie des Films frei werde und so an der Mosel gespielt werden könne. “Es werden also nicht nur die sogenannten Mainstream-Filme gezeigt, sondern auch die Streifen, die es verdient haben, auf der Leinwand projiziert zu werden”, sagt Dohrmann. Gerade in den ländlichen Regionen bestehe eine große Nachfrage nach einheimischen Produktionen. “Das ist in Frankreich genauso”, erklärt Dohrmann. “Wenn dort ein französischer Film anläuft, strömen die Besucher in die Kinos”, weiß Dohrmann.

 

Im “Cinémaacher” starten die Filme ab dem 29. August zu den folgenden Uhrzeiten : dienstags, mittwochs und freitags um 20 Uhr, samstags und sonntags je um 16 und 20 Uhr. Es bleibt auch einiges beim Alten: Im Kinosaal werden keine optischen Veränderungen durchgeführt, der klimatisierte Raum kann für Veranstaltungen gebucht werden , und das “Cinémaacher” beruht weiterhin auf dem Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter .

 

 

www.wort.lu

(jvdh)

Vieles ändert sich im “Cinémaacher” von Grevenmacher . Nicht nur der Eingangsbereich ist mit neuer roter Farbe angestrichen. Auch Programm und Öffnungszeiten weichen von denen der vorherigen Monate und Jahre ab.

Halb volle Eimer stehen im Eingangsbereich. Es riecht nach frischer Farbe. Die Treppen sind mit Karton abgedeckt, ein Heizkörper steht abmontiert an einer Wand. Im “Kulturhuef” von Grevenmacher ändert sich in diesen Tagen vieles. Doch nicht nur eine optische Erneuerung fällt dem Besucher sofort auf. “Ab Freitag , dem 29. August präsentiert sich das ,Cinémaacher? ganz neu”, sagt Tanja Frank vom “Kulturhuef”.

Zunächst hat sich das Kino von Grevenmacher dem “Centre de diffusion et d ‘animation cinématographiques” (CDAC), einem Verbund von kleineren Kinos in Luxemburg , angeschlossen. Dies bedeutet, dass das “Cinémaacher” ein vielfältigeres Programm anbieten kann, wobei die einheimischen Produktionen eine wichtige Rolle spielen werden.

 

So werden in den Wochen nach dem 29. August luxemburgische Streifen laufen. Mit “Congé fir e Mord” (29. August-4. September), “Mumm Sweet Mumm” (5.-11. September ), “De falschen Hond” (12.-18. September) und “Dammentour” (19.-25. September) stehen vier Filme aus den 1980er-Jahren, beziehungsweise vom Anfang der 1990er, auf dem Programm.

 

Darüber hinaus laufen die ganz aktuellen Filme, die auch in den hauptstädtischen Kinos zu sehen sind wie “Clonwars” (29. August-4. September), “The Dark Knight” (5 .-11. September) und “Sommer” (19.-25. September). “Anhand der Kooperation mit dem CDAC kann man im Kino einer ländlichen Region viel mehr Vielfalt bieten”, sagt Tanja Frank. Sowohl die aktuellen Kassenschlager als auch die anspruchsvollen älteren Filme sind somit auf der Leinwand im “Cinémaacher” zu erleben.

 

Nicht nur Mainstream

“Der CDAC kauft für sechs Kinos ein und lässt die Filme rotieren”, erklärt CDAC-Sekretär Michael Dohrmann. So brauche man in einer ländlichen Region wie in Grevenmacher nicht zu warten, ehe in Luxemburg-Stadt eine Kopie des Films frei werde und so an der Mosel gespielt werden könne. “Es werden also nicht nur die sogenannten Mainstream-Filme gezeigt, sondern auch die Streifen, die es verdient haben, auf der Leinwand projiziert zu werden”, sagt Dohrmann. Gerade in den ländlichen Regionen bestehe eine große Nachfrage nach einheimischen Produktionen. “Das ist in Frankreich genauso”, erklärt Dohrmann. “Wenn dort ein französischer Film anläuft, strömen die Besucher in die Kinos”, weiß Dohrmann.

 

Im “Cinémaacher” starten die Filme ab dem 29. August zu den folgenden Uhrzeiten : dienstags, mittwochs und freitags um 20 Uhr, samstags und sonntags je um 16 und 20 Uhr. Es bleibt auch einiges beim Alten: Im Kinosaal werden keine optischen Veränderungen durchgeführt, der klimatisierte Raum kann für Veranstaltungen gebucht werden , und das “Cinémaacher” beruht weiterhin auf dem Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter .

 

 

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(jvdh)

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