Feb 01 2012

Der Film steht im Vordergrund

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SOURCE: http://www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/2012/01/174582/der-film-steht-im-vordergrund.php

(vac) – „Zum Filmfan wird man schon in frühester Kindheit, und zwar nicht, weil man mit der Klasse während der Schulzeit in den dunklen Saal abkommandiert wird, sondern indem man freiwillig und in der Freizeit dort hingeht – und das geht nur, wenn man dafür begeistert wird“, sagt „Caramba“-Inhaber Raymond Massard. Und diese Begeisterung möchte er teilen.

Über ein Jahrzehnt lang hegte der Kinobetreiber in vierter Generation schon den Traum, seinen Zuschauern „Vorführungen anzubieten, bei denen der Film und nicht das ganze Drumherum im Vordergrund steht“, so Raymond Massard. Erst der Umstieg auf eine gänzlich digitale Vorführtechnik bot ihm nun die Möglichkeit, den Plan in die Wirklichkeit umzusetzen.

Das Konzept des „Cinéclub.lu“ ist darauf ausgerichtet, Spiel- und Dokumentarfilme, die noch nicht in Luxemburg gezeigt wurden, ebenso wie Filme von besonderem künstlerischen Interesse, die in den vergangenen zwei Jahren liefen oder aber noch immer auf dem Spielplan stehen, zu zeigen. Ergänzt wird das abwechslungsreiche Programm zudem durch thematische Zyklen sowie eine Jugendprogrammierung und Luxemburger Filme.

“Funkelnde Augen nach der Vorführung”

„Es geht uns nicht darum, mit dem ,Cinéclub‘, Geld zu verdienen – wenn Null von Null aufgeht, ist das schon gut“, so Massard, der der hinzufügt: „Mein ganz persönlicher Lohn sind die funkelnden Augen der Zuschauer nach der Vorführung.“ Um seine Filme an den Mann – und die Frau – zu bringen, greift Raymond Massard dann auch – mit dem CineBelval, CineAriston und CineKinosch in Esch, dem CineKursaal im Rümelingen und dem Bettemburger Cine Le Paris – auf das gesamte „Caramba“-Netz zurück.

„Beim „Cinéclub“ können wir einen größeren Publikum-Einzugskreis feststellen“, berichtet Massard. „Zuschauer kommen von weiter her, um sich die Filme, die sie entweder verpasst haben oder, im Gegenteil, noch einmal sehen möchten, anzuschauen.“ Ausschlaggebend hierfür sei wohl auch die ganz besondere Atmosphäre, die unter Gleichgesinnten herrscht. „Das sind Vorstellungen, in denen die Zuschauer bis zur letzten Zeile des Abspanns sitzenbleiben“, führt Raymond Massard schmunzelnd aus.

„Cinéclub.lu“-Vorführungen finden, falls nicht anders angegeben, um 20 Uhr statt. Infos und Reservierungen: www.caramba.lu und Tel. 57 57 58.

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(vac) – „Zum Filmfan wird man schon in frühester Kindheit, und zwar nicht, weil man mit der Klasse während der Schulzeit in den dunklen Saal abkommandiert wird, sondern indem man freiwillig und in der Freizeit dort hingeht – und das geht nur, wenn man dafür begeistert wird“, sagt „Caramba“-Inhaber Raymond Massard. Und diese Begeisterung möchte er teilen.

Über ein Jahrzehnt lang hegte der Kinobetreiber in vierter Generation schon den Traum, seinen Zuschauern „Vorführungen anzubieten, bei denen der Film und nicht das ganze Drumherum im Vordergrund steht“, so Raymond Massard. Erst der Umstieg auf eine gänzlich digitale Vorführtechnik bot ihm nun die Möglichkeit, den Plan in die Wirklichkeit umzusetzen.

Das Konzept des „Cinéclub.lu“ ist darauf ausgerichtet, Spiel- und Dokumentarfilme, die noch nicht in Luxemburg gezeigt wurden, ebenso wie Filme von besonderem künstlerischen Interesse, die in den vergangenen zwei Jahren liefen oder aber noch immer auf dem Spielplan stehen, zu zeigen. Ergänzt wird das abwechslungsreiche Programm zudem durch thematische Zyklen sowie eine Jugendprogrammierung und Luxemburger Filme.

“Funkelnde Augen nach der Vorführung”

„Es geht uns nicht darum, mit dem ,Cinéclub‘, Geld zu verdienen – wenn Null von Null aufgeht, ist das schon gut“, so Massard, der der hinzufügt: „Mein ganz persönlicher Lohn sind die funkelnden Augen der Zuschauer nach der Vorführung.“ Um seine Filme an den Mann – und die Frau – zu bringen, greift Raymond Massard dann auch – mit dem CineBelval, CineAriston und CineKinosch in Esch, dem CineKursaal im Rümelingen und dem Bettemburger Cine Le Paris – auf das gesamte „Caramba“-Netz zurück.

„Beim „Cinéclub“ können wir einen größeren Publikum-Einzugskreis feststellen“, berichtet Massard. „Zuschauer kommen von weiter her, um sich die Filme, die sie entweder verpasst haben oder, im Gegenteil, noch einmal sehen möchten, anzuschauen.“ Ausschlaggebend hierfür sei wohl auch die ganz besondere Atmosphäre, die unter Gleichgesinnten herrscht. „Das sind Vorstellungen, in denen die Zuschauer bis zur letzten Zeile des Abspanns sitzenbleiben“, führt Raymond Massard schmunzelnd aus.

„Cinéclub.lu“-Vorführungen finden, falls nicht anders angegeben, um 20 Uhr statt. Infos und Reservierungen: www.caramba.lu und Tel. 57 57 58.

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