Apr 28 2009

“écranApart”-Filmer an der Octav

Published by at 12:03 under Screening Room

Heute beginnt das “écranApart”

source: http://www.wort.lu – Von Roger Nilles

Frauen, ihre Schicksale und ihr Einsatz für mehr Gerechtigkeit im Brennpunkt der Filmreihe.

Weniger in persönlichen als vielmehr in öffentlichen Krisen stellt die Filmreihe „écranApart“ Frauen und ihre Schicksale in den Mittelpunkt. Der Krieg, die Arbeitswelt, die Flüchtlingsproblematik und die Vergewaltigung als Instrument barbarischer Kriegsführung werden in den vier Filmen thematisiert, die ab dem kommenden Dienstag im Kino Utopia gezeigt werden.

Die Muttergottesoktave beginnt traditionell mit … écranApart. Bereits am kommenden Dienstag. (HEUTE) Längst hat sich die Filmreihe, die im Rahmen der populären Marienwallfahrt läuft, zu einem ihrer festen Bestandteile gemausert – mittlerweile in der siebten Ausgabe. Und mit wachsendem Erfolg, was Théo Péporté, Initiator der kulturellen Veranstaltungsreihe und Leiter der diözesanen Dienststelle „communication & presse“, auch daran festmacht, dass die Filme erstmals im Saal zwei (bislang Saal drei) des Kino Utopia gezeigt werden.

Das Konzept der sieben Trägerorganisationen – ACFL, Caritas, Centre de pastorale des Jeunes, Erwuessebildung, KMA, Lëtzebuerger Guiden a Scouten, Service communication & presse – hat sich bewährt: vier aktuelle Filme, die noch nie zuvor auf einer luxemburgischen Leinwand projiziert wurden, an vier aufeinander folgenden Dienstagen zu einem bestimmten Thema. Im Mittelpunkt steht stets der Mensch. Mehr als hundert Kinobesucher pro Vorführabend wurden im vergangenen Jahr gezählt. An diese positive Resonanz will Théo Péporté in diesem Jahr anknüpfen.

Thema der Ausgabe 2009: „Les femmes, artisanes de la paix et du vivre ensemble“. Ziel der Spiel- und Dokumentarfilme ist es, der Einsatz von Frauen zu Gunsten einer gerechteren und friedlicheren Welt positiv hervorzuheben, ohne dabei die Schwierigkeiten, die gerade diese Frauen begegnen, wenn sie für ein besseres Zusammenleben eintreten, zu verheimlichen. Frauen im Krieg, in Krisen, in einem unbekannten kulturellen Kontext und Frauen in Gefahr, als Opfer – die Filmreihe „écranApart“ verspricht bewegendes, anregendes Kino, das nicht von spektakulären Geschichten und Heldinnen spricht, sondern vom – zum Teil nicht alltäglichen – Alltag, mit dem Frauen leben müssen. Wie sie mit den Lebens- und Grenzsituationen umgehen und welche Rolle sie mit Bezug auf das friedliche Zusammenleben in der Gesellschaft spielen, das sind die spannenden Fragen, die an vier Abenden thematisiert werden.

Das Programm im Überblick

– 28. April: „Texas Kabul“ (deutsche Originalfassung). Ein „politisches Roadmovie“ von Helga Reidemeister quer durch die Kontinente auf der Suche nach dem Sinn des Lebens in Kriegszeiten. Frauen erzählen, treten für Menschenrechte ein und fordern zum Handeln heraus.

– 5. Mai: „Femmes précaires“ (französische Originalfassung mit englischen Untertiteln). Marcel Trillat porträtiert fünf Frauen, die für Millionen andere in Frankreich stehen, die für weniger als den Mindestlohn arbeiten und damit leben müssen.

– 12. Mai: „Stille Sehnsucht – Warchild“ (Originalversion mit deutschen Untertiteln). Ein Spielfilm von Christian Wagner über eine Frau und die Suche nach ihrem im Krieg verlorenen Kind, das in der Zwischenzeit fern ihres Landes eine neue Heimat gefunden hat.

– 19. Mai: „The greatest silence: Rape in the Congo“ (Originalversion mit französischen Untertiteln). Dokumentarfilm von Lisa F. Jackson – selbst Vergewaltigungsopfer –, die Frauen mit ähnlich schweren Schicksalen im Krieg aufsucht und sogar den Kontakt mit offensichtlich reuelosen Tätern sucht.

Die sehenswerten Filme beginnen am jeweiligen Dienstag um 19 Uhr im Saal 2 des Kino Utopia.

Informationen zu „écranApart“ sind erhältlich bei: „église catholique à luxembourg – communication & presse“, 5, avenue Marie-Thérèse, L-2132 Luxemburg, Tel. 44 743-401; E-Mail: ecranapart@cathol.lu. Eintrittskarten sind erhältlich beim Ciné Utopia (Tel. 22 46 11) zu den üblichen Preisen.

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Heute beginnt das “écranApart”

source: http://www.wort.lu – Von Roger Nilles

Frauen, ihre Schicksale und ihr Einsatz für mehr Gerechtigkeit im Brennpunkt der Filmreihe.

Weniger in persönlichen als vielmehr in öffentlichen Krisen stellt die Filmreihe „écranApart“ Frauen und ihre Schicksale in den Mittelpunkt. Der Krieg, die Arbeitswelt, die Flüchtlingsproblematik und die Vergewaltigung als Instrument barbarischer Kriegsführung werden in den vier Filmen thematisiert, die ab dem kommenden Dienstag im Kino Utopia gezeigt werden.

Die Muttergottesoktave beginnt traditionell mit … écranApart. Bereits am kommenden Dienstag. (HEUTE) Längst hat sich die Filmreihe, die im Rahmen der populären Marienwallfahrt läuft, zu einem ihrer festen Bestandteile gemausert – mittlerweile in der siebten Ausgabe. Und mit wachsendem Erfolg, was Théo Péporté, Initiator der kulturellen Veranstaltungsreihe und Leiter der diözesanen Dienststelle „communication & presse“, auch daran festmacht, dass die Filme erstmals im Saal zwei (bislang Saal drei) des Kino Utopia gezeigt werden.

Das Konzept der sieben Trägerorganisationen – ACFL, Caritas, Centre de pastorale des Jeunes, Erwuessebildung, KMA, Lëtzebuerger Guiden a Scouten, Service communication & presse – hat sich bewährt: vier aktuelle Filme, die noch nie zuvor auf einer luxemburgischen Leinwand projiziert wurden, an vier aufeinander folgenden Dienstagen zu einem bestimmten Thema. Im Mittelpunkt steht stets der Mensch. Mehr als hundert Kinobesucher pro Vorführabend wurden im vergangenen Jahr gezählt. An diese positive Resonanz will Théo Péporté in diesem Jahr anknüpfen.

Thema der Ausgabe 2009: „Les femmes, artisanes de la paix et du vivre ensemble“. Ziel der Spiel- und Dokumentarfilme ist es, der Einsatz von Frauen zu Gunsten einer gerechteren und friedlicheren Welt positiv hervorzuheben, ohne dabei die Schwierigkeiten, die gerade diese Frauen begegnen, wenn sie für ein besseres Zusammenleben eintreten, zu verheimlichen. Frauen im Krieg, in Krisen, in einem unbekannten kulturellen Kontext und Frauen in Gefahr, als Opfer – die Filmreihe „écranApart“ verspricht bewegendes, anregendes Kino, das nicht von spektakulären Geschichten und Heldinnen spricht, sondern vom – zum Teil nicht alltäglichen – Alltag, mit dem Frauen leben müssen. Wie sie mit den Lebens- und Grenzsituationen umgehen und welche Rolle sie mit Bezug auf das friedliche Zusammenleben in der Gesellschaft spielen, das sind die spannenden Fragen, die an vier Abenden thematisiert werden.

Das Programm im Überblick

– 28. April: „Texas Kabul“ (deutsche Originalfassung). Ein „politisches Roadmovie“ von Helga Reidemeister quer durch die Kontinente auf der Suche nach dem Sinn des Lebens in Kriegszeiten. Frauen erzählen, treten für Menschenrechte ein und fordern zum Handeln heraus.

– 5. Mai: „Femmes précaires“ (französische Originalfassung mit englischen Untertiteln). Marcel Trillat porträtiert fünf Frauen, die für Millionen andere in Frankreich stehen, die für weniger als den Mindestlohn arbeiten und damit leben müssen.

– 12. Mai: „Stille Sehnsucht – Warchild“ (Originalversion mit deutschen Untertiteln). Ein Spielfilm von Christian Wagner über eine Frau und die Suche nach ihrem im Krieg verlorenen Kind, das in der Zwischenzeit fern ihres Landes eine neue Heimat gefunden hat.

– 19. Mai: „The greatest silence: Rape in the Congo“ (Originalversion mit französischen Untertiteln). Dokumentarfilm von Lisa F. Jackson – selbst Vergewaltigungsopfer –, die Frauen mit ähnlich schweren Schicksalen im Krieg aufsucht und sogar den Kontakt mit offensichtlich reuelosen Tätern sucht.

Die sehenswerten Filme beginnen am jeweiligen Dienstag um 19 Uhr im Saal 2 des Kino Utopia.

Informationen zu „écranApart“ sind erhältlich bei: „église catholique à luxembourg – communication & presse“, 5, avenue Marie-Thérèse, L-2132 Luxemburg, Tel. 44 743-401; E-Mail: ecranapart@cathol.lu. Eintrittskarten sind erhältlich beim Ciné Utopia (Tel. 22 46 11) zu den üblichen Preisen.

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